Inhalt:
Lange galt die Königin als die Schönste im Land, bis Stieftochter Schneewittchen zu einer Konkurrentin heranwuchs. Da die Königin sich bereits von ihrem Mann befreit hatte, soll jetzt die ungeliebte Prinzessin folgen. Doch der mögliche Mörder bekommt Skrupel, und Schneewittchen in ihrem Waldversteck neue Freunde. Sieben räuberische Zwerge führt das unschuldige Geschöpf auf den Pfad der Tugend zurück, lehrt einem hübschen Prinzen und ihrer Stiefmutter, dass sie nicht nur schön sein, sondern auch kämpfen kann.
[Quelle: kino.de]
Meine Meinung:
Ich liebe Märchen und Märchen-Adaptionen. Schneewittchen gehört zwar an sich nicht zu meinen Lieblingsmärchen, aber Märchen sind ausnahmslos toll. Allerdings bin ich (mal wieder) skeptisch gewesen (aber bei einem Kinopreis von 3,50 € ist fast jeder Film zu verschmerzen), weil ich auch Komödien eher nicht so gerne schaue und der Trailer sah zwar gut aus, aber eben auch sehr auf Klamauk gemacht.
Was man dem Film in keiner Weise anlasten kann, sind die Bilder. Er ist wirklich wunder-, wunder-, wunderschön gemacht. Vor allem die Anfangsszene, in der grob das Schneewittchen-Märchen erzählt wird (bis Schneewittchen erwachsen wird), ist richtig toll. Die Musik war auch durchweg passend und hat den Film bereichert.
Der Film soll eigentlich aus der Sicht der bösen Stiefmutter (Julia Roberts) erzählt werden. Man merkt dann aber recht schnell, dass sich dieser Blickwinkel ändert. Was mich persönlich aber nicht störte. Schneewittchen (Lily Collins) ist auch keine typische Prinzessin, aber auch keine typische Heldin. Das hat mir wiederum auch sehr gut gefallen. Denn Schneewittchen ist zart, unbeholfen, lernt zwar schnell und weiß sich mit einem Schubs für sich und ihr Volk einzusetzen, wird allerdings nicht gleich zur 'Superheldin', der alles gelingt. Von daher fand ich ihren Charakter sehr authentisch. Auch, wenn sie mir ein bisschen zu... döselig war, zu schwankend manchmal (als Charakter). Schauspieltechnisch hat Lily Collins meiner Meinung nach wirklich gute Arbeit geleistet. Das zärtliche und doch resolute Schneewittchen hab ich ihr voll abgenommen.
Julia Roberts war eine wirklich tolle, ironische böse Königin. Über sie habe ich mich am meisten amüsiert, weil sie ihre Rolle immer mit diesem Augenzwinkern gespielt hat. Die abgrundtief böse Frau hab ich ihr nicht abgenommen, aber das war sie - in meinen Augen - auch nicht. Eher die egozentrische Frau, die ihr Wohl über alles stellt und gern auch zu etwas ungewöhnlichen Mitteln greift, um ihr Ziel zu erreichen.
Insgesamt war es ein schöner Film, dem man aber eben anmerkt, dass man ihn zum einen nicht ganz ernst nehmen kann/soll und zum anderen ist Spieglein, Spieglein eben auch ein Film für Groß und Klein. Es gab lustige Szenen, dramatische, actionreiche, traurige, romantische und auch einfach schöne Szenen, aber mir war es an einigen Stellen ein bisschen zu viel des "Guten".
Kurz: Ein Film für Groß und Klein mit einer herrlichen Märchen-Adaption und wundertollen Kostümen. Wer den Film nicht ganz ernst nimmt und einfach nur genießt, der ist hier genau richtig.
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Donnerstag, 19. April 2012
Donnerstag, 12. April 2012
[Minifilmrezension] Die Tribute von Panem
Inhalt:
In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen Hungerspiele: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden...
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Wie bei allen Buchverfilmungen war ich auch bei diesem Film sehr skeptisch. Vor allem, wenn man das Buch zuerst gelesen hat, kann doch der Film nur schlechter sein. Oder?
Aber Die Tribute von Panem hat mich da wirklich positiv überrascht. Auch nach dem tollen Trailer hatte ich noch Bedenken, aber der Film hat sie dann (fast) komplett beiseite gewischt. Die Umsetzung fand ich insgesamt wirklich sehr gelungen. Die Abfolge hält sich sehr nah ans Buch. Ich habe kaum gemerkt, dass etwas weggelassen wurde (bzw. dass überhaupt).
Es gab Szenen, sogar im Vergleich relativ lang, die wirklich komplett ohne Musik waren. Vor allem bei der Ernte-Szene, in der Katniss sich freiwillig meldet, kam dieser Filmabschnitt ganz ohne musikalische Begleitung aus. War auch gar nicht nötig, weil genau diese Sequenz so eindrücklich war und so auch viel authentischer wirkte. Hier spielten die Bilder eine größere Rolle und konnten so, meiner Meinung nach, auch viel besser wirken.
Auch die Schauspieler haben echt einen super Job gemacht. Zwar fand ich Jennifer Lawrence als Katniss anfangs etwas... unpassend. Vor allem, da Katniss am Anfang ja echt 'wild' beschrieben wurde, aber sie hat wirklich eine ganz tolle Katniss abgegeben! Auch die anderen, Peeta, Haymitch, Effi, etc., haben auf ganzer Linie überzeugt.
