Donnerstag, 30. Juni 2011

[Rezension] Reckless - Steinernes Fleisch von Cornelia Funke

1. Band

Inhalt:
Treten Sie ein in die Welt hinter dem Spiegel!
Obwohl Jacob Reckless immer darauf geachtet hat, die Welt hinter dem Spiegel vor seinem Bruder Will geheimzuhalten, ist dieser ihm gefolgt. Doch in dem wunderbaren Reich lauern tödliche Gefahren: Will wird von einem Goyl angegriffen und beginnt, zu Jade zu versteinern. Verzweifelt will Jacob ihn retten, aber nur die Feen haben die Macht, das Steinerne Fleisch aufzuhalten. Gemeinsam mit Clara, Wills großer Liebe, und der Gestaltwandlerin Fuchs macht Jacob sich auf die gefährliche Reise …

[Quelle: cecilie-dressler.de]



Der Vater von Jacob und Will Reckless verschwindet eines Tages spurlos. Und kehrt nie mehr zurück. Besonders Jacob leidet unter der Abwesenheit seines Vaters. Bis er eines Tages ein Blatt in einem seiner Bücher entdeckt. Es weist ihm einen Weg in die Welt hinter die Spiegel. Oder besser gesagt: Hinter den Spiegel.
Fortan verlässt Jacob immer öfter die reale Welt und macht sich in der Spiegelwelt einen Namen als Schatzjäger.
Doch eines Tages folgt sein Bruder ihm. Jacob fällt es schwer Will zurückzuschicken. Doch dann passiert, was wohl passieren muss: Will wird von einem Goyl angegriffen. Der Fluch der Dunklen Fee bewirkt, dass sich die Haut der Menschen, die von einem Goyl angegriffen werden, selbst in Goyls verwandeln. Die Haut wird zu Stein. Nichts scheint Will retten zu können.
Aber Jacob wäre nicht Jacob, wenn es da nicht einen weg gäbe.

Der erste Band über die Reckless-Brüder.
Jedes einzelne Kapitel wird am Anfang von einer wunderschönen Zeichnung von Cornelia Funke selbst verziert. Selbstverständlich passend zum Inhalt. Sie erinnern an alte Märchenbücher und wirken leicht verschwommen, weich. Das unterstreicht die Welt der Märchen noch einmal. Ein paar Zeichnungen sind auch am Ende der Kapitel zu finden. Auch das Titelbild (der steinerne Kopf) ziert noch einmal den Einband des Buches. Das tannengrüne Lesebändchen macht die Ausstattung perfekt.
Die Kapitel an sich sind nie sehr lang. Zehn Seiten lang, eins auch zwölf. Aber auch mal nur drei Seiten. Hinten befindet sich noch ein Inhaltsverzeichnis, was mich auch an mein Grimm-Märchenbuch erinnert hat.
Erzählt wird größtenteils aus Jacobs-Sicht, aber nicht in der Ich-Perspektive. Man bekommt auch mal Einblicke in Claras Sicht oder die eines anderen Charakters, aber hauptsächlich begleitet man Jacob.
Die Charaktere waren mir alle sympathisch - oder weniger. Zwar gab es keinen richtigen Hass-Charakter, aber trotzdem waren die Gegner nicht nur "die Bösen" und "die Guten" eben nicht nur "die Guten".
Funkes Schreibstil muss man mögen. Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass sie sehr journalistisch schreibt. Finde ich. Denn sie verwendet genau die Floskeln und Formen, die unsere Professorin uns beibringt, bzw. versucht beizubringen. Natürlich benutzt Funke diese Floskeln, Wendungen, Metaphern, Bilder und farbigen Verben sehr viel öfter als wir (Journalisten) das tun sollten. Aber für mich macht das genau den Reiz ihres Stils aus. Ich lese nicht nur. Ich sehe, schmecke, höre. Es ist ein sehr bildhafter Stil, das kommt wohl am ehesten hin. Aber man muss ihn wirklich mögen. Auch wenn er mir von der Zunge rollt und in Gedanken hin und her geschwenkt wird wie ein guter Wein. So ist das sicherlich nicht jedermanns Geschmack.

Kurz: Für Märchen-Fans und Fans der Tintenwelt ein absolutes Muss!




Weitere Informationen:
Offizielle Webseite
Ausschnitt aus der Livelesung mit Cornelia Funke
Verlag: Cecilie Dressler
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 352
Reihe: Reckless
ISBN: 978-3-7915-0485-8
Preis: [D] 19,95 €

[Rezension] Bevor ich sterbe von Jenny Downham


Inhalt:
Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?

[Quelle: randomhouse.de]



Tessa ist 16 und hat Leukämie. Lange wird sie nicht mehr leben, denn die Therapien schlagen nicht an. Deswegen macht sich Tessa eine Liste. Bis zu ihrem Tod will sie Sex haben, an einem Tag zu allem Ja sagen, so viele Gesetze an einem Tag wie möglich brechen und und und.
Tessas Vater gibt alles für seine Tochter, unterstützt sie, wo er kann, bleibt aber der besorgte Vater. Während Tessas Mutter von der Familie getrennt lebt und sich scheinbar kaum für Tessas Krankheit interessiert.
Besonders Zoey, Tessas beste und einzige Freundin, treibt Tessa an zu leben. Bis Tessa Adam begegnet...

Erst mal zum formalen: Die Kapitel waren teilweise sehr kurz, teilweise auch etwas länger. Für mich sehr angenehm zu lesen, da ich kürzere Kapitel den längeren oft vorziehe. Allerdings stellte sich hier das Problem, dass manche Szenen ein bisschen abgehackt durch die Kürze wirkten.
Downhams Schreibstil ist flüssig, aber irgendwie leicht distanziert. Obwohl direkt aus der Sicht der Protagonistin Tessa erzählt wird, konnte ich bis zum Schluss keine richtige Beziehung zu ihr aufbauen. Das Thema bietet sich für einen relativ emotionalen Stil an. Doch den habe ich hier schon ein bisschen vermisst. Damit will ich nicht sagen, dass es zäh geschrieben war. Aber dennoch hätte ich etwas mehr Reiz, Gefühl, Herzblut erwartet.
Natürlich mag das auch daran liegen, dass ich Tessa nicht wirklich mochte. Sie leidet unter einer sicherlich schweren Krankheit. Sie stirbt. Aber trotzdem, oder gerade deswegen, führt sie sich wie ein Wechselbalg auf. Mal ist sie lustig, ironisch, mal ohne Grund gereizt und stößt nur alle von sich. Sie schwenkt oft hin und her wie ein Pendel. Ich hatte nie das Gefühl, dass sie wusste, was sie will. Aber dann doch wieder. Etwas widersprüchlich war das irgendwie, denn immerhin hat sie ja ihre Liste. Die ihr aber, scheinbar, von einer Minute auf die andere egal ist.
Trotzdem konnte ich sehr mit Tessas Vater mitfühlen. Er tat mir richtig Leid, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass er ein Unmensch ist. Er macht sich einfach nur, berechtigt, unglaubliche Sorgen, ist traurig, will nur mit seiner Tochter kommunizieren, aber die kapselt sich vollkommen von ihm ab.
Ob Tessas Verhalten nun ein Resultat ihrer langen Krankheit oder der Medikamente ist, kann ich nicht recht beurteilen. Vielleicht ist sie auch der typische, gefürchtete Teenie? Eine besonders positive Seite konnte ich ihr aber doch abgewinnen: Sie behält bis zum Schluss ihren Humor. Macht sehr harte Witze, die ihre Umgebung natürlich nicht versteht oder verstehen will. Die, in Anbetracht von Tessas Situation, vielleicht auch anstößig sind. Aber ich konnte auf jeden Fall mit Tessa Schmunzeln und Lachen.
Überhaupt ist es nicht nur ein Buch über die letzten Monate eines totkranken Teenagers. Man lernt auch einiges über die Krankheit Leukämie an sich. Vielleicht auch ein bisschen über sich selbst.

Kurz: Der Funken ist nicht ganz übergesprungen. Alles in allem aber ein interessantes Buch.




Weitere Informationen:
Ich habe die Taschenbuch-Ausgabe von Weltbild gelesen.
Verlag: Goldmann
Taschenbuch
Seiten: 320
Originaltitel: Before I die
ISBN: 978-3-442-47106-5
Preis: [D] 8,95 €

Mittwoch, 29. Juni 2011

Das Glück ist mir hold

Hallo alle miteinander!

Letzte Woche hat Armitage / Sabine von World of Armitage ein paar ihrer Bücher aussortiert. Natürlich konnte ich nicht umhin und hab mein Glück versucht. Die Schattenwandler-Reihe wollte ich ja sowieso endlich mal fortsetzen. Aber auch von Die Söhne der Insel hatte ich schon gehört und wurde mir auch schon empfohlen. "Probieren kann man's ja", dachte ich. Vor allem, wenn Sabine schon so tolle Bücher verlost. ;-)
Tatsächlich erblickten meine müden Äuglein ein paar Tage später, dass ich gewonnen hatte! Hihi. Ich hatte nicht damit gerechnet, aber seht selbst:

Heute kam der dritte Band also bei mir an. Gebracht von meinem Lieblings-Postboten (ob der immer noch erstaunt ist, dass ich so viele Bücher bekomme?). Gerade rechtzeitig. Zwei Minuten später und ich wäre schon auf dem Weg zur Uni gewesen.
Jetzt kann ich aber endlich mal weiter lesen. Auf Elijah bin ich schon gespannt.

Übrigens erreichte mich gestern abend noch eine wundertolle Mail von vorablesen. Ich habe Angel Eyes gewonnen! Darüber freue ich mich sehr, denn die Leseprobe hat mich wirklich neugierig auf das Buch gemacht. Mal ganz davon abgesehen, dass es sowieso auf meiner Wunschliste stand. Ein Extra-Post kommt dann wieder, wenn's bei mir eintrudelt.

[Filmrezension] Aladdin

Inhalt:
Aladdin lebt mit seinem Affen Abu in Agrabah. Er ist ein armer Dieb und wünscht sich nichts sehnlicher als reich zu sein und seine Sorgen abstreifen zu können. Im Gegensatz zur Prinzessin Jasmin, die am liebsten aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen und frei sein möchte.
Für beide hat Großvisir Dschafar und sein Komplize Papagei Jago andere Pläne: Der Bösewicht braucht Aladdin um an die sagenumwobene Wunderlampe zu kommen. Doch als dieser Plan scheitert, versucht Dschafar mit Hilfe einer Heirat mit Prinzessin Jasmin an die Krone über das arabische Königreich zu kommen.

