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Donnerstag, 22. September 2011

[Filmrezension] Das Parfum

Inhalt:
Paris, 1938: Auf einem Fischmarkt bekommt eine Frau ein Baby, einen Jungen. Sie lässt ihn zum Sterben unter einem Tisch in ausgeweideten Fischen liegen. Doch das Kind lebt und bahnt sich mit einem Schrei das Weg in ein Leben. In das Leben eines olfaktorischen Genies, resistent wie ein Bakterium und dem größten Parfumeur aller Zeiten. Und Mörder.
Es geht um keinen geringeren als Jean-Baptiste Grenouille und sein Leben.

Der Film beginnt im Prinzip mit dem Ende. Oder relativ nah am Ende. Das gibt dem Zuschauer die Möglichkeit sich grob zu orientieren, sofern er das Buch noch nicht kennt.
Ich habe den Film damals im Kino gesehen. Etwa vier Jahre nachdem wir in der Schule das Buch gelesen habe. Ich konnte mich an Eckpunkte erinnern, aber vielmehr nicht. Deswegen erschien mir der Ablauf des Films auch sehr gut umgesetzt, mir war als würde das Buch sehr gut übernommen. Kurz: Ich war absolut hin und weg und begeistert.
Das bin ich jetzt, nachdem ich erst das Buch gelesen und gleich danach den Film gesehen habe, immer noch. Nur dass ich diesmal den Film eher als eine Art Interpretation des Romans ansehe. Natürlich stimmen der grobe Ablauf, die wichtigsten Daten etc. mit dem Roman überein. Aber die Darstellung ist nicht wie im Buch.
Trotzdem bin ich immer wieder von den Schauspielern, dem Schnitt, der Atmosphäre begeistert. Den Geruch so als Bild zu komponieren - Wahnsinn. Es gibt schnelle Schnitte, was Grenouille riecht. Da bekommt man schon beim Zusehen bei den ekligen Szenen eine leichte Gänsehaut oder einen wohligen Schauer bei den wohlriechenden Momenten.
Der Erzähler übernimmt hier teilweise Passagen aus dem Buch. Er taucht nicht die ganze Zeit auf, aber bei wichtigen Wendepunkten, damit der Zuschauer leicht folgen kann und auch merkt, was mit Grenouille passiert und in ihm vorgeht, obwohl Ben Whishaw als Grenouille wirklich fast perfekt ist. Fast, weil Ben Whishaw einfach zu hübsch ist. Trotzdem interpretiert er den Geruchsmörder auf seine ganz eigene Weise und haucht der Figur so dieses seltsame Wesen ein, das Jean-Baptiste innewohnt. Auch Dustin Hoffman als Baldini und Alan Rickman als Richis - Grandios! Mehr kann ich dazu einfach nicht sagen.
Die Musik wurde auch passend zur Atmosphäre gewählt und schmiegt sich wie ein Geruch an die Bilder und Szenen an.
Das einzige Manko, wofür der Film an sich nichts kann, ist die DVD. Denn die hatte bei mir (auf Xbox, sowie 'altem' DVD-Player) Abspielprobleme. Scheinbar durch einen neuartigen Kopierschutz (auf auf der OFDb nachzulesen, s. Link unten). Schade! So hab ich ein paar Minütchen des Films verpasst, aber ich kannte ihn ja bereits. Trotzdem wollte ich das noch mal explizit für alle erwähnen!

Kurz: Ein sensationeller Film. Wunderbares Beiwerk zum Buch, aber auch ohne das Lesen der Lektüre einfach toll! Ein paar Abstriche durch Grenouilles Wesen (s. Erläuterung weiter unten), aber insgesamt ein besonderer Film.




Weitere Informationen:
Offizielle Seite
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Darsteller: Ben Whishaw, Dustin Hoffman, Alan Rickman, Karoline Herfurth, Rachel Hurd-Wood
Regie: Tom Tykwer
Länge: 142 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.


~*~*~*~*~*~

Buch VS Film

Ja, was lässt sich sagen? Ich finde die Umsetzung sehr gelungen, auch wenn sich nicht exakt oder gar 1:1 an den Roman gehalten wurde. Es wurde viel weggelassen. Der Film wirkt gröber und doch auch sehr fein. 
Zum Besipiel wurden Pater Terrier und der Marquis de la Taillade-Espinasse (beide Romanfiguren) komplett gestrichen. Bei ersterem nicht so schlimm vielleicht, aber letzterer spielt doch eine große Rolle. Auch wenn die Zeit Grenouilles beim Marquis nicht sonderlich interessant war, so doch für die Figur Grenouille an sich aufschlussreich. Ich stelle es mir aber sehr schwierig vor das zu Verfilmen, bzw. in Bilder zu packen und kann daher die Entscheidung nachvollziehen diese Passage gestrichen zu haben.
Laure (im Film Laura) taucht im Buch kaum auf. Sie ist das schmückende Beiwerk, der Schatz, ja beinahe ein Gegenstand. Im Film wird sie doch mehr personalisiert, was vielleicht dazu beiträgt Grenouilles Faszination nachzuvollziehen. Auch wird im Buch nichts von den Akkorden eines Parfums erzählt - jedenfalls nicht direkt. Demnach begeht Grenouille nicht 12/13 Morde (Film), sondern tatsächlich ein Dutzend mehr (Roman)! So nimmt Richis im Buch auch beispielsweise nicht an der Folter Grenouilles teil. Im Buch ist er paralysierter, schockierter.
Im Film läuft die Zeit scheinbar recht schnell. Wie lange begleitet der Zuschauer wohl den Erwachsenen Grenouille? Zwei Jahre? Vielleicht drei? Tatsächlich verstreicht im Buch vieeel mehr Zeit. Grenouille entwickelt sich eher, lernt mehr. Man hat im Film, finde ich, nur diesen Hauch der Entwicklung.
Was mich zur Hauptfigur an sich bringt: Grenouille. Mal abgesehen davon, dass er viel zu hübsch dargestellt wird, wird im Film angedeutet, dass er zu Gefühlen (positiven, liebevollen) fähig sei. Was absoluter Käse ist. Die Darstellung von Grenouille im Film ist ansonsten wirklich gelungen. Im Buch geht es eben etwas tiefer, es ist etwas verworrener - besonders der liebe Jean-Baptiste.

Kurz: Das Buch ist intensiver, geht tiefer, deckt Seiten an Grenouille auf, die man im Film so nicht zu sehen bekommt. Nichtsdestotrotz ist die Verfilmung wirklich gelungen und sollte doch zumindest auf das Buch neugierig machen.

[Rezension] Das Parfum von Patrick Süskind



Inhalt:
Von Jean-Baptiste Grenouille, dem finsteren Helden, sei nur verraten, daß er 1738 in Paris, in einer stinkigen Fischbude, geboren wird. Die Ammen, denen das Kerlchen an die Brust gelegt wird, halten es nur ein paar Tage mit ihm aus: Er sei zu gierig, außerdem vom Teufel besessen, wofür es untrügliche Indizien gebe: den fehlenden Duft, den unverwechselbaren Geruch, den Säuglinge auszuströmen pflegen.