Es gibt zwei kleine Kritikpunkte: Mir war der Film nicht intensiv genug. Vor allem bei Rue ist mir das aufgefallen. Die Szene an sich war traurig, aber als ich sie gelesen habe, habe ich wirklich geheult - im Kino nicht. Ich will damit nicht sagen, dass sie nicht emotional war, aber mich hat sie schlichtweg nicht ganz gepackt - auch andere Szenen nicht so ganz. Mag aber auch daran liegen, dass ich solche Szenen prinzipiell im TV/Kino nicht so gern sehe...
Der nächste ist, dass die Distrikte nicht, bzw. kaum vorgestellt wurden. Das hätte man in mindestens zwei Szenen besser einbauen können. Was mich an sich weniger gestört hat, weil ich es vom Buch noch wusste, aber meiner Kollegin musste ich erklären wie das mit den Distrikten ist etc. Klar, für den ersten Film braucht man sie nicht unbedingt, um ihn zu verstehen. Aber später werden sie ja dann schon wichtiger.
Kurz: Eine wirklich gelungene Umsetzung, die mit tollen Schauspielern, tollem Cut und einer wunderbaren Atmosphäre aufwartet!
In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen Hungerspiele: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden...
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Wie bei allen Buchverfilmungen war ich auch bei diesem Film sehr skeptisch. Vor allem, wenn man das Buch zuerst gelesen hat, kann doch der Film nur schlechter sein. Oder?
Aber Die Tribute von Panem hat mich da wirklich positiv überrascht. Auch nach dem tollen Trailer hatte ich noch Bedenken, aber der Film hat sie dann (fast) komplett beiseite gewischt. Die Umsetzung fand ich insgesamt wirklich sehr gelungen. Die Abfolge hält sich sehr nah ans Buch. Ich habe kaum gemerkt, dass etwas weggelassen wurde (bzw. dass überhaupt).
Es gab Szenen, sogar im Vergleich relativ lang, die wirklich komplett ohne Musik waren. Vor allem bei der Ernte-Szene, in der Katniss sich freiwillig meldet, kam dieser Filmabschnitt ganz ohne musikalische Begleitung aus. War auch gar nicht nötig, weil genau diese Sequenz so eindrücklich war und so auch viel authentischer wirkte. Hier spielten die Bilder eine größere Rolle und konnten so, meiner Meinung nach, auch viel besser wirken.Auch die Schauspieler haben echt einen super Job gemacht. Zwar fand ich Jennifer Lawrence als Katniss anfangs etwas... unpassend. Vor allem, da Katniss am Anfang ja echt 'wild' beschrieben wurde, aber sie hat wirklich eine ganz tolle Katniss abgegeben! Auch die anderen, Peeta, Haymitch, Effi, etc., haben auf ganzer Linie überzeugt.
Es gibt zwei kleine Kritikpunkte: Mir war der Film nicht intensiv genug. Vor allem bei Rue ist mir das aufgefallen. Die Szene an sich war traurig, aber als ich sie gelesen habe, habe ich wirklich geheult - im Kino nicht. Ich will damit nicht sagen, dass sie nicht emotional war, aber mich hat sie schlichtweg nicht ganz gepackt - auch andere Szenen nicht so ganz. Mag aber auch daran liegen, dass ich solche Szenen prinzipiell im TV/Kino nicht so gern sehe...
Der nächste ist, dass die Distrikte nicht, bzw. kaum vorgestellt wurden. Das hätte man in mindestens zwei Szenen besser einbauen können. Was mich an sich weniger gestört hat, weil ich es vom Buch noch wusste, aber meiner Kollegin musste ich erklären wie das mit den Distrikten ist etc. Klar, für den ersten Film braucht man sie nicht unbedingt, um ihn zu verstehen. Aber später werden sie ja dann schon wichtiger.
Kurz: Eine wirklich gelungene Umsetzung, die mit tollen Schauspielern, tollem Cut und einer wunderbaren Atmosphäre aufwartet!
Freitag, 6. April 2012
[Minifilmrezension] Oben
Inhalt:
Carl und Ellie lernen sich schon in ihrer Kindheit kennen. Ellie ist ein Wildfang und eine Abenteurerin, während Carl eher zurückhaltend und ruhig ist. Das Leben bewegt sich, die beiden werden älter bis Ellie stirbt.
Carl will ihren Traum wahr machen: Ihr Haus neben den Paradise Falls! Kurzentschlossen hängt der alte Kauz zigtausend, heliumgefüllte Luftballons an sein Haus und fliegt Richtung Südamerika davon. Nichts ahnend, dass sich der kleine Pfadfinder Russell als blinder Passagier eingeschlichen hat. Was Carls letztes Abenteuer werden soll, wird jedoch eher sein erstes...
Meine Meinung:
Man könnte meinen, dass ein Film mit einem so alten Protagonisten und so einem aufrührerischen jungen doch etwas langatmig und nervig werden könnte - im Gegenteil! Carl und Russell ergänzen sich und gerade die Zuschauer mittleren Alters (also alle über 10 und alle unter 70) werden viel zu lachen haben.
Aber zum Anfang: Der ist sehr poetisch. Es wird kaum gesprochen, bzw. tragen die Musik und die zauberhaften Animationen das Leben von Carl und Ellie vor. Das ist so ergreifend geschildert, dass ich tatsächlich zu Ellies Ende ein paar Tränchen verdrückt habe. Besonders Carls Ausdruck und wie er trotz dem Tod seiner Ehefrau weiter macht, sind sehr berührend.
So drückend bleibt es nicht lange. Denn Carl ist zwar ein "alter Zausel" (wie mein Dad ihn nennen würde) und kommt vielleicht etwas ruppig rüber, doch er ist tief innen drin noch ein Kind. Er beweist, dass Abenteuer keine Frage des Alters sind. Macht er sich doch auf den Weg (samt Haus!) zu den Paradise Falls. Nur Russell, zugegeben ein kleiner Nervling, aber trotzdem auf seine Art liebenswert, macht ihm da einen Strich durch die Rechnung und sorgt auch für den ein oder anderen Lacher.
