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Dienstag, 26. Juni 2012

[Leseeindruck] Unearthly von Cynthia Hand

1. Band
Inhalt:
Clara ist anders als all die anderen Mädchen auf der Highschool: Ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auch in Claras Venen fließt Engelsblut. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, wird sie selbst zu einem Schutzengel werden. Vorausgesetzt, sie besteht ihre Bewährungsprobe. Doch die ist schwieriger als erwartet: Clara muss sich entscheiden – zwischen Himmel und Hölle,zwischen Christian und Tucker ...
[Quelle: rowohlt.de]




Mein Leseeindruck:
Zuerst einmal zum Optischen: Die Aufmachung ist ja wirklich toll. Die Schnörksel am Kapitelanfang sind definitiv etwas für Schnörkselfans und alle, die's noch werden wollen. Zudem passt auch die Schriftart der Überschrift und des Kapitals.

Mein zweiter Eindruck war: Endlich mal wieder was mit Engeln!
Und dann auch noch was, das mehr verspricht - viel mehr. Schon in den wenigen Seiten der Leseprobe werden so viele Andeutungen auf dieses und jenes gemacht. Da steckt bestimmt mehr dahinter. Ganz bestimmt. Schon lange hat mich keine Leseprobe mehr so extrem neugierig gemacht.

Clara, die Hauptprotagonistin, ist ... ich weiß es nicht. Ich weiß noch nicht genau, was ich von Clara halten soll, denn einerseits ist sie anders und andererseits auch wieder typisch. Ich kann ebenso wenig sagen, ob ich sie schon vollkommen in mein Herz geschlossen habe oder eben noch nicht. Sie scheint definitiv ein spannender Charakter zu sein.
Ihren Bruder Jeffrey mochte ich dafür auf Anhieb. Er ist einfach cool. Hingegen finde ich Claras Mutter etwas... zwiegespalten. Zu viele Geheimnisse scheint sie vor ihren Kindern zu verbergen, die Clara (und späte auch Jeffrey) wohl durchaus helfen könnten. Andererseits ist sie so locker und enthusiastisch, dass man ihr fast nicht böse sein kann.

Hands Schreibstil führt locker und leicht in die Geschichte, passt sich den Charakteren an und pustet eine Menge Engelsstaub (gibt's das?) in die Kurven und Strecken von Unearthly.
Der Ansatz, wie die Engel hier gesehen werden, gefällt mir schon mal außerordentlich gut. Dass jeder Engel eine "Aufgabe" (Bestimmung?) zugewiesen bekommt, die er zu erfüllen hat. Auch das Leuchten der Haare und die Details mit den Visionen finde ich sehr schön. Was wiederum auch neugierig auf mehr macht!


Weitere Informationen:
Verlag: Rororo
Übersetzerin: Isabell Lorenz
Taschenbuch
Seiten: 432
Originaltitel: Unearthly
Reihe: Unearthly
ISBN: 978-3-499-25698-1
Preis: [D] 9,99 €
Unearthly bei Amazon, bol, buch

Freitag, 15. Juni 2012

Aus reinem Glück...

... wird Aus dunkler Gnade.

Hallo alle miteinander!

Auf den letzten Drücker habe ich mich bei Buchbotschafter noch um den fünften Teil der Sommerlicht-Serie von Melissa Marr beworben - und wurde tatsächlich ausgewählt! *_*
Wie ihr unten in meinem Leseeindruck lesen könnt - und wie ich es wahrscheinlich auch schon mal erwähnt hab - bin ich eigentlich kein Fan von Feen und Elfen und dergleichen. Jedenfalls hat mich bisher kaum eine Geschichte über diese Wesen wirklich mitreißen können. Mit einer Ausnahme.


Lady Lorelies musste sich natürlich in den Vordergrund drängen. ;-) Aber passt die Schleife nicht perfekt zum Cover? Ich freue mich schon sehr den Band zu lesen, weil ich die Charaktere und die Geschichte wirklich total mag. Sie ist einfach im Gesamtpaket etwas anderes.
Was meint ihr? Kennt ihr die Sommerlicht-Serie? Seid ihr auch so begeistert oder ist sie nichts für euch?


[Leseeindruck] Spannung, Neugier und Freude - vereint in einem Band!

Mit Feen und Elfen habe ich es eigentlich nicht so. Ich weiß nicht warum, da ich die Wesen sehr interessant finde. Aber kaum ein Autor weiß mich mit dieser Thematik zu packen.
Außer Melissa Marr. Denn ihre Sommerlicht-Reihe und ihre Figuren, ihre Welt - die sind (beinahe) wie für mich gemacht. Schon in den Vorgängern konnte mich ihr Schreibstil, der die Geschichten immer mit "Rauch in der Stimme" - also dem gewissen Etwas - transportiert, vollkommen überzeugen.