[Quelle: diogenes.ch]



Jean-Baptiste Grenouille wird 1738 in Paris geboren - ungewollt. Doch schon als Säugling nimmt er, sozusagen, sein Leben selbst in die Hand. Mit einem Schrei macht er, in Fischgedärmen liegend und wo ihn seine Mutter zum Sterben zurück gelassen hat, auf sich aufmerksam. Fortan lebt Grenouille als Sonderling, als seltsames Kind. Die Amme fürchtet ihn fast, den Kindern im Waisenhaus kommt er suspekt vor und auch alle anderen Menschen, mit denen Grenouille zu tun hat, fühlen sich ihm gegenüber nicht wohl.
Doch Grenouille hat eine ganz besondere Gabe: Er hat einen hervorragenden Geruchssinn. Und er ist resitent wie ein Zeck.

In Das Parfum erzählt Patrick Süskind als Allwissender Erzähler die Lebensgeschichte des "Zecks" Jean-Baptiste Grenouille.
Das erste Mal habe ich das Buch in der Schule, als Schullektüre, gelesen, bzw. lesen müssen. Aber schon damals hat mich die Geschichte fasziniert. Als dann ein paar Jahre später der Film in die Kinos kam, war ich auch von diesem begeistert und nahm mir vor das Buch nochmal zu lesen. Das hat bis jetzt gedauert - peinlicherweise.
Süskinds Erzählstil ist nicht ganz einfach. Die Sätze sind teilweise ellenlang und ab und an musste ich sie oder ganze Abschnitte noch einmal lesen. Nichtsdestotrotz erschafft der Autor eine ganz besondere Welt. Auch die Beschreibung der Gerüche (denn daraus besteht ja nun Grenouilles Welt) finde ich sehr interessant.
Ich will jetzt auch gar nicht zu sehr ins Analysieren gehen, wie wir das damals in der Schule getan haben. Ich erinnere mich da noch an ein paar Punkte, die wir besprochen haben, aber natürlich nicht mehr an alles. Nebenher hatte ich auch teilweise noch die Stimme des wunderbaren Gert Westphal im Ohr. Ich hatte vor Längerem das Hörbuch dazu, mit seiner Stimme gehört. Die Betonung ist einfach genial und das hat mir das Lesen stellenweise etwas erleichtert.
Grenouille als Charakter ist... höchstinteressant und höchstsuspekt. Ich wollte ja beinahe schreiben, dass ich ihn schon mochte, den kleinen Mann mit dem Klumpfuß und den Narben. Aber das stimmt wohl nicht so ganz. Grenouille ist einfach so ganz anders als alle Charaktere, die ich bisher kennen gelernt habe. Ich würde ihn nicht als grundböse bezeichnen. Aber der Gute ist er natürlich auch nicht. Er ist auch keine verwirrte, verwahrloste Seele. Er lebt. Er riecht. Er entwickelt sich. Ich konnte nicht direkt mit ihm Mitfühlen und manche seiner Entscheidungen bleiben mir rätselhaft. Trotzdem hat er mich in gewisser Weise fasziniert.
Die anderen Charaktere sind auch, sicherlich, gut ausgearbeitet. Aber sie waren für mich nur halb so interessant wie der "Zeck", wie er im Buch oftmals genannt wird.
Schon auf die Idee ein Buch rund um Gerüche zu schreiben ist schon sehr... eigen. Aber dieses Thema, auch das Handwerk des Parfumeurs und was dazu gehört, wird interessant beschrieben, auch wenn ich nicht unbedingt alles bildlich nachvollziehen konnte. Das Ende wird dann doch etwas sehr abstrakt. Ich kann mir auch immer noch nicht vorstellen, dass Düfte uns Menschen so extrem beeinflussen - und das wir dies laut Buch nicht mal bemerken.

Kurz: Nicht nur für die Schule geeignet. Spannendes, immer noch 'neues' Thema mit einem ganz eigenen Hauptcharakter. Man sollte sich nicht durch den Schreibstil abschrecken lassen, denn an den gewöhnt man sich schnell und kann so dem windigen Leben des Jean-Baptiste Grenouille genau verfolgen.



Weitere Informationen:
Verlag: Diogenes
Taschenbuch
Seiten: 336
ISBN: 978-3-257-22800-7
Preis: [D] 9,90 €

Mittwoch, 31. August 2011

[Filmrezension] Brokeback Mountain


Inhalt:
Wyoming, 1963: Der Rancher Ennis del Mar und der Rodeoreiter Jack Twist werden auf Brokeback Mountain angeheuert, den Sommer über eine Herde Schafe vor Wilderern und Raubtieren zu schützen. In der harten und rauen Einsamkeit der Berge entwickelt sich zwischen den beiden bald mehr als bloße Kameradschaft - sie verlieben sich ineinander. Doch angesichts der engstirnigen Moralvorstellungen in der konservativen US-Provinz bleiben ihnen nur getrennte Wege.
Die Cowboys heiraten, gründen Familien - und kommen doch nicht voneinander los. Nur heimlich können sie über die Jahre bei ihren seltenen Treffen in der Wildnis ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Bis Jack einen letzten verzweifelten Versuch unternimmt, für ihre Zukunft zu kämpfen...
[Quelle: amazon.de]

Der Film lässt in erster Linie Bilder sprechen. Mit der richtigen musikalischen Untermalung. Gerade am Anfang sieht man mehr von der Landschaft, den beiden Protagonisten Ennis (Heath Ledger) und Jack (Jake Gyllenhaal) und dem rauhen Leben der damaligen Cowboys.
Erzählt wird die Geschichte chronologisch: Vom ersten Treffen der beiden bis hin zum "alten" Ennis. Die beiden Schauspieler machen dabei ihre Arbeit wirklich sehr gut. Besonders Heath Ledger, der den wortkargen und rauhbeinigen Ennis del Mar spielt. Während Jack Twist eher quirrliger und unruhiger ist. Und definitv mehr redet. Auch die wenigen Liebesszenen haben beide gut gemeistert, anfangs zögerlich, aber später intensiver. Wenn es auch, in meinen Augen, ein bisschen kitschig (im Allgemeinen) rüber kam.
Aber auch die beiden Frauen, Lurreen (Anne Hathaway) und Alma (Michelle Williams), werden glaubhaft verkörpert. Die toughe Südstaatenlady Lurreen und die etwas unsichere Alma. Während wohl nur letztere etwas vom Doppelleben ihres Mannes etwas ahnt.

Kurz: Ein bildgewaltiger Film mit Top-Besetzung, der eine etwas andere Geschichte erzählt. Ohne dabei schmierig oder niveaulos zu wirken. Hier sprechen eher die Bilder, die Gestik und Mimik der Schauspieler.




Weitere Informationen:
Offizielle Seite
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Darsteller: Heath Ledger, Jake Gyllenhaal, Michelle Williams, Anne Hathaway
Regie: Ang Lee
Länge: 130 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.