Die Ideen von Oben sind schon speziell, sehr kurios und unrealistisch - auch wenn der Anfang anderes vermuten lässt. Dennoch aber auf seine ganz eigene Art lustig und charmant.
Die Animationen sind toll und liebevoll, aber anders ist man es aus dem Hause Pixar und Disney ja auch nicht gewohnt. Dazu kommt die Musik, die den Zuschauer auf ganz wunderbare und einfühlsame Weise durch den Film begleitet.
Kurz noch etwas zur Ausstattung der DVD (ich besitze sie selbst nicht): Es gibt neben "Englisch" und "Deutsch" auch "Österreichisch", was ich sehr drollig fand. Ganz kurz hab ich auch mal reingehört: Carl spricht tatsächlich einen leichten Akzent, den ich anfangs gar nicht rausgehört habe. Dazu gibt es bei den Extras noch zwei Kurzfilme: Teilweise wolkig und Dugs Sondereinsatz. Ersterer greift die Storch-Thematik (Wo kommen die Babies her?) auf ganz witzige und märchenhafte Weise auf. Zweiterer erklärt wie es zu Dugs (ein 'sprechender' Hund) Spezialkommando überhaupt kommt - ebenfalls sehr lustig!
Kurz: Oben ist kein Film, den ich mir ständig ansehen könnte. Dennoch ist es ein wunderbarer Film, der mal traurig, mal lustig, mal spannend, mal kurios und auch turbulent ist!
Carl und Ellie lernen sich schon in ihrer Kindheit kennen. Ellie ist ein Wildfang und eine Abenteurerin, während Carl eher zurückhaltend und ruhig ist. Das Leben bewegt sich, die beiden werden älter bis Ellie stirbt.
Carl will ihren Traum wahr machen: Ihr Haus neben den Paradise Falls! Kurzentschlossen hängt der alte Kauz zigtausend, heliumgefüllte Luftballons an sein Haus und fliegt Richtung Südamerika davon. Nichts ahnend, dass sich der kleine Pfadfinder Russell als blinder Passagier eingeschlichen hat. Was Carls letztes Abenteuer werden soll, wird jedoch eher sein erstes...
Meine Meinung:
Man könnte meinen, dass ein Film mit einem so alten Protagonisten und so einem aufrührerischen jungen doch etwas langatmig und nervig werden könnte - im Gegenteil! Carl und Russell ergänzen sich und gerade die Zuschauer mittleren Alters (also alle über 10 und alle unter 70) werden viel zu lachen haben.
Aber zum Anfang: Der ist sehr poetisch. Es wird kaum gesprochen, bzw. tragen die Musik und die zauberhaften Animationen das Leben von Carl und Ellie vor. Das ist so ergreifend geschildert, dass ich tatsächlich zu Ellies Ende ein paar Tränchen verdrückt habe. Besonders Carls Ausdruck und wie er trotz dem Tod seiner Ehefrau weiter macht, sind sehr berührend.
So drückend bleibt es nicht lange. Denn Carl ist zwar ein "alter Zausel" (wie mein Dad ihn nennen würde) und kommt vielleicht etwas ruppig rüber, doch er ist tief innen drin noch ein Kind. Er beweist, dass Abenteuer keine Frage des Alters sind. Macht er sich doch auf den Weg (samt Haus!) zu den Paradise Falls. Nur Russell, zugegeben ein kleiner Nervling, aber trotzdem auf seine Art liebenswert, macht ihm da einen Strich durch die Rechnung und sorgt auch für den ein oder anderen Lacher.
Die Ideen von Oben sind schon speziell, sehr kurios und unrealistisch - auch wenn der Anfang anderes vermuten lässt. Dennoch aber auf seine ganz eigene Art lustig und charmant.
Die Animationen sind toll und liebevoll, aber anders ist man es aus dem Hause Pixar und Disney ja auch nicht gewohnt. Dazu kommt die Musik, die den Zuschauer auf ganz wunderbare und einfühlsame Weise durch den Film begleitet.
Kurz noch etwas zur Ausstattung der DVD (ich besitze sie selbst nicht): Es gibt neben "Englisch" und "Deutsch" auch "Österreichisch", was ich sehr drollig fand. Ganz kurz hab ich auch mal reingehört: Carl spricht tatsächlich einen leichten Akzent, den ich anfangs gar nicht rausgehört habe. Dazu gibt es bei den Extras noch zwei Kurzfilme: Teilweise wolkig und Dugs Sondereinsatz. Ersterer greift die Storch-Thematik (Wo kommen die Babies her?) auf ganz witzige und märchenhafte Weise auf. Zweiterer erklärt wie es zu Dugs (ein 'sprechender' Hund) Spezialkommando überhaupt kommt - ebenfalls sehr lustig!
Kurz: Oben ist kein Film, den ich mir ständig ansehen könnte. Dennoch ist es ein wunderbarer Film, der mal traurig, mal lustig, mal spannend, mal kurios und auch turbulent ist!
Donnerstag, 22. März 2012
[Minifilmrezension] John Carter - Zwischen zwei Welten
Inhalt:
John Carter ist Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg, eckt aber bei seinen Vorgesetzten an und will sich nicht weiter in den Kampf schicken lassen. Seine Flucht vor der Armee hat er sich allerdings anders vorgestellt, denn plötzlich findet er sich auf einem fremden Planeten und inmitten eines Kampfs fremdartiger Stämme wieder. Während seiner Reise verdient er sich den Respekt des Anführers einer der Stämme und verliebt sich in eine Prinzessin. Und letztendlich liegt die Zukunft des ganzen Planeten in den John Carters Händen.
