Mittwoch, 30. November 2011

[Filmrezension] Inside Man

Inhalt:
Mein Name ist Dalton Russell.
Passen Sie gut auf, was ich sage, denn ich wähle meine Worte sehr sorgfältig, und ich wiederhole mich nie.
Ich habe Ihnen meinen Namen genannt. So viel zum "Wer".
Das "Wo" könnte man ohne weiteres als Gefängniszelle bezeichnen.
Aber es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man in einer kleinen Zelle hockt oder im Gefängnis.
Das "Was" ist leicht erklärt.
Kürzlich habe ich mich daran gemacht, den perfekten Bankraub auszuführen.
Das ist zugleich das "Wann".
Das "Warum" ist neben dem offensichtlich finanziellen Motiv außerordentlich simpel.
Weil ich es kann.
Bleibt nur noch das "Wie" zu klären.
Und genau da, um es mal salopp zu sagen, liegt der Hund begraben.
[Quelle: Anfang des Films]

Den Inhalt kann ich einfach nicht besser beschreiben als es Dalton Russell (Clive Owen) selbst tut. Denn sonst würde ich vielleicht zu viel von der Handlung verraten und damit spoilern. Denn die eigentliche Geschichte ist so raffiniert und verzwickt, dass man sie, denke ich, erst versteht, wenn man den Film gesehen hat.
Am Anfang war ich, zugegeben, etwas abgeschreckt. Denn man wird gleich mal mit Bollywood-Musik beschallt, es passiert noch nicht wirklich was und ich dachte wirklich, dass es ein drittklassiger Film wird. Weit gefehlt. Die Musik passt wirklich super zum Film. Was ich aber selbst auch erst bei mehrmaligem Anschauen so sehen kann. Neben Clive Owen spielen auch noch Jodie Foster, Denzel Washington, Willem Dafoe und Christopher Plummer mit.
Denzel Washington verkörpert Dectective Keith Frazier. Er wird hinzugezogen als Russell die Bank überfällt und Geiseln nimmt. Was ich allerdings von diesem Charakter halten soll, weiß ich nicht genau. Denn er ist in eine interne Polizeiermittlung verwickelt, scheint also ein 'böser' oder korrputer Cop zu sein. Während Frazier natürlich seine Unschuld beteuert. Auch mit der Führung des Geiseleinsatzes scheint er überfordert zu sein. Ich weiß bis jetzt nicht genau, ob ich ihn an manchen Stellen ernst nehmen soll, er also nur 'spielt', oder ob er tatsächlich keine Ahnung hat, was er macht.
Von Dalton Russell an sich sieht man im Vergleich eher weniger. Was die Figur natürlich auf ihre Art interessant und mysteriös macht. Jodie Foster spielt Madeleine White. Auch ihre Figur ist... speziell. Denn womit White ihr Geld verdient ist sehr kurios und doch simpel. Wie sie zu der ganzen Sache steht, wird auch erst zum Schluss einigermaßen klar.
Insgesamt liefern die Schauspieler meiner Meinung nach eine brilliante Vorstellung ab! Auch wenn das Ende im Prinzip den ganzen Film erklärt und vielleicht auch ein Aha-Erlebnis schafft, so kann man sich Inside Man trotzdem immer wieder anschauen. Natürlich ohne, dass es langweilig wird. Wer aber eher auf Action-Filme mit wenig Hintergrund und einer klaren, geraden Handlung steht, der ist hier falsch.

Kurz: Ein vielschichtiger Film, mit tiefgründigem Plot und super Schauspielern! Witzig, knifflig und grandios!




Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Inside Man
Darsteller: Clive Owen, Jodie Foster, Denzel Washington, Willem Dafoe, Christopher Plummer
Regie: Spike Lee
Länge: 124 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

Dienstag, 29. November 2011

[Rezension] Rabenlady von Pauline Francis


Inhalt:
England, 1552: Weil er Brot gestohlen hat, soll der 16-jährige Ned hingerichtet werden. In letzter Sekunde rettet ihn die 14-jährige Lady Jane Grey vom Galgen. Die beiden verlieben sich ineinander, doch ihre Liebe ist überschattet: Jane und ihre Familie sind überzeugte Protestanten, Ned jedoch ist Katholik, in einem Land und einem Jahrhundert, in dem die Katholiken zutiefst geächtet werden. Doch nicht nur das – Jane ist die Tochter des Herzogs Henry Grey und soll mit dem König von England verheiratet werden.

[Quelle: kosmos.de]


England im Umbruch. Ned ist Katholik und auf der Flucht. Als er beim Stehlen erwischt wird, soll er gehängt werden. Wie es das Schicksal aber will, kommt Lady Jane Grey vorbei und rettet Ned vor dem Galgen. Kurzerhand nimmt sie den Jungen mit und verschafft ihm Arbeit auf dem Familienanwesen. Die beiden kommen sich näher, obwohl Jane von königlichem Blut und Protestantin ist, während Ned mittellos und katholisch ist. Ebenso verheimlichen beide etwas vor dem anderen...

Die Geschichte beruht auf historischen Fakten. Es gab tatsächlich eine Lady Jane Grey, die mit dem König verwandt war. In die Geschichte ging sie als 9-Tage-Königin ein. Ned hingegen ist eine frei erfundene Figur, was die Autorin auch noch einmal im Nachwort betont. Pauline Francis beschreibt in diesem Buch, wie sie sich das Leben der Jane Grey vorstellen könnte.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Neds und Janes Sicht. Beides zwar aus der Ich-Perspektive, doch Jane erzählt im Präsens, Ned in der Vergangenheit. Die Kapitelanfänge sind jeweils mit den Namen beititelt und zudem zieren zwei Rabensilhouetten den Beginn eines neuen Abschnitts. Auf den Vorsatzpapieren (also dem Spiegel und fliegendem Blatt), vorn und hinten, kann man jeweils die Stammbäume der königlichen Familie ersehen.
Durch die Geschichte weiß man eigentlich schon, wie Neds und Janes Story ausgeht. Trotzdem ist es interessant und spannend zu lesen, wie die beiden sich näher kommen, wie sie mit ihrem Leben und Glauben umgehen. Das ist sicher nicht für Jedermann geeignet. Dennoch bekommt man einen guten Einblick in das Leben damals - wie es eventuell gewesen war.
Der Schreibstil ist... okay. Ich hab es flüssig gelesen, aber er hat mich doch nicht ganz in die Geschichte tragen können. Fand ich ein bisschen schade. Allerdings hielt mich das nicht davon ab, dass ich mit Jane und auch mit Ned mitfühlen konnte. Zwar ist es für mich immer ein bisschen schwierig mich in 'historische Persönlichkeiten' einzufinden, doch Jane ist erstaunlich modern (für ihre Zeit) und Ned ist einfach ein netter Kerl und Gentlemen.

Kurz: Wen Geschichte, besonders die Englische, interessiert und neugierig auf Jane Grey ist, der macht mit diesem Schmöker sicher nichts falsch. Wer allerdings so gar nichts mit Historischem am Hut hat, der ist hier schlecht beraten.



Weitere Informationen:
Verlag: KOSMOS Verlag
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 208
Originaltitel: Raven Queen
ISBN: 978-3-440-11898-6
Preis: [D] 14,95 €

Montag, 28. November 2011

[Rezension] Eiskalte Berührung von Kresley Cole

7. Band

Inhalt:
Daniela ist eine mächtige Eisfeyde, zweitausend Jahre alt – und noch ungeküsst. Sie sehnt sich nach der Umarmung eines Mannes, doch das ist unmöglich! Denn unter ihren Händen erstarrt alles zu Eis. Doch als Daniela dem Vampir Murdoch begegnet, entbrennen beide in heißer Leidenschaft zueinander. Seit dreihundert Jahren ist die Eisfeyde die Erste, die solch tiefe Gefühle in dem Vampir weckt. Aber Danielas Berührung kann für Murdoch tödlich sein ...

[Quelle: egmont-lyx.de]



Daniela ist halb Eisfeyde, halb Walküre, was gewisse Probleme mit sich bringt. Denn Daniela ist die rechtmäßige Königin ihres Volkes, doch der amtierende König schickt ihr einen Attentäter nach dem anderen, um den Thron behalten zu können. So sind alle Eisfeyden hinter Daniela her. Allerdings kann Daniela nur von ihresgleichen berührt werden, da ihre Körpertemperatur weit unter der normalen liegt und sie sich Verbrennungen zuzieht, wenn bspw. ihre Walküren-Schwestern sie berühren.
Während Daniela sich mittlerweile in New Orleans einigermaßen sicher vor weiteren Angriffen fühlt, versuchen Murdoch Wroth und sein Bruder Nikolai die Walküren, bzw. eine ganz bestimmte, aufzustöbern: Myst. Denn sie ist die Braut von Nikolai. Als Murdoch so Daniela begegnet und sie gerade noch vor einem Anschlag der Eisfeyden in Sicherheit bringen kann, erwacht auch er... Aber Murdoch, einst Frauenheld, kann seine Auserwählte nicht berühren und sie ihn nicht.

Der siebte Band der Immortals After Dark Reihe.
Ich muss gestehen, dass ich anfangs vom Pairing nicht ganz so viel erwartet habe. Zum einen wurde es ja schon grob in den vorangegangenen Bänden angedeutet. Zum anderen dachte ich mir "Schon wieder Vampire!". Natürlich liebe ich die Reihe trotzdem und das nicht zuletzt wegen Coles Schreibstil. Denn die Autorin hat es - wieder einmal - geschafft, dass ich ein anfangs für mich uninteressantes Pärchen richtig lieben gelernt habe. Ich kann nur jedes Mal wieder betonen, dass mich ihr Schreibstil dermaßen in seinen Bann zieht, dass ich die Geschichte gespannt verfolge - Seite für Seite, Zeile für Zeile und Wort für Wort.
Ich weiß durchaus, dass es sich komisch anhört, aber ich bin bei jedem Band total gefangen, kann mit den Charakteren mitfühlen, mitringen als wäre ich wirklich dabei - auch wenn es mich zu Beginn vielleicht nicht ganz so interessiert (und "Beginn" definiere ich hier mit Klappentext). Besonders in diesem Band spiegelt sich wider, wie ausgefeilt Coles Welt und ihre Zeitstränge sind! Denn hier werden größtenteils vergangene Taten (wie in Band 1, Band 2 und Band 4) angesprochen und so in die Geschichte um Daniela und Murdoch mit eingeflochten. Es ist also ratsam die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Andererseits könnte man doch etwas gespoilert werden.
Ebenso bin ich jedes Mal fasziniert wie ausgefeilt die Mythenwelt ist. Es gibt keine Knoten im Teppich, alle Fäden laufen makellos zusammen und sind so - beinahe kompliziert - ineinander verschlungen, dass sie ein wirklich einzigartiges Muster ergeben. Ich staune immer wieder.
Murdoch und Daniela sind ein sehr... fesselndes Paar. Wie sie ihre 'Probleme' umgehen ist überaus findig. Auch wenn ich erst skeptisch war, mochte ich sie beide. In gewisser Weise sind sie auch lustig, aber auch ein bisschen zu triebgesteuert? Verbissen? Aber nur ein klitzekleines bisschen. Daniela hat eine durchaus interessante Vergangenheit und ihre Eisfeyden-Gene erchweren ihr noch dazu jede Art von Beziehung. Sie tat mir schon Leid, obwohl sie auch einen recht starken Charakter hat, aber im Herzen ist sie eben doch eine typische Frau. Murdoch hingegen ist der Casanova, der sich nie fest binden wollte und eigentlich auch nicht will. Auf den ersten Blick sind die beiden also die puren Gegenteile. Auf den ersten Blick. Durch Daniela erhält man tiefere Einblicke in die Mythenwelt - nämlich in das Reich und die Lebensweise der Eisfeyden.
Wie man es von Kresley Cole gewohnt ist, geht es natürlich auch überaus heiß her. Wer damit ein Problem hat... der hat wahrscheinlich gar nicht bis zu diesem Band gelesen. Es wird zwar nicht 'abartig', denn die Autorin weiß mit Worten umzugehen. Aber es gibt dennoch recht eindeutige und viele erotische Szenen.
Noch ein paar Worte zur Kurzgeschichte: Die nimmt ein gutes Drittel des Buches ein. Mit Unsterbliche Sehnsucht ist die Geschichte der Wroth-Brüder auch abgeschlossen. Denn hier geht es um Nikolai und Myst. Auch die Geschichte dieser beiden kennen eifrige Leser schon grob aus den vorangegangenen Bänden. Tatsächlich kam es mir stellenweise auch so vor, dass ich bestimmte Passagen schon einmal gelesen habe. Deswegen waren sie nicht weniger spannend, aber ich wüsste jetzt auch nicht, wo und in welchem Band ich sie schon einmal gelesen haben könnte. Und ich spreche nicht von ein paar Zeilen, sondern von Seiten! Auf diese beiden habe ich mich, warum auch immer, mehr gefreut (eingangs). Ich mag Nikolai einfach sehr gerne und auch hinter Myst steckt mehr als es den Anschein hat. Auch wenn man die Story der beiden schon kennt, ist sie trotzdem spannend zu lesen. Besonders Mysts Vergangenheit fand ich sehr aufregend und stellenweise auch traurig.