In erster Linie ist Aladdin ein witziger Zeichentrickfilm, der aber auch abenteuerliche und romantische Szenen enthält. Das liegt vor allem an Dschini und Abu, manchmal auch Jago, die durch Witz und Slapstick-Einlagen nicht nur Kinder zum Lachen und Schmunzeln bringen können.
Mir kam es so vor, als würden bei Aladdin weniger Lieder gesungen werden als bei anderen Disney-Filmen. Trotzdem sind die Lieder, wie bei allen Disneys, wirklich sehr schön! Vor allem "A Whole New World" ist wirklich bezaubernd. Witzig ist auch Dschinis Lied, als Aladdin als Prinz Ali Ababuah in Agrabah einzieht, um um Jasmins Hand anzuhalten.
Jasmin ist auch keine gewöhnliche Prinzessin, sondern hat einen starken Charakter und kann Dschafar, den eingebildeten Heiratskandidaten und auch Aladdin die Stirn bieten. Die beiden Protagonisten sind schlau und man schließt sie sofort ins Herz. Während man Dschafar von Anfang an als den "Bösen" misstrauisch beäugt. Besonders durch die wirklich sehr passende und wunderbar "böse" Synchronstimme Dschafars wird das noch einmal hervorgehoben.
Das Setting ist auch mal etwas anderes: Die Geschichte spielt, wie man an den Namen schon erkennen kann, in der arabischen Wüste. Dementsprechend ist der Zeichenstil auch gehalten. Lose verknüpft Disney hier Märchen aus 1001-Nacht und bringt viel Charme durch den Flaschengeist Dschini mit ins Spiel.
Besonders gefällt mir der Anfang: Als der Händler, der später Aladdins und Dschinis Geschichte erzählt, durch die Wüste streift und sein Lied singt.

Kurz: Ein Ausflug in Tausendundeine-Nacht!




Weitere Informationen:
Zu Aladdin gibt es eine TV-Serie, zwei weitere Filme und den Film in einer limitierten Sonderausgabe.
Mehr Infos zur Austattung der DVD
Originaltitel: Aladdin
Regie: Ron Clements, John Musker
Länge: 87 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Derzeit nur in der limitierten Sonderausgabe als DVD erhältlich. Im Tresor scheinen die Filme aber nicht zu sein.

Dienstag, 28. Juni 2011

[Rezension] Plötzlich Fee - Sommernacht von Julie Kagawa

1. Band
Inhalt:
Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe.
Sie haben Recht.
Mein Name ist Meghan Chase, ich lebe in Loisiana, bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich ... plötzlich Fee.

Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

[Quelle: heyne-fliegt.de]



Meghan Chase ist 16 und lebt mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater Luke und ihrem Halbbruder Ethan im Sumpf. Ihre Eltern haben eine Farm und finanziell steht es nicht allzu gut um sie.
Außerdem schwärmt Meghan für einen Football-Spieler, was ihrem besten Freund Robbie nicht wirklich gefällt. Als sie von eben diesem Football-Spieler und seinen Freunden auf's Korn genommen wird und die ganze Schule über sie lacht, ist Meghan verzweifelt. Aber ihr fällt auch auf, dass die Schulschönheit plötzlich eine andere Nase bekommt als sie mit Robbie an ihr vorbei geht...
Meghan tut das ab, doch dann ist ihr Bruder plötzlich nicht mehr ihr Bruder, sie belauscht ein seltsames Gespräch zwischen Robbie und der Schulkrankenschwester und dann entdeckt sie einen geheimnisvollen Jungen, den Robbie noch weniger ausstehen kann.
Ab da wird Meghans Welt auf den Kopf gestellt und sie muss sich ganz neuen Herausforderungen stellen - als Fee.

Der erste Band der Plötzlich Fee Reihe.
Kagawas Schreibstil ist flüssig, aber noch etwas "unreif". Das unterstreicht aber sehr deutlich die Protagonistin: Meghan. Sie erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive und ist eben ein Teenager.
Mit Meghan als Person bin ich nicht ganz warm geworden. Sie ist etwas launisch, was mich an mich selbst in diesem Alter erinnert hat, aber auch ein bisschen wankelmütig. Meghan erscheint auf den ersten Blick wie eine 0-8-15-Heldin, wie man sie schon tausendfach gelesen hat. Ebenso wie Ash, der dunkle Prinz.
Genauso wie man meinen könnte, dass die Geschichte eine bereits tausend- und millionenfach erzählte ist.
Am Anfang.
Doch Meghan, wie auch die Geschichte entwickeln sich langsam, aber natürlich. Da es eine Trilogie werden soll, ist das vollkommen in Ordnung, denn so wirkt es auch glaubhafter und geschmeidiger. Nichts wird künstlich dramaturgisch aufgezogen oder verändert. Zumindest hatte ich das Gefühl beim Lesen nicht.
Allerdings liest sich der Anfang etwas zäh. Bis etwas wirklich entscheidendes passiert, dauert es. Das ist einerseits gut, denn so kann man sich in Meghans Welt hineinziehen lassen, aber andererseits eben auch etwas langatmig. Das bessert sich im Laufe der Geschichte, aber es gibt trotzdem noch Szenen und Abschnitte, die sich schlichtweg etwas ziehen.
Das kann auch an der Kapitellänge liegen. Für mich war die mit im Schnitt 20-30 Seiten zu lange. Ich denke, die Geschichte hätte mehr Dynamik und Drall durch kürzere Kapitel bekommen. Ich finde das angenehmer zu lesen.
Das Buch an sich ist noch in drei Teile aufgeteilt. Die Gestaltung ist wirklich sehr schön (siehe unten). Sie passt sich der Umschlaggestaltung an und zeigt nicht die obligatorischen Blüten oder Schnörkel, sondern Pusteblumen. Ein bisschen schade, dass es nicht auch noch ein Lesebändchen gibt.
Kagawa spielt in ihrem Roman fiel mit der Geschichte der Feen und Elfen, Shakespeare und verwebt gekonnt bereits bekannte Details und Figuren mit ihrer eigenen Welt. Wie eine Pusteblume, die ihren Samen fliegen lässt, so lässt auch die Autorin ihren Leser fliegen. Mit Startschwierigkeiten, aber dafür umso höher.

Kurz: Ein magischer, mysteriöser und mythenhafter Auftakt zu einer Serie, deren Schein trügt und überrascht hat!




Weitere Informationen:
Interview mit der Autorin
Verlag: HEYNE fliegt
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 496
Originaltitel: The Iron King
Reihe: Plotzlich Fee / The Iron Fey
ISBN: 978-3-453-26721-3
Preis: [D] 16,99 €

Gestaltung des Innenteils

Montag, 27. Juni 2011

[Rezension] Black Dagger - Mondschwur von J. R. Ward

16. Band
Inhalt:
Im Dunkel der Nacht tobt ein unerbittlicher Krieg zwischen den Vampiren und ihren Verfolgern. Die besten Krieger der Vampire haben sich zur Bruderschaft der BLACK DAGGER zusammengeschlossen, um sich mit allen Mitteln zur Wehr zu setzen. Ihr grausamster Kampf ist jedoch die Entscheidung zwischen Pflicht und glühender Leidenschaft – eine Entscheidung, die dem jungen John Matthew besonders schwer fällt. Denn er fühlt sich von der mysteriösen Xhex magisch angezogen, obwohl sie ein Geheimnis verbirgt, das die gesamte Bruderschaft in Gefahr bringen kann…

[Quelle: randomhouse.de]



Xhex konnte sich zwar aus Lashs Fängen befreien, aber damit ist die Tortur natürlich nicht zu Ende. In der Gesellschaft der Lesser regt sich etwas und die Bruderschaft muss herausfinden, was es ist. Auch Lash hat noch einen Trumpf im Ärmel...
Als wäre das nicht genug muss John um seine Liebe zu Xhex kämpfen, wenn er sie bei sich haben will. Denn Xhex ist ein Freigeist und eine Kämpferin - aber eben auch eine Frau.

Der 16. Band der Black Dagger Reihe.
Xhex und John ergänzen sich als Paar, meiner Meinung nach, perfekt. Denn John ist ein sensibler (Vampir)Mann, der aber auch hart zuschlagen kann. Während Xhex immer die Kämpferin gibt, ist sie im Innern doch sehr zerbrechlich, was vor allem in diesem Band deutlich wird.
Durchzogen ist die Geschichte mit Eindrücken aus der Vergangenheit. Von keinem geringerem als Darius, der Bruder, der am Anfang der Serie sein leben lassen musste. So ganz wird, wie im Klappentext von Band 15 angedeutet, Johns wahre Identität und Herkunft nicht klar. Findige Leser haben sich darauf aber sicher schon seit Langem einen Reim gebildet, der mit ein paar Hinweisen noch verstärkt, aber nicht ausdrücklich bestätigt wird.
Auch hier steht wieder das Paar, und wie eben bei Ward üblich auch der Sex, im Vordergrund. Wobei sich die erotischen Szenen wirklich im Zaum halten. Die Geschichte gewinnt noch einmal mit den ganzen Wendungen an Dynamik.
Die letzten Bände haben mir wieder unglaublich viel Lust auf mehr von Black Dagger gemacht! Schade, dass der nächste Band noch etwas auf sich warten lässt.

Kurz: Eine überaus gelungene Fortsetzung, die nach "mehr, mehr, mehr" schreit. Wer Black Dagger bisher mochte, wird es spätestens jetzt lieben!