Umso gespannter bin ich auf die Fortsetzung der Reihe.
Und die Leseprobe enttäuscht da nicht. Obwohl sie doch recht lang ist, kam sie mir viel zu kurz vor. In die Welt von Marrs Elfen konnte ich mich schnell wieder einfinden und bewundere - wie immer - diese leicht düstere, mächtige Art, mit der sie ihren Charakteren und Universum Leben einhaucht.
Ich bin neugierig, wie Ash es schaffen wird, sich (endgültig) als Sommerkönigin durchzusetzen. Ich möchte wissen, was Keenan sich dabei gedacht hat, einfach zu verschwinden und ich freue mich zu sehen, wie er (hoffentlich reuevoll!) zurück kommt. Wie wird Niall Irials (unabdinglichen?) Tod verkraften? Was wird aus Leslie? Wie entwickeln sich die Höse des Lichts und des Schattens? Was wird Donia tun und wie wird sie sich durchsetzen? Nimmt sie Keenan wieder an oder bleibt sie standhaft? Finden die beiden doch noch eine Möglichkeit zusammen zu sein? Was passiert mit Seth?
Fragen über Fragen, die eine spannende, einzigartige Geschichte versprechen. Alle liebgewonnenen Charaktere scheinen sich an diesem (finalen?) Band zu beteiligen und ich freue mich unbändig darüber mit ihnen durch die Seiten schreiten zu können.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

[Leseeindruck] Delirium von Lauren Oliver

Hallo alle miteinander!

Damit es hier nicht ganz so ruhig wird, gibt's heute mal einen Leseeindruck. Ich hab mich nämlich gestern bei Buchbotschafter angemeldet und dort die Leseprobe zu Delirium von Lauren Oliver gelesen. Nachdem mich ja Wenn du stirbst, zieht das ganze Leben an dir vorbei, sagen sie so begeistert hat, musste ich auch ins neue Buch der Autorin 'reinschnüffeln'.
In den Oktober bin ich lesetechnisch schon mal ganz gut gestartet, denke ich. Aber die Motivation die Rezis (aus) zu schreiben ist noch nicht ganz so optimal. Deswegen kommen die wahrscheinlich erst im Laufe der nächsten Woche. Die Uni hat mich ja auch wieder und der Montag ist diesmal mein Brechertag...
Genug gequasselt, hier mein Leseeindruck:


Inhalt:
Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals.
Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.
[Quelle: carlsen.de]



Mein Leseeindruck:
Nachdem ich kürzlich Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie von der Autorin gelesen habe und Delirium bei einigen Buch-Bloggerin bereits hoch gelobt wurde, musste ich doch einfach auch mal einen Blick in die deutsche Ausgabe werfen. Schon die Inhaltsangabe macht unglaublich neugierig. Dystopien sind ja im Trend und zur Zeit faszinieren sie mich.

Und dann kommt auch gleich der erste (ungewollte?) Schmunzler: "Buch Psst".
Der Anfang erinnert mich ein klein wenig an Pretty von Scott Westerfeld. Nur, dass sich die Protagonistin da 'hübsch' machen lassen will - und es kaum erwarten kann. Aber Liebe als Krankheit? Wie können da Familien entstehen? Oder wie BEstehen sie? Liebe als TÖDLICHE Krankheit?
Aber die wichtigste Frage: Warum wurde die Liebe oder 'armor deliria nervosa' als Krankheit deklariert? Was verspricht man sich davon?

Lauren Olivers Schreibstil mag auf den ersten Blick nicht herausragen. Aber er zieht einen trotzdem unhaltsam in die Geschichte - und das nur auf wenigen Seite! Er berührt und umschreibt die Geschichte mit so viel... Gefühl, Leben und Spannung, das man fast meinen könnte, man wäre selbst dabei.
Lena war mir gleich sympathisch. Und wie es wohl mit ihr, Hana und Alex weiter geht? Ich bin sicher, dass die Autorin noch einiges in Petto hat und wieder überrascht, mitfühlen lässt und einfach ganz tief berührt!


Weitere Informationen:
Verlag: Carlsen
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 416
Originaltitel: Delirium
ISBN: 978-3-551-58232-4
Preis: [D] 18,90 €

Dienstag, 13. September 2011

Glück bei vorablesen

Hallo alle miteinander!

Ich hab - mal wieder - mein Glück bei vorablesen versucht. Das Buch ist mir schon beim Stöbern ins Auge gesprungen, aber so recht sicher war ich mich noch nicht. Na ja, erst mal auf die Wunschliste, dachte ich. Als ich dann gesehen habe, dass Dead Beautiful bei vorablesen gelistet ist, war ich natürlich noch neugieriger. Also Leseprobe gelesen und war... Wow!
Es gibt... keine Bücher, die mir Angst machen. Nur ein einizges (The Ring von Koji Suzuki). Aber hier hat mir die Leseprobe leichte Schauer über den Rücken gejagt. Brr! Es war dann wohl Schicksal...