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Buch VS Film

Auch wenn der Film auf einer Kurzgeschichte basiert, wurde er nicht 1:1 umgesetzt. Was aber nicht schlimm ist. Im Gegensatz zum "Buch" wird der Film chronologisch erzählt. So zum Beispiel ist man direkt dabei, wenn Jack Rodeo reitet oder Lurreen kennenlernt. In der Kurzgeschichte erzählt Jack es nur.
Die Charaktere bleiben aber natürlich dieselben. Auch wenn Ledger und Gyllenhaal äußerlich ein bisschen zu perfekt aussehen, tut das der Geschichte an sich keinen Abbruch. Teilweise wurden sogar die Dialoge beinahe wörtlich übernommen. Jedenfalls kam es mir so vor und das finde ich wirklich sehr bewunderswert.
Natürlich wurde der Film mit ein paar Szenen aufgefüllt. Zum Beispiel rückt Lurreen mehr ins Licht und das Leben von Jack in Texas. Die kommen wortwörtlich in der Geschichte nicht vor, aber passen im Groben durchaus dazu. Andererseits wurden auch Beschreibungen und kleine Ereignisse weggelassen, die wahrscheinlich für eine visuelle Umsetzung zu vage oder wirr (zum Beispiel die vielen verschiedenen Ausflüge von Jack und Ennis über die Jahre) gewesen wäre. Aber auch das vermisst man als Leser und Zuschauer nicht. Einzig Joe Aguirre wirkt im Film etwas sanfter und milder als in der Kurzgeschichte.

Kurz: Wer den Film mochte, der wird auch die Kurzgeschichte mögen, wenn nicht gar lieben. Umgekehrt sicherlich genauso, denn hier gibt es an der Umsetzung wirklich nichts zu kritteln!

[Minirezension] Brokeback Mountain von Annie Prolux

Kurzgeschichte Brokeback Mountain; aus dem Kurzgeschichtenband "Weit draußen"
Inhalt:
Ennis del Mar und Jack Twist, zwei junge Männer ohne Schulabschluss, nehmen einen Job am Brokeback Mountain an. Sie sollen dort die Schafe von Joe Aguirre hüten. Die Einsamkeit des Berges und der Wälder treibt die beiden schnell zusammen.
Doch es ist 1963 und gleichgeschlechtliche Liebe beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. So trennen sich die beiden Männer wieder und nutzen im Laufe der Jahre die wenigen Stunden und Tage, die sie zusammen verbringen können. Sie versuchen ein "normales" Leben zu führen, doch einfach ist etwas anderes...

Eine der elf Kurzgeschichten aus dem Sammelband Weit draußen / Brokeback Mountain. Alles Geschichten aus Wyoming.
Die meisten werden Brokeback Mountain von der Verfilmung kennen. Ich auch. Dass es sich hierbei um einen Kurzgeschichtenband handelt, ist auf dem ersten Blick nicht klar. Auf nur 44 Seiten erzählt Annie Prolux die rauhe, herzliche und tragische Geschichte der beiden Cowboys Ennis und Jack.
Sie beginnt mit einem kurzen Blick im Präsens, dritte Person, auf den alten Ennis del Mar. Er erinnert sich an die erste Begegnung mit seinem Freund Jack Twist und wie die Jahre so verlaufen sind (Vergangenheit).
In kurzen Sätzen, ohne viel Tamtam wird die Lebensgeschichte der beiden eindrücklich erzählt. Die beiden Rauhbeine scheinen beinahe aus den Seiten steigen zu wollen, so gut kann man sie sich vorstellen. Und auch ihr Leben wird trotz der wenigen Worte eindringlich beschrieben.
Man fühlt mit Ennis mit, auch wenn der nicht viel redet oder zu fühlen scheint. Aber das muss auch nicht explizit geschrieben stehen. Irgendwie schafft es die Autorin, dass man es trotzdem fühlt. So kann man auch ganz leicht einen Ausflug in das Wyoming der vergangenen Jahrzehnte machen - und in ein hartes Leben.

Kurz: Nicht nur eine wunderbare, stimmige Ergänzung zum Film, sondern auch und viel mehr ein Ausflug in eine andere Welt.




Weitere Informationen:
Das Buch in dieser Ausgabe vergriffen. Aber bei btb erhältlich.
Verlag: Diana Verlag / btb
Taschenbuch
Seiten: 368 / Brokeback Mountain: 44
Originaltitel: Close Range. Wyoming Stories
ISBN: 978-3-442-74038-3
Preis: [D] 9,00 €

Dienstag, 9. August 2011

[Filmrezension] Krabat


Inhalt:
Der Waisenjunge Krabat wird von einer dunklen Stimme angelockt. So landet er im Koselbruch auf einer Mühle, wo ihn der Müller empfängt. Der Junge wird als Lehrling angenommen und muss hart arbeiten bis seine Probezeit vorbei ist und er in die schwarzen Künste eingeweiht wird.
Es gibt 12 Müllerburschen auf der Mühle, die sich untereinander nicht ganz einig sind. Doch Tonda, der Altgeselle, nimmt den jungen Krabat unter seine Fittiche und warnt ihn vor dem Meister.
Erzählt wird die Geschichte, wie Krabat auf der Mühle lebt, wie er (und die anderen Müllerburschen) die schwarzen Künste erlernt und seinen Weg bestreitet.

Den Film habe ich damals bereits im Kino gesehen. Er hat mich fasziniert, da die Geschichte auch mal eine ganz andere war. Sie ist ein bisschen düster und geheimnisvoll.
Die Musik ist auch passend zur Athmosphäre, wenn auch nicht übertrieben eingesetzt. Die Effekte als die Müllerburschen kämpfen oder sich in Raben verwandeln finde ich auch gelungen. Man sieht hier, dass ein Film auch ohne großes Tamtam auskommen kann.
Die Schauspieler machen ihre Arbeit auch gut und hauchen dem Film Leben ein. Auch wenn ich David Kross am Anfang etwas steif für Krabat fand, hat er sich doch gut entwickelt. Besonders hat mir aber die Kantorka gefallen, auch wenn sie nicht ganz so viele Auftritte hatte. Der Müller hat mich ein bisschen an Mad-Eye Moody aus Harry Potter erinnert - mit seinen verzausten Haaren und der Augenklappe. Beide jagten mir ja ein bisschen Angst ein und beim Müller war das durchaus berechtigt.

Kurz: Ein toller deutscher Film mit eingehender Geschichte und guter Besetzung.




Weitere Informationen:
Offizielle Seite
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Darsteller: David Kross, Daniel Brühl, Robert Stadlober, Paula Kalenberg, Anna Thalbach
Regie: Marco Kreuzpaintner
Länge: 115 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.