Weitere Informationen:
Die Welt von BLACK DAGGER
Verlag: HEYNE
Taschenbuch
Seiten: 480
Originaltitel: Lover Mine (Part 2)
Reihe: Black Dagger / Black Dagger Brotherhood
ISBN: 978-3-453-52772-0
Preis: [D] 8,99 €

[Rezension] Black Dagger - Vampirseele von J. R. Ward

15. Band
Inhalt:
Keiner aus der Bruderschaft der BLACK DAGGER hätte geahnt, was das Schicksal für John Matthew bereithält – am wenigsten er selbst. Stück für Stück enthüllt sich nun, aufgewachsen als Vampir unter den Menschen, seine tatsächliche Herkunft und seine wahre Identität. Eine Identität, die über das Schicksal der gesamten Bruderschaft entscheiden wird…

[Quelle: randomhouse.de]



John Matthew ist stumm und hatte bisher kein leichtes Leben. Er ist als Waise aufgewachsen und wurde kurz vor seiner Transition von der Bruderschaft gefunden. Tohrment nahm ihn bei sich und seiner Frau Wellsie auf. Doch kurz darauf wurde Wellsie von Lessern ermordet und John war wieder heimat- und familienlos.
Doch nun ist er ein starker Vampir und Krieger, doch seine Vergangenheit stößt ihn immer wieder in ein tiefes, dunkles Loch zurück. Vor allem jetzt, da Xhex verschwunden ist...
Die ist halb Symphathin und wird von Lash, dem Sohn Omegas, gefangen gehalten.

Der 15. Band der Black Dagger Reihe.
Diesen Band empfand ich als besonders düster. Fast noch dunkler als Zsadists Geschichte. Denn hier haben beide Protagonisten ein schweres Päckchen zu tragen.
John begleitet den treuen Leser schon seit einigen Bänden und so konnte man schon seit Längerem seine Charakterentwicklung mitverfolgen. An sich mag ich John sehr gerne. Er ist ein guter Junge, oder besser gesagt Mann, der einen überrascht, aber auch leid tun kann. Ich gebe allerdings zu, dass ich ihn in diesem, wie auch bereits im letzten und vorletzten Band, manches Mal gerne an die Wand geschmissen und ihn gerüttelt hätte.
Stellenweise vergeht und zerfließt der Kerl im Selbstmitleid, dass man ihm am liebsten einen Strick geben würde. Zum Glück sind das kurze und einzelne Szenen. Mir ist durchaus klar, dass er es nicht leicht hatte und gerade hat, aber stellenweise war es, wie meine Formulierung, einfach übertrieben.
Xhex hingegen lernt man von einer neuen Seite kennen. Auch sie begleitet den treuen Leser schon seit Längerem, trotzdem gewinnt sie noch mehr an Tiefe und man entdeckt auch Seiten an ihr, die man so sicher nicht vermutet hätte.
Insgesamt hat mir der Band wieder sehr gut gefallen und ich bin wirklich froh, dass ich bereits den Nachfolger hier liegen hatte. Denn Johns und Xhexs Geschichte ist spannend, rasant und kämpferisch. Wie die beiden.
Hier hatte ich auch wieder mehr das Gefühl, dass auf das Paar an sich der Fokus gelegt wird. Klar, gibt es noch einige Nebenstränge, die unter anderem die Spannung aufbauen, neue Charaktere einführen und für Abwechslung sorgen. Trotzdem werden John und Xhex nie aus den Augen verloren.

Kurz: Die Seiten lesen sich wie im Flug! Aber Achtung an alle Suchtis: Den Nachfolgeband bereit halten!




Weitere Informationen:
Die Welt von BLACK DAGGER
Verlag: HEYNE
Taschenbuch
Seiten: 384
Originaltitel: Lover Mine (Part 1)
Reihe: Black Dagger / Black Dagger Brotherhood
ISBN: 978-3-453-52771-3
Preis: [D] 8,99 €

Sonntag, 26. Juni 2011

[Rezension] Für jede Lösung ein Problem von Kerstin Gier


Inhalt:
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!
Lach-Therapie für alle Schwarzseher - oder wenn das Leben es mal wieder nicht so gut mit einem meint ...

[Quelle: amazon.de]


Das Buch ist tatsächlich so wie der letzte Satz es beschreibt: Eine Lach-Therapie. Allerdings nicht nur für Schwarzseher!
Gerri ist Jungfrau, nein, nicht das, was ihr jetzt denkt, sondern Sternzeichen Jungfrau... Und Jungfrauen sind sehr analytisch. Das stellt Gerri unter Beweis als sie sich als neurotisch depressiv diagnostiziert und dann erst mal  in Ruhe ihren Selbstmord plant - muss ja immerhin auch alles organisiert sein. Noch so eine Eigenschaft von Jungfrauen.
Unsere Protagonistin hat es schon nicht leicht... Nicht nur, dass ihr Hintern viel zu dick, ihre Möpse zu klein sind, sie immer noch Single ist (und das mit über 30!), sich eigentlich für ihren Beruf schämen sollte (Schriftstellerin von Romanheften) und dann auch noch mit einer Familie gestraft ist, die man sich nicht mal seinem schlimmsten Feind wünscht... Und dann war ja da noch die Sache mit dem Namen... Denn Gerri heißt eigentlich Gerda, da sie eigentlich ein Junge hätte werden sollen (Gerd) und ihre Eltern sich nicht die Mühe gemacht haben nach einem adäquaten weiblichen Vornamen zu suchen.
Die Leidtragenden sind aber nicht nur Gerri und ihre Schwestern, auch Gerris Nichte und Neffen sind irgendwie mit ihren Namen gestraft: Chisola, Habakuk und Arsenius. Und überhaupt geht es in Gerris Leben einfach drunter und drüber!
Als sie endlich alles für ihren Selbstmord vorbereitet hat, kommt ihr auch noch Ole in die Quere, der auch schon bald sein wahres Gesicht zeigt...

Gier schreibt wirklich unglaublich lustig. Vor allem aus Gerris Sicht. Ein bisschen ironisch, analytisch und total witzig.
Zwischen den Kapiteln darf man ihre Abschiedsbriefe an Verwandte und Freunde lesen (und Fremde), was einen nicht nur einmal zum Schmunzeln bringt.
Die Geschichte an sich ist sicherlich nicht das beste, was die hohe Kunst der Literatur zu bieten hat, aber der Weg ist doch entscheidend und der wird mit Dramen, Planen und urkomischen Wendungen, Drehungen und Diskussionen gefüllt.
Selten bei einem Buch so gelacht!

Kurz: Wer Die Wunschliste von Jil Smolinski mochte, wird dieses Buch lieben!




Weitere Informationen:
Es gibt auch noch eine andere, billigere Ausgabe des Romans.
Verlag: Bastei Lübbe
Taschenbuch
Seiten: 300
ISBN: 978-3-404-15614-6
Preis: [D] 7,99 €

Neuzugänge KW 25

Hallo alle miteinander!

Diese Woche trudelte ein Roman ein, der kein Neuzugang für meinen SuB ist, aber für mein Regal. Ich hab ihn nämlich schon vor ca. anderthalb Jahren gelesen und fand ihn so witzig, dass ich das Büchlein einfach für mein Regal haben musste. Ich hatte ihn auch quasi schon vor meiner buchkauffreien Zeit vorbestellt. Quasi. Aber die Post und vor allem der Gang zur Bank... die Zeit. Na, ihr wisst schon.
Zudem hab ich auch noch ganz unerwartet ein Geburtstagsgeschenk bekommen:

Die Rezi zu Für jede Lösung ein Problem folgt gleich im Anschluß. Dewey und ich höre ich gerade und hab den Kater schon jetzt in mein Herz geschloßen. Die Schenkerin meinte: "Katzen und Bibliotheken UND ein Hörbuch - das muss was für dich sein, dachte ich!" Tatsächlich schleiche ich schon lange um das Buch herum.


Darum geht's in Für jede Lösung ein Problem von Kerstin Gier:
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka ═ und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält! 
[Quelle: amazon.de]
- Wie gesagt habe ich das Buch bereits vor Längerem gelesen und hab mich weggeschmissen. Als Schnäppchen dann zufällig Anfang des Monats ergattert!

Darum geht's in Dewey und ich von Vicki Myron und Bret Witter:
Katzen würden Dewey lesen
Als Vicki Myron an einem kalten Januarmorgen die Tür der Stadtbücherei von Spencer, Iowa, aufschließt, nimmt sie ein sonderbares Geräusch wahr. Bei genauerem Hinhören glaubt sie ein Miauen zu erkennen, das aus dem Kasten für zurückgegebene Bücher dringt. Und tatsächlich findet die Bibliothekarin zu ihrer großen Überraschung zwischen Klassikern und Liebesromanen ein halb erfrorenes Katzenjunges mit struppigem Fell. Vicki und ihre Kollegen kümmern sich um das kleine Tier, wärmen es und geben ihm zu fressen. Damit ist das Kätzchen, das sich bald als Kater entpuppt und den Namen Dewey erhält, adoptiert. Dewey offenbart schon bald seine ungewöhnliche Wirkung auf Menschen: Er tröstet verzweifelte Einwohner, er heitert die Angestellten auf, indem er mit ihnen Verstecken spielt, er bringt traurige Kinder zum Lachen. Schnell spricht sich die Geschichte des einfühlsamen Katers herum, bis schließlich Fernsehteams aus der ganzen Welt anreisen. Als Dewey im Winter 2006 im stolzen Katzenalter von 19 Jahren stirbt, ist er eine internationale Berühmtheit. Und die Begeisterung für den außergewöhnlichen Kater ist ungebrochen.
[Quelle: amazon.de]
- Ich höre es gerade und mag bereits die Menschen aus Spencer und Dewey gern. Mal sehen, wie es weiter geht.

Samstag, 25. Juni 2011

Ist die Schubermania ausgebrochen?

Hallo alle miteinander!

Als ich gestern so vor meinem SuB-Regal-Fach stand und gerätselt habe, was ich denn lesen könnte, wurde mein Blick wie magisch von Reckless angezogen. Das Buch hatte ich mir zu Weihnachten gegönnt und wollte es doch unbedingt lesen! So stand die Entscheidung schnell fest.
Deswegen hab ich dann auch gleich mal auf der Verlagsseite geguckt. Immerhin wollte ich mir dort das Cover laden und andere Daten, die ich für die Review benutzen werde (hab ich mir so angewöhnt, diesen Teil immer gleich zu machen).
Und was seh ich da?

Im Oktober soll die Tintenwelt-Trilogie beim Cecilie Dressler Verlag im schicken Schuber erscheinen. Es sieht wirklich unheimlich toll aus.
Ich bin richtig neidisch, denn ich habe (natürlich) schon die einzelnen Bände bei mir im Regal stehen.

Im Gegensatz zu vielen anderen hat mich die Tintenwelt in ihrem Bann gezogen. Auch wenn sich der dritte und letzte Band Tintentod etwas zäh hat lesen lassen, fand ich die Reihe von Cornelia Funke wirklich fantastisch. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Kosten soll die schnieke Ausgabe 39,95 €. Weitere Infos findet ihr hier.

