Sonntag, 30. Oktober 2011

Neuzugänge KW 43 & Mini-Wochenfazit

Hallo alle miteinander!

Ich habe, wie immer eigentlich, ein bisschen bei eBay gestöbert. Was entdecke ich? Berts Katastrophenbücher! Kennt die noch jemand von euch? Ich hab sie als Jugendliche total gern gelesen, aber dann irgendwann mal alle verkauft. Könnte ich mich jetzt für in den ... beißen. Aber es gibt ja noch den Ober-Honk! Denn der hat die Bücher auch gelesen, sie sogar bei sich gehabt und gemeint: "Die bring ich dir mit!" Hihihi.

Und ihr seht schon, noch ein Büchlein ist eingezogen: Der Kinderdieb. Dies stand schon soooo lange auf meiner Wunschliste. Ich behaupte mal, dass Peter Pan auch im weitesten Sinne ein Märchen ist. ;-) Der Inhalt klingt so... gruselig irgendwie. Natürlich hab ich auch mal reingeschnuppert: Tolle Illustrationen vom Autor selbst! Wundertoll! Bin schon sehr gespannt.
Ach, wie ich dazu kam? Ich habe meine Amazon-Wunschliste, wie immer, durchstöbert und da klicke ich dann oft auch mal auf "gebraucht", wenn der Preis recht niedrig ist (man muss ja immer 3 € Porto bei Amazon rechnen). Ja, und da sah ich, dass Der Kinderdieb von Jokers angeboten wurde - für 4,99 €! Bin ich natürlich gleich mal direkt auf die Seite gegangen - zum Portosparen. Musste ich aber gar nicht, denn dort werden Bücher versandkostenfrei versendet! Ich war auch insgesamt sehr zufrieden. Nach ca. 3 Tagen hatte ich das Buch in der Hand. Es gibt einen Mängelexemplar-Stempel (war aber vorher klar) und eine Mini-Abstoßung unten. Aber sonst ist das Buch wirklich top wie neu!


Darum geht's in Der Kinderdieb von Brom:
Vergiss das Märchen - erlebe das Abenteuer
Leise wie ein Schatten streift ein merkwürdiger Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr … 
[Quelle: amazon.de]
- Wie oben schon gesagt, bin ich total gespannt auf das Buch. Die Zeichnungen sehen ja schon mal toll aus und ein bisschen gruslig, düster scheint es auch zu werden - hui!

Darum geht's in Berts Katastrophen von Anders Jacobsson und Sören Olsson:
Berts gesammelte Katastrophen
Berts intime Katastrophen
Berts romantische Katastrophen
Berts hemmungslose Katastrophen
Berts Megakatastrophen
Berts vorletzte Katastrophen
[Quellen: amazon.de]
- Diesmal hab ich nur alle verlinkt, weil es doch zu viel würde. Ich dürfte schon alle gelesen haben, glaube ich. Ist immerhin auch schon gute zehn Jahre her. Scheinbar wurden Titel teilweise, im Laufe der Jahre, geändert und die Bücher auch neu aufgelegt. Ich hab mich damals jedenfalls köstlich über Bert amüsiert.


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Mein Wochenfazit

Ich habe das letzte Wochenende genutzt und endlich mal ein paar Sachen bei eBay eingestellt, die übrigens heute noch alle enden. Es gab nämlich die 0-€-Angebotsgebühr-Tage, die ich sonst immer verdattelt habe. Aber ich will euch ja von etwas ganz anderem berichten: Versandkosten für Bücher bei eBay.
Wer auf den Link, ein paar Zeilen weiter oben, geklickt hat, der sieht, dass ich auch mehrere Bücher/Manga als eine Auktion im Angebot habe. Intelligent wie ich bin - haha - habe ich vorher alle "Pakete" gewogen. Manchmal kam ich über 1kg, aber nur ganz knapp. Soll ich deswegen den Versand nur als Paket oder Päckchen zulassen? Nö, dacht ich mir. Da mach ich einfach zwei Büchersendungen draus. Was dann so zwischen ca. 1,70 € und 2,25 € lag (je nach genauem Gewicht). Aber bei letzterem fängt der Krux ja an!
eBay lässt nämlich für den Port "Büchersendung" maximal 2 € (Kosten) zu. Ich hab dann einfach Briefversand angegeben und werde noch mal darauf hinweisen.