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Buch VS Film

Als der Film in die Kinos kam, tauchten auch viele Stimmen auf, dass der Film dem Buch nicht gerecht wird. Ich fand den Film klasse, kannte aber auch das Buch nicht. Bis zur Hälfte des Buches dachte ich auch immer noch: Der Film ist doch super!
Ja, das denke ich auch jetzt noch. Aber trotzdem sehe ich, dass so viel an... Herz und Tiefgang fehlt, was einem natürlich nicht auffällt, wenn man das Buch nicht kennt. Zum Beispiel wird im Buch deutlich, wann welcher Müllerknabe für den Müller "geopfert" wird. Im Film war mir das nicht so klar. Man muss einfach sagen: Es ist keine 1:1-Verfilmung! Aber für die Länge des Films durchaus okay.
Die Erzählerstimme fand ich super toll gewählt. Sie vermittelt einfach diesen Hauch von "Alter" in der Geschichte.
Der Zauberunterricht ist im Buch auch anders. Die Burschen lernen dort nicht zu kämpfen, sondern tatsächlich Zaubersprüche. Ebenso die Charaktere: Lyschko bleibt der ungemochte Müllerbursche - und er ist der einzige. Im Gegensatz zum Film. Auch Andrusch, der im Buch eigentlich ein lustiger Kerl ist, kommt im Film ein bisschen... ja, doof rüber. Das fand ich doch sehr schade.
Es gibt so viele Kleinigkeiten, die einfach die Geschichte besser erklären im Buch, die im Film nicht vorkommen oder vielleicht nur am Rande erwähnt werden. Auch die Zeit auf der Mühle wurde verkürzt: Während im Buch drei Jahre vergehen, sind es im Film nur zwei. Da musste wohl einiges gekürzt und herausgenommen werden.
Das Ende ist dafür relativ gleich. Im Großen und Ganzen hält sich der Film an bestimmte Eckpunkte des Buches und fügt sie teilweise in anderer chronologischer Abfolge wieder zusammen. Sieht man den Film als eigenständigen Film ist er wirklich gelungen. Im Vergleich zum Buch hinkt er aber etwas.

Kurz: Schöne Umsetzung mit dem üblichen Tiefgang-/Detailverlust, aber trotzdem mit Spaß an der Sache und toller Visualisierung!

[Rezension] Krabat von Otfried Preußler



Inhalt:
Immer wieder hört Krabat, der vierzehnjährige Waisenjunge, im Traum diese Worte - und neugierig macht er sich auf den Weg. Es scheint ein großes Geheimnis um diese Mühle im Koselbruch zu geben, und Geheimnisvolles geschieht auch, sobald Krabat dort eintrifft, um sich als Lehrling zu verdingen ...

[Quelle: dtv.de]



Krabat ist vierzehn, Waise und Bettelknabe. Als er sich mit zwei Freundin Anfang des Jahres als Dreikönige verdingt, hört er eine Stimme, die ihn zu sich ruft. Krabat kann ihr nicht widerstehen und kommt so zur Mühle im Koselbruch.
Der Junge muss hart auf der Mühle arbeiten. Er beobachtet seltsame Geschehnisse, aber er hat ein Dach über dem Kopf und genug zu Essen. Bis Karfreitag. Da wird Krabat in den geheimen schwarzen Unterricht eingeweiht, denn seine Probezeit endete. Mit den anderen Lehrlingen lernt Krabat nun nicht nur alles zum Müllerhandwerk, sondern auch die schwarze Kunst.
Er zweifelt nicht an alledem, bis Tonda, der Altgesell und Krabats Freund, plötzlich verschwindet...

Man merkt dem Buch an, dass es ein paar Jahre auf dem Buckel hat. An Preußlers Schreibstil musste ich mich daher erst gewöhnen. Er ist etwas altertümlich, lässt sich aber nach ein paar Seiten gut lesen.
Aufgeteilt ist der Roman in drei Teile - die drei Jahre, die Krabat auf der Mühle verbringt und die wiederum in Kapitel. Die Kapitellänge war sehr angenehm, durchschnittlich um die 10 Seiten. Ich glaube, dass ich allerdings ein Fehlexemplar habe, denn die Seiten 225-272 befinden sich ganz am Ende des Buches.
Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person aus Krabats Sicht. Wenn er träumt, wird von der Vergangenheit in die Gegenwart gewechselt. Anfangs fand ich das etwas komisch. Manchmal gab es auch Sprünge, die mich erst etwas verwirrt hatten.
Ich habe zuerst den Film gesehen und der blieb mir natürlich beim Lesen immer etwas im Hinterkopf. So konnte ich mir auch die Charaktere gut vorstellen, deren Äußeres weiter nicht beschrieben wurde. So ganz einfinden konnte ich mich in die Geschichte lange nicht. Aber die letzten 100 Seiten waren durchaus spannend.
Die Entwicklung von Krabat war auch nachvollziehbar und sehr interessant. Wie er langsam erwachsen wird, Fragen stellt, lernt selbstständig zu denken (mehr oder weniger). Auch einige der Müllerburschen sind mir ans Herz gewachsen, wie Tonda, Juro und Andrusch. Durch Krabats Sicht auf die Dinge wird das wohl ein bisschen beeinflusst, ebenso wie man die Geschehnisse auf der Mühle wahrnimmt.

Kurz: Ein Buch für Groß und Klein mmit allem was dazu gehört! Auch, wenn es nicht ganz so modern geschrieben ist, kann man doch wunderbar in Krabats Geschichte eintauchen.




Weitere Informationen:
Verlag: dtv
Taschenbuch
Seiten: 352
ISBN: 978-3-423-25281-2
Preis: [D] 8,95 €

Donnerstag, 28. Juli 2011

[Filmrezension] Coraline


Inhalt:
Coraline Jones ist gerade mit ihren Eltern in eine Wohnung in den Pink Palace Apartements gezogen. Beide Eltern arbeiten von zu Hause aus für einen Gartenverlag als Autoren und haben eher weniger Zeit für ihre aufmüpfige Tochter.
Gleich zu Beginn erkundet Coraline den Garten neben dem Haus und die Umgebung. Dabei lernt sie Wyborne, kurz Wybie, kennen. Den Enkel der Vermieterin. Doch die beiden sind sich nicht ganz grün. Auch ihre Nachbarn findet Coraline eher schrullig.
Genervt von ihren Eltern, die keine Zeit für sie haben, entdeckt Coraline noch etwas viel besseres: Eine Parallelwelt, die sich hinter einer kleinen Tür im Wohnzimmer verbirgt. Dort trifft sie auf ihre "andere Mutter" und die anderen Bewohner des Hauses, die alle Knopfaugen haben.
Coraline hat viel Spaß, doch das soll nicht lange währen...

Der Film ist bunt, schrullig und einen Hauch schaurig. Die Musik passt perfekt zur Athmosphäre von Coraline.
Ein bisschen wie Tim Burton, aber dann doch anders. Mir fehlte ein bisschen das Schaurige, obwohl die "andere Mutter" sehr gut getroffen wurde.
Was ich sehr schön fand, dass man auch Teri Hatchers Synchro-Stimme eingesetzt hat. Sie spricht im Original nämlich Coralines Mutter und die andere Mutter. Ob Coraline auch die Synchro-Stimme von Dakota Fanning hatte, weiß ich nicht genau. Mir kam es nicht so vor...
Die Animationen sind auch gelungen. Eine Mischung aus Computer und... Bastelmaterial. So kam es mir jedenfalls vor, aber genau das gibt den Film sein besonderes Erscheinungsbild.

Kurz: Ein Film für die mutigen Kleinen und die junggebliebenen Großen!




Weitere Informationen:
Offizielle Seite
Originaltitel: Coraline
Stimmen: Dakota Fanning, Teri Hatcher, Jennifer Saunders
Regie: Henry Selick
Länge: 100 Minuten
FSK: 6
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.