Ich hab's mir heute natürlich gleich geschnappt, nachdem ich gestern Nacht noch Ugly beendet habe. Bisher hab ich aber nur, im Prinzip, noch mal die Leseprobe gelesen.
Rot mag ich ja eigentlich nicht, aber das Vorsatzpapier sieht einfach absolut gigantisch aus! Es ist so ein dunkles wein-blut-rot! Sehr schön! Das Cover ziert zwar das obligatorische Mädchen, aber die Schrift gefällt mir und irgendwie wirkt es auch ein bisschen mysteriös...

Und hier mein Leseeindruck zur Leseprobe:
Nach der ersten Seite (dem Prolog) war ich ja etwas skeptisch... Aber diese Skepsis hat sich shcneller in Luft aufgelöst als ich "Dead Beautiful" sagen konnte und meine Augen klebten am Bildschirm, den Finger schnell an der Maustaste, damit die Seiten nur so an mir vorüberfliegen konnten.

Die Leseprobe war vieeeeeel zu kurz und hat mir den Mund vieeeeeeel zu wässrig gemacht. Dass gleich am Anfang so eine... schaudernde, gruslige Szene kommt, obwohl nicht brutal beschrieben, aber trotzdem so... brrr, horrormäßig, dass mir tatsächlich ganz kalt wurde.

Mit Renée konnte ich, nicht nur wegen der Ich-Perspektive, gut mitfühlen. Wie sie ihre Eltern gefunden hat, ist schon äußerst seltsam. Mullbinden? Münzen? Herzanfall? Wer's glaubt.
Aber fast grusliger fand ich ja ihren Großvater. Wo ist der denn hergekommen? Aus der Zeitmaschine? Er wirkt eher wenig mitfühlend, aber immerhin scheint er einen "guten Riecher" zu haben. Denn so wie Renées Eltern aufgefunden wurden, kann ich mir auch schwerlich vorstellen, dass sie eines natürlichen Todes gestorben sind. Und dann soll Renée auch noch weg von allem was sie kennt? Ans andere Ende von Amerika? Und was meinten ihre Eltern mit "Sicherheit". Das finde ich doch irgendwie ungewöhnlich. Ich meine, klar, wünschen sich die Eltern, dass ihr Kind in Sicherheit ist, aber das extra (wie es scheint) im Testament so zu betonen? Und immer wieder der Großvater! Wah!

Mit Renée hab ich mich auch gleich irgendwie verbunden gefühlt. Wie sie sich selbst beschreibt, wie sie sich verhält. Sie scheint reifer für ihr Alter zu sein als andere, hat sich aber doch irgendwie etwas Kindliches bewahrt. Sie ist keine typische Außenseiterin, aber auch nicht die typische Highschool-Queen.

Was es wohl mit dem Tod ihrer Eltern und den skurrilen Umständen auf sich hat? Was hat es mit Renées Großvater auf sich? Und mit dem Gottfried-Institut?

Kurz: Ich bin gespannt und schon überzeugt, dass es ein ganz spannender Roman wird.

Montag, 1. August 2011

[Leseeindruck] Die Dämonenfängerin von Jana Oliver

Hallo alle miteinander!

Es war mal wieder Zeit für ein neues Label, bzw. Kategorie: Leseeindruck. Warum, wieso, weshalb?
Nun, wie ich euch berichtet habe, habe ich bei ... was wirklich zählt ... Die Dämonenfängerin gewonnen. Das Buch erscheint aber erst am 9. September und davor sollte keine Rezension veröffentlicht werden.
Deswegen dachte ich, dass ein kleiner Leseeindruck nicht so schlimm ist. ;-)


1. Band
Inhalt:
Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren – nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.

[Quelle: fischerverlage.de]




Mein Leseeindruck:
Wer jetzt denkt, dass sich der Klappentext schon gut anhört, der wird von dem Buch begeistert sein. Ich war's jedenfalls. Die Autorin erschafft da wirklich eine ganz coole, düstere Welt und die Charaktere sind mir auch schnell ans Herz gewachsen.
Viel mehr möchte ich euch erst mal auch nicht verraten. Nur noch so viel: Absoluter Geheimtipp! Merkt es euch für September vor.
Die Aufmachung ist übrigens auch fantastisch. Ähnlich wie Die Auswahl von Ally Condie. Der Einband ist ein bisschen gummiartig, aber Kugel und das Symbol (erkennt man vielleicht hinter dem Titel auf dem Cover-Bild) glänzen. Der Titel ist im Umschlag geprägt und das Blau leuchtet richtig. Fehlt nur das Lesebändchen zur perfeken Ausstattung. 


Weitere Informationen:
Verlag: Fischer
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 544
Originaltitel: The Demon Trappers 1: Forsaken
Reihe: Die Dämonenfängerin / The Demon Trappers
ISBN: 978-3-8414-2110-4
Preis: [D] 16,95 €