Das führte mich aber zu einer ganz anderen Überlegung. Ihr erinnert euch sicher noch an mein eBay-Debakel?
Kurz zusammengefasst: Ich hatte ein Buch ersteigert, vorher explizit nach dem Zustand gefragt. Als es kam, hatte es Knicke im Buchrücken und mir ist im Nachhinein auch noch aufgefallen, dass die Verkäuferin 2 € Porto verlangt (und bekommen) hat, aber in einem Papierumschlag für 85 Cent verschickte. Einigung war bis heute nicht möglich, aber Post von eBay als pöhse Bewertungserpresserin habe ich auch nicht bekommen.
Jedenfalls kam ich dann auf die Frage, ob nicht viele genau diese Grenze ausnutzen? Eben zum Beispiel indem sie immer 2 € Porto angeben und das dann tatsächlich als kleine (0,85 €) oder große (1,40 €) Büchersendung verschicken. Wird das also ausgenutzt?

Ich finde diese "Sperre" ja einerseits ganz gut. Andererseits aber auch wieder nicht.
Beispiel 1: Ich verschicke ein Buch, das über 500g wiegt und somit zur großen Büchersendung zählt. Weil ich ein guter eBay-Verkäufer-chan bin, kaufe ich einen extra Luftpolsterumschlag und die passenden Klammern dazu. Versand soll ja so billig wie möglich sein. Ein LuPo kann durchaus teurer werden (*hust*postpreise*hust*) und so komme ich mit dem reinen Versand und dem Material auf über 2 €. Gut, kann man vielleicht verschmerzen.
Beispiel 2: Ich habe ein Buchpaket. 3 Bücher, die insgesamt um die 1.500g wiegen. Laut eBay könnte ich diese ja nicht als "Büchersendung" verschicken, sondern müsste an Versand gleich ca. 4 € für ein Päckchen verlangen. Aber die drei Bücher kann ich noch sehr gut als kleine (0,85 €) und große (1,40 €) Büchersendung versenden. Schlage ich dann noch ein bisschen was für das Material auf, bin ich definitiv über 2 €. Und nun?
Beispiel 3: Ich verkaufe ein Buch, das ca. 300g wiegt, habe einen Umschlag (von meinen vielen, vielen, vielen Büchersendungen) zu Hause - ebenso wie das restliche Material. Ich Fuchs kenne mich ja mit den Postpreisen aus. Aber verkaufen ist schon immer eine sehr anstrengende Sache und laut eBay darf ich ja mindestens 2 € Gebühr verlangen! Na, das mach ich doch auch glatt und schicke dem nichts-ahnenden-gutgläubigen-Käufer-chan ein Buch als billigste Alternative. Ach, hab ich erwähnt, dass ich direkt neben der Post wohne?

Ich übertreibe gerne mal, ja. Natürlich kann man sich für den "Aufwand" entschädigen lassen. Man muss ja nicht bieten, wenn man mit den Portokosten nicht einverstanden ist. Schade ist das halt, wenn sich die Käufer mit der Materie nicht ein bisschen auskennen und einfach nur ein Schnäppchen wollen.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass 2 € für ein Buch (als kleine Büchersendung!) eine Portoabzocke ist und ich das total widerlich von den Verkäufern finde!
Aus Erfahrung heraus (fast zehn Jahre eBay und Versand als Büchersendung per Post) kann ich sagen, dass diese Menschen tatsächlich gebrauchtes und billiges Versandmaterial benutzen! Ich bin gnädiger gestimmt, wenn's neu ist, denn ich weiß ja nicht woher die Leute den Umschlag haben (und wenn sie nicht findig sind, zahlen sie nunmal gut einen Euro für einen LuPo). Aber der Rest ist meiner Meinung nach Abzocke.

Oder wie seht ihr das? Glaubt ihr auch, dass die Leute diese "Obergrenze" (oft) ausnutzen? Nur um ein paar Cent mehr "Gewinn" einzufahren?