Kurz: Wieder mal eine fantastische Geschichte, die einen immer tiefer und tiefer in die Mythenwelt zieht. Ein riesiger Pluspunkte ist meiner Meinung nach der unglaublich mitreißende und vereinnahmende Schreibstil von Kresley Cole. Wer auf fantastische Wesen und heiße Szenen steht, der sollte sich unbedingt diese Reihe vornehmen!



Weitere Informationen:
inklusive Kurzgeschichte "The Warlord wants Forever" aus "Playing Easy to Get"
Verlag: Egmont LYX
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 496
Originaltitel: Deep Kiss of Winter
Reihe: Immortals After Dark
ISBN: 978-3-8025-8495-4
Preis: [D] 9,99 €

Sonntag, 27. November 2011

Neuzugänge KW 47 & Wochenfazit

Hallo alle miteinander!

Wer von euch kennt noch die Anime-/Zeichentrickserie Eine fröhliche Familie? Oder Missis Jo und ihre fröhliche Familie? Na?
Macht auch nichts. Die Serie war damals eine meiner liebsten. Ich mochte die Charaktere und den Zeichenstil und mittlerweile gibt es zumindest die erste Staffel, Eine fröhliche Familie, komplett auf DVD. Irgendwann habe ich herausgefunden - durch Zufall - dass die Serie auf einem Buch basiert, bzw. einer ganzen Reihe. Die Rede ist natürlich von Louisa May Alcott! Zu Weihnachten hatte ich dann das Buch Betty und ihre Schwestern bekommen. Tatsächlich wurde viel aus dem Buch in die Anime-Serie übernommen, zumindest so weit ich mich erinnern konnte. Ich stöberte also weiter und - tadaaa - es gab noch mehr Abenteuer der March-Schwestern: Insgesamt vier Bücher hat Alcott über Jo, Meg, Beth und Amy geschrieben (mehr oder weniger). Auf deutsch gibt es aber leider nur oben genannten Titel. Fast, denn als meine Oma mitbekam, dass ich das Buch so gern las, hat sie mir von meiner Großtante ein Buch überlassen: Eine glückliche Zeit. Darin sind die ersten beiden Bände enthalten. Ich konnte so also zumindest noch den zweiten Band lesen. Aber die restlichen gibt/gab es nur auf Englisch. *hmpf* Gemeinheit, wenn ihr mich fragt.
Aber dem habe ich nun Abhilfe geschaffen:

Die Reihenfolge im Original dürfte wie folgt sein: Little Women, Good Wives, Little Men und Jo's Boys. Wer einen Kindle (oder einen eReader) hat, der kann sich Teil 1, Teil 3 und Teil 4 sogar umsonst laden. Warum in der Edition Teil 2 fehlt - keine Ahnung. Aber man kann sich auch die komplette Little Women Serie als eBook laden (für 0,99 €!) oder aber sogar die komplette Reihe plus weitere drei Romane der Autorin, die unter dem Titel The Best of Louisa May Alcott zusammengefasst sind (ebenfalls für 0,99 €).
Ich habe es bisher, wie gesagt, nur auf Deutsch gelesen, aber ich kann die Serie wirklich empfehlen. Sie ist einfach süß und auch interessant.


Darum geht's in Little Men von Louisa May Alcott:
Jo March and her husband open their doors and their hearts to a host of endearing little mischief-makers in a spirited classic that takes readers back to 19th-century America. 
[Quelle: amazon.de]
- Ich bin gespannt, ob es sich leicht lesen lässt. Das Buch ist ja dann doch schon etwas älter...

Darum geht's in Jo's Boys von Louisa May Alcott:
This sequel to Louisa May Alcott's "Little Women and "Little Men chronicles the return of the classmates of Plumfield, Jo's school for boys. Ten years after the events of "Little Men, readers reencounter Nat, the orphaned street musician, now a conservatory student; restless Dan, back from the gold mines of California; business-minded Tom, a reluctant medical student; sailor Emil, home from the sea; and other old friends. Alcott's sensitive and sympathetic portrayals of young adults make her novels a delight for readers of all ages. 
[Quelle: amazon.de]
- Auch hier hoffe ich, dass es sich einigermaßen leicht lesen lässt. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht mit Jo und ihren "Boys" und "Little Men".


~*~*~*~*~*~

Mein Wochenfazit

Diese Woche hatte es in sich. Ich bin bereits das vierte Mal (mindestens) in diesem Jahr durch eine Erkältung lahm gelegt worden. Der Ober-Honk meinte am Freitag: "Du hörst dich echt nicht gut an." Sprechen konnt ich kaum, Schlucken war eine Qual und jetzt hat sich auch noch ein feiner Schnupfen dazu gesellt. Dank ausreichend Kräuter- und Kamillenteevorrat (und einer großen Packung Hustenbonbons) geht es meinem Hals schon etwas besser.
Das ist nämlich einer der Nachteile, wenn man nicht mehr zu Hause wohnt: Man kann nicht betüdelt werden und ne Hausapotheke besteht aus einem Päckchen Schmerztabletten und zwei Magentabletten. Yay!

Lesen revived
Haha, das Wort gibt's wahrscheinlich gar nicht, oder? Tatsächlich habe ich in dieser Woche doch recht viel gelesen. Hat mich überrascht, kommt mir aber gelegen. Nachdem ich gestern meine Neuzugänge in diesem Monat summiert habe (9) und wie viele Bücher ich gelesen habe (ich bin am 8.), kommt mir meine Challenge Kampf dem SuB also genau recht. Von meinen erlaubten 6 Büchern, habe ich bereits 3 verplant. Ich bin aber guter Dinge, dass ich im nächsten Monat wieder mehr Bücher weglesen kann als meine "Basiszahl" (sechs). Denn immerhin haben ja auch wir armen Studenten Weihnachtsferien (die ich aber wohl eher mit Lernen verbringen werde...).
Scheinbar bekomme ich in der zweiten Hälfte momentan immer einen Leseschub. Momentan hänge ich über Maddie und einerseits fesselt es mich, aber andererseits ist es auch ein bisschen lahm... Sehr gemischt also. Zumal ich derzeit ja am liebsten Das verbotene Eden oder Du oder der Rest der Welt lesen würde...

Wenn man sich nicht alles aufschreibt
Tja, ich hatte noch das ein oder andere, was ich gerne losgeworden wäre. Im Normalfall habe ich mir ja schon angewöhnt Notizzettel am laufenden Band zu verbraten. Warum ich das diese Woche nicht gemacht habe... keine Ahnung. Ich schieb's mal auf die Erkältung.
Fakt ist aber, dass ich ohne Notizzettel gar nicht mehr könnte. Überall stecken, hängen und (f)liegen die Dinger bei mir rum, weil ich mir sonst (gefühlt) nichts mehr merken kann. Ich gelobe also Besserung.
Wie ihr aber vielleicht alle mitbekommen habt, kommen jetzt so nach und nach die verschiedenen Programme der Buchverlage unter die Leute. Sprich, die Programme für das nächste Jahr stehen (ungefähr). Da es so viele tolle Blogger gibt, die immer ausführlich darüber berichten, spare ich mir das. Ihr bekommt nach wie vor meine Monatsfavoriten und im nächsten Monatspost wird's die Frühjahr-/Sommer-Programme der Mangaverlage geben, denn die haben nun so langsam auch alle Titel stehen.
Was mich zum nächsten Punkt bringt...

Hybrid Library im Dezember
Wird wohl etwas ruhiger. Ich habe schon einige Posts vorbereitet, also werdet ihr mindestens zweimal die Woche was von mir lesen. Wie ich es aber mit dem Monatspost schaffe, Rezis, sonstiges unwirsches Kauderwelsch, weiß ich noch nicht. Einen kleinen Werbepost wird es geben (in eigener Sache ;-) ), aber die nächsten zwei Wochen wird es erst mal recht still (sehen wir von zwei oder drei ausstehenden Rezis und dem Monatspost ab). Uni, Weihnachtsgeschenke und Studienarbeiten halten mich auf Trab.

Samstag, 26. November 2011

[Minirezension] Magische Verführung: Geschenk der Sterne von Nalini Singh


Inhalt:
Mac Tanner wusste schon mit sechs Jahren, dass er seine vier Jahre ältere Nachbarin Cass Hamilton heiraten wird. Das Mädchen ist eine Außenseiterin, wird von den Leuten gemieden, da sie halb Mensch und halb Hüterin ist und so außergewöhnliche Kräfte hat. Doch Mac interessiert das keinen Deut und so entwickelt sich eine Freundschaft und mehr zwischen den beiden.
Aber Cass muss die Erde verlassen und Mac zurücklassen. Anstatt aufzugeben, macht Mac alles menschenmögliche, um seiner Cass ganz nah zu sein...