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Vorweg: Der Film basiert auf dem Roman A Princess of Mars von Edgar Rice Burroughs.
Ich war sehr skeptisch, ob ich den Film überhaupt sehen wollte. Klar, der Trailer sah ganz gut aus, aber der Schein kann ja trügen und irgendwie hatte ich so eine negative Tendenz. Aber wenn man dann an einem Samstagabend eh nix zu tun hat und eingeladen wird... Bereut habe ich es nicht!
Der Anfang hat mich ein bisschen an Sherlock Holmes und Pastworld erinnert. Worauf der Film genau hinaus will, was passiert, worum's eigentlich geht... keine Ahnung. Aber schon von der ersten Sekunde an fesseln die Bilder, die Musik, die Schauspieler. Kam mir der eine nicht bekannt vor? Malcolm mittendrin Fans sollten ihn erkennen.
John Carter ist ein Kämpfer - durch und durch. Obwohl er sichtlich eine große Last mit sich herumschleppt, beinahe apathisch scheint, hat er doch so viel Kampfwillen, dass er sich nicht so einfach festnehmen oder unterdrücken lässt. Genau das kommt schon in den ersten Minuten rüber und ich fand das so faszinierend. Denn normalerweise entwickeln sich die Helden ja erst, aber John Carter ist schon in gewisser Weise ein Held.
Richtig los geht es dann aber eigentlich erst als John Carter nach Barsoom (dem Mars) kommt. Hier sind die Bilder wirklich beeindruckend. Anders kann ich es nicht beschreiben. Die Tharks, die Bewohner von Helium und Zadonga, ihre Städte und Maschinen und Luftschiffe. Einfach Wahnsinn. Die Geschichte selbst ist bestimmt nicht die tiefgründigste, aber sie unterhält, ist spannend und auch ein bisschen geheimnisvoll.
Natürlich bleibt eine Portion Romantik nicht aus. Wie so oft bei solchen Filmen fand ich die Szenen... na ja, etwas kitschig. Ich habe sicherlich schon kitschigeres gesehen und insgesamt haben das die Schauspieler auch sehr gut gemacht, aber... es ist halt nich so ganz meins. Ich muss aber gestehen, dass man dieses Prickeln und die Spannung zwischen der Mars-Prinzessin Dejah und John Carter vom ersten Moment an förmlich spürt und beinahe ergreifen kann.
Es gibt also neben spannenden, romantischen und abenteuerlichen Szenen auch lustige und action-/kampflastige Szenen. Während ich die 3D-Effekte eher... mäßig fand. Teilweise war die Wirkung schon recht gut, aber eben auch nicht mehr. Der Film wurde auch nicht als 3D gedreht, sollte ich dazu sagen.
Kurz: Ein toller Mix mit sympathischen Charakteren und Darstellern und einem etwas überraschendem Ende. Bildgewaltiges Kino.
John Carter ist Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg, eckt aber bei seinen Vorgesetzten an und will sich nicht weiter in den Kampf schicken lassen. Seine Flucht vor der Armee hat er sich allerdings anders vorgestellt, denn plötzlich findet er sich auf einem fremden Planeten und inmitten eines Kampfs fremdartiger Stämme wieder. Während seiner Reise verdient er sich den Respekt des Anführers einer der Stämme und verliebt sich in eine Prinzessin. Und letztendlich liegt die Zukunft des ganzen Planeten in den John Carters Händen.
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Vorweg: Der Film basiert auf dem Roman A Princess of Mars von Edgar Rice Burroughs.
Ich war sehr skeptisch, ob ich den Film überhaupt sehen wollte. Klar, der Trailer sah ganz gut aus, aber der Schein kann ja trügen und irgendwie hatte ich so eine negative Tendenz. Aber wenn man dann an einem Samstagabend eh nix zu tun hat und eingeladen wird... Bereut habe ich es nicht!
Der Anfang hat mich ein bisschen an Sherlock Holmes und Pastworld erinnert. Worauf der Film genau hinaus will, was passiert, worum's eigentlich geht... keine Ahnung. Aber schon von der ersten Sekunde an fesseln die Bilder, die Musik, die Schauspieler. Kam mir der eine nicht bekannt vor? Malcolm mittendrin Fans sollten ihn erkennen.
John Carter ist ein Kämpfer - durch und durch. Obwohl er sichtlich eine große Last mit sich herumschleppt, beinahe apathisch scheint, hat er doch so viel Kampfwillen, dass er sich nicht so einfach festnehmen oder unterdrücken lässt. Genau das kommt schon in den ersten Minuten rüber und ich fand das so faszinierend. Denn normalerweise entwickeln sich die Helden ja erst, aber John Carter ist schon in gewisser Weise ein Held.
Richtig los geht es dann aber eigentlich erst als John Carter nach Barsoom (dem Mars) kommt. Hier sind die Bilder wirklich beeindruckend. Anders kann ich es nicht beschreiben. Die Tharks, die Bewohner von Helium und Zadonga, ihre Städte und Maschinen und Luftschiffe. Einfach Wahnsinn. Die Geschichte selbst ist bestimmt nicht die tiefgründigste, aber sie unterhält, ist spannend und auch ein bisschen geheimnisvoll.
Natürlich bleibt eine Portion Romantik nicht aus. Wie so oft bei solchen Filmen fand ich die Szenen... na ja, etwas kitschig. Ich habe sicherlich schon kitschigeres gesehen und insgesamt haben das die Schauspieler auch sehr gut gemacht, aber... es ist halt nich so ganz meins. Ich muss aber gestehen, dass man dieses Prickeln und die Spannung zwischen der Mars-Prinzessin Dejah und John Carter vom ersten Moment an förmlich spürt und beinahe ergreifen kann.