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Buch VS Film

Der Film basiert auf dem Buch. Die Schlüsselszenen und der grobe Ablauf wurden übernommen, aber einige Details verändert.
So taucht im Film die Figur von Coralines Freund Wybie auf, die es im Buch nicht gibt. Was ich aber nicht so tragisch fand. Viel "schlimmer" fand ich, dass Coralines Charakter kaum dem ihrer Buch-Vorlage entsprach. Denn im Film ist Coraline ziemlich schnippisch, wirkt älter und auch ein bisschen dümmer als die Roman-Coraline. Das fand ich schon schade, obwohl Coraline im Film schon witziger rüberkommt.
Das wirkt sich auch auf eine spezielle Aufgabe von Coraline aus. Als sie in der Parallelwelt gefangen ist, muss sie eine recht schwierige Aufgabe meistern. Im Film kommt mir persönlich das ein bisschen zu kurz und es scheint so abrupt vor sich zu gehen. Das empfand ich im Buch anders.
Trotzdem ist der Film ein Erlebnis. Ich mochte die Animationen und die Musik! Denn letzteres fehlte im Buch schon. Dafür war der Roman ein bisschen gruseliger als der Film. Aber vielleicht bin ich da auch einfach nur "visuell abgehärtet".

Insgesamt aber eine skurrile Umsetzung mit toller Musik! Aber Achtung: Ein bisschen gruslig ist Coraline trotz allem! Wer aber Tim Burton Filme mag, der wird auch hiermit seinen Spaß haben.

[Rezension] Coraline von Neil Gaiman


Inhalt:
Hinter einer vermauerten Tür entdeckt Coraline einen verborgenen Weg in eine albtraumhafte Parallelwelt: Dort trifft sie ihre „andere Mutter“, ein Wesen mit glänzenden Knöpfen anstelle der Augen, das sie freundlich umgarnt und das hungrig auf Coralines Seele blickt. Eine Reise an einen Ort voller skurriler Schrecken und ein Märchen vom Sieg über die Angst.

[Quelle: randomhouse.de]



Coraline ist gerade mit ihren Eltern umgezogen. Beide arbeiten von zu Hause aus und haben nicht viel Zeit für das aufgeweckte Mädchen. Am liebsten geht Coraline Jones sowieso auf Erkundungstour. Das alte Haus und der Garten laden geradezu dazu ein.
Aber auch ihre schrägen Nachbarn, die ehemaligen Schauspielerinnen Miss Spink und Miss Forcible, sowie der Zirkusmäusedompteur Mister Bobo, gilt es zu "erkunden".
Und dann entdeckt Coraline eine alte Tür in der "guten Stube", die vermauert ist, aber auch in eine skurrile, gruselige Parallelwelt führt, deren Schein nicht immer hält, was er verspricht...

Gaimans Stil ist einzigartig. Ich kann es kaum anders ausdrücken. Man denkt bei der Beschreibung an ein Kinderbuch, ein Märchen, vielleicht auch eine skurrile Welt à la Tim Burton. So in der Art ist Coraline auch. Aber ich habe es noch nie erlebt, dass ein Autor zwar einerseits schreiben kann als wäre es für Kinder, aber andererseits auch wieder so schaurig, dass man sich am liebsten unter die Bettdecke verkrümeln will.
Der Roman ließ sich wunderbar leicht und flüssig lesen und war an den richtigen Stellen "gut gewürzt".
Coraline mochte ich gleich. Sie ist neugierig, aufgeweckt, aber auch mutig und klug! Ein richtiger kleiner Wildfang. Ihre Eltern sind hingegen ein bisschen spießig und grau, während Coralines "andere Mutter" aus einem Horrorfilm stammen könnte.
Auch wenn ich mich erst ein bisschen an den Stil und die Welt gewöhnen musste, hat mir das Lesen doch sehr viel Spaß gemacht. Leider war es fast ein bisschen kurz. Es wurde alles aufgeklärt, aber irgendwie hätte ich gern ein bisschen mehr von Coraline gelesen. Vielleicht ein paar mehr Abenteuer oder Erkundungstouren? Doch so zog sich der Roman wenigstens nicht.

Kurz: Eine schaurig-skurrile Geschichte über Türen, mutige Mädchen und spießige Eltern!




Weitere Informationen:
Verlag: HEYNE
Taschenbuch
Seiten: 176
Originaltitel: Coraline
ISBN: 978-3-453-50376-2
Preis: [D] 7,95 €

Dienstag, 22. März 2011

[Filmrezension] Charlie und die Schokoladenfabrik



Inhalt:
Der kleine Charlie Buckett und seine Familie sind sehr arm. Sie leben in einem heruntergekommenen Haus am Stadtrand. Immer in Sichtweite: Die beste Schokoladenfabrik der Welt. Sie gehört dem Süßigkeitenerfinder Willy Wonka.
Seit Jahren hat den Fabrik-Eigentümer niemand mehr gesehen. Doch jetzt bietet sich die Möglichkeit für fünf Kinder, in Begleitung eines Erwachsenen, die Fabrik zu besichtigen. Aber nicht nur das! Sie bekommen auch noch lebenslang so viele Süßigkeiten und Schokolade wie sie möchten. Auf ein Kind wartet zusätzlich noch ein besonderer Preis.
Charlie hat die Hoffnung schon aufgegeben eines der auserwählten Kinder zu sein, doch dann findet er einen 10-Dollar-Schein kauft sich eine Schokolade und zieht tatsächlich das goldene Eintrittsticket!
Die Kinder erwartet nicht nur der überdrehte, leicht verrückte Willy Wonka, sondern auch ein buntes und zuckersüßes Schlaraffenland wie sie es noch nie gesehen haben!

Die Besetzung ist einfach klasse! Schon allein Johnny Depp, der den Willy Wonka herrlich verrückt, abgedreht und ein bisschen paranoid spielt! Die Kinder leisten auch Großes und erwecken die verschiedenen Charaktere zu neuem Leben.
Wie man es von Tim Burton erwartet ist der Film skurril und sehr bunt. Die Musik fügt sich wunderbar in den abgedrehten Rahmen ein und die Idee von Dahls Schokoladenfabrik ist meisterhaft-zuckersüß umgesetzt.
Der Film nimmt den Zuschauer auf jeden Fall auf eine ganz besondere Reise mit. Man schmeckt förmlich die Zuckerstangen, heiße Schokolade, Bonbons und Kaugummis, die in Wonkas Fabrik fabriziert werden.

Kurz: Wer noch kein Chocaholic ist, der wird hier sicher einer werden! Ein Film für Groß und Klein!


Weitere Informationen:
Offizielle Seite
Originaltitel: Charlie and the Chocolate Factory
Darsteller: Johnny Depp, Freddie Highmore, David Kelly, Helena Bonham Carter, Christopher Lee
Regie: Tim Burton
Länge: 110 Minuten
FSK: 0 / Ohne Altersbeschränkung
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.