Magische Verführung ist ein Kurzgeschichten-Band und enthält neben Geschenk der Sterne noch die folgenden Geschichten:
- Verführung (Gestaltwandler)
- Engelspfand (Gilde der Jäger)
- Verlockung (Gestaltwandler)

Es ist wirklich eine Mini-Kurzgeschichte, aber auf eine ganz besondere Art geschrieben. Irgendwie poetisch. Sie las sich sehr schön und sehr lieb. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben könnte. Ein bisschen vielleicht wie ein altes, klassisches Märchen.
Eine Geschichte über wahre und ewige Liebe. Die Charaktere hat man auch gleich ins Herz geschlossen und wünscht ihnen nur das Beste. Aber man kann auch mit ihnen mitfühlen und verfolgt gespannt Macs Leben.
Insgesamt hat sie ein bisschen was, wie bereits erwähnt, von einem Märchen, einer Fabel mit einem Touch Sci-Fi.

Kurz: Poetische Mini-Kurzgeschichte, die an die wahre und ewige Liebe glauben lässt.



Weitere Informationen:
Enthält zudem ein Interview mit der Autorin aus der Loveletter-Ausgabe #62 vom März 2011.
Verlag: Egmont LYX
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 320
Originaltitel: Angel’s Pawn / Beat of Temptation / Stroke of Enticement
Reihe: Anthologie; Kurzgeschichten zur Gestaltwandler-Serie (Psy-Changeling) und zur Gilde der Jäger
ISBN: 978-3-8025-8609-5
Preis: [D] 9,99 €

Freitag, 25. November 2011

[Minirezension] Magische Verführung: Verlockung von Nalini Singh


Inhalt:
Schon als kleines Mädchen wünschte sich Annie nur eines: einen Gefährten, der sie liebt, wie sie ist. Inzwischen ist sie erwachsen, und als sie dem geheimnisvollen Zach begegnet, scheint ihr Traum zum Greifen nah. Doch Zach ist ein DarkRiver-Leopard. Werden die beiden es schaffen, alle Grenzen zu überwinden?

[Quelle: Klappentext]



Magische Verführung ist ein Kurzgeschichten-Band und enthält neben Verlockung (Gestaltwandler) noch die folgenden Geschichten:
- Verführung (Gestaltwandler)
- Engelspfand (Gilde der Jäger)
- Geschenk der Sterne

Die Bindung oder besser Beziehung zwischen Annie und Zach war selbst für meinen Geschmack zu schnell - viel, viel, viel zu schnell. Fand ich sehr schade. Vor allem durch Annies Charakter wirkte das noch unglaubwürdiger.
Dadurch habe ich die Geschichte auch nicht ganz so ernst genommen und konnte daher nur stellenweise wirklich mitfühlen. Obwohl beide Charaktere sympathisch waren. Mir wäre es lieber gewesen, wenn sich die Beziehung der beiden etwas langsamer entwickelt hätte - dann lieber ein paar Seiten mehr. Aber so war es leider noch unrealistischer als diese 'Bindungen' sowieso schon sind. Durch die Kürze fällt das aber noch einmal deutlich auf.
Auch hier braucht man, denke ich, nicht unbedingt Vorkenntnisse. Wer sich aber die Spannung im ersten, vielleicht auch zweiten Band nicht auch nur ansatzweise spoilern will, der sollte zumindest erst den ersten Band lesen. Allerdings kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass der Spoiler nur sehr, sehr streng genommen einer ist.

Kurz: Laue Liebesgeschichte für Zwischendurch. Durch die unrealistische Zeitabfolge, in der Annies und Zachs "Liebe erblüht" aber leider unrealistisch.



Weitere Informationen:
Enthält zudem ein Interview mit der Autorin aus der Loveletter-Ausgabe #62 vom März 2011.
Verlag: Egmont LYX
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 320
Originaltitel: Angel’s Pawn / Beat of Temptation / Stroke of Enticement
Reihe: Anthologie; Kurzgeschichten zur Gestaltwandler-Serie (Psy-Changeling) und zur Gilde der Jäger
ISBN: 978-3-8025-8609-5
Preis: [D] 9,99 €

[Rezension] Totentöchter - Die dritte Generation von Lauren DeStefano

1. Band


Inhalt:
Rhine ist sechzehn Jahre alt – und wird in vier Jahren sterben. Ein missratenes Genexperiment hat katastrophale Folgen für die Menschheit: Frauen leben nur bis zum zwanzigsten, Männer bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr. In dieser Welt ist nicht ungewöhnlich, was Rhine passiert: Sie wird entführt und mit dem reichen »Hauswalter« Linden in eine polygame Ehe gezwungen, um möglichst schnell Nachkommen zu zeugen. Rhine präsentiert sich eine glitzernde Welt voller Luxus und Reichtum – eine Welt ohne Freiheit. Gemeinsam mit dem Diener Gabriel plant Rhine ihre Flucht, bevor es zu spät ist…

[Quelle: randomhouse.de]



Die sechzehnjährige Rhine lebt mit ihrem Bruder in Manhattan. Ihre Eltern starben vor Jahren bei einem Anschlag auf ein Labor. Rhine lebt in einer Welt, die dem Ende geweiht ist. Durch ein verpfuschtes Genexperiment hat sich die Lebensdauer der Menschen drastisch verkürzt. Mädchen werden gerade mal 20, Jungs 25.
So haben sich Gruppen von sogenannten Sammlern gebildet, die Mädchen von den Straßen und Häusern weg'klauen' und sie an reiche Herren als Ehefrauen verkaufen. Das passiert auch Rhine, denn sie hat etwas ganz besonderes an sich. So muss Rhine weit weg von ihrer Heimat und ihrem Bruder einen jungen Mann, Linden, heiraten, den sie weder kennt noch liebt und ihre verbleibenden Jahre als Gefangene in Lindens Villa verbringen. Doch Rhine will und kann ihr Schicksal nicht akzeptieren.

Der erste Band der The Last Chemical Garden / Totentöchter Reihe.
Zuerst einmal zum Äußeren. Das Cover finde ich wirklich sehr schön - und vor allem toll, dass das Originalcover (weitgehend) übernommen wurde! Der Einband ist in einem dunklen Lila, im beinahe krassen Gegensatz dazu ist das Vorsatzpapier. Denn das ist pastellgelb, mit einem Stich ins orangefarbene. Ich hätte nicht gedacht, dass die Farben doch so gut zusammen passen. Auch bei der Kapitelgestaltung und auch den Seitenzahlen hat sich der Verlag nicht lumpen lassen. Das seht ihr unten noch einmal deutlicher. Vor allem die Grafiken, die sich um die Seitenzahlen schmiegen finde ich sehr schön und hab ich so, glaube ich, auch noch nicht gesehen.
Hauptsächlich habe ich zum Buch begeisterte Stimmen gehört. Als es dann aber auf Deutsch erschien, kamen auch ein paar negative. War es doch ein Fehlkauf? Nein! Keineswegs. Rhines Geschichte hat mich dermaßen gefesselt und mitgenommen, dass ich richtig traurig war, als ich die letzte Seite gelesen habe.
Lauren DeStefanos Schreibstil ist so leicht zu lesen, dass ich ebenso leicht und schnell auch in die Geschichte einsteigen konnte. Sie hat, für mich, die perfekte Mischung aus Metaphern, bildlicher Schreibweise und direkter Beschreibung gefunden. Da die Geschichte Rhine selbst, also Ich-Perspektive im Präsens, erzählt, konnte man gut eintauchen. Was wohl auch noch ein Pluspunkt ist: Es geht direkt los! Man wird direkt vom ersten Satz an in Rhines Leben hineinkatapultiert ohne lange Vorreden oder Kennenlernen der Welt. Zugegeben, die Regeln der Welt sind nicht zu kompliziert und werden auch stückchenweise dargeboten, sodass man auch da sehr gut mitkommt.
Rhine weiß von Beginn an wogegen sie rebelliert, wogegen sie sich schützen muss. Sie geht nicht blind oder mit Scheuklappen durch ihre Welt und merkt "plötzlich", dass etwas nicht stimmt. Rhine ist selten impulsiv und handelt daher überlegter und in gewisser Weise auch reifer. Allerdings ist die Szenere, im Vergleich zu anderen Romanen des Genres, eine etwas andere. Denn nicht die Gesellschaft oder ein paar Wenige stellen hier Schranken und Gesetze auf, die die Menschen und Protagonisten einschränken, sondern im weitesten Sinne tut das die Umwelt. Keiner kann in Rhines Welt gegen diese "Ungerechtigkeit" rebellieren - im herkömmlichen Sinn, da sie gegen ein Virus nichts ausrichten können. Hinzu kommt, dass es Rhines Generation, durch die drastisch verkürzte Lebensdauer, an Bildung und Wissen fehlt. Das verdammt die Menschheit dazu früher oder später auszusterben.
Auch Gabriel, ein Diener in Lindens Villa, ist sehr vorsichtig. Ihn bekommt man im Vergleich realtiv wenig zu lesen. Deswegen kann ich gar nicht viel über ihn sagen, außer, dass ich ihn von Anfang an sympathisch fand. Linden, der Hauswalter und Rhines Ehemann, kann einem dagegen schon beinahe Leidtun. Auch ihn mochte ich irgendwie. Er ist auf eine andere Art ein Gefangener, auch wenn er reich ist und im Prinzip auch frei (sprich sich frei bewegen kann). Sein Vater Vaughn hingegen ist undurchsichtig. Er wird als unsympathisch und vielleicht auch gefährlich beschrieben, bleibt aber bis etwa zur Hälfte relativ blass. Doch er ist, mit einem Wort: ekelhaft. In der zweiten Hälfte nimmt er immer weiter Gestalt an, auch wenn er vergleichsweise selten direkt auftaucht.
Die Charaktere, alle zusammen, wachsen mehr und mehr ans Herz. Auch die, die Rhine eher weniger mag, wie die anstrengende Cecily oder der ahnungslose Hausverwalter Linden.
Das Ende schreit nach einer Fortsetzung, aber ich würde es nicht unbedingt als Cliffhanger bezeichnen. Eher als Etappe in Rhines Leben.

Kurz: Ein wunder-, wunderschönes Buch mit einer starken Heldin, tollen Charakteren und starken Gegenspielern. Auf jeden Fall lesenswert!




Weitere Informationen:
Verlag: cbt
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 400
Originaltitel: Wither
Reihe: The Last Chemical Garden / Totentöchter
ISBN: 978-3-570-16128-9
Preis: [D] 16,99 €

Zitat von Rhine:
"Das Schicksal, denke ich, ist ein Dieb." - Seite 58

[Rezepte] Tomaten-Apfel-Salat

Hallo alle miteinander!

Ich bin ja offen für Neues und nehme gern auch mal Zutaten, die auf den ersten Blick nicht (so ganz) zueinander passen. Und so kam der Tomaten-Apfel-Salat zustande.
Die Kürbiskerne habe ich übrigens von einem Hokkaido-Kürbis ausgepult und im Backofen getrocknet. Als Student verschwendet man ja nichts. ;-)

Zutaten:
Tomaten
Apfel
Salat-Fix für Gartenkräuter
Olivenöl
Fruchtessig (z. B. Quitte-Birne von Hengstenberg)
getrocknete Kürbiskerne

Menge:
Wie immer nach Hunger.
Ich habe hier 4 Tomaten und einen Apfel genommen. Das Salat-Fix nach Packungsanleitung angerührt. Ihr könnt natürlich auch frisches Dressing machen, aber ich liebe genau dieses spezielle Instant-Pulver.
Wer mag, der kann auch noch einen halben Mozzarella zugeben.