Es gibt also neben spannenden, romantischen und abenteuerlichen Szenen auch lustige und action-/kampflastige Szenen. Während ich die 3D-Effekte eher... mäßig fand. Teilweise war die Wirkung schon recht gut, aber eben auch nicht mehr. Der Film wurde auch nicht als 3D gedreht, sollte ich dazu sagen.
Kurz: Ein toller Mix mit sympathischen Charakteren und Darstellern und einem etwas überraschendem Ende. Bildgewaltiges Kino.
Montag, 12. März 2012
[Minifilmrezension] X-Men: Die erste Entscheidung
Inhalt:
Charles Xavier und Erik Lehnsherr sind die beste Freunde. Die jungen Männer entdecken eine Gemeinsamkeit: Sie sind Mutanten und lernen gemeinsam, ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten zu beherrschen. Nach und nach versammeln sie weitere Mutanten um sich, die sich zunehmend in zwei Lager spalten: Xavier gründet als Professor X die X-Men und Lehnsherr unter seinem neuen Namen Magneto die Brotherhood. Die einst besten Freunde beginnen den Kampf gegeneinander.
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Gleich vorweg: Ich liebe die X-Men Filme! Ich weiß, dass gerade die Comic-Fans nicht sonderlich viel von den Verfilmungen halten, aber ich mag sie wirklich gern.
Die Schauspieler haben wirklich gute Arbeit geleistet und man entdeckt da wirklich einige Bekannte: James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Edi Gathegi, Kevin Bacon. Letzterer wieder in einer Glanz-Bösewicht-Rolle! Meiner Meinung nach kann Bacon einfach wunderbar den ekligen, durchtriebenen Schurken spielen. Obwohl ich ihn anfangs fast nicht erkannt hätte!
Die Anfangsszene gab's so ähnlich schon einmal in einem X-Men-Film. Ich bin mir aber gerade nicht mehr sicher in welchem... Es zeigt wie die Juden in die KZs getrieben wurden und wie Eriks (Magnetos) Gabe/Mutation zum Vorschein tritt. Auch wurde altes Filmmaterial aus dem kalten Krieg benutzt, was ich imm ganz lustig finde. Es haucht dem Film ein bisschen mehr "Realität" ein.
Überhaupt fand ich es sehr spannend die Anfänge der X-Men zu verfolgen. Wie sich Charles (Prof. X) und Erik (Magneto) getroffen und kennen gelernt haben. Wobei ich da ein bisschen die "tiefe" Freundschaft zwischen den beiden vermisst habe. Es wurde zwar in Dialogen und einigen Szenen klar, dass sie sich wie Brüder sehen, aber bei mir kam das nicht so ganz rüber... Man sieht, dass sie einander nahe stehen, aber... es fehlt einfach an dieser Tiefe.
Ich fand es geschickt, wie man die Story der Mutanten in den kalten Krieg eingebunden hat. Die Eckfakten und -daten stimmten, aber so sieht man ein anderes "hinter den Kulissen", was sich perfekt angepasst hat. Ebenso erstaunlich fand ich Eriks Wandlung. Er wurde als Kind/Jugendlicher misshandelt, sinnt nach Rache und trotzdem schwenkt er diesen radikalen Kurs ein. Tatsächlich hat ihn sein Peiniger mehr geprägt als ich dachte, wobei ich das fast ein bisschen unglaubwürdig fand.
Nichtsdestotrotz war der Film einfach super.
Kurz: Wer bereits die anderen X-Men-Filme mochte, wird auch diesen mögen!
Charles Xavier und Erik Lehnsherr sind die beste Freunde. Die jungen Männer entdecken eine Gemeinsamkeit: Sie sind Mutanten und lernen gemeinsam, ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten zu beherrschen. Nach und nach versammeln sie weitere Mutanten um sich, die sich zunehmend in zwei Lager spalten: Xavier gründet als Professor X die X-Men und Lehnsherr unter seinem neuen Namen Magneto die Brotherhood. Die einst besten Freunde beginnen den Kampf gegeneinander.
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Gleich vorweg: Ich liebe die X-Men Filme! Ich weiß, dass gerade die Comic-Fans nicht sonderlich viel von den Verfilmungen halten, aber ich mag sie wirklich gern.
Die Schauspieler haben wirklich gute Arbeit geleistet und man entdeckt da wirklich einige Bekannte: James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Edi Gathegi, Kevin Bacon. Letzterer wieder in einer Glanz-Bösewicht-Rolle! Meiner Meinung nach kann Bacon einfach wunderbar den ekligen, durchtriebenen Schurken spielen. Obwohl ich ihn anfangs fast nicht erkannt hätte!
Die Anfangsszene gab's so ähnlich schon einmal in einem X-Men-Film. Ich bin mir aber gerade nicht mehr sicher in welchem... Es zeigt wie die Juden in die KZs getrieben wurden und wie Eriks (Magnetos) Gabe/Mutation zum Vorschein tritt. Auch wurde altes Filmmaterial aus dem kalten Krieg benutzt, was ich imm ganz lustig finde. Es haucht dem Film ein bisschen mehr "Realität" ein.
Überhaupt fand ich es sehr spannend die Anfänge der X-Men zu verfolgen. Wie sich Charles (Prof. X) und Erik (Magneto) getroffen und kennen gelernt haben. Wobei ich da ein bisschen die "tiefe" Freundschaft zwischen den beiden vermisst habe. Es wurde zwar in Dialogen und einigen Szenen klar, dass sie sich wie Brüder sehen, aber bei mir kam das nicht so ganz rüber... Man sieht, dass sie einander nahe stehen, aber... es fehlt einfach an dieser Tiefe.