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Buch VS Film

Der Film hält sich relativ nah an die Buchvorlage. Ein paar Details sind natürlich etwas anders.
Im Film sieht man Willy Wonkas Vergangenheit, was im Buch überhaupt nicht angesprochen oder angedeutet wird. Eine Szene aus dem Buch, eine eher unwichtigere, wurde nicht übernommen. In dieser Szene, bzw. Kapitel, sind die Kinder und Wonka noch auf dem Weg durch die Fabrik und bestaunen viereckige Bonbons, die rund erscheinen. Außerdem gehen sie an einem Raum vorbei, in dem Creme-Gin und Creme-Scotch gemacht werden.
Neben ein paar weiteren Details tritt im Buch vor allem besonders hervor WIE arm die Bucketts sind. Das wird im Film, im Vergleich, fast etwas harmlos dargestellt. Im Film möchte Charlie die Karte auch aufgrund der Armut verkaufen - im Gegensatz zur Romanvorlage. Auch wissen die Kinder im Buch nicht, dass ein besonderer Preis sie erwartet, weswegen die Kinder im Film sehr ehrgeizig erscheinen.
Das Ende unterscheidet sich auch ein bisschen. Alles in allem läuft es aber auf dasselbe hinaus.
Meiner Meinung nach ist die Umsetzung wirklich gelungen und es hat mir viel Spaß gemacht den Film zu schauen und das Buch zu lesen!
Dazu sollte man sagen, dass ich den Film vor dem Buch kannte und deswegen bereits im Kopf die Bilder des Films hatte. Was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tat!

Insgesamt bieten das Buch sowohl der Film viel Spaß und lustige, kuriose Stunden für Groß und Klein!

[Rezension] Charlie und die Schokoladenfabrik von Roald Dahl

1. Band

Inhalt:
Willy Wonkas Erfindungen sind einfach unglaublich: Leucht-Lutscher für die Nacht, Karamellen für Zahnlöcher, Zungenleim für geschwätzige Eltern ... Doch niemand hat Willy Wonka je zu Gesicht bekommen oder einen Blick in seine Schokoladenfabrik werfen können. Als Charlie eine der fünf goldenen Eintrittskarten findet, kann er sein Glück kaum fassen. Er erlebt einen unvergesslichen Tag voller Abenteuer, von denen er niemals auch nur zu träumen gewagt hätte!

[Quelle: rowohlt.de]



Charlie Buckett, seine Großeltern und Eltern sind sehr arm. Die Familie wohnt in einem kleinen Haus am Stadtrand. Es ist kaum genug Platz für die sieben Personen und das Geld reicht kaum für's Essen.
Deswegen bekommt Charlie immer etwas ganz besonderes zum Geburtstag: Schokolade von Willy Wonka. Denn Willy Wonka macht die besten Süßigkeiten und Schokoladen auf der ganzen Welt! Sein Einfallsreichtum kennt keine Grenzen. Seit Jahren hat man Herrn Wonka aber nicht mehr gesehen, nur seine Süßigkeiten.
Für fünf Kinder bietet sich aber die Möglichkeit Willy Wonka kennen zu lernen, ebenso wie seine Fabrik. Wer eines der fünf goldenen Tickets erhält, ist eingeladen die Schokoladenfabrik zu besuchen.
Charlies Chancen stehen natürlich nicht sonderlich gut, aber der kleine Junge hat Glück und erhält ein goldenes Eintrittsticket.

Der erste Band über Charlie Buckett.
Man merkt dem Schreibstil Dahls an, dass er etwas älter ist. Es werden ein paar ältere Floskeln übernommen, die aber keineswegs stören. Ansonsten lässt sich das Buch wunderbar schnell und flüssig lesen. Aufgepeppt wird Charlies Geschichte von lustigen Zeichnungen, die die Geschichte noch einmal veranschaulichen.
Charlie ist ein netter, kleiner, ruhiger Junge, der wohl bereits mehr durchgemacht hat als so manch andere. Trotzdem jammert er nicht, sondern sieht seinem Schicksal entgegen. Das wird belohnt - mit einem goldenen Eintrittsticket.
Besonders dramatisch wird die Armut der Familie Buckett geschildert, sodass man auch gleich selbst Hunger bekommt. Doch der Familienzusammenhalt ist groß und liebevoll.
Willy Wonka ist ein verrückter, älterer Süßigkeitenerfinder, der die Kinder auf eine abenteuerliche Reise durch sein Schlaraffenland mitnimmt. Nicht zu vergessen seine Arbeiter: Die Umpa Lumpas! Nachdem Augustus, Violetta, Veruschka und Mickey "verschwunden" sind, singen sie jedes Mal ein Lied, das auf die Schwächen der Kinder, und deren Eltern und Umgebung, anspielt. In wunderbarer Reimform!
Natürlich hatte ich immer den Film von Tim Burton im Kopf. So wirkte das Buch noch bunter und kurioser als es sowieso schon ist.

Kurz: Ein verrückter, goldener Freifahrtschein in die wundersame Welt der Schokoladen- und Süßigkeitenfabrik - mit einer Prise Moral!


Weitere Informationen:
Die Angaben beziehen sich auf eine neuere Auflage!
Verlag: Rowohlt
Taschenbuch
Seiten: 160
Originaltitel: Charlie and the Chocolate Factory
Reihe: Charlie
ISBN: 978-3-499-21211-6
Preis: [D] 6,95 €

Montag, 28. Februar 2011

[Filmrezension] Der Vorleser

Inhalt:
Michael Berg trifft auf Hanna Schmitz. Er ist 15, sie 36 und trotzdem entspinnt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Als Hanna plötzlich verschwindet ist Michael am Boden zerstört.
Jahre später erkennt er, jetzt Jura-Student, sie, jetzt Angeklagte in einem Prozess, wieder. Hanna und weitere Frauen sind angeklagt, weil sie bei einem Brand ihre Gefangenen nicht gerettet haben. Ganz unschuldig ist Hanna nicht, aber auch nicht ganz schuldig.
Michael erkennt Hannas Problem und beginnt ihr Kassetten aufzunehmen, auf denen er ihr vorliest und sie ins Gefängnis schickt.

Die Besetzung finde ich sehr gut! Ich mag Ralph Fiennes und David Kross hat seine Sache auch wirklich sehr gut gemacht. Ebenso wie Kollegin Kate Winslet, die eine sehr überzeugende Hanna spielt.
Der Film ist sehr athmosphärisch, erzählt die Geschichte sehr gut und mit dem richtigen Tempo.
Durch kleine Vor- oder vielleicht eher Rückblenden, wird die Lebensgeschichte von Michael und Hanna erzählt und greift auch ernste Themen auf. Der Film macht neugierig, klärt in gewisser Weise auch auf und regt ein klein bisschen zum Nachdenken an.
Das einzige Manko: Die Texte in den Büchern, die Michael vorliest (Odyssee, Die Dame und das Hündchen), sind auf Englisch, obwohl die Handlung in Deutschland spielt! Natürlich ist das für viele ein kleines Manko, aber ich finde es sehr schade, denn so verliert der Film in meinen Augen einfach an Authenzität.

Kurz: Ein toller Film, der eine ganz besondere Lebensgeschichte erzählt!

Weitere Informationen:
Offizielle Seite
Originaltitel: The Reader
Darsteller: Kate Winslet, David Kross, Ralph Fiennes, Lena Olin
Regie: Stephen Daldry
Länge: 119 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.