Zubereitung:
Tomaten und Apfel würfeln.
Salat-Fix anrühren.
Vermischen.
Kürbiskerne drüber - fertig!

Et voilà - bon appetit!

[Minirezension] Magische Verführung: Engelspfand von Nalini Singh


Inhalt:
Die eigenwillige Vampirjägerin Ashwini erhält den Auftrag, einen Blutsauger aus den Fängen von Entführern zu befreien. Dabei gerät sie zwischen die Fronten eines tödlichen Konflikts zwischen dem Engel Nazarach und einem mächtigen Vampirgeschlecht. Einen Verbündeten findet sie ausgerechnet in ihrem Erzfeind - dem äußerst verführerischen Vampir Janvier.

[Quelle: Klappentext]



Magische Verführung ist ein Kurzgeschichten-Band und enthält neben Engelspfand (Gilde der Jäger) noch die folgenden Geschichten:
- Verführung (Gestaltwandler)
- Verlockung (Gestaltwandler)
- Geschenk der Sterne

Zwischen Ashwini, Gildenjägerin, und dem Vampir Janvier funkt es. Die beiden haben eine eigentümliche Beziehung. Doch als Partner sind sie beinahe unschlagbar, was die Kurzgeschichte beweist.
Sie gewährt tiefere Einblicke in die Engelswelt, bzw. erzählt eine Episode fernab von Elena, der Hauptprotagonistin der Gilde der Jäger Serie. Auch diese Geschichte kann man ohne Vorkenntnisse lesen, aber vielleicht ist es besser, wenn man zumindest Band 1 schon kennt, damit man sich in der Hierarchie besser zurecht findet.
Die Geschichte ist recht kurz und man kommt hier wirklich auf seine Action-Kosten. Es prickelt und funkt zwar zwischen Ashwini und Janvier, aber mehr auch nicht. Eine heiße, sinnliche Liebesgeschichte entwickelt sich nicht.

Kurz: Interessante Einblicke in die Engelswelt.



Weitere Informationen:
Enthält zudem ein Interview mit der Autorin aus der Loveletter-Ausgabe #62 vom März 2011.
Verlag: Egmont LYX
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 320
Originaltitel: Angel’s Pawn / Beat of Temptation / Stroke of Enticement
Reihe: Anthologie; Kurzgeschichten zur Gestaltwandler-Serie (Psy-Changeling) und zur Gilde der Jäger
ISBN: 978-3-8025-8609-5
Preis: [D] 9,99 €

Donnerstag, 24. November 2011

[Minirezension] Magische Verführung: Verführung von Nalini Singh



Inhalt:
Die junge Heilerin Tamsyn ist verzweifelt. Nathan, der mächtige Wächter ihres Rudels, dem sie seit ihrem 15. Geburtstag versprochen ist, weigert sich, den Bund zu vollziehen, den das Schicksal für sie beide vorgesehen hat. Kann sie ihn davon überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind?

[Quelle: Klappentext]



Magische Verführung ist ein Kurzgeschichten-Band und enthält neben Verführung (Gestaltwandler) noch die folgenden Geschichten:
- Engelspfand (Gilde der Jäger)
- Verlockung (Gestaltwandler)
- Geschenk der Sterne

Tamsyns und Nates Geschichte ist vielleicht ein bisschen kurz, dafür aber voller Gefühl und mörderisch heiß! Zwischen den Seiten und Zeilen prickelt es nur so vor Liebe und Leidenschaft. Die beiden sind einfach ein tolles Pärchen.
Zwar gehört die Kurzgeschichte zu Singhs Gestaltwandler-Serie, aber wer diese nicht kennt, kommt trotzdem gut mit. Man braucht also kein Vorwissen, um der Geschichte zufolgen. Zumal sie auch vor den Ereignissen der Reihe spielt.
Im Fokus stehen natürlich Tamsyn und Nate. Die beiden kennen Fans der Gestaltwandler Reihe ja schon. Aber hier wird ihre Geschichte erzählt. Die "bösen" Medialen haben einen ganz kurzen Auftritt, der aber kaum der Rede wert ist. Wer allerdings etwas außer einer heißen, prickelnden Liebesgeschichte erwartet, der hat Pech.

Kurz: Einfach nur TOP!



Weitere Informationen:
Enthält zudem ein Interview mit der Autorin aus der Loveletter-Ausgabe #62 vom März 2011.
Verlag: Egmont LYX
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 320
Originaltitel: Angel’s Pawn / Beat of Temptation / Stroke of Enticement
Reihe: Anthologie; Kurzgeschichten zur Gestaltwandler-Serie (Psy-Changeling) und zur Gilde der Jäger
ISBN: 978-3-8025-8609-5
Preis: [D] 9,99 €

[Rezension] Tote Jungs küsst man nicht von Molly Harper

2. Band

Inhalt:
Jane Jameson ist Bibliothekarin mit Leib und Seele. Deshalb trifft es sie umso härter, als ihr überraschend gekündigt wird. Um ihren Kummer zu ertränken, geht sie in eine Bar und macht dort die Bekanntschaft des Vampirs Gabriel. Kurz darauf wird Jane bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt. Zum Glück ist Gabriel zur Stelle, um Jane in eine Vampirin zu verwandeln und ihr dadurch das Leben zu retten. Doch damit fangen Janes Probleme erst richtig an. Denn von der Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 500 bis hin zur zahnschmelzstärkenden Zahnpasta stellt sie das Dasein als Vampirin vor ungeahnte Herausforderungen. Und wieder erweist sich der gut aussehende Gabriel als Retter in der Not, dessen Charme Jane bald schon nicht mehr widerstehen kann.

[Quelle: egmont-lyx.de]



Jane hat sich so langsam an ihr vampirisches Dasein gewöhnt. Auch, wenn ihre Mutter auf dieses Thema lieber nicht eingehen will und Jane sich immer noch vor ihrer raffgierigen Schwester schützen muss. Da kommt die Hochzeit ihres besten Freunds gerade recht. Oder auch nicht. Denn Zeb und Jolene, die Werwölfin, veranstalten eine bombastische Hochzeit. Jane soll Brautjungfer werden - mit dem scheußlichsten Kleid der Welt. Aber was tut man nicht alles für den besten Freund?
Die Familien der beiden sind nicht ganz so begeistert von der Vermählung. Während Zebs Mutter Ginger immer noch von einer Hochzeit mit Jane träumt, 'spielen' die Werwölfe in Jolenes Familie mit Zeb - was tödliche Folgen haben könnte. Wäre das noch nicht genug, muss sich Jane noch mit ihrer Geier-Schwester Jenny herumschlagen, die sich partout River Oaks, Janes Heim, unter den Nagel reißen will. Dabei scheint ihr jedes Mittel recht zu sein. Und dann ist da noch Großmutter Ruthie, die den nächsten (Stief-)Opa zu Grabe bringt und sich direkt einen neuen angelt, der Jane äußerst komisch vorkommt...

Der zweite Band der Nice girls / Jane Jameson Reihe.
Der Schreibstil ist gewohnt locker, flüssig, lustig und auch in gewisser Weise intelligent. Ich war sofort wieder in Janes Geschichte gefangen und konnte gleich mit ihr mitfühlen und -fiebern.
Ich mag, nein liebe, Jane einfach. Sie hat so einen wunderbar trockenen Humor, ist ein bisschen verplant, aber sehr herzlich - und weder auf den Mund noch auf den Kopf gefallen. Ein bisschen erinnert sie mich an die frühe Betsy (der Queen Betsy Reihe von Mary Janice Davidson) - nur, mit Verlaub, intelligenter. Auch Gabriel gewinnt in diesem Band etwas mehr an Tiefe, auch wenn der Vampir und Janes Erschaffer weiterhin undurchsichtig, mysteriös und spannend bleibt.
Wie erwähnt, erinnert mich Harpers Humor ein bisschen an die Betsy-Romane. Wobei Jane etwas intelligenter ist, die Witze vielleicht nicht ganz so lustig, bzw. eben eine andere Art sind. Vielleicht ging mir auch der ein oder andere durch die Lappen. Bei Jane nehmen natürlich auch Bücher eine große Rolle ein. Denn sie ist Bibliothekarin mit Leib und Seele und so konnte es sich wohl auch die Autorin nicht nehmen lassen, auf den ein oder anderen Klassiker der Literatur (natürlich 'Damen-Geschmack') einzugehen.
Während ich beinahe alle Charaktere mag oder sie zumindest mit einem Schmunzeln betrachte, brachte mich Mama Ginger und auch Janes Familie (ergo ihre Mutter, Schwester und Großmutter) beinahe zur Weißglut. Wie Jane da so ruhig bleiben kann - alle Achtung! Die Bagage ist einfach nur furchtbar. Sorry, aber das ist so typisch Dorf und Kleindenken, dass ich da noch einmal mehr eingewickelt wurde. Jane kann einem da nur Leid tun und so konnte ich auch besonders mit ihr mitleiden. Auch wenn ihre 'Gegenschläge' doch zarter ausfielen als es meine getan hätten.
Auch Zeb kommt in diesem Band nicht besonders gut weg. Der arme Kerl muss sich nicht nur vor einer Meute Werwälfe in Acht nehmen und sich gleichzeitig als würdiger (zukünftiger) Ehemann von Jolene beweisen. Nein, zudem macht seine Mutter Ginger ihm mit ihrer 'eigenen Welt' das Leben schwer. Was allerdings auch durchaus lustig sein kann und so für den ein oder anderen Lacher sorgte.
An sich passiert nicht so viel, betrachtet man den Action-Gehalt. Trotzdem werden einige Geheimnisse und Missetaten aufgedeckt, wobei Jane da entweder ein bisschen schwer von Begriff zu sein scheint oder aber sie geht nicht hartnäckig/aufgeschlossen genug an die Sache heran. Das kann zuweilen etwas frustrieren.

Kurz: Eine kurzweilige, lustige Unterhaltung, die einfach nur Lust auf mehr macht. Man darf gewisse Sachen nicht zu ernst nehmen und muss Jane einfach mögen.



Weitere Informationen:
Verlag: Egmont LYX
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 368
Originaltitel: Nice girls don't date dead men
Reihe: Nice girls / Jane Jameson
ISBN: 978-3-8025-8339-1
Preis: [D] 9,95 €

[Rezension] Delirium von Lauren Oliver

1. Band


Inhalt:
Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals.
Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

[Quelle: carlsen.de]



In Lenas Zeit gibt es eine fürchterliche Krankheit: Die Amor deliria nervosa. Doch glücklicherweise ist sie heilbar. Alle jungen Menschen werden mit 18 operiert und sind dann vor den Gefahren der Deliria geschützt. Denn die Deliria kann zum Tod führen... Die Deliria lässt Menschen Liebe empfinden.
Lena ist durch ihre Familiengeschichte sehr erpicht auf den Eingriff. Sie freut sich darauf endlich 'geheilt' zu werden, ihren perfekten Partner zu bekommen und ein sorgloses Leben zu führen. Nichts fürchtet Lena mehr als die Deliria. Doch kurz vor dem Eingriff begegnet sie Alex. Und auch ihre beste Freundin Hana benimmt sich plötzlich seltsam. Sie geht auf 'heimliche' Parties und hinterfragt das System.
Erst stellt sich Lena noch dagegen, will nicht auffallen, doch dann...