Ich fand es geschickt, wie man die Story der Mutanten in den kalten Krieg eingebunden hat. Die Eckfakten und -daten stimmten, aber so sieht man ein anderes "hinter den Kulissen", was sich perfekt angepasst hat. Ebenso erstaunlich fand ich Eriks Wandlung. Er wurde als Kind/Jugendlicher misshandelt, sinnt nach Rache und trotzdem schwenkt er diesen radikalen Kurs ein. Tatsächlich hat ihn sein Peiniger mehr geprägt als ich dachte, wobei ich das fast ein bisschen unglaubwürdig fand.
Nichtsdestotrotz war der Film einfach super.
Kurz: Wer bereits die anderen X-Men-Filme mochte, wird auch diesen mögen!
Dienstag, 6. März 2012
[Minifilmrezension] Ich - Einfach Unverbesserlich
Inhalt:
Nichts - so glaubt er zumindest - liegt Gru mehr am Herzen, als Unfrieden zu stiften und der Menschheit den Tag zu vermiesen. Inmitten einer wunderschönen Vorstadtidylle - zwischen hübschen Anwesen, gepflegten Gärten und fröhlichen Straßen - hat er es sich gemütlich gemacht. Das schwarze Haus, in dem er mit seiner Mutter wohnt, und der verödete Rasen davor sind leicht zu erkennen, doch sein wahres Reich verbirgt sich tief darunter in seiner weit verzweigten unterirdischen Geheimfestung. Umgeben von einer Armee von "Minions", kartoffelförmigen Zwergwesen, schmiedet der Hausherr hier seine genialen weltweiten Schurkenstreiche, deren Krönung die Entführung des Mondes werden soll.
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Ich wollte den Film damals schon im Kino sehen, bin aber irgendwie nicht dazu gekommen... In 3D wäre er sicher sehr gut rüber gekommen, könnte ich mir vorstellen. Ich sag nur: Achterbahnfahrt! Die schon auf der DVD-Version soooooo aufregend war - fand ich.
Mich hat die Thematik fasziniert: Eine Geschichte über einen Bösewicht - und dann noch für Kinder. Die Gestaltung ist auch dementsprechend: Bunt, kindlich und eher weniger 'böse' oder 'düster'. Wobei Gru's Haus schon ein besonderes Schurkenhaus ist.
Die Minions erinnerten mich ein bisschen an Ü-Ei-Kapseln und sind, natürlich, alles andere als gruselig. Wenn auch recht verrückt und ein bisschen... doof. Aber gleichzeitig auch sehr lustig. Dr. Nevario, Gru's Assistent, ist auch alles andere als gemein oder böse, auch wenn er das wohl gern wäre. Nein, er ist eher schrullig und einfach alt.
Auch Konkurrenzschurke 'Vector' ist mehr eine Witzfigur als wirklich der typische Bösewicht. Da macht der Bankdirektor Perkins ihm schon mehr Konkurrenz. Obwohl er mich dementsprechend auch etwas an Bowser erinnert hat...
Alles in allem weiß man zwar, was im Großen und Ganzen passiert. Trotzdem überzeugen die lustigen Charaktere, die liebevolle Gestaltung und die witzigen Szenen einfach. Auch die Musik, die zwar anfangs ein bisschen seltsam in meinen Ohren klang, passt ganz gut. Es ist einfach ein spaßiger Film für Groß und Klein und allen voran Gru habe ich besonders ins Herz geschlossen.
Kurz: Ein witziger Film für die ganze Familie zum Immer-wieder-angucken!
Nichts - so glaubt er zumindest - liegt Gru mehr am Herzen, als Unfrieden zu stiften und der Menschheit den Tag zu vermiesen. Inmitten einer wunderschönen Vorstadtidylle - zwischen hübschen Anwesen, gepflegten Gärten und fröhlichen Straßen - hat er es sich gemütlich gemacht. Das schwarze Haus, in dem er mit seiner Mutter wohnt, und der verödete Rasen davor sind leicht zu erkennen, doch sein wahres Reich verbirgt sich tief darunter in seiner weit verzweigten unterirdischen Geheimfestung. Umgeben von einer Armee von "Minions", kartoffelförmigen Zwergwesen, schmiedet der Hausherr hier seine genialen weltweiten Schurkenstreiche, deren Krönung die Entführung des Mondes werden soll.
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Ich wollte den Film damals schon im Kino sehen, bin aber irgendwie nicht dazu gekommen... In 3D wäre er sicher sehr gut rüber gekommen, könnte ich mir vorstellen. Ich sag nur: Achterbahnfahrt! Die schon auf der DVD-Version soooooo aufregend war - fand ich.
Mich hat die Thematik fasziniert: Eine Geschichte über einen Bösewicht - und dann noch für Kinder. Die Gestaltung ist auch dementsprechend: Bunt, kindlich und eher weniger 'böse' oder 'düster'. Wobei Gru's Haus schon ein besonderes Schurkenhaus ist.
Die Minions erinnerten mich ein bisschen an Ü-Ei-Kapseln und sind, natürlich, alles andere als gruselig. Wenn auch recht verrückt und ein bisschen... doof. Aber gleichzeitig auch sehr lustig. Dr. Nevario, Gru's Assistent, ist auch alles andere als gemein oder böse, auch wenn er das wohl gern wäre. Nein, er ist eher schrullig und einfach alt.