Langsam frage ich mich aber, ob bei den Verlagen die Schubermania ausgebrochen ist. Die Dark Materials Reihe von Philip Pullmann gab es schon vor geraumer Zeit im Schuber. Ebenso wie die Twilight-Serie. Nun sind auch die Hunger Games in der Luxus-Ausgabe angekündigt. Hatte ich vor knapp 6 Wochen schon berichtet. Was wohl noch alles kommt? Soll man jetzt bekannte und gut laufende Serien als Schuberliebhaber lieber nicht mehr gleich kaufen, sondern auf gut Glück warten bis es sie im Pack gibt?

[Produkttest] Alverde Cranberry Handcreme

Preis: 1,95 €, Inhalt: 75 ml
Normalerweise benutze ich nur eine bestimmte Handcreme - nach Langem Testen von verschiedenen Marken. Aber, ihr wisst, ich bin ein Fruchtmensch. Deswegen bin ich auch gleich auf diese Cranberry-Handcreme angesprungen. Wollte ich mal ausprobieren und andere Fruchthandcremes gab es nicht.

Der Geruch ist erst mal wirklich bombastisch! Es riecht ganz leicht süßlich, ein bisschen sauer. Ich bringe den Duft zwar nicht unbedingt mit Cranberrys in Verbindung, aber trotzdem mag ich's.
Die Konsistenz ist mir persönlich fast ein bisschen flüssig. Das macht die Portionierung auch ein bisschen schwer. Vielleicht kommt das aber auch daher, dass ich sonst immer Konzentrat verwende. Die Creme an sich ist weich und gelblich. Sie lässt sich gut verteilen, aber zieht nicht ganz so schnell ein. Danach verfliegt der süßliche Duft und hinterlässt einen etwas muffigen. Daran hab ich mich aber relativ schnell gewöhnt. Den "bleibenden" Geruch empfand ich jetzt auch nicht als besonders schlimm, nur eben nicht mehr so frisch.
Sie hat zwar insgesamt nicht ganz so lange gereicht wie meine Neutrogena, aber teilweise habe ich auch zu viel Creme in der Patsch' gehabt. Aber ich musste mir die Hände auch öfter eincremen als ich es gewohnt bin.

Kaufen würde ich sie mir auf jeden Fall noch mal. Ich mag einfach den tollen Geruch. Möchte aber gern mal noch andere Fruchthandcremes ausprobieren. Kann jemand eine empfehlen?

Freitag, 24. Juni 2011

[Rezension] Black Dagger - Blinder König von J. R. Ward

14. Band


Inhalt:
Die Beziehung zwischen Rehvenge und Ehlena wird jäh zerstört, denn Rehvs Geheimnis steht kurz vor der Enthüllung, was seine Todfeinde auf den Plan ruft – und die Tapferkeit Ehlenas auf die Probe stellt, da von ihr verlangt wird, ihn und seinesgleichen auszuliefern …

[Quelle: randomhouse.de]



Rehvenges Geschichte geht weiter. Nebenbei laufen wieder viele Handlungsstränge ab. Lash versucht seine Lesser zu organisieren und Geld für die Gesellschaft zu verdienen. Als erstes fällt ihm natürlich der Drogenhandel ein, aber mit Peanuts gibt sich Omegas Sohn nicht zufrieden.
Gleichzeitig erfährt man auch Bruchteile aus Xhexs Vergangenheit, die in den nächsten beiden Bänden noch wichtig werden.
Rehv hingegen wird sich seiner Zuneigung zu Ehlena richtig bewusst und beschließt über deren Kopf hinweg, dass er nicht gut genug für sie ist. So kommt es wie es kommen muss: Rehv offenbart sich der Vampirin als Symphath...

Der 14. Band der Black Dagger Reihe.
Wer sich an den vielen Nebensträngen in den vorherigen Bänden gestört hat, der wird hier in den sauren Apfel beißen müssen und noch einmal durchhalten. Trotzdem erzählt Ward die Geschichte um Rehv interessant. Man lernt ihn und vor allem auch Ehlena besser kennen.
Ich hatte auch das Gefühl, dass in diesem Band mehr von den beiden erzählt wird. Mit den richtigen Kniffs und Tricks wird beiden geholfen - überraschend auf der einen Seite und ungewollt auf der anderen.
Während Rehvs Vergangenheit ihn einholt (das meiste kann man sich erschließen), kämpft Ehlena ums Überleben. Auch ihre Vergangenheit wird beleuchtet und es kommt zu einer überraschenden Wendung, bzw. Erkenntnis.
Das Ende wurde gut gelöst und war noch einmal super spannend, denn man bangt ja um das Paar bis zum Schluß.

Kurz: Ein würdiger Abschluss zu Rehvs und Ehlenas Geschichte. Und das beste daran: Man weiß, dass es weiter geht!




Weitere Informationen:
Die Welt von BLACK DAGGER
Verlag: HEYNE
Taschenbuch
Seiten: 448
Originaltitel: Lover Avenged (Part 2)
Reihe: Black Dagger / Black Dagger Brotherhood
ISBN: 978-3-453-53350-9
Preis: [D] 8,95 €

[Rezension] Elfentochter von Holly Black

1. Band

Inhalt:
Die 16-jährige Kaye ist eine Art moderne Nomadin. Mit der Band ihrer Mutter zieht sie herum, bis ein seltsamer Anschlag die beiden dazu zwingt, in ihrer Heimatstadt Zuflucht zu suchen. Dort begegnet sie Roiben, dem Elfenritter, der ihr das Geheimnis ihrer wahren Herkunft offenbart: Kaye wurde als Elfe geboren. Bevor sie noch begreifen kann, was mit ihr geschieht, findet sie sich in den uralten Kampf zweier verfeindeter Elfenhöfe verstrickt und wird zum Spielball einer tödlichen Intrige …

[Quelle: randomhouse.de]


Kaye ist kein normales Mädchen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Seit sie 14 ist, geht sie nicht mehr zur Schule, zieht mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, damit die ihren Traum, eine Sängerin zu sein, leben kann. Kayes Mutter ist beinahe selbst noch Kind, erlaubt ihrer Tochter alles und Kaye übernimmt oft den Mutter-Part.
Nach einem Zwischenfall mit einem Freund ihrer Mutter, zieht das Gespann wieder in den Heimatort zurück. Wo Kayes Großmutter lebt - und auch Kayes beste Freundin Janet.
Doch nichts ist mehr so, wie es einmal war... Besonders nicht als Kaye einem mysteriösem Junge namens Roiben begegnet.

Der erste Band der Elfen-Reihe.
Ich weiß nicht genau, ob ich aus dem Alter raus bin oder allgemein nichts mit Elfengeschichten anfangen kann. Hatte ich womöglich zu hohe Erwartungen?
Blacks Stil ist flüssig, düster, kratzig, rauchig. Eigentlich sehr schön, aber mit Kaye konnte ich leider gar nicht mitfiebern. Es gab schöne, interessante Szenen, die Geschichte an sich nicht neu aber originell umgesetzt. Über manche Beschreibungen und Begebenheiten stolperte ich auch anfangs. Ich kam mir vor wie damals als ich meinen ersten High Fantasy Roman gelesen hatte und keine Ahnung von Orks, Dunkelelfen und den anderen Gestalten hatte.
Doch das klärt sich auch schnell auf. Man findet sich nach ein paar Seiten relativ leicht zurecht und einiges löst sich im Laufe der Geschichte auch auf.
Kaye und ihre Freunde fand ich... seltsam. Ich bin irgendwie nicht richtig warm mit ihnen geworden, konnte keinen Bezug aufbauen. Corny, Janets Bruder, fand ich ganz witzig, anfangs. Aber auch er birgt düstere Seiten, die erst bei den Elfen so richtig zu Tage kommen. Ebenso Roiben. Ein undurchsichtiger Kerl, Ritter, Elf, den ich weder sympathisch noch unsympathisch fand.
Ich will auch nicht sagen, dass es 0-8-15-Charaktere waren, denn das ist absolut nicht der Fall! Aber nach Weißer Fluch habe ich mir wohl zu viel von der Autorin erwartet.

Kurz: Wer dunkel-düstere Elfengeschichten mit dem besonderen Kratzen mag, der sollte auf jeden Fall zugreifen. Wer den flinken Gestalten und Geschichten aber skeptisch gegenüber steht, der sollte zu einer anderen Lektüre greifen.




Weitere Informationen:
Special zu Elfentochter
Verlag: cbt
Taschenbuch
Seiten: 320
Originaltitel: Tithe: A Modern Faerie Tale
Reihe: Elfen-Reihe / A Modern Faery's Tale
ISBN: 978-3-570-30354-2
Preis: [D] 7,95 €

Mittwoch, 22. Juni 2011

[Filmrezension] Mulan


Inhalt:
Mulan wächst in China auf und ist ein regelrechter Wildfang. Der Besuch bei der Heiratsvermittlerin endet in einer Katastrophe. Als dann noch ihr Vater von der Armee eingezogen werden soll, um gegen die Hunnen zu kämpfen, trifft Mulan eine Entscheidung.
Als Fa Ping meldet sie sich als Rekrutin bei der chinesischen Armee. Hilfe bekommt sie von Mushu, einem ehemaligen Wächter der Fa-Familie, und Kricki, einer Glücksgrille.