Der erste Band der Amor-Reihe.
Lauren Oliver besticht hier mit einem langsamen und sehr poetischem Erzählstil. So wird man auf leichten, schönen Worten durch die Geschichte von Lena, ihrer Familie und Freunden getragen. Lena erzählt die Geschichte selbst, in der Ich-Perspektive, Präsens. Dadurch kann man Lenas Entwicklung und Wandlung genau und vor allem gut nachvollziehen. Was sie denkt, wovor sie Angst hat, warum sie so handelt, wie sie handelt, warum sie so ist, wie sie ist.
Ich mag Lena sehr gerne, doch trotz der einnehmenden Perpektive habe ich sie eher distanziert betrachtet. Genauso wie Alex. Das wurde erst zum Schluss hin ein bisschen besser. Woran das genau lag, kann ich nicht sagen. Ich hatte zu den beiden einfach keinen rechten Draht. Ich kann ihre Beweggründe zwar durchaus nachvollziehen, aber eben nicht mitfühlen, was ich ein bisschen schade fand.
Auch so muss man eines wissen: Die Geschichte wird sehr langsam erzählt. Es geht viel um die Welt, in der Lena lebt, um Lenas Gedankenwelt. Action und auch (leider) Spannung kommen kaum auf! Erst gegen Ende wird das besser. Dadurch, dass in weiten Teilen die Spannung fehlt, hat es sich für mich auch eher schwer lesen lassen. Es war nicht zäh oder langwierig, aber das Bedürfnis schnell herauszufinden wie es denn weitergeht, war einfach nicht da. Das stellte sich dann erst im letzten Drittel, circa, ein.
Wer mehr aus dem Genre liest, dem fallen sicherlich viele Ähnlichkeiten auf. Als hätte man von diesem und jenem ein Stück genommen, eine Prise selbst dazu gegeben und so das Buch entstehen lassen. Ich empfinde das keineswegs als negativ, da die Geschichte im Detail eine andere ist und ich Olivers Schreibstil einfach sehr, sehr gerne mag. Aber unerwähnt möchte ich es nicht lassen - andererseits ähneln sich viele Liebes- und Fantasyromane.
Wie bei ähnlichen Büchern aus diesem Genre auch (und das finde ich immer wieder faszinierend), sind die Regeln der Welt einfach... starr, unverständlich, erschütternd. Ich kann jedes Mal mitfiebern und mich mit den Charakteren über diese Enge der Denkweise, der Welt, des Lebens ereifern. Auch wenn Lena hier erst später ihr 'rebellisches Korn' entdeckt. Die Regeln hier sind durchaus auch nachvollziehbar. Die Menschen haben Angst und wollen sich selbst schützen. Aber durch ihre Engstirnigkeit sehen sie nicht, was ihnen abhanden kommt und welche Folgen diese Gesetze und Bestimmungen haben.
Es ist daher umso interessanter einen Charakter zu verfolgen, der eigentlich voll und ganz auf der Seite der Gesetze steht, sich kaum in Versuchung bringen lässt bis die Puzzlestücke sich neu ordnen und das Fundament zerbröselt.
So distanziert ich die Charaktere verfolgt habe, so emotionaler ist das Ende des ersten Bandes. Es schreit einfach nach einer Fortsetzung und am liebsten würde ich sofort weiter lesen.
Die Gestaltung möchte ich auch noch erwähnen. Denn an jedem Kapitelanfang stehen Auszüge aus der Literatur nach der Heilung der Deliria oder auch von Kinderliedern. Das macht die ganze Geschichte in meinen Augen "authentischer". Es ist interessant, was in den 'offiziellen' Büchern steht. Wie tief die Autorin in ihre Welt vorgedrungen ist und so nicht nur einen Einblick in Lenas Welt gewährt, sondern in alle Mini-Universen der Menschen zu dieser Zeit.
Der Schutzumschlag ist glatt, aber doch leicht rau - sehr schön! Der Einband des Buchs an sich ist in einem ähnlichem (demselben?) Rotton gehalten, glänzt aber leicht metallicfarben. Der Titel ist am Buchrücken geprägt oder eingestanzt. Alles in allem sehr edel und auch mal was anderes.

Kurz: Eine langsam erzählte Geschichte von einer möglichen, zukünftigen Welt, die von der 'Liebe' infiziert wurde. Auch wenn die Charaktere zwar sympathisch, aber leicht distanziert werden, kann man sich dem Charme der Geschichte - und des Schreibstils - kaum erwehren. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung!




Weitere Informationen:
Hörprobe
Zu Delirium gibt es noch ein paar Infos auf bittersweet.
Verlag: Carlsen
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 416
Originaltitel: Delirium
Reihe: Amor / Delirum
ISBN: 978-3-551-58232-4
Preis: [D] 18,90 €

Mittwoch, 23. November 2011

[Filmrezension] Juno

Inhalt:
Juno MacGuff ist 16 - und schwanger. Gleich bei ihrem ersten Mal. Doch was tun? Das Kind will sie nicht behalten. Abtreiben? Zur Adoption freigeben?
Und der Vater des Kinds? Ihr bester Freund Paul Bleeker hat da nichts zu melden.

Zum Inhalt kann ich gar nicht so viel sagen. Ich will ja auch nichts verraten. Im Kern geht's um eine etwas andere Teeniemom und ihre Schwangerschaft.
Mit viel Humor, Sarkasmus und einer Portion Gefühl zeigt der Film wie Juno (Ellen Page) mit ihrer ungewollten Schwangerschaft umgeht, wie sie versucht das Beste (auch für das Kind) draus zu machen. Da eine Abtreibung nicht in Frage kommt, sucht sich Juno die perfekten Adoptiveltern aus: Mark (Jason Bateman) und Vanessa Loring (Jennifer Garner).
Der Humor ist teilweise etwas unterschwellig. Juno ist sehr direkt und ein Kind aus der Mittelschicht (mittlere? untere?). Sie ist etwas... prollig, aber nicht dumm. Doch genau das macht ihren ganz besonderen Charme aus. Juno sieht sich mit einigen Vorurteilen konfrontiert. Doch denen kann sie (und ihre Stiefmutter Bren) gut Paroli bieten. Sie ist ja immerhin nicht auf den Mund gefallen.
Bleeker, der biologische Vater des Kinds, ist so ein Milchbubi. Unsicher, weil Juno schon sehr direkt ist, und irgendwie noch kein richtiger Mann. Aber man muss auch ihn einfach lieb haben. Ein bisschen Leid kann er einem auch schon tun.
Da sich in Junos Leben auch einiges um Musik dreht, ist das natürlich auch ein Thema im Film. Das mit ihrer "Beziehung" zu Adoptivvater Mark angesprochen wird. Dabei reden sie aber über eher (für mich jedenfalls) unbekannte Bands. Und genauso abgedreht wie die Story ist, ist auch die Filmmusik dazu. Sehr passend!

Kurz: Ein witziger Film mit viel Humor über eine Teenie-Schwangerschaft.



Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Juno
Darsteller: Ellen Page, Jennifer Garner, J. K. Simmons, Michael Cera
Regie: Jason Reitman
Länge: 92 Minuten
FSK: 6
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

Sonntag, 20. November 2011

Neuzugänge KW 46 & Wochenfazit

Hallo alle miteinander!

Ja, ich konnte nicht widerstehen... Bei eBay hab ich - mal wieder - gestöbert und bin - mal wieder - fündig geworden. Kurz un knapp, folgendes Schätzchen ist bei mir eingezogen:

Zu meiner SuB-Verteidigung muss ich anmerken, dass ich das Buch schon fast fertig gelesen habe. Allerdings für Eiskalte Berührung kurzzeitig unterbrochen. Das ist immerhin das schöne an Anthologien: Man kann den Faden nicht verlieren.


Darum geht's in Magische Verführung von Nalini Singh:
Eine Vampirjägerin gerät zwischen die Fronten eines tödlichen Konflikts. Eine junge Werleopardin verliebt sich in einen mächtigen Wächter ihres Rudels. In den Schluchten des Großstadtdschungels und in den luftigen Höhen über den Dächern der Stadt treiben Gestaltwandler, Vampire und Engel ihr Unwesen. Getrieben von tiefen Gefühlen - Rache, Hass und Leidenschaft. Auf der Suche nach einer Liebe, die alle Grenzen überwindet ... Die packende Vorgeschichte zu Nalini Singhs Gestaltwandlerserie und ihren erfolgreichen Engelromanen.
[Quelle: amazon.de]
- Es ist Singh und die Geschichten haben mir bisher sehr gut gefallen. Ich bin schon auf die letzte und die kleine Bonus-Story gespannt.


~*~*~*~*~*~

Mein Wochenfazit

Diese Woche ist buchtechnisch nicht viel passiert, außer, dass ich die freie Woche zum Lesen genutzt habe. Einfach mal den ganzen Unikram verdrängen und nur faulenzen. Ist immerhin schon wieder soooo lange her (sechs Wochen), dass wir (zehn Wochen!) Semesterferien hatten - puh!

Die hundert sind voll!
Tatsächlich habe ich es diese Woche geschafft mein 100. Buch in diesem Jahr zu lesen! Ich bin so stolz auf mich! Letztes Jahr waren es übrigens insgesamt 78, 2009 waren es 50 und 2008 gerade mal 14! Das ist schon eine beachtliche Steigerung, oder?
Und welches war das 100.? Tatsächlich, ganz klammheimlich, war es Tote Jungs küsst man nicht von Molly Harper! Die Rezension wird aber wohl noch etwas auf sich warten lassen (wie in letzter Zeit immer)...

Zwischenstand: Monthly Theme - Back to School
Mitte des Monats ist's zwar nicht, aber ich dachte, ich halte euch doch noch mal kurz auf dem Laufenden, was ich denn schon geschafft habe. Ich habe meine Fortschritte zwar auch im Post direkt festgehalten, aber nun noch mal exklusiv hier:

1. Musik: Wenn ich bleibe von Gayle Forman → Zur Rezension
2. Englisch: Gone von Lisa McMann → Zur Rezension
3. Sozialkunde: Delirium von Lauren Oliver → Zur Rezension
4. Sozialkunde: Totentöchter: Die dritte Generation von Lauren DeStefano → Zur Rezension
5. Chemie / Biologie: Eiskalte Berührung von Kresley Cole → Zur Rezension
Wie ihr seht, fehlen noch ein paar Rezensionen. Oben hatte ich ja auch erwähnt, dass ich Eiskalte Berührung gerade lese. Es deckt dann also alle Bereiche ab, denn eben erwähnten Roman werd ich bis Monatsende auf jeden Fall durchhaben. Anschließend würde ich aber noch gerne Rabenlady lesen. Es ist kurz und stand ja auch noch auf der Liste. Im Monatspost im Dezember wird's dann noch einen kleinen Rückblick geben - inkl. Erfahrungsbericht.