Auch Konkurrenzschurke 'Vector' ist mehr eine Witzfigur als wirklich der typische Bösewicht. Da macht der Bankdirektor Perkins ihm schon mehr Konkurrenz. Obwohl er mich dementsprechend auch etwas an Bowser erinnert hat...
Alles in allem weiß man zwar, was im Großen und Ganzen passiert. Trotzdem überzeugen die lustigen Charaktere, die liebevolle Gestaltung und die witzigen Szenen einfach. Auch die Musik, die zwar anfangs ein bisschen seltsam in meinen Ohren klang, passt ganz gut. Es ist einfach ein spaßiger Film für Groß und Klein und allen voran Gru habe ich besonders ins Herz geschlossen.
Kurz: Ein witziger Film für die ganze Familie zum Immer-wieder-angucken!
Donnerstag, 23. Februar 2012
[Minifilmrezension] Der Ruf der Wale
Inhalt:
Reporter Adam Carlson wünscht sich nichts sehnlicher, als dem kleinen Ort im äußersten Norden von Alaska zu entkommen und endlich als „richtiger“ Journalist zu arbeiten. Stattdessen fällt ihm der erhoffte große Knüller direkt in den Schoß: Als das Nordmeer nach dem kurzen Sommer in rasender Geschwindigkeit zufriert, wird eine Familie majestätischer Grauwale vom Eis eingeschlossen.
Die hoffnungslose Lage der Tiere erweist sich als weltweites Medienereignis und ruft nicht nur rücksichtlose Reporterkollegen auf den Plan: Bald mischt sich auch ein Öl-Tycoon ein, und schließlich kommt es am Polarkreis sogar zur Konfrontation der amerikanischen und der russischen Regierung, die sich die Rettung der Meeresgiganten auf die Fahnen schreiben. Die größten Probleme bekommt Adam allerdings mit seiner Ex-Freundin Rachel Kramer – einer sehr kämpferischen Greenpeace-Aktivistin.
[Quelle: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/derrufderwale/]
Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich erst ziemlich skeptisch war, was den Film betrifft. Meine Mum fand ihn aber interessant und so waren wir letzte Woche im Kino.
Ich hab's nicht bereut!
Wale finde ich an sich faszinierend und ich mag ihren "Gesang", ihre "Sprache" (auch wenn man im Film jetzt nicht so viel davon mitbekommt). Ich hatte einen überaus schnulzigen, auf die Tränendrüse drückenden Film erwartet.
Okay, ein bisschen traurig war er schon, was aber einfach am Thema an sich liegt: Drei Grauwale sind im Eis angeschlossen und durch einen kleinen Beitrag, der sich immer weiter verbreitet und somit eine Lawine in der Welt auslöst, wird den Meeressäugern geholfen, wo es nur geht.
Manchmal meine ich, dass ein paar Augenzwinker eingebaut waren. Es wird sich zwar auf die Wale konzentriert, aber dieses ganze Drumherum: Was bei der Regierung passiert, bei der Nationalgarde, bei den Medien, Greenpeace, dem Ölkonzern und und und!
Auch taucht man sofort in die Handlung ein. Es gibt kein langes um den heißen Brei reden, sondern eher ein kurzer Prolog und schon ist man mittendrin in der bewegensten Rettungsaktion der Welt!
Als kleines Schmankerl gab's für uns Kinobesucher sogar noch Geschenke: Einen Taschenwärmer und eine Fleecedecke. Hab ich ja noch nie gehört, aber hat uns dementsprechend gefreut!
Kurz: Ein berührender Film, der nicht nur durch die Wale überzeugt. Es wird deutlich, dass ein kleiner Stein eine riesige Lawine ins Rollen bringen kann. Sehr schön!
Reporter Adam Carlson wünscht sich nichts sehnlicher, als dem kleinen Ort im äußersten Norden von Alaska zu entkommen und endlich als „richtiger“ Journalist zu arbeiten. Stattdessen fällt ihm der erhoffte große Knüller direkt in den Schoß: Als das Nordmeer nach dem kurzen Sommer in rasender Geschwindigkeit zufriert, wird eine Familie majestätischer Grauwale vom Eis eingeschlossen.
Die hoffnungslose Lage der Tiere erweist sich als weltweites Medienereignis und ruft nicht nur rücksichtlose Reporterkollegen auf den Plan: Bald mischt sich auch ein Öl-Tycoon ein, und schließlich kommt es am Polarkreis sogar zur Konfrontation der amerikanischen und der russischen Regierung, die sich die Rettung der Meeresgiganten auf die Fahnen schreiben. Die größten Probleme bekommt Adam allerdings mit seiner Ex-Freundin Rachel Kramer – einer sehr kämpferischen Greenpeace-Aktivistin.
[Quelle: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/derrufderwale/]
Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich erst ziemlich skeptisch war, was den Film betrifft. Meine Mum fand ihn aber interessant und so waren wir letzte Woche im Kino.
Ich hab's nicht bereut!
Wale finde ich an sich faszinierend und ich mag ihren "Gesang", ihre "Sprache" (auch wenn man im Film jetzt nicht so viel davon mitbekommt). Ich hatte einen überaus schnulzigen, auf die Tränendrüse drückenden Film erwartet.
Okay, ein bisschen traurig war er schon, was aber einfach am Thema an sich liegt: Drei Grauwale sind im Eis angeschlossen und durch einen kleinen Beitrag, der sich immer weiter verbreitet und somit eine Lawine in der Welt auslöst, wird den Meeressäugern geholfen, wo es nur geht.
Manchmal meine ich, dass ein paar Augenzwinker eingebaut waren. Es wird sich zwar auf die Wale konzentriert, aber dieses ganze Drumherum: Was bei der Regierung passiert, bei der Nationalgarde, bei den Medien, Greenpeace, dem Ölkonzern und und und!