Mulan basiert auf einem alten chinesischen Volksgedicht. Disney nimmt den Faden grob auf und spinnt eine wunderbare Geschichte um Loyalität, Liebe und Freundschaft um die Protagonistin.
Der Zeichenstil ist wieder leicht angepasst. So werden viele, bei uns bekannte, chinesische Elemente eingebaut. Ein bisschen Magie darf natürlich auch nicht fehlen: Mushu ist ein Drache (oder doch eine Eidechse?) und die Ahnen Mulans beratschlagen sich als Geister.
Der Witz kommt auch nicht zu kurz, was meist allein an dem frechen, roten Drachen Mushu liegt und nicht nur den Kindern das Lachen entlocken dürfte.
Besonders mag ich an Mulan die Musik. Disney-Lieder mag ich allgemein sehr gerne, aber bei kaum einem anderen Film ist die musikalische Untermalung und die Songs so gelungen wie bei Mulan. Hier gefällt mir rundherum alles.
Die Charaktere sind auch wunderbar. Da ist natürlich Mulan. Ein Wildfang, aber auch mutig. Sie gibt nicht so schnell auf, auch wenn sie manchmal unsicher ist. Außerdem ist sie keine typische "Prinzessin". Mushu hingegen ist der Witzbold. Tollpatschig, immer einen frechen Spruch auf den Lippen, aber auch ein treuer Freund. Aufgelockert wird die ganze Kriegsstimmung auch noch durch die drei Soldaten Yao, Chien-Po und Ling. Es gibt also immer etwas zum Lachen.
Einziges Manko: Als die frisch ausgebildeten Soldaten dem Heerführer zu Hilfe eilen, sind sie am Anfang noch eine gutbesetzte Truppe. Im Gebirge vielleicht gerade mal acht Leute gegen eine riesige Schar von Hunnen. Der Kampf wurde zwar gut gelöst, aber ich finde es einfach zu unglaubwürdig, dass nur so wenige Soldaten einer ganzen Heerschar von gut ausgebildeten Hunnensöldnern entgegentritt/-trat.

Kurz: Wer eine starke und mutige Heldin sehen will, der ist bei Mulan goldrichtig!




Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Mulan
Regie: Tony Bancroft, Barry Cook
Länge: 84 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Auf DVD erhältlich.

Sonntag, 19. Juni 2011

Neuzugänge KW 24

Hallo alle miteinander!

Vor meiner buchkauffreien Zeit hatte ich mir die folgende Trilogie erschnäppchend. In einem Forum hat eine Userin alle drei Bücher mit Versand für 9,50 € angeboten! Da konnte ich einfach nicht 'Nein!' sagen. Die Post war aber so langsam, dass die Bücher (per Büchersendung...) erst am Dienstag ankamen! Ich hab ja schon einige Erfahrungen mit Büchersendungen und im Regelfall hab ich kaum länger als 2 Tage gewartet. Manchmal dauert es aber (leider) sehr viel länger... Wie man sieht.


Vor ein paar Wochen, glaube ich, bin ich zufällig auf einem Blog über den ersten Band der Reihe gestolpert. Ui, dacht ich mir. Hört sich ja toll an. Aber die Bloggerin teilte auch gleich den Wermuthstropfen mit: Die Reihe sei vergriffen, out of print, nicht mehr erhältlich. Auf Amazon hab ich dann aber entdeckt, dass es eine Neuauflage gibt. Natürlich kam dann Die Tochter der Wälder gleich auf meinen Wunschzettel. Ich muss mich ja selbst davon überzeugen, wie gut die Bücher sind.
Noch erfreuter war ich dann, wie ihr euch sicher vorstellen könnt, dass obige Userin die Bücher als absolute Schnäppchen angeboten hat! Jipiiieh! Und dann auch noch alle drei zusammen! Was hatte ich (Glücks)Schwein!


Darum geht's in Die Tochter der Wälder von Juliet Marillier:
Im 9. Jahrhundert nach Christus müssen die keltischen Fürsten ihr Land gegen den Ansturm der Briten verteidigen. Fern der Schlachtfelder wächst Sorcha als jüngste Tochter der Herren von Sevenwaters auf. Das behütete Leben findet ein jähes Ende, als ein Fluch ihre sechs Brüder trifft. Sorcha ist die Einzige, die sie retten kann – doch dafür muss sie mehr aufgeben, als sie sie jemals hätte vorstellen können …
[Quelle: droemer-knaur.de]
- Zugegeben, die Cover der Neuauflage sind schon etwas hübscher, aber es kommt ja auf den Inhalt an. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt drauf.

Darum geht's in Der Sohn der Schatten von Juliet Marillier:
Die junge Kräuterkundige Liadan besitzt eine besondere Gabe: Sie kann nicht nur den Körper heilen, sondern auch Geist und Seele. Doch nun scheint es an ihr zu sein, weit mehr als das zu tun – denn das Schicksal ihrer Heimat Sevenwaters hängt von ihr ab. Hin- und hergerissen zwischen den Befehlen des alten Feenvolks und dem Wunsch, ihren eigenen Gefühlen zu folgen, muss Liadan eine schicksalsträchtige Entscheidung treffen … 
[Quelle: droemer-knaur.de]
- Da es ein Schnäppchen war, hab ich mir eben gleich die anderen beiden Bände mit zu gelegt. Mal sehen, wie mir der erste Band gefällt.

Darum geht's in Das Kind der Stürme von Juliet Marillier:
Die junge Fainne ist abgeschieden von anderen Menschen aufgezogen worden und zu einer mächtigen Zauberin herangewachsen. Doch nun muss sie in die Heimat ihrer Mutter zurückkehren, um eine grausame Prophezeiung wahr werden zu lassen. Fainne könnte sich widersetzen – doch der Preis dafür ist das Leben deren, die sie liebt … 
[Quelle: droemer-knaur.de]
- Ein bisschen Merlin-Flair? Ich werde sehen, was mich in der Sevenwaters-Reihe erwartet.

Samstag, 18. Juni 2011

Gescheeeeeeeeenke!

Hallo alle miteinander!

Diese Woche hatte ich Geburtstag. Hach, was ein toller Tag. Könnte es den nicht öfter im Jahr geben?
Meine Verwandtschaft war schon letztes Wochenende da. Hat sich so ergeben und wenn alle nacheinander kommen würde, hätte ich für die Uni einfach keine Zeit mehr und die geht ja vor. Aber trotzdem war es ganz toll - vor allem weil meine Wohnung diesmal auch wirklich voll war!
Erst wurde hier ein bisschen gefrühstückt, dann ging's auf in die Stadt zum Shoppen (ich musste mich natürlich zurückhalten... buchkauffreie Zeit und so *seufz*). Danach gab's dann leckere Tartes (Apfel, Himbeer und Schoko!) und abends wurde gegrillt - sehr lecker. Und so viel (wie es in meiner Familie üblich ist), dass ich noch zwei Tage davon essen konnte...

Hauptsächlich habe ich Geld bekommen. Keine Bücher! Nicht mal ein einziges! Und da ich mir ja momentan sowieso keine kaufen kann, bzw. darf...
Etwas Geld habe ich dann aber genommen um mir selbst etwas zu kaufen, deswegen sind die Sachen jetzt einfach bei meinen Geburtstagsgeschenken dabei.
Mein Freund hat diesmal auch aufgepasst. Denn ich liebe Geschenke, die aus lauter Kleinigkeiten bestehen. Von ihm habe ich leckeren Tee (wenn es möglich wäre, würde ich euch eine Geruchsprobe geben!), Chips, eine britische Zitronenlimonade, Kopfhörer (meine geben langsam den Geist auf...), eine Bärchenfigur, einen Katzenblock und einen Hello Kitty Sternzeichen Handy-Anhänger bekommen. Sehr süß!
Von meinen Eltern habe ich mir eine Uhr gewünscht. Dazu muss ich sagen, dass ich seit der 6. Klasse (also seit *nachrechne* 13 Jahren) eine Baby-G Uhr habe, die ich wirklich oft trage und sehr liebe. Die funktioniert auch noch einwandfrei, nur, wenn man mal etwas "schicker" angezogen ist, passt die ja mal gar nicht dazu. Deswegen hab ich mich dann für eine schlichte Ice watch in blau entschieden.
Von der restlichen Verwandtschaft gab's, wie gesagt, Geld (und saure Mandarinen-Drops von den Schwiegereltern! *hm*). Davon hab ich mir dann erst mal drei Blu-Rays gegönnt (auch, weil's Schnäppchen waren): Black Swan (im Kino verpasst...), Coraline (eBay!) und Die Frau des Zeitreisenden.
Natürlich auch mit Hintergedanken an die Book meets Movie Challenge. Auf Coraline und Die Frau des Zeitreisenden hatte ich schon länger ein Auge geworfen, aber die Blu-Rays waren mir dann doch immer zu teuer... Zum Glück gibt's eBay und Müller (und Saturn).
Dann hat mich gestern mein Bruder besucht - mit Freundin. Davor waren sie nämlich beim Outlet-Shopping bei adidas, nike... Die beiden sind sehr fußballbegeistert und allgemein ziemlich sportlich. Natürlich hat mein allerliebstes Brüderchen an seine Schwester gedacht: Die wollte doch ne blaue adidas-Jacke... M, oder? Jaaaaa! Aber hallo! Und für 20 Euro kann man echt nicht meckern. Ich liebe diese Jacken einfach und das blau ich fast noch ein bisschen leuchtender als auf dem Bild.

Hier die Kiste im Detail:
Ich hab mich total gefreut. Vor allem über die Chips! Hach! Es gibt Salt & Vinegar, Prawn Cocktail und BBQ. Sehr lecker. Hatte ich ja auch schon Weihnachten bekommen. Ratzefatze waren sie weg, aber diesmal reiß ich mich etwas mehr zusammen.





Und hier dann noch die Bärchenfigur und das Katzenblock, weil sie soooooo niedlich sind:

Von der Katze auf dem Block gibt es noch einige andere SEHR süße Sachen, wie kleine Plüschtiere, Handy-Anhänger, Stifte und so weiter. Als Katzenfan konnte ich fast nicht widerstehen. Das Bärchen ist doch aber auch wirklich niedlich, oder? Zum Glück war tatsächlich der braune Bär drin, wenn wenn er in Kuh-Optik enthalten gewesen wäre, dann hätte ich ihn an meinen Freund abtreten müssen. ;D Ich frag mich, was er so toll an Kühen findet... Hm, die Milch? *g*

[Produkttest] Naturals Kürbiskernölchips

Preis: 1,59 €, Inhalt: 110 g
Ich liebe Chips! Vor allem, wenn sie eine besondere Note haben. Naturals hatte ich schon mal. Welche Sorte weiß ich nicht mehr genau, aber ich weiß noch, dass ich sie ganz gut fand. Zufällig habe ich dann die Geschmacksrichtung Kürbiskernöl entdeckt. Was soll ich sagen? Ich liebe auch Kürbiskernöl! Klar, dass dann eine Packung in meinem Einkaufskorb landete.