Samstag, 19. November 2011

[Produkttest] Balea Duschgel Glücksmomente

Preis (im Doppelpakt): 1,15 €, Inhalt: 300 ml
Im Sommer gab es dieses Duschgel im Doppelpakt. Zitrusfrüchten kann ich ja nicht widerstehen... Genauso lecker riecht das Duschgel auch! Es ist - wieder mal - eine 'Limited Edition'. Wie auch schon bei dem frozen rhabarber Duschgel habe ich mir überlegt überhaupt einen Produkttest zu posten. Aber wie auch damals schon: Vielleicht steht's beim ein oder anderen rum? Oder es gibt das Duschgel noch als Restbestand in euren dms?

Der Geruch ist jedenfalls bombastisch. Vor allem, wenn man Zitrusfrüchte mag. Es riecht frisch und gleichzeitig auch leicht süßlich. Also eigentlich perfekt für den Sommer - und in meinem Fall immer.
Das Duschgel ist recht flüssig, was ich eigentlich nicht so mag. Es schäumt zwar gut, aber es geht auch beim Einseifen recht viel daneben. Eben weil es recht flüssig und glitschig ist.
Der Geruch hält solange man duscht, aber danach ist er mir nicht mehr besonders aufgefallen. Über die Pflegewirkung kann ich auch nicht viel sagen. Ich creme mich ja nach dem Duschen meistens ein. Ich würde sagen es wirkt weder positiv noch negativ.

Insgesamt ein guter Duft, aber ob ich es mir noch mal kaufen werde, würde ich spontan entscheiden.

Freitag, 18. November 2011

Kampf dem SuB!

Hallo alle miteinander!

Ihr kennt das doch sicher auch, oder? Es gibt soooo viele tolle neue Bücher jeden Monat. Eigentlich hätte man sie ja am liebsten alle. Mal davon abgesehen, dass wir eh nicht für alle das Geld haben - geschweige denn die Zeit - locken auch noch tolle Schnäppchen, Tauschangebote, Gewinnspiele, Rezensionsexemplare...
Und irgendwann steht man dann vor'm Regal und dieses Ding namens SuB höhnt: "Ich bin jetzt schon größer als du! Fütter mich nur weiter, aber bezwingen wirst du mich nie! *diabolisch lach*"
Ähm, ja. So ähnlich geht's mir seit Monaten. Hab ich dann mal wieder einiges weggelesen, kann ich mich nicht zügeln. Da helfen auch so tolle Challenges wie "Buchkaufverbot" oder "Buchkauffrei" nichts. Denn, da kann man sich ja keine Bücherkaufen, ertauschen, anfordern, gewinnen... Sofern man keinen Joker zieht, wenn's denn welche gibt.
Also, was macht man da?
Vor einiger Zeit hat sich Nica da schon ihre Gedanken gemacht (und daraus ist mittlerweile auch eine Challenge entstanden). Und ich mir natürlich auch. Da ich, wie wahrscheinlich viele andere von euch, nicht komplett auf den Kauf von Büchern (gewinnen, schenken, schnäppern, wie auch immer) verzichten will/kann (bin halt doch ein Suchti), habe ich mir folgendes ausgedacht:


1. Ich habe geschaut in welchem Monat in diesem Jahr ich die wenigsten Bücher gelesen habe.
Bei mir war's der Mai mit 6 Büchern.
Warum? Ich habe in jedem Monat mehr als 6 Bücher gelesen. Ich gehe davon aus, dass das auch erst mal so bleiben wird.

2. Diese Zahl ist mein Ausgangspunkt. Ab Dezember dürfen in einem Monat also "nur" noch 6 Bücher bei mir einziehen. Dabei ist es egal, ob ich sie geschenkt bekomme, selbst kaufe, leihe, gewinne, als Rezensionsexemplar erhalte etc. Es darf nur diese Anzahl auf meinen SuB wandern.

3. Die große Ausnahme: Es geht hier rein um ungelesene Bücher. Kauft man sich also ein Buch, das man schon kennt, weil man es sich z. B. damals nur geliehen hat, eine andere Ausgabe erscheint, der man nicht widerstehen kann oder dergleichen, gilt dies nicht als Zugang.

4. Lese ich in einem Monat mehr als ungelesene Schätzchen einziehen, darf ich mir im Monat drauf ein Buch mehr gönnen. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Sollte ich weniger lesen als dazu kommt, darf ich mir im Monat drauf ein Buch weniger gönnen.

5. Und als besonderen Anreiz: Für jedes Buch (egal welches), das auf den SuB kommt, spare ich einen Euro. Jeder Manga-Neuzgang wird mit 0,50 € honoriert. Sollte ich aber mehr Bücher bekommen als ich darf, muss ich für jedes Buch, das ich - unerlaubt - zu viel bekommen habe 2 € hinblättern (mein Sparschwein freut sich schon).
Die Idee stammt von Sarah von buchverliebt. Näheres hier. Ich hab sie für meine Bedürfnisse abgeändert. ;-) Und natürlich auch um Erlaubnis gefragt. Danke an Sarah, dass ich diese "Regel" benutzen darf!

6. Manga schließe ich aus dem SuB-Kampf aus. Trotzdem gehören sie zur Sparkombi - schadet auch nicht, denn prinzipiell kommen auch mehr Manga als ich im Monat lese.

7. Wie lange soll das Ganze gehen?
Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dass ich wieder einen Überblick über meinen SuB habe. Das heißt, er darf ruhig noch über ein paar Bücher verfügen. Aber eben keine 50 aufwärts mehr. Ich würde ganz gerne die zweite Reihe im Regalfach wieder sehen können. ;-)


Jeder, der mitmachen möchte, darf sich natürlich gerne anschließen! Ihr dürft/könnt natürlich eigene Zahlen nehmen. Aber bitte realistisch bleiben. ;-)
Ich werde versuchen regelmäßig (also mindestens einmal im Monat) über meine Fortschritte zu posten. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ein paar Blogger-chans mitmachen würden. Zusammen ist man weniger allein.


Teilnehmer-chans:
sineous von book self etcetera
Hier kommt ihr zu sineous individueller Kampf dem SuB Challenge.

Mittwoch, 16. November 2011

[Filmrezension] Fluch der Karibik

Inhalt:
Port Royal. Der Piratenkapitän Jack Sparrow landet in der kleinen karibischen Küstenstadt. Ganz piratenmäßig will er sich dort ein Schiff entern. Zur gleichen Zeit findet eine Feier zu Ehren Commodore Norringtons in der Festung statt. Dort anwesend ist natürlich auch der Governeur Swann mit seiner reizenden Tochter Elizabeth. Als die von der Mauer stürzt, rettet Jack sie. Doch als Pirat wird er sofort verhaftet und eingesperrt.
Was bis dahin keiner ahnt: Das Piratenmedaillon, das Elizabeth Swann trägt und das sie damals dem kleinen schiffbrüchigen Jungen Will Turner abgenommen hat, ruft die verfluchte Mannschaft der Black Pearl. Die Piraten überfallen die Stadt und nehmen Elizabeth gefangen. Will, der heimlich in die junge Dame verliebt ist, versucht alles um sie zu retten. Und geht auch einen Pakt mit Jack Sparrow ein...

Fluch der Karibik ist einer meiner Lieblingsfilme. Ich mag Johnny Depps Darstellung des, sagen wir, etwas abgedrehten Piraten Jack Sparrows. Jack ist eine ganz tolle Figur. Einerseits der Böse, der Pirat. Andererseits aber auch nicht dumm. Er scheint immer mehr zu wissen als er andere glauben machen mag. Hat immer einen Plan in der Hinterhand und stellt sich (absichtlich?) nicht immer sonderlich schlau an. Vielleicht macht das auch den Reiz aus? Denn Jack ist nicht der typisch böse Pirat. Aber eben auch kein guter.
Will (Orlando Bloom) und Elizabeth (Keira Knightley) sind, in meinen Augen, natürlich die Augenweiden des Films. Will ist sehr moralisch, ein bisschen gestelzt, was man auch an seiner Wortwahl merkt und auch ein bisschen naiv. Er ist der Grünschnabel, der aber auch mit Jack für einen Lacher sorgt und eine gute Figur beim Kampf abgibt. Elizabeth, ich geb's zu, mochte ich anfangs nicht. In den anderen Teilen mag ich sie fast ein bisschen mehr (wobei ich die folgenden Teile schon nicht mehr so toll fand). Aber sie ist nicht das typische Fraulein (nein, kein Verschreiber). Sie scheint zwar so, aber sie kann durchaus auch kämpfen und ist klug obendrein. Mit Barbossa (Geoffrey Rush) hat das Trio einen guten Gegenspieler.
Der Film ist ein Mix aus allem - irgendwie. Abenteuer, Action, Humor und natürlich die obligatorische Hollywood-Liebes-Portion, die in keinem (und ich meine wirklich in keinem) Film fehlen darf! Was mir normalerweise sauer aufstößt, fand ich hier nicht so überzogen und kitschig. Klar, gibt es da die ein oder andere Szene, wo es ein bisschen schnulzig wird. Trotzdem gehört sie dazu, ist gut in die Geschichte und den Film an sich integriert.
Ja, und was soll ich zur Musik sagen? Hans Zimmer. Mehr brauch ich gar nicht, oder? Tolle Musik, die einfach Atmosphäre schafft!

Kurz: Ein lustiger, düsterer, spannender, abenteuerlicher und geheimnisvoller Film! Mit DER Parade-Rolle von Captain Jack Sparrow schlechthin.



Weitere Informationen:
Offizielle Seite (Fremde Gezeiten)
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
Darsteller: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Geoffrey Rush
Regie: Gore Verbinski
Länge: 137 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.


Eines meiner Lieblingszitate aus dem Film:
Norrington: "Ihr seid der schlechteste Pirat, von dem ich je gehört habe!"
Sparrow: "Aber ihr habt von mir gehört!"

[Trailer] Großes Kino und Game Preview

Hallo alle miteinander!

Nachdem ja in letzter Zeit die "tollen" Trailer aus dem Boden zu sprießen scheinen, musste ich doch auch mal gucken. In vielen Blogs kursierte ja schon der Trailer zu Hunger Games. Den ich übrigens GROßARTIG finde. Ich war anfangs (nachdem der "Wald-Trailer" öffentlich wurde) sehr skeptisch und konnte mir einfach nicht vorstellen, wie man Tödliche Spiele vernünftig umsetzen sollte... Aber der Trailer hat mich erst mal eines besseren belehrt und ich werde bestimmt dafür ins Kino gehen.

Aber auch die Trailer zu den beiden Schneewittchen-Filmen stehen:

Snow White and the Huntsman


Mit Chris Hemsworth, Charlize Theron und Kristen Stewart

Meine Meinung: Schön düster und Charlize Theron scheint ihre Rolle gut zu spielen. Der Spiegeleffekt ist auch klasse. Auch hier war ich total skeptisch, weil ich, wie viele andere scheinbar auch, Kristen Stewart nicht ganz so toll als Schauspielerin finde. Trotzdem ist der Trailer schon mal nach meinem Geschmack.