Kommentare:

  1. Ebay und das Porto, das alte Leid ;-) Da habe ich auch schon sehr unschöne Erfahrungen gemacht. Und ich sehe das wie du: oft sind gerade die Portopreise mit 2€, bei denen man neue Umschläge erwarten sollte, Abzocke mit gebrauchter Verpackung und fadenscheinigen Begründungen. Das gilt natürlich nicht für alle (Negativbeispiele bleiben halt eher im Gedächtnis ^^") Aber ich denke auch, dass da oft die Gewinnspanne noch etwas vergrößert werden soll. Ob man sich darauf einlässt, oder solche Aktionen boykottiert, ist etwas Anderes und letztlich ja jedem selbst überlassen. Aber schade finde ich es trotzdem :/

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  2. Ich spreche ja auch nicht alle an - wie du schon gesagt hast. Aber gerade negative Erfahrungen bleiben nun mal leider im Gedächtnis.
    Muss auch ehrlich sein, dass ich das nicht immer so eng sehe. Zum Beispiel: Ich ersteigere ein Buch für 1 € und zahle 2 € Versand. Bekomme das Buch wie aus dem Laden, mit evtl. gebrauchtem LuPo oder neuem Papierumschlag... Und? Da werd ich mich, wenn's sonst nichts gab, nicht beschweren.
    Aber mich ärgert auch oft das Gesamtpaket.

    Was mich auch stört: Warum kann man nach der Auktion nicht sagen: "Hey, ich hab's grad abgegeben und gesehen, dass es weniger kostet. Soll ich den Betrag zurück überweisen?" Manche kennen sich ja echt nicht so gut aus. Ich würd da immer "nein" sagen (außer es handelt sich um "große" Beträge), weil allein schon die Geste zählt.

    Im Großen und Ganzen bin ich mit den eBayern aber sehr zufrieden. :-)

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  3. Ich würds mir in so nem Fall wie deinem mit den drei Büchern einfach machen – ich würd sie einfach als Päckchen verschicken. Einfach auch deshalb, weil es weniger Aufwand ist; man muss immerhin nur ein Mal verpacken und beschriften statt zwei Mal. Es ehrt dich aber natürlich, dass du die zusätzliche Mühe auf dich immst! :)

    Ich glaub, an deiner Stelle hätte ich wohl den Päckchenpreis im Portofeld angegeben und im Beschreibungstext dazu geschrieben, dass auf Wunsch auch ein Versand als zwei Büchersendungen möglich ist. Auf keinen Fall wär ich bereit, auf den Kosten sitzenzubleiben wegen der Portobergrenze.

    Ich find übrigens die Einführung der Portoobergrenze in Ordnung – auch wenn die natürlich nicht verhindert, dass die Leute dann für kleine Büchersendungen 2 Euro nehmen und einen trotzdem abzocken. Ist mir aber ehrlich gesagt noch nicht passiert!

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  4. Ich muss da ehrlich gesagt an mich denken: Wenn ich Päckchenpreise sehe für Bücher, die man noch als Büchersendung verschicken kann, dann hab ich eher Hemmungen zu bieten. XD Oder biete dann nicht so viel und der Verkäufer bekommt dann nicht das, was ihm "zusteht". Aber gut. Danke. ;-) Für mich ist das kein großer Akt und Umschläge hab ich eh zur Genüge... Bin froh, wenn ich da mal ein paar loswerde.

    Nö, seh ich auch nicht ein. Aber tatsächlich ging die Auktion, die's betroffen hat eh nicht weg. ;-) Werd's das nächste Mal auch einfach in den Auktionstext schreiben (bis ich das eingestellt habe, wusst ich das nicht mal und so schnell geschalten hab ich auch nicht *drop*).

    Ich find's an sich auch in Ordnung. Es ist echt schwer das so fair wie möglich zu machen. Denn es gibt halt die, die lediglich die reinen Portokosten berechnen (weil sie wie ich bspw. Umschläge etc. haben), aber eben auch die, die die Verpackung erst kaufen müssen und da versteh ich eben durchaus, wenn die 10-50 Cent (oder so) aufschlagen.

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