Die Chips sind etwas dicker als normale, sehr kross und knusprig. Dazu sind sie noch leicht gesalzen. Sie schmecken natürlicher, wie der Name schon sagt, als die 0-8-15-Chips von anderen Marken. Außerdem sind sie nicht so "geflockt" wie andere. Also, bei anderen Marken habe ich das Gefühl, dass die Kartoffeln gepresst und dann gebacken/frittiert wurden (bei den dicken Chips).
Wenn man die Packung aufmacht, strömt einen schon der nussig-süße Duft des Kernöls entgegen - lecker! Leider haben die Chips selbst kaum den Geschmack vom Öl. Finde ich sehr schade. Sie schmecken wirklich nur sehr leicht danach, riechen aber dafür umso stärker.
Der Preis ist auch so ein Manko. Zwar sind die Chips wirklich keine "Normalos", aber für die Menge doch fast ein bisschen viel.

Alles in allem werden es zwar nicht meine absoluten Lieblingschips, aber ab und an werd ich sie mir wieder gönnen.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Happy Birthday Cats!

Hallo alle miteinander!

Heute ist für mich ein ganz besonderer Tag!
Meine süßen schwarzen Teufel haben heute nämlich Geburtstag. Sie sind jetzt auf den Tag 5 Jahre alt - ein besonderes Alter, oder nicht? Ich war bei der Geburt mit dabei und konnte es kaum fassen. Das empfindet also eine Mama, wenn sie ihr Baby bekommt, hab ich mir gedacht. Es war ein ganz großartiges Gefühl.
Mama Liu hat vier Babys bekommen. Drei schwarze und eine getigerte wie sie selbst. Dabei war wohl der weiße Latz, also der weiße Fleck am Hals, ein dominantes Gen (vom Papa? Mama hatte das nicht), denn alle haben einen weißen Fleck. Gut, Gueni hat nur einen kleinen weißen Strich, aber immerhin.
Damals dachte ich, dass ich alle meine vier Schätzchen weggeben müsste. Zum Glück fanden sich nicht genügend "Abnehmer".

Die getigerte Katzendame - ja, alles Weibis! - zog etwa 10-12 Wochen später bei unseren Nachbarn ein und trägt immer noch den Namen Juney / Junes. In memoriam an ihre Mama habe ich sie nämlich Liu junior genannt, kurz Junes. Sie war ein aufbrausender Wirbelwind, nicht zu bändigen und immer neugierig. Eine ganze Zeit lang besuchte sie uns noch. Aber sie wusste sehr wohl, wohin sie gehörte und lud auch ab und an mal ihre Schwester, besonders Dicke, ein ihre neue Wohnung zu erkunden. Mittlerweile hat sich dieses Wild-Gen noch mehr ausgebreitet. Bevor ich weggezogen bin, habe ich sie nur noch selten gesehen. Immer auf Achse die junge Dame!

An den Schwarzen waren die Leute weniger interessiert. Bis sich der Charakter gezeigt hat. Ich hätte mindestens 10 Leute gehabt, die unseren kleinen Mops gerne gehabt hätten. Aber nach Kurzem war mir klar, dass ich meine Dicke nicht hätte hergeben können. Ich hatte einfach einen ganz besonderen Draht zu dieser Katze. Sie ist schmusig, aber auch verzogen und hat einfach ihren eigenen Kopf. Manchmal noch mehr als ihn Katzen sonst haben. Sie ist sehr zutraulich, was einerseits ganz gut ist, andererseits aber auch wieder nicht. Und sie weiß es, wie sie ihrem Frauchen und Herrchen am besten auf den Keks geht und wie sie bekommt, was sie will!

Wölfchen ist eine sehr besondere Katze. Während ihre Schwestern alle neugierig, wild, spiellustig und aufgeschlossen sind/waren, ist sie eher etwas zurückhaltender. Nicht weniger angriffslustig, aber irgendwie einfach ganz anders als alle Katzen, die wir bisher hatten. Sie wäre auch diejenige gewesen, die ich noch am ehesten hätte hergeben können. Wenn ich jetzt daran denke, wird mir immer ganz schlecht. Unser Wolf braucht ganz besonders Aufmerksamkeit. Was ich anfangs nicht so ganz kapiert habe, denn sie ist einerseits ein richtiger Einzelgänger. Zu Hause sah ich sie fast nie und in den ersten Stock (wo mein Zimmer lag) kam sie auch so gut wie nie.
Nachdem Mama Liu verschwand saugte Wölfchen noch etwa 4 bis 6 Monate (ich weiß nicht mehr genau wann es aufhörte) an ihrer Schwester Dicke. Ich fand das Verhalten komisch, aber sie brauchte das scheinbar. Seitdem hat sie wohl einen kleinen Knacks weg.
Mittlerweile ist sie aber sehr verschmust und ein riesiger Schisser geworden, der am liebsten den ganzen Tag faul rumliegt - aber Nachts geht's dann los!

Mein lieber Panther, Guenhwyvar, kurz Gueni, hat knapp ein Jahr bei meinem Freund verbracht. Das merkt man auch jetzt noch, denn sie ist viel mehr wie ihre Mami als die anderen beiden. Ich schreibe das jetzt einfach mal der Erziehung durch meinen Freund zu.
Wer sich jetzt denkt, dass ihm der Name doch was sagt, der liegt ganz richtig. Benannt ist unser Model nämlich nach dem Panther von Drizzt Do'Urden aus der fantastischen Reihe Vergessene Welten von R. A. Salvatore. Als ich sie das erste Mal sah, stand der Name fest.
Sie ist unser Model, weil sie recht klein und zierlich ist - und auch leicht! Sie wiegt knappe 3 kg, was schon ein bisschen wenig ist, frisst aber normal und auch sonst scheint sie keine Probleme zu haben. Nun, Madame ist auch unser Wildfang und Streuner. Um sie mach ich mir immer etwas Sorgen. Während die Schwestern schnell kommen, wenn ich sie rufe (nachts), so braucht sie doch ein ganzes Stück bis sie denn mal kommt - oder auch nicht. Eben auch ein ganz eigener Kopf, der es aber auch versteht sich wieder bei Frauchen (und vor allem bei Herrchen) einzuschleimen! Wer kann denn diesem Gesicht auch widerstehen?

Montag, 13. Juni 2011

Neuzugänge KW 23

Hallo alle miteinander!

Eigentlich sollte es diesen Post ja nicht geben. Denn ich nehme an der Aktion von Lesen beflügelt teil. 6 Wochen lang keine Bücher kaufen. Aber kurz vor Beginn wusste ich schon, dass ich einmal sündigen "muss".
Warum? Nun, ich bin Mitglieb beim Club Bertelsmann. Mindestens einmal alle 3 Monate muss man sich dort etwas kaufen. Für mich an sich kein Problem nur in diesem Quartal bin ich noch nicht dazu gekommen. Letzter Kauftermin war der 6. Juni. Mist. Ich kam, durch die Uni, einfach nicht eher zum Laden und ehrlich gesagt sehe ich nicht ein 3,90 Euro Porto zu bezahlen, nur weil ich online bestelle.


Nachdem ich also schon zwei Hörbücher mit den Ohren verschlungen habe, wage ich mich jetzt mal an ein Print-/Leseprodukt des guten Herrn Fitzek. Ich finde, dass es sich schon mal interessant anhört.
Normalerweise lese ich Thriller ja gar nicht, aber, wie gesagt, mir haben schon die beiden Hörbücher zu AmokSpiel und Der Augensammler gefallen. Außerdem war das Buch mit 5,95 € recht günstig - gerade recht für meinen geschundenen Studentengeldbeutel...


Darum geht's in Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek:
Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ... Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt … 
[Quelle: amazon.de]
- Wie schon erwähnt, hört es sich interessant an. Ob mich die geschriebene Form genauso wie die gelesene in ihren Bann ziehen kann? Ich werd's herausfinden!

Samstag, 11. Juni 2011

[Produkttest] Yves Rocher Parfum Les Plaisire Nature Erdbeere

Preis: 8,95 €, Inhalt: 100 ml
Mit Parfums bin ich sehr vorsichtig. In den meisten ist irgendein Duftstoff drin, den ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen kann. Es gibt zwar einige wenige, die ich ab und an benutze, aber nur einen Spritzer. Ganz anders bei den Parfum von Yves Rocher Marke Les Plaisire Nature. Vor ein paar Jahren gab es noch mehr Auswahl. Apfel, Himbeere, Ananas zum Beispiel. Besonders gern habe ich immer das Himbeer-Parfum genommen. Da es Yves Rocher aber leider aus dem Sortiment nahm, musste ich zum Erdbeer-Parfum greifen und habe es nicht bereut!

Zugegeben, der Erdbeer-Duft erinnert nur entfernt an Erdbeeren. Er riecht künstlich und süß. Für meinen Geschmack aber nicht zu süß. Das "stechende", das in anderen Parfums enthalten ist (ich weiß leider nicht genau, welcher Inhaltsstoff das ist, hoffe aber einfach mal ihr wisst, was ich meine), ist hier nicht mit drin.
Leider finde ich, dass der Geruch wieder schnell verfliegt. Sehr schade, aber wahrscheinlich bin ich es auch einfach nur so gewohnt, dass ich es schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr rieche.
Von diesem Parfum kann ich auch mehr als einen oder zwei Spritzer nehmen. Man könnte vom Duft her auch meinen, dass es eher ein Kinderparfum ist, da es wirklich sehr nach künstlichen Erdbeeren reicht. Aber Parfums sind ja eh Geschmackssache.

Ich kaufe mir das Parfum auf jeden Fall wieder, benutze es ja jetzt schon seit Jahren. Auch wenn ich an sich künstliche Erdbeer-Stoffe nicht mag, so finde ich den Duft des Parfums wirklich toll. Vielleicht, weil ich es nicht essen muss?
Meine Empfehlung: Einfach mal probieren. Es gibt auch kleine Fläschchen, die 3,50 € kosten. Und die sind wirklich äußerst ergiebig.

Mittwoch, 8. Juni 2011

[About me] Geblubber und Lebenszeichen

Hello everybody!

It's kind of you reading my Blog. Nice to see you around. How are you doing?

Äh... falsch.

Diese Woche haben wir Blockwoche. Unfortunately habe ich den Kurs im Wintersemester nicht belegt. Bzw. belegen können (lange Geschichte, die eh keinen interessiert, also lass ich sie mal weg). Für uns bedeutet das eine Woche Englisch pur. Oral Skills! How lovely! And... What a pity.
Hey, ich lese Englisch. Ich versteh's. Aber sprechen? Small talk? Örks. Ich hasse schon im Deutschen Small talk. Und immer "please", "thank you very much", "I'm sooo, sooo, soo, so sorry, but...", "I'm afraid...", "Oh you're welcome!". Uff. Aber das schlimmste?
Zitat unserer Lehrerin: "Jetzt fallen Sie nicht gleich mit der Tür ins Haus! Erst ein paar Sätzchen Small talk!" DAS ist echt anstrengend. Deswegen bin ich diese Woche auch zu kaum etwas gekommen.