Mirror, Mirror


Mit Lily Collins, Julia Roberts und Sean Bean

Meine Meinung: Ich hätte nicht gedacht, dass der Film so komisch wird - im Sinne von 'lustig'. Obwohl ich ja erschreckt von Lily Collins Augenbrauen bin! Donnerwetter! Trotzdem musste ich schon allein beim Trailer alle zehn Sekunden (gefühlt) schmunzeln und lachen. Wird also für's Kino vorgemerkt.


Ja und dann ein Thema, das ich auf meinem Blog noch nicht explizit angesprochen habe: Videospiele / Games. Ich bin ja seit damals The Legend of Zelda: Ocarina of Time für das N64 rauskam ein großer Fan der Reihe. Das Spiel hab ich damals zusammen mit meinem Bruder gespielt und verbinde damit einfach viele, tolle Erinnerungen. Es ist das Spiel, das ich auch am öftesten (sagt man das so?) durchgespielt und überhaupt gespielt habe!

Aus gegebenem Anlass möchte ich euch zwei tolle Trailer zum neuen Zelda-Teil vorstellen: The Legend of Zelda - Skyward Sword. Das Spiel soll am 18. November in die Läden kommen und nach diesen beiden Trailern überlege ich tatsächlich, ob ich nicht einen Teil meines Weihnachtsgelds ins Spiel investieren soll - oder es mir gleich vom Christkind wünschen soll. *g* Ja, ich bin ein Kind.


Meine Meinung: Dieser Trailer ruft bei mir einfach den Wunsch hervor selbst Hand an den Wii-Controller zu legen und loszuspielen! Vor allem, weil ich es liebe Link in dieser Version (als Erwachsenen in genau diesem Stil) zu spielen.


Meine Meinung: Ich hoffe, dass ist jetzt der richtige Trailer. Jedenfalls fasst er die Handlung, denke ich ganz gut zusammen. Die Musik finde ich ja auch ganz toll! Es ist halt ein typisches Zelda-Spiel, aber mit einem erwachsenen Link! <3


Okay, einen Trailer hab ich jetzt zu TLoZ Skyward Sword entdeckt, der sowohl Videosequenzen, als auch einen Eindruck vom Spiel an sich zeigt:



Meine Meinung: Hach, da bekomm ich gleich noch mehr Lust auf das Spiel!

Dienstag, 15. November 2011

[Tipp] Galileo-Beitrag

Hallo alle miteinander!

Ich habe gestern nebenher Galileo geschaut. Relativ in der Mitte kam ein Beitrag über Momox / medimops, wenn ich das richtig mitbekommen habe.
Die ganze Folge kann man sich hier noch mal angucken. Ich würde euch ja gerne den Timecode geben, wo der Beitrag anfängt, aber mein Internet mag nicht. :-/ Es war auf jeden Fall interessant und ich hätt's mir gerne noch mal, in Ruhe und bewusst angeschaut. Aber vielleicht interessiert ihr euch ja auch dafür?

Medimops / Momox dürfte uns Buch-Schnäppchenjägern ja sehr bekannt sein. Man hört ja immer zweierlei. Die einen sind total zufrieden, die anderen haben was dran auszusetzen. Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Portal.
Immerhin hat es doch einige Schnäppchen und spätestens nach Weihnachten werd ich dort wieder mal ein bisschen Geld lassen.

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit medimops / Momox gemacht?
Wie fandet ihr den Galileo-Beitrag?

[Rezension] Gone von Lisa McMann

3. Band

Inhalt:
Things should be great for Janie—she has graduated from high school and is spending her summer with Cabel, the guy she's totally in love with. But deep down she's panicking about how she's going to survive her future when getting sucked into other people's dreams is really starting to take its toll.
Things get even more complicated when she meets her father for the very first time—and he's in a coma. As Janie uncovers his secret past, she begins to realize that the choice thought she had has more dire consequences than she ever imagined.

[Quelle: simonandschuster.com]



Janie macht mit Cabel (Carl) einen verdienten Urlaub. Doch die Ruhe währt nicht lange, denn Janies Mutter scheint etwas zugestoßen zu sein. Kurzerhand fahren die beiden zurück und erfahren eine schockierende Nachricht: Janies Vater wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Er liegt im Koma und keiner weiß, was ihm fehlt.
Während Janie erst mal die Nachricht verdauen muss, dass der Fremde ihr Vater ist und schon immer in ihrer Nähe lebte, lässt Cabel (Carl) Janie ihren Freiraum. Doch auch er plagt sich, unbewusst, mit Fragen um ihrer beider Zukunft. Dazu kommt, dass Janie die vollen Ausmaße ihres "Fluches" entdeckt und eine Entscheidung treffen muss...

Der dritte und letzte Band der Wake-Reihe.
Der Schreibstil läuft fließend weiter. Sprich: Kurze, prägnante Sätze, die trotzdem Gefühl erzeugen. Während die Geschichte aus Janies Sicht erzählt wird, dritte Person, Präsens. Die Kapitel sind wie in den beiden Vorgängern in Uhrzeiten unterteilt, die wiederum einem 'größeren' Kapitel unterstehen. Zum Lesen fand ich das sehr angenehm.
Janie bleibt Janie. Sie ist klug, aber unsicher, grüblerisch und immer noch etwas in sich gekehrt. Auch hier erfährt sie wieder einiges über sich, ihre Vergangenheit und den 'Traumfänger-Fluch'. Das ist alles natürlich nicht leicht zu verdauen und manchmal hätte ich Janie auch gern geschüttelt, weil sie alles mit sich selbst ausmacht. Andererseits konnte ich sie aber auch gut verstehen.
Cabel/Carl ist irgendwie nach wie vor die ruhende Konstante. Ich mag ihn nach wie vor sehr gerne - er ist eben auch ein toller Kerl. Wobei er im letzten Band ein bisschen in den Hintergrund tritt.
Da ich die beiden Vorgänger ja auf deutsch gelesen habe, ist mir natürlich ein kleines Manko aufgefallen: Im Original heißt Carl Cabel. Klar, ich verstehe, dass der Name im Deutschen sehr verwirrend sein kann. Ebenso seltsam fand ich aber auch "Carl". Vielleicht hätte man das mit einer Anmerkung (?) lösen können und den Originalnamen beibehalten können. Nicht, dass mir dieser Name geläufiger wäre. Ich hab mich aber auch schnell dran gewöhnt, nachdem ich ihn zwei, dreimal gelesen hatte.
Ansonsten möchte ich eigentlich gar nicht mehr viel dazu sagen, außer, dass ich die Reihe einfach liebe. Die Bände schwanken nicht in Qualität und Storyführung, reißen von der ersten Seite an mit und bieten mal wirklich eine neue Geschichte mit einer ganz anderen Herangehensweise.

Kurz: Ein absolut fantastischer Abschluss. Die Serie ist von vorn bis hinten gut durchdacht und schwächelt - in meinen Augen - in keinster Weise. Die Charaktere sind authentisch und auf ihre Art liebenswert. Ansonsten bleibt mir nur vom Covertext/Cassandra Clare zu zitieren: "A lyrical, shuddersome novel whose images linger with you."



Weitere Informationen:
Trailer
Verlag: Simon & Schuster
Taschenbuch (aus dem Schuber-Paket)
Seiten: 240
Originaltitel: GONE
Reihe: WAKE Trilogy
ISBN: 9781416979210
Preis: [D] $ 9,99 / ~7,10 €

Montag, 14. November 2011

[Rezension] Wenn ich bleibe von Gayle Forman

1. Band

Inhalt:
Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert?
Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen?

[Quelle: randomhouse.de]



Eigentlich sollte es ein schöner Tag werden: Wegen ein bisschen Schnee fällt die Schule aus. Da Mias Vater Lehrer ist, hat auch er einen freien Tag, während sich Mias Mutter kurzerhand auch einen freien Tag gönnt. Die Familie will einen kleinen Ausflug machen und dann... kommt doch alles anders als Mia denkt.
Das Auto der Familie hat einen schweren Unfall. Mias Eltern sind sofort tot. Sie wird in ein Krankenhaus gebracht, operiert und liegt auf der Intensivstation. Mia muss eine folgenschwere Entscheidung treffen: Soll sie ohne ihre geliebte Familie weiter leben? Lohnt sich das überhaupt? Oder doch lieber aufgeben und auf die andere Seite gehen. Wenn ich bleibe... was dann?

Der erste Band. Wobei man ihn auch allein lesen kann.
Erzählt wird die Geschichte aus Mias Sicht, Ich-Perspektive im Präsens. Ich halte diese Erzählform immer noch für etwas gewöhnungsbedürftig, aber gleichzeitig ist sie nunmal sehr nah am Leser dran. Die Kapitel sind in Uhrzeiten (sozusagen) unterteilt. Für meinen Geschmack könnten sie teilweise etwas kürzer sein.
Insgesamt spielt der Roman innerhalb von etwa 24 Stunden. Doch Mia muss eine Entscheidung treffen. So resümiert sie ihr Leben, ihre Familie, die Pros und Contras, gibt Einblicke was sie bis zum Unfall erlebt, gefühlt und bestanden hat. Das mag für den einen langweilig sein, aber durch Formans wirklich emotionalen, sanften Erzählstil, bekommt die Geschichte eine solche Wärme, wie ich sie selten bei einem Roman erlebt habe.
Mia ist ein interessanter Charakter. Liebenswert, ein bisschen schüchtern, mit einem ganz speziellen Humor und einem sagenhaften Talent. Denn entgegen aller Vermutungen ist sie ein Klassik-Fan, während ihre Umgebung eher weniger mit der Musikrichtung anfangen kann. Trotzdem wird Mia geliebt und das merkt man wirklich an jedem einzelnen Wort.
Der Anfang, besonders als der Autounfall beschrieben wurde, war wirklich brutal, schockierend und emotional. Als Leser hat man immer die Frage im Kopf: "Was wäre, wenn mir das auch passieren würde?" In gewisser Weise macht Mia hier auch eine Verwandlung durch, indem sie über wichtige Momente und Erlebnisse in ihrem - bisher kurzen - Leben nachdenkt.
Dadurch rücken die anderen Charakteren meiner Meinung nach leicht in den Hintergrund. Oder besser: Werden nicht so stark beleuchtet. Was aber überhaupt nicht schlimm ist, denn man kann sich trotzdem einen guten Eindruck von Mias Lieben machen. Ihre Familie ist sehr außergewöhnlich, da habe ich mich beim Lesen gleich geborgen gefühlt. Adam, ihr Freund, ist wirklich sehr süß. Ebenso wie ihre Freundin Kim.
Wie das Leben selbst, ist auch Wenn ich bleibe abwechslungsreich (an Gefühlen): Es gibt Stellen, an denen man Lachen und Schmunzeln muss, wo man selbst auch Bauchkribbeln hat, nervös ist und - natürlich - auch sehr, sehr traurig. Wenn ich den Roman mit einem Lied oder einem Stück vergleichen müsste, ich wüsste auf Anhieb nicht welches, denn er vereint so viel.
Insgesamt ist Wenn ich bleibe ein eher ruhiger Roman, der in jedem Fall zum Nachdenken anregt. Mit viel Gefühl geht die Autorin an die Thematik heran ohne auch nur einmal in igrendeiner Weise kitschig oder gekünstelt zu wirken. Ich denke, dass der Band auch für sich stehen bleiben kann, auch wenn das Ende recht offen ist.

