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| 1. Band |
1908, Wien. Dimitri ist ein berühmter Sänger und Frauenheld. Heimlich ist er in die Verlobte seines besten Freundes Theo verliebt: Agnieszka. Nach einem Streit gerät Dimitri in einen tödlichen Unfall - eigentlich.
Dich wie durch ein Wunder überlebt er. Schon bald taucht der mysteriöse Maximilian auf und eröffnet Dimitri, dass er nun ein Vampir sei...
Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt 1908 und wird 2008 fortgeführt. Besonders der Anfang ist durch das schillernde Wien im 20. Jahrhundert sehr prunkvoll. Die Charaktere sind diesem Trott angepasst und vielleicht auch noch ein bisschen empfänglicher für die Geschehnisse um Dimitri.
Die Vampire werden hier (mal wieder) anders dargestellt als man sie "klassisch" kennt. Es werden auch noch andere Dinge verwoben, die in letzter Zeit "in" waren/sind (z. B. "Alice im Wunderland"). Sieht man davon ab, ist die Geschichte sehr interessant. Die Nahrungsaufnahme der Vampire ist ein bisschen gruslig-eklig, aber auch hier hat sich die Autorin etwas einfallen lassen. Wem die 'Vampirveränderungen' aber auf die Nerven gehen, der wird an diesem Aspekt - leider - keinen Spaß haben.
Setona Mizushiro hat einen klaren Stil, der aber seine ganz eigentümliche Atmosphäre erschafft. Er wirkt so einerseits kindlich, durch die (großen) runden Augen, die runden Striche, aber andererseits durch die Charaktere, ihre Haltung und sie Stimmung auch sehr erwachsen.
Ich bin sicher, dass die Geschichte noch auf etwas "Größeres" hinaus läuft und bin schon sehr auf ihren Fortgang gespannt.
Kurz: Wieder eine Vampir-Geschichte, aber doch auch so anders. Der wunderschöne Zeichenstil und die Erzählweise lassen auf jeden Fall nur einen dicken positiven Eindruck zurück.
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