Was für eine Überleitung!

Tatsächlich würde ich euch jetzt gerne ein paar Fotos präsentieren. Unser Rossmann hört nämlich auf und es gibt ... *trommelwirbel* ... unglaubliche 25 % Rabatt auf alles!! Na, wenn das nichts für mein Tussi-Herz ist! Hach, natürlich hab ich gleich zweimal zugegriffen. Shampoo kann man immer brauchen. Handcreme auch. Außerdem bin ich ja sowieso die liebste, netteste und beste Freundin auf der ganzen weiten Welt.
Aber mehr dazu später.

Über meine buchkauffreie Zeit werde ich euch an Pfingsten berichten. Denn einmal, das habe ich ja schon angekündigt, habe ich bereits gesündigt. Aber ich "musste". Mehr dazu aber auch später.

Nachdem wir dann natürlich durch die Stadt streiften, um den Rossman zu plündern und leckere Bonbons einzusacken, haben wir auch einen kleinen Zwischenstopp bei Weltbild gemacht.
Nein, da hab ich nicht gesündigt. Ich habe dort aber eine gaaaaanz tolle Buchtasche erstanden! Die ich euch an dieser Stelle gerne präsentieren würde, aber...

.... ihr erinnert euch, dass ich die liebste, netteste und beste Freundin auf der ganzen weiten Welt bin? Ja? Nein? What a pity! Aber ich bin tatsächlich so lieb zu meinem Freund, dass ich ihm meine Kamera für diese Woche geliehen habe. Konnte ja nicht wissen, dass ich lauter tolle Sachen abstauben würden! I'm so sorry, my dear readers, but unfortunately I can't show you the pictures of my... sins. Haha. Ich glaub, das mit dem Englisch muss ich noch ein bisschen üben. ;-)

Eine weitere Kleinigkeit: Ich habe ein paar Posts vorbereitet. Speziell die Mittwochs- und Dienstags-Posts. Mit denen seid ihr im Juni also erst mal versorgt.
Rezis werden erst mal warten müssen. Die Uni geht vor. Vielleicht kommt dann, wie im Mai, wieder mehr auf einmal.
Für die nächsten Mittwochs-Posts hatte ich Manga-Empfehlungen geplant. Filmtechnisch war ja jetzt wieder einiges dabei. Rezepte versuche ich nebenher einzustreuen (wenn ich denn mal wieder etwas präsentables fabriziert habe...).
Die regelmäßigen Leser werden sich vielleicht fragen: "Was ist mit deinen Buchgedanken? Oder was auch immer du da vorhattest?!" Ja, die sind nicht vergessen. Ich möchte die Präsentation und auch den Inhalt, damit es einigermaßen strukturiert ist, aber gerne ausarbeiten.
Die Liste meines SuBs kommt auch noch bald on, bzw. die Statistik für "Buchkauffrei", aber ich hatte leider überhaupt keine Zeit dazu.

Übrigens habe ich gestern im Studenten-Kino "Rapunzel - Neu verföhnt" gesehen. Is there anybody else who've seen it? Es war wirklich ein wunderbarer Film! Auch wenn nicht sonderlich ans Original-Märchen gehalten, aber so was von egal! Pascal war der heimliche Star. ;-)

So, genug geblubbert. Ich hoffe, dass ihr die Sonnenstrahlen (wenn sie sich mal wieder blicken lassen) mehr genießen könnt als ich!

[Filmrezension] Pocahontas

Inhalt:
Pocahontas ist die Tochter des Häuptlings Pohatan. Gerade sind die Krieger des Stammes von einer erfolgreichen Schlacht zurück gekommen als ein großes Schiff aus England in der "neuen Welt" anlegt.
Der berühmte Captain Smith ist mit an Bord. Er hat schon einige Erfahrungen mit "Wilden" gemacht, immer auf ein Abenteuer aus. Doch als er Pocahontas zum ersten Mal begegnet, scheint alles anders zu sein.
Die beiden freunden sich an. Die Indianer währenddessen sind misstrauisch den Fremden gegenüber und als einer ihrer Krieger verletzt wird, ist klar: Das bedeutet Krieg. Aber auch die Engländer trauen den Eingeborenen nicht. Zudem siegt die Gier des Governeurs Radcliffe und er wiegelt seine Männer zur Schlacht gegen die "Wilden" auf.
Ob es Pocahontas und John Smith gelingt das Schlimmste zu verhindern?

Pocahontas ist sehr real gehalten. Weitestgehend. So sprechen die Tiere auch nicht, haben aber durchaus menschliche Züge. Besonders Meeko, der Waschbär, sein Kumpel Flit, ein Kolibri, und der verwöhnte Mops Percy sorgen für amüsante Abwechslung.
Die Geschichte basiert, soweit ich weiß, auf einer indianischen Legende und Pocahontas hat es wirklich gegeben.
Der Film ist im Grundtenor sehr viel ernster als andere Disney-Filme. Auch die Entwicklung der Charaktere empfand ich (beim gucken mit "Erwachsenen-Augen") als nicht ganz so schnell und abrupt wie vielleicht bei anderen Disney-Filmen.
Eine Prise Magie unterstreicht den Naturgeist. So ist ein Charakter ein Baum, Großmutter Weide. Trotzdem fügt es sich ganz natürlich in den Film, seine Atmosphäre und Umgebung und unterstreicht diese noch einmal.
Kein Disney ohne Musik. Die Musik. Die Lieder. Die musikalische Unterstreichung. In einem Wort: Wahnsinn! Der Soundtrack von Pocahontas ist einer meiner liebsten und das liegt nicht zuletzt an den Songs "Das nächste Ufer", "Farbenspiel des Winds" und "If I never knew you". Ich finde sie harmoniert unheimlich gut mit dem Film. Das tut die Musik zwar bei Disney immer, aber hier ganz besonders.
Hier ist der Zeichenstil auch wieder angepasst. Klare Linien, keine zu grellen Farben. Auch die Animation ist sehr gut gelungen. Wenn man zum Beispiel Pocahontas beobachtet, wie sie sich bewegt: Sehr geschmeidig, grazil. Im Gegensatz zu den Fremden, wie John Smith. Dadurch erweckt es auch noch mal den Eindruck wie sehr Pocahontas, bzw. die Indianer an sich, mit der Natur verbunden sind.

Kurz: Eine tragisch-traurige Liebesgeschichte, aber noch so viel mehr! Ein Natur- und Geschichtserlebnis für die ganze Familie.




Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Pocahontas
Regie: Mike Gabriel, Eric Goldberg
Länge: 78 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Auf DVD erhältlich.

Montag, 6. Juni 2011

[Rezension] Katze - Deutsch, Deutsch Katze von Nina Puri


Inhalt:
Katzen sind wie Hunde - nur anders. Keiner weiß das besser, als die Katzenliebhaberin Nina Puri. Sie hat viele gute Ratschläge und Tipps für ein kuscheliges Zusammenleben auf Lager.

[Quelle: langenscheidt.de]



Wie sag ich's meiner Katze? Nina Puri klärt in witzigem (Katzen-)Slang auf, was katze mit "miau" und "miaaaau" und "miaaauuuuu" sagen will. Dabei kommen auch kleine Anekdoten zum Zuge. Aber nicht nur Spaßiges, sondern auch Informatives, Aufklärendes und Übersetzungshilfen bietet "Katze - Deutsch, Deutsch - Katze".

Zuerst einmal darf man sich nicht vorstellen, dass es ein "normaler" Langenscheidt Sprachführer ist. Nina Puri begleitet den Leser mit kleinen Texten, Infos und Anekdoten durch die Übersetzungshilfe. Natürlich alles nicht 100% wissenschaftlich überprüft, aber die Katzenhalter werden sicher das ein oder andere wieder erkennen.
Unterteilt ist das Büchlein in sechs Kapitel: Ich bekomme eine Katze!, Das erste Beschnuppern, Erziehung, Gesundheit, Über Freigänger und Stubenkatzen und Katze und Urlaub. Meist am Schluss eines Kapitels gibt es noch eine kleine Übersetzungshilfe. Zum Beispiel: Was meint ein Privatverkäufer, wenn er schreibt ideale Familienkatze? Puri weiß: Das Tier ist blind, taub und verfügt garantiert über keinerlei Sinne oder Nerven.
In erster Linie ist das Buch, besonders für Katzenhalter und -liebhaber, sehr unterhaltsam und lustig. Ich musste nicht nur einmal Schmunzeln oder laut Lachen. Auch erkennt man seinen Tiger in einigen Schilderungen wieder.
Es ist aber nicht alles lustig. So bietet der kleine Sprachführer auch wertvolle Tipps, Tricks und Informationen. Die sind zwar ab und an in einem leicht ironischen Tonfall gehalten, aber nichtsdestotrotz wahr.
Aufgepeppt werden die Tipps noch durch lustige Illustrationen und einen Test Sind Sie ein Katzenmensch?
Doch zwei Sachen hat Nina Puri vergessen. Katzen verstehen immer das Gegenteil von dem, was Frauchen oder Herrchen sagen ("Miez, bleib da!" - *miez rennt weg*). Man hat als Katzenhalter IMMER überall (!) Katzenhaare - auch wenn die Katzen wenig haaren.

Kurz: Für Katzenhalter und -liebhaber genau das Richtige. Auch für die, die es noch werden wollen... oder auch nicht!




Weitere Informationen:
Verlag: Langenscheidt
Hardcover
Seiten: 128
ISBN: 978-3-468-73822-7
Preis: [D] 9,99 €


Diese Rezension findet ihr auch bei Katze mit Buch! Vielen Dank auf diesem Weg an Anette für das Exemplar!

Samstag, 4. Juni 2011

[Produkttest] Herbal essences Spülung Mandarinen- und Perlenextrakte

Preis: 1,95 €, Inhalt: 200 ml
Ich bin ja ein Fan von Frucht-Düften und auch von Herbal essences. Die haben immer ganz tolle Düfte, aber nachdem sie vor ca. einem Jahr (?) ihre Kollektion umgestellt haben, fand ich die Düfte leider nicht mehr ganz so toll. Umsomehr hab ich mich natürlich gefreut, dass ich doch eine Frucht-Spülung entdeckt habe: Mit Mandarinen- und Perlenextrakten!