Kurz: Mal ein ganz anderes Buch. Stellenweise ruhig und besonnen, traurig, beinahe dumpf und dann doch wieder wild und unbändig wie Stromschnellen.





Weitere Informationen:
Zum Coververgleich hatte ich mich schon geäußert.
Verlag: blanvalet
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 272
Originaltitel: If I stay
Reihe: ja, zweiter Band: LoveSong / Where she went
ISBN: 978-3-7645-0351-2
Preis: [D] 16,95 €

Sonntag, 13. November 2011

Neuzugänge KW 45 & Wochenfazit

Hallo alle miteinander!

Die Woche ist schon wieder um. Wahnsinn. Leider bin ich in den letzten sieben Tagen kaum zum Lesen gekommen. Obwohl wir an sich so wenig Vorlesungen haben, hat mich die Uni doch sehr beschäftigt gehalten. Natürlich ist das kein Grund, weswegen keine neuen Schätzchen zu mir wandern sollten...

Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass eigentlich nur ein Buch auf meinen SuB wandert: Nick & Norah. Das ist auch noch recht dünn und außerdem war's ein eBay-Schnäppchen. Nachdem ich schon einige positive Rezensionen gelesen habe und es ja auch das Autorenduo von Dash und Lilys Winterwunder ist (von dem ja auch alle begeistert zu sein scheinen), wollte ich doch mal selbst meine Nase zwischen die Buchdeckel stecken.
Nachdem dann gestern (und heute übrigens auch noch) ein ganz toller Bücherflohmarkt bei uns war, zogen dann ganz spontan auch noch Der kleine Hobbit (den ich ja eigentlich schon habe, nur ist meine Ausgabe irgendwie dünner?!) und ein ganz wundervolles Märchenbuch Märchen aus alter Zeit bei mir ein.
Aber da fehlt ja noch was. Seht ihr das rechts? Das Blaue? Natürlich! Ich hatte tatsächlich Glück und meine Geduld hat sich ausgezahlt. Die Rede ist natürlich vom Hörbuch City of Glass. Seit einer gefühlten Ewigkeit suche ich nun schon nach diesem Hörbuch zu einem adäquaten Preis. Ausverkauft war es überall, gebraucht nur ziemlich teuer zu bekommen, eBay gab nichts her (bzw. hab ich Honko die Auktion verpasst...) und dann... letzten Samstag bei Amazon: City of Glass für 5,50 €!! Dazu habe ich dann gleich noch Ghostwalker 5 vorbestellt, damit ich kein Porto zahlen muss. >//////< Übrigens, wer's auch will, sollte schnell zugreifen!
Eigentlich wäre das Hörbuch auch erst im Januar lieferbar gewesen. Aber Amazon überraschte mich mit der freudigen Nachricht: "Ab dem 14.11. lieferbar" und dann "Ihr Artikel wurde versandt." So  macht die Vorweihnachtszeit doch richtig Freude!
Lange Rede, kurzer Sinn: Tolle Einzüge und ...


Darum geht's in Der kleine Hobbit von J. R. R. Tolkien:
Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben von Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei weitem übersteigt. Er verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen, und die spannende Reise führt Bilbo quer durch Mittelerde. 
[Quelle: amazon.de]
- Habe ich ja schon. Aber diese Ausgabe ist gebunden und scheint definitiv länger zu sein als meine Taschenbuchausgabe. Am Preis (den ich selbst bestimmen konnte, s. unten) konnte ich auch nicht meckern...


Darum geht's in Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht von Rachel Cohn und David Levithan:
Nick: »Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber könntest du für die nächsten fünf Minuten meine Freundin spielen?«
Norah: Als Antwort auf seine Frage lege ich meine Hände um seinen Hals und ziehe sein Gesicht zu mir runter.
Aus fünf Minuten werden sieben und dann eine ganze Nacht, in der Nick & Norah durch Clubs und Straßen ziehen, sich verlieren, verlieben und sich alles erzählen. ER, Bassist und Songschreiber einer New Yorker Undergroundband, immer noch nicht über Tris hinweg. SIE, Tochter eines Musikproduzenten , noch immer an der Trennung von Tal knabbernd, die bei IHM erstmals erfährt, was eine aufregende Romanze wirklich bedeuten kann… 

[Quelle: amazon.de]
- Ich bin sehr gespannt. Denn eigentlich bin ich kein Musik-'Freak'. Auch Lucina war eher kritisch mit dem Buch. Mal sehen.

Darum geht's in City of Glass von Cassandra Clare:
In Idris herrschen düstere Zeiten. Als Valentin sein Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance: Schattenjäger und Schattenwesen müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite in diese Schlacht ziehen. Jace weiß genau, wie viel er zu riskieren bereit ist. Clary jedoch muss sich entscheiden, ob auch sie jeden Preis bezahlen würde, um die Gläserne Stadt zu retten. 

[Quelle: amazon.de]
- Ich freue mich so, dass ich die Reihe jetzt erst mal komplett habe. Auf's Hören freue ich mich natürlich auch wie Bolle!


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Mein Wochenfazit

Wie oben schon erwähnt, war meine Woche lesetechnisch eine reine Flaute. Ich hänge immer noch über Delirium und kann bisher auch 'nur' zwei gelesene Bücher verbuchen. Recht schwach.
In den letzten Wochen habe ich mich ja öfter über meine Motivation zum Lesen beschwert. Aber nun ist es wirklich eine Art tiefes Loch. Ich weiß nicht, ob es an meiner aktuellen Lektüre liegt... Auch zwei Rezensionen stehen aus, die ich aber heute in Angriff nehmen will.
Zu Delirium habe ich neulich auch eine Rezension überflogen, in der die Autorin (ich weiß leider nicht mehr auf welchem Blog!) meinte, dass Delirium schon sehr langsam erzählt wird und auch nicht wirklich viel passiert. Sie könne (glaube ich) die Euphorie nicht so ganz nachvollziehen. Ich hoffe wirklich, dass es besser wird. Allerdings hab ich jetzt schon mehr als die Hälfte gelesen... Nicht, dass man mich jetzt falsch versteht: Es ist ein sehr schönes Buch. Vor allem gefällt mir Laurens Schreibstil. Aber... mir fehlt doch ein bisschen die Spannung.

Bücherflohmarkt - Buch rettet Leben

Gestern, und auch noch heute, war bei uns Bücherflohmarkt. Wir sind auch nicht ganz uneigennützig dort gewesen, denn für unsere Studienarbeit im Fach Onlinejournalismus müssen wir einen eigenen Blog kreieren. Unter anderen verfasse ich dafür auch einen Artikel über Flohmärkte. Ihr seht also, dass sich ein Besuch auch direkt anbot.
Jedenfalls ist das Konzept sehr interessant. Deswegen stell ich es euch mal in Kürze vor: Der Buchflohmarkt ist ein Projekt zur Unterstützung der Elterninitiative krebskranker Kinder e. V. in Nürnberg (so der Flyer). Wie ihr auf dem Bild rechts sehen könnt, standen solche Bananenkartons voller Bücher auf Tischen aufgereiht. Die Besucher konnten also Stöbern, sich Bücher aussuchen (dazu gab es kleine Weihnachtstaschen!) und dann einen - angemessenen - Betrag beim Hinausgehen Spenden. Wenn ich mich noch recht erinnere, bekommt der oben genannte Verein 50% der Erlöse.
Wir waren bereits um kurz nach neun Uhr (Öffnung war um neun) vor Ort. Tatsächlich waren schon einige Schnäppchenjäger da. Leider hatten wir nicht ganz so viel Zeit, da um zehn unsere Vorlesung losging. Wir stöberten also nur mal schnell durch die langen Tischreihen. Mindestens zehn Stück, die etwa zehn bis fünfzehn Meter lang waren. Für meinen Geschmack gab es nicht ganz so viel, aber meine Komilitonin hat insgesamt zwei Taschen Bücher rausgeschleppt!
Natürlich bin auch ich nicht ganz leer ausgegangen (wie ihr oben sehen könnt), aber ich habe nicht nur an mich gedacht. Denn ich habe auch an euch, meine lieben Leser-chans, gedacht! Es gab da ein paar Bücher-Schätze, die ich euch einfach mitbringen musste und die ich demnächst verlosen werde. Ob vor oder nach Weihnachten kann ich euch noch nicht sagen. Dazu brauche ich noch ein paar andere Kleinigkeiten. Nur so viel: Es sind natürlich Sachen, die ich auch gerne gelesen habe und die auch einen Bezug zu meinem Blog haben werden. Der Zustand ist selbstverfreilich nicht zerfleddert, zerrissen, zerknickt oder ähnliches. Sondern auch so, wie ich ihn nehmen würde. Aber mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht. ;-)
Weiter mit unserem Flohmarktbesuch: Meine Komilitonin wäre am liebsten den ganzen Tag geblieben. Ich auch. Aber die Uni ruft ja... In der Mittagspause waren wir noch mal dort. Immerhin brauchte ich noch ein paar Fotos, außerdem brauchten wir auch den 'Schuß'. Diesmal war es dann schon um einiges voller! Sogar Kinder huschten durch die Reihen, Berge von Büchertaschen waren an den Wänden aufgebaut worden und viele Menschen trugen die Bücher stapelweise nach draußen.
Es hört sich jetzt extrem an, aber man konnte trotzdem noch gut durch die Gänge schleichen und in den Buchkisten stöbern.
Zwei Erlebnisse möchte ich euch aber dennoch nicht vorenthalten: Als wir etwas ratlos vor den Kisten standen und über einen angemessenen Preis für die Bücher diskutierten, klärte uns eine Dame auf, dass wir nur so viel geben müssten wie wir wollten. Was mir klar war, während meine Komilitonin noch etwas skeptisch drein blickte. Weiter sagte die Dame: "Ihr könnt also nehmen was ihr wollt und dann nur einen kleinen Obolus geben." Sie wäre letztes Mal auch mit zwei prall gefüllten Tachen, "größer als die hier", nach Hause gegangen. Dass wir natürlich keine zehn Kilo Bücher für 'ne Mark fuffzig nach draußen schleppen, versteht sich von selbst. Mir kam es aber komisch und ein bisschen frech vor, die Leute anzustiften, die Sachen im Prinzip geschenkt mitzunehmen und nur der Farce halber ein paar Münzen in den Spendenkübel zu werfen. Jedenfalls hatte ich die Dame so eingeschätzt...
Das zweite Erlebnis war eher eine Beobachtung: Ein älterer Herr schritt zügig die Tische ab, während er eine Reisetasche auf Rollen hinter sich her zog. Gezielt zog er noch eingeschweißte Bücher aus den Kisten und legte sie nach kurzem, prüfenden Blick in seine Reisetasche. Ich weiß nicht genau, was er damit bezweckte, ob er tatsächlich ein Sammler war/ist oder nur dachte den großen Reibach zu machen... Denn wirklich 'neue' und 'gefragte' Literatur war, bis auf wenige Ausnahmen, nicht dabei. Aber ich bin ja auch nur ein Laie...