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Buch VS Film

Die Details sind im Film natürlich anders. Der grobe Ablauf aber stimmt mit dem des Buches überein. Die Charaktere erhalten im Buch etwas mehr Tiefe und auch Michaels Gedanken fließen besser im Buch ein. So versteht man ihn vielleicht auch etwas besser.
Die Gefängnis-Szene erschien im Film wesentlich distanzierter, was ich sehr gut fand, denn das spiegelt eigentlich auch Michaels Gefühlswelt, besonders in Bezug auf Hanna, deutlicher wieder.
Im Roman gab es eine Szene, da wollte ich Michael am liebsten schütteln und ohrfeigen, weil er so feige und ignorant herüberkam. Im Film war dies allerdings nicht ganz so ausgeprägt.
Was ich ebenfalls sehr schade fand, war die Szene zum Schluss, in der Michael mit der Überlebenden Tochter des Unglücks spricht. Im Film kommt leider nicht raus, dass sich Hanna über die KZs und die Greueltaten, die die Nazis den Juden angetan haben, informiert und dadruch ihre Taten wahrscheinlich (noch mehr) bereut hat.
Der Schluss im Film besteht aus den ersten Sätze im Buch. Ich weiß noch, dass ich das Ende seltsam fand, als ich das erste Mal den Film gesehen habe. Ich weiß zwar nicht mehr genau warum, aber es war einfach so ein Gefühl.

Insgesamt fand ich sowohl das Buch als auch den Film sehr gelungen und beide sind eine wunderbare Ergänzung zueinander!

[Rezension] Der Vorleser von Bernhard Schlink



Inhalt:
Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er ... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.

[Quelle: diogenes.ch]



Michael trifft zufällig auf die wesentlich ältere Hanna. Sie hilft ihm als er krank vor ihrem Haus steht. Er will sich für ihre Hilfe bedanken und rutscht so in eine Beziehung mit der 36-jährigen. Er ist fasziniert von ihr, denn Hanna zieht ihn an.
Doch eines Tages ist sie einfach verschwunden und Michael weiß nicht warum.
Erst Jahre später trifft er sie wieder - bei Gericht. Er ist Jura-Student, sie eine Angeklagte im Prozess der Nachkriegszeit. Sie soll, mit anderen Aufseherinnen, den Tod von vielen Menschen auf dem Gewissen haben, in dem sie die Juden in einer Kirche verbrennen lassen hat.
Hin und her gerissen versucht Michael hinter die Geheimnisse von Hanna zu kommen.

Bevor ich zu lesen begonnen habe, habe ich mich auf einen schwierigen, hochtrabenden, komplizierten Schreibstil eingestellt - und war überrascht. Schlinks Stil ist kurz und bündig, flüssig und lässt sich leicht lesen. Es gab sicher ein paar Szenen, die etwas komplexer geschildert wurden, bzw. einfach auch komplexe Fragen aufwarfen. Doch alles in allem ließ sich der Roman gut lesen.
Erzählt wird aus Michaels Sicht. Zwischendurch erklärt er, wie er die Dinge jetzt, also als er bereits älter ist und die Geschichte erzählt, sieht oder warum er diese oder jene Entscheidung getroffen hat. Er lässt die Handlungen revue passieren und analysiert seine Handlungen teilweise, erklärt warum etwas dann doch so gelaufen sein könnte.
Mit ihm spürt man auch die Faszination für die wesentlich ältere Frau und ist, größtenteils, auch in seiner Geschichte gefangen.
Ausführlich wird nicht erzählt, was ich aber sehr gut finde. Wäre es anders, würde es dem Buch, denke ich, einen Abbruch tun. So werden eben die Passagen aus Michaels Leben erzählt. An alles kann man sich ja immerhin auch selbst nicht erinnern. Die Kürze macht es also authentischer und trotzdem findet man sich gut in Michaels (und Hannas) Lebensgeschichte ein.

Kurz: Eine interessante Geschichte um eine schwierige Beziehung, Analphabetismus und der Nachkriegszeit!


Weitere Informationen:
Verlag: Diogenes
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 208
ISBN: 978-3-257-22953-0
Preis: [D] 9,90 €

Donnerstag, 24. Februar 2011

[Filmrezension] Mary Poppins

Inhalt:
Die lebendigen Kinder von George und Winifred Banks sind echte Sorgenkinder. Denn sie vertreiben ein Kindermädchen nach dem anderen. Die Eltern sind verzweifelt und suchen nach einer neuen Nanny. Bereitwillig wollen Jane und Michael helfen und denken sich selbst eine Anzeige für ihr Traum-Kindermädchen aus.
Natürlich erfüllt dies nicht die Ansprüche des Bankers George. Doch wie es der Zufall so will gerät die Stellenanzeige der Kinder in die Hände von Mary Poppins. Mit ihrer selbstbewussten Art kann sie George Banks überzeugen, dass sie die Richtige für den Job ist und stellt sich so quasi selbst ein.
Die Kinder erleben mit Mary Poppins magische Abenteuer und fantastische Ausflüge. Bis sich der Wind dreht.

Als Kind habe ich den Film oft gesehen. Mehr oder minder unfreiwillig, denn eine meiner besten Freundinnen liebte Mary Poppins.
Ganz typisch Disney gibt es viele Musikszenen, die wirklich auch sehr lustig sind. Der Film ist eine Kombination aus Real- und Zeichentrickfilm. Die Trickfiguren werden besonders bei den fantastischen Ausflügen von Mary Poppins, Jane, Michael und Bert eingesetzt.
Das Alter merkt man dem Film durchaus an, trotzdem ist er ein besonderer Familien-Film. Nicht zuletzt durch eines meiner Lieblingslieder: Superkalifragilistikexpialigetisch.
Wie es für einen Kinderfilm sein soll, ist er sehr bunt und man kann viel lachen. Ein kleines Manko ist, dass es nur wenige Geschichten um die Abenteuer mit Mary Poppins gibt, trotzdem entführt uns Disney in die Welt des einzigartigsten Kindermädchens der Welt.

Kurz: Ein schöner Familien-Film aus dem Hause Disney mit ganz besonders schönen Liedern!


Weitere Informationen:
Originaltitel: Mary Poppins
Darsteller: Julie Andrews, Dick Van Dyke
Regie: Robert Stevenson
Länge: 133 Minuten
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Auf DVD erhältlich


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Buch VS Film

Der Fokus des Films liegt eher auf den Erwachsenen: Mary Poppins, Bert und George Banks. Weniger auf den Kindern. Sie scheinen relativ passiv zu sein. Im Buch sind sie zwar auch eher Nebenfiguren, aber es dreht sich doch mehr um ihre Abenteuer.
Mary Poppins wirkt im Buch sehr mürrisch, streng und eitel. Im Film kommt das nicht ganz so extrem rüber, obwohl einem gerade auch diese Eigenschaften auffallen, wenn man das Buch gelesen hat. Andererseits liegt es vielleicht auch daran, dass man im Film sieht wie Mary Poppins lächelt.
Im Buch ist Vater Banks zwar etwas zerstreut, aber nicht sonderlich streng, er nimmt sich ab und an Zeit für seine Kinder und ist auch recht sympathisch. Im Film ist er sehr brummig, sehr streng, zumindest bis kurz vor Ende. Seine Arbeit steht im Film doch recht stark im Vordergrund. Auch Mrs. Banks wirkt im Buch zerstreut und man weiß nicht, was sie genau den ganzen Tag tut. Im Film wird gezeigt, dass sie sich öfter mit den Sufragetten trifft, also für das Frauenwahlrecht eintritt.

Insgesamt gefiel mir, als Disney-Fan, natürlich der Film besser. Weil er irgendwie eine schöne Stimmung verbreitete - auch durch die Musik und die Zeichentrick-Einlagen. Allerdings fand ich schade, dass die Kinder so in den Hintergrund gerückt sind.