Der Duft ist wirklich himmlisch und bleibt richtig lang im Haar enthalten. Anfangs natürlich intensiver, später schwächer, aber wenn man einmal richtig "in die Haare" riecht, dann duftet es noch herrlich nach Mandarine.
Meine Haare sind nach Anwendung (ca. jede zweite oder dritte Haarwäsche) total weich und flauschig und lassen sich gut kämmen.
Einziger Minuspunkt ist die Flasche an sich. Ich mag den Verschluss nicht, denn wenn das Produkt fast leer ist, kriegt man nur noch schwer die Spülung aus der Flasche.

Alles in allem werde ich mir die Spülung aber auf jeden Fall nachkaufen! Der Preis stimmt und der Geruch ist einfach unbezahlbar. Vor allem, da ich es sehr gerne habe, wenn meine Haare einfach länger diesen tollen Duft haben. Wer das nicht mag, der sollte nicht zum Produkt kaufen. Alle anderen: Greift zu!

Freitag, 3. Juni 2011

Buchrezensionen

Hallo alle miteinander!

Vor kurzem fragte Crini von All about books, wie das so mit den Rezensionen lesen ist. >>KLICK<<

Ihre Fragen:
  • Lest ihr auf euren Lieblingsblogs JEDE Rezension?
  • Lest ihr nur Rezensionen zu Büchern, die ihr demnächst kaufen wollt?
  • Oder habt ihr Angst, zu viel zu erfahren und lest nur welche zu Büchern, die ihr schon gelesen habt?
  • Lasst ihr bestimmte Gerne von vornherein aus?
Meine Antwort:
Ich schau zwar fast jeden Tag in mein Dashboard, aber Rezensionen wirklich bis zum Ende lesen: Fast nie.
Das liegt zum einen daran, dass ich Spoiler wie die Pest hasse. Gerade ausführlichere Rezis spoilen schon mal. Manche schreiben es ja auch anfangs hin. Trotzdem lese ich meistens nur das Fazit oder den Gesamteindruck.
Ich sortiere natürlich auch im Vornhinein aus: Wenn mir das Cover zusagt, oder mir das Buch schon bei einigen Blogs/im Internet über den Weg lief, gucke ich schon mal, was so die Grundtendenz ist (gut/schlecht/mittel).
Rezis les ich dann komplett, wenn ich das Buch auch selbst gelesen hab. Da überrascht mich dann ja nichts mehr. ;-) Zwar nicht immer unbedingt um der Rezension Willen, sondern so kann ich ganz gut einschätzen, ob die Person/der Blogger mit mir auf einer Wellenlinie liegt. Wenn er/sie dann mal ein Buch rezensiert, weiß ich eher, ob es auch was für mich sein könnte oder dann eher nicht.
Eine Zusammenfassung aller Beiträge könnt ihr hier nachlesen: >>KLICK<<


Das Thema finde ich total interessant und wichtig. Vor allem, da ich ja selbst Rezensionen schreibe. Ich würde teilweise gern mehr Rezensionen lesen, aber ich weiß nie, welche Bloggerin, bzw. welcher Blogger nun eine sehr ausführliche Rezension mit allen Details schreibt (also auch Spoiler enthält) und wer nicht. :-/
Habt ihr das Problem auch? Oder seid ihr Rezi-Leser, die alles ganz genau wissen wollen?

Wie ihr oben lesen könnt, bin ich nicht an detailverliebten und sehr ausführlichen Rezensionen interessiert. Meist reicht mir dann das Fazit.
Deswegen möchte ich euch in diesem Post einfach noch etwas zu meinen eigenen Rezensionen erzählen. Ich habe schon mal vor einiger Zeit grob etwas dazu gesagt ( >>hier<< ), aber eben nur grob.


Meine Rezensionen

Zuerst einmal die Form. Die habe ich noch aus dem CIL-Forum übernommen. Ich finde sie übersichtlich und habe später auch noch die "Weiteren Informationen" dazu genommen. Da ich es gern einheitlich mag, laufen meine Rezis immer nach dem selben Prinzip:
  • Überschrift: Titel des Buches von AutorIn
  • Bild des Covers; Sollte es eine Reihe sein, ist im Regelfall in der Bildunterschrift zu finden, welcher Band es ist.
  • Inhalt: Klappentext des Verlags mit Quelle
  • Leseprobe, falls vorhanden
  • eigene Inhaltsangabe
  • Eigene Meinung; Im ersten Satz schreibe ich auch noch meistens dazu, wenn es sich um eine Reihe handelt, welcher Band es ist.
  • Kurz: Fazit in ein bis drei Sätzen
  • Weitere Infos: Sollte es eine Extra-Verlagsseite geben oder ein Special, von welchem Verlag, Taschenbuch oder gebundene Ausgabe, Seitenzahl, ggf. Originaltitel, ggf. aus welcher Reihe, ISBN und Preis
Auf anderen Blogs habe ich schon Einträge mit unmütigen Äußerungen gelesen, dass andere Blogger ja den Inhalt sozusagen zweimal in ihre Rezension einbinden. Dadurch wird oft der Anteil der eigenen Meinung vernachlässigt.
Ich fühle mich jetzt nicht direkt angesprochen, kann auch nicht für andere sprechen, aber ich habe durchaus einen Grund, warum ich beides poste.
Wer, wie ich, Angst vor Spoilern hat, ihn aber das Cover anspricht, die Autorin oder der Titel an sich, der kann sich ohne große Gedanken den Klappentext durchlesen. Der enthält, erfahrungsgemäß, kaum Spoiler. Der Leser ist informiert und muss nicht extra noch auf einen Link klicken oder den Titel umständlich bei Amazon eingeben oder googlen.
Bei mir ist diese Angst zwar unbegründet, aber gerade bei Reihen kann es doch mal passieren, dass ich etwas aus dem vorangegangenen Band poste. Mit der Inhaltsangabe vom Verlag kann man da vielleicht sicherer fahren.
Den eigenen Inhalt fasse ich selbst noch einmal zusammen, weil einige Klappentexte entweder ein falsches Bild vermitteln, kaum aussagekräftig sind oder einfach nur die ersten fünf bis zehn Seiten zusammenfassen (übertrieben formuliert) auf denen kaum was passiert. Dabei versuche ich natürlich Spoiler zu vermeiden und euch einfach einen genaueren Blick - nach Möglichkeit - auf den Inhalt zu bieten ohne eben zu viel zu verraten.
Wer also "meinen" Inhalt nicht lesen will, der überspringt einfach den ersten Absatz komplett.

Eigene Meinung. Oft habe ich nicht gleich Zeit ein Buch zu rezensieren, wenn ich es gerade beendet habe. Das hat natürlich sowohl gute als auch negative Seiten. Zum einen kann sich der Inhalt einfach ein bisschen setzen. Man filtert dann nur das wirklich wichtige heraus und kann sich noch ein paar Gedanken machen. Zum anderen aber vergesse ich auch, leider, einiges wieder.
Meist hat dieser Absatz auch keine genaue Form. Sprich, ich erörtere nicht erst Schreibstil, Form, Charaktere etc. Tatsächlich schreibe ich "wild drauf los" - natürlich mit einer groben Ordnung. Ich werde mich aber zukünftig darum bemühen da noch ein bisschen Ordnung rein zu bringen.
Auch hier versuche ich weitestgehend Spoiler zu vermeiden. Ich bin kein Schwafler, deswegen halte ich mich kurz und versuche euch einen Eindruck zu vermitteln, was mir gefallen hat, was vielleicht nicht, auf was man sich einstellen kann, wie ich die Charaktere fand.
Zum anderen möchte ich auch nicht zu ausführlich werden. Da schlägt meine Erziehung durch, denn ich persönlich möchte nicht in 120 Wörtern lesen, dass einer das Buch toll fand - und dann noch in 250 Wörtern warum. Ich steh auf kurze Rezis, die ohne zu viel vom Inhalt zu verraten auf den Punkt kommen.
Sollte mir etwas nicht gefallen, versuche ich auch zu begründen warum. Aber, ihr kennt das sicher auch, manchmal gefällt einem einfach etwas und manchmal nicht - ohne bestimmten Grund. Geschmackssache.

Die weiteren Infos finde ich auch bei anderen immer interessant. Da wir in Deutschland ja der Buchpreisbindung unterliegen, weiß man auch gleich, was einen der Spaß (des deutschen Buchs) kostet. Oder mit was man ungefähr rechnen kann. Aber auch Reiheninfos oder Originaltitel finde ich aufschlussreich, denn die Originale haben ja oft auch andere Titel.

Warum machst du keine Genreunterteilung?
Hähä, ganz einfach: Weil ich absolut, wirklich absolut unbegabt bin, ein Buch einer Richtung zuzuordnen. Grob sicher, aber ich kenn mich da einfach zu wenig aus. Ich möchte einfach keine falschen Informationen geben. Ich denke, oft erschließt sich ja aus dem Text und/oder Cover in welche Richtung der Roman geht. Manchmal ist der Verlag auch aufschlussreich.


Jetzt habe ich aber genug erzählt, oder? Wer bis hier angekommen ist: Glückwunsch!
Ich versuche im Regelfall so zu bloggen, dass ich meine Einträge auch selbst gerne lesen würde. Sprich, ich versuche kurz zu schreiben, schnell auf den Punkt zu kommen und nicht zu schwafeln. Aber manche Themen lassen sich (leider) nicht in eine kleine Sparte schieben.


Mich würde jetzt natürlich noch interessieren:
  • Welche Rezis lest ihr am liebsten? Ausführliche oder doch lieber welche, die nur schmackhaft machen?
  • Lest ihr überhaupt komplette Rezensionen oder (wie ich) nur das Fazit, vielleicht auch noch den Klappentext?
  • Wenn ihr selbst Rezensionen schreibt: Auf was achtet ihr? Auf jedes Detail? Schreibt ihr schön ausführlich?
  • Was gehört für euch zu einer guten Rezension?
  • Was wollt ihr auf jeden Fall in einer Rezension lesen?
Ich bedanke mich schon mal bei allen, die durchgehalten haben und meine (neugierigen) Fragen beantworten. :-)