Auch taucht man sofort in die Handlung ein. Es gibt kein langes um den heißen Brei reden, sondern eher ein kurzer Prolog und schon ist man mittendrin in der bewegensten Rettungsaktion der Welt!
Als kleines Schmankerl gab's für uns Kinobesucher sogar noch Geschenke: Einen Taschenwärmer und eine Fleecedecke. Hab ich ja noch nie gehört, aber hat uns dementsprechend gefreut!
Kurz: Ein berührender Film, der nicht nur durch die Wale überzeugt. Es wird deutlich, dass ein kleiner Stein eine riesige Lawine ins Rollen bringen kann. Sehr schön!
Montag, 20. Februar 2012
[Minifilmrezension] Star Wars - Episode 1 - Die dunkle Bedrohung 3D
Inhalt:
Die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi befinden sich auf einer diplomatischen Mission zum Planeten Naboo, der von der Handelsföderation belagert wird. Sie werden Zeuge der Invasion des Planeten und retten Königin Amidala und ihr Gefolge aus der Gefangenschaft. Auf ihrem Weg nach Coruscant, wo sie dem Senat der Republik die Ereignisse vortragen wollen, stranden sie auf dem Wüstenplaneten Tatooine. Dort erhalten sie unerwartet Hilfe von dem Jungen Anakin Skywalker, der über Jedi-Kräfte zu verfügen scheint. Doch das Böse in Gestalt des unheimlichen Sith-Lords Darth Maul ist ihnen bereits auf der Spur...
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Den Film habe ich damals (1999) schon mit meinem Papa im Kino angeschaut - und war restlos begeistert. Tatsächlich mag ich die neuen Star Wars Filme lieber als die mit Harrison Ford. Ja ja, Schande über mich.
Besonders mochte ich damals Jar Jar Binks, weil er immer wieder für die chaotischsten und lustigsten Szenen sorgte. Natalie Portman als Amidala: Perfekt! Kurzum: Mir hat der Film gefallen. Mittlerweile bin ich nicht mehr ganz so begeistert vom Film. Ich kann es nicht genau festmachen, woran das liegt. Ich mag ihn nach wie vor, aber mir fehlt hier irgendwie... das gewisse Etwas, was bspw. (meiner Meinung nach) die beiden Nachfolger haben.
Zu 3D: Ich war wirklich erstaunt wie gut es doch nachproduziert und umgesetzt wurde! Da hab ich schon schlechtere 3D-Filme gesehen. Ich würde jetzt zwar nicht sagen, dass alle Möglichkeiten voll ausgeschöpft wurden, aber insgesamt fand ich die Leistung doch solide.
Mein Papa und ich waren uns auch einig, dass sogar ein paar neue Sequenzen (besonders am Anfang) in dieser Kinofassung aufgenommen wurden. Es ist zwar schon etwas her, dass ich den Film das letzte Mal gesehen habe, aber wir waren uns doch sicher, dass die Szenen in der 2D-Fassung nicht enthalten waren.
Kurz: Gute, solide Umsetzung, aus der man zwar mehr "3D" hätte herausholen können, die sich aber durchaus blicken lassen kann. Auch für ein Re-Watch super geeignet - nicht nur für Star Wars Fans.
Die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi befinden sich auf einer diplomatischen Mission zum Planeten Naboo, der von der Handelsföderation belagert wird. Sie werden Zeuge der Invasion des Planeten und retten Königin Amidala und ihr Gefolge aus der Gefangenschaft. Auf ihrem Weg nach Coruscant, wo sie dem Senat der Republik die Ereignisse vortragen wollen, stranden sie auf dem Wüstenplaneten Tatooine. Dort erhalten sie unerwartet Hilfe von dem Jungen Anakin Skywalker, der über Jedi-Kräfte zu verfügen scheint. Doch das Böse in Gestalt des unheimlichen Sith-Lords Darth Maul ist ihnen bereits auf der Spur...
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Den Film habe ich damals (1999) schon mit meinem Papa im Kino angeschaut - und war restlos begeistert. Tatsächlich mag ich die neuen Star Wars Filme lieber als die mit Harrison Ford. Ja ja, Schande über mich.
Besonders mochte ich damals Jar Jar Binks, weil er immer wieder für die chaotischsten und lustigsten Szenen sorgte. Natalie Portman als Amidala: Perfekt! Kurzum: Mir hat der Film gefallen. Mittlerweile bin ich nicht mehr ganz so begeistert vom Film. Ich kann es nicht genau festmachen, woran das liegt. Ich mag ihn nach wie vor, aber mir fehlt hier irgendwie... das gewisse Etwas, was bspw. (meiner Meinung nach) die beiden Nachfolger haben.
Zu 3D: Ich war wirklich erstaunt wie gut es doch nachproduziert und umgesetzt wurde! Da hab ich schon schlechtere 3D-Filme gesehen. Ich würde jetzt zwar nicht sagen, dass alle Möglichkeiten voll ausgeschöpft wurden, aber insgesamt fand ich die Leistung doch solide.
Mein Papa und ich waren uns auch einig, dass sogar ein paar neue Sequenzen (besonders am Anfang) in dieser Kinofassung aufgenommen wurden. Es ist zwar schon etwas her, dass ich den Film das letzte Mal gesehen habe, aber wir waren uns doch sicher, dass die Szenen in der 2D-Fassung nicht enthalten waren.
Kurz: Gute, solide Umsetzung, aus der man zwar mehr "3D" hätte herausholen können, die sich aber durchaus blicken lassen kann. Auch für ein Re-Watch super geeignet - nicht nur für Star Wars Fans.
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