Meine Lieblings...
...szene: Die Fuchsjagd - insbesondere Herr Fuchs.
...stelle im Buch: Als Nelly Rubina, Onkel Dodgers und Mary Poppins den Frühling nach London bringen.

[Rezension] Mary Poppins von P. L. Travers

Band mit ausgewählten Mary-Poppins-Geschichten

Inhalt:
Mit rechten Dingen ist es nicht zugegangen, das haben Jane und Michael ganz genau gesehen. Der Wind hat sie hergeweht und mit einem Plumps vor der Haustür abgesetzt - Mary Poppins, das neue Kindermädchen. Eitel ist sie und sehr energisch, aber dafür hat sie viel beachtlichere Vorzüge: Sie kann das Treppengeländer hinauf rutschen, mit Tieren sprechen, in Bildern verschwinden und noch vieles mehr. Im Kirschbaumweg 17 bricht eine Zeit unglaublicher Abenteuer an.

[Quelle: cecilie-dressler.de]


In kleinen Kurzgeschichten werden hier die Abenteuer von Jane, Michael, John und Barbara Banks mit ihrem Kindermädchen Mary Poppins erzählt. Mary Poppins ist nämlich ein ganz besonderes Kindermädchen, doch das wissen nur die Kinder und ein paar auserwählte Erwachsene.
Und so führt das strenge, eitle, zauberhafte Kindermädchen die vier Banks-Kinder in ganz besondere Welten und erteilt ihnen Lektionen, die sie ihr Leben lang nicht vergessen werden.

Mary Poppins kannte ich natürlich vom Disney-Film.
Die Bücher von P. L. Travers sind da doch ein bisschen anders. Die Kinder erleben viel mehr Abenteuer. Auch wenn dieser Band lediglich eine Zusammenfassung der drei anderen Bücher (Mary Poppins im Park, Mary Poppins öffnet die Tür, Mary Poppins kommt wieder) beinhaltet, so nimmt uns das schrullige Kindermädchen doch mit auf eine Reise - in ferne Welten, die Vergangenheit und ihre Freunde.
Das Alter merkt man dem Schreibstil leider an. Trotzdem waren die Charaktere liebenswert, auch wenn ich Mary Poppins manchmal ein bisschen zu eitel und streng fand. Teilweise konnte ich auch nicht recht nachvollziehen, warum die Kinder so begeistert von ihr sind, was aber vielleicht auch daran liegen mag, dass ich auch in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen bin.
Meine Lieblingsgeschichte im Buch war die Rückkehr des Frühlings. Mary Poppins, Nelly Rubina und ihr Onkel Dodgers bringen nämlich auf ganz kuriose Art die neue Jahreszeit in den kleinen Londoner Stadtpark.

Kurz: Mary Poppins sollte man zumindest einmal gelesen haben!


Weitere Informationen:
Verlag: Cecilie Dressler Verlag
gebunden
Seiten: 192
Originaltitel: Mary Poppins
Reihe: Mary Poppins
ISBN: 978-3-7915-3577-7
Preis: [D] 7,50 €

Samstag, 1. Januar 2011

Book Meets Movie

Aus Platzgründen oben in der Seiten-Leiste habe ich diesen Post erstellt. Wie der Titel schon sagt, findet ihr hier die ehemalige Seite "Book Meets Movie" (bis mir eine Lösung eingefallen ist).


Gelesen und gesehen:


1. Mary Poppins
Rezension Buch & Film mit Vergleich

2. Der Vorleser
Rezension Buch & Film mit Vergleich

3. Charlie und die Schokoladenfabrik
Rezension Buch & Film mit Vergleich

4. Coraline
Rezension Buch & Film mit Vergleich

5. Krabat
Rezension Buch & Film mit Vergleich

6. Brokeback Mountain
Rezension Kurzgeschichte & Film mit Vergleich

7. Das Parfum
Rezension Buch & Film mit Vergleich




Meine Auswahl:

1. Betty und ihre Schwestern
Das Buch habe ich bereits gelesen und auch seinen Nachfolger. Die Anime-Serie habe ich als Kind geliebt und der Film steht schon lange auf meinem Wunschzettel.

2. The Ring
Den ersten Band der Ring-Trilogie habe ich förmlich verschlungen! Ich wollte es sowieso mal wieder lesen. Mal sehen, ob ich immer noch so Angst vor dem Remake habe. ;-) Wenn es zeitlich passt, kommt auch eine Review zum Original-Film.

3. Die Geisha
Hier kenne ich auch bereits beides. Die Geisha ist einer meiner Lieblingsfilme, auch wenn ich ihn noch nicht so oft gesehen habe wie andere. Aber die Welt der Geishas fasziniert mich.

4. Percy Jackson - Diebe im Olymp
Nachdem ich 2009 (?) mit meiner besten Freundin im Kino war, wollte ich unbedingt das Buch lesen. Wie praktisch, dass ich mir sowieso was beim Club kaufen musste. Seitdem liegt es aber auf meinem SuB.

5. Coraline
Das Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und der Film reizt mich auch schon länger. Ich erwarte mir eine schräge Geschichte und einen bunten Film.

6. Charlie und die Schokoladenfabrik
Hach, Johnny Depp und die Umpalumpas! Klar, dass ich dazu das Buch lesen muss, das auch schon seit... Jahren auf meiner Wunschliste steht!

7. Krabat
Laut meinem Freund gibt es zwei Versionen des Buches. Aha. Außerdem wollte ich es sowieso schon seit dem Film lesen, weil viele vom Film ja nicht so begeistert waren. Wahr oder Falsch?

8. Das Parfum
Wie oben bereits geschrieben war Das Parfum der Auslöser meiner Teilnahme. Ich möchte einfach noch mal in Grenouilles Welt eintauchen.

9. Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia
Eventuell möchte ich auch noch "Prinz Kaspian von Narnia" dazu nehmen und dann auch "Die Reise auf der Morgenröte", denn die Gesamtausgabe von Narnia steht auch schon seit langem auf meiner Wunschliste.

10. Harry Potter und der Stein der Weisen
Tatsächlich mochte ich Harry Potter nicht. Bis ich die ersten beiden Filme gesehen habe. Ich gab den Büchern also eine Chance und war wirklich restlos begeistert! Allerdings habe ich nie die ersten beiden Bücher gelesen, weswegen - je nachdem - auch noch der zweite Teil folgen wird.

11. Die Frau des Zeitreisenden
Ich wollte den Film unbedingt im Kino sehen - mein Freund nicht. Also hab ich die Gelegenheit verpasst. Aber auch schon davor wollte ich das Buch lesen, da es mir empfohlen wurde. Optimale Gelegenheit also.

12. Der Vorleser
Auch hier würde ich einfach gerne das Buch zum Film lesen. Der Film hat mir sehr gut gefallen (Ralph Fiennes!) und Hannas Geschichte hat mich sehr berührt.

13. Sternenwanderer
Dieser Roman steht auch schon seit einer kleinen Ewigkeit auf meiner Liste. Obwohl ich irgendwie bei dem Film ein schlechtes Gefühl habe. Aber auch diesen wollte ich damals im Kino sehen und bin natürlich nicht dazu gekommen...