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Freitag, 12. Oktober 2012

[Minirezensionen]

Hallo alle miteinander!

Heute mal eine etwas andere Version meiner Minirezension(en). Denn heute gibt es gleich mehrere. Grund ist, dass ich einfach nicht mehr zu einer ausführlichen Rezension der Bücher komme. Trotzdem würde ich euch gern kurz mitteilen, wie ich die Bücher fand.
Deswegen ganz kurz die ersten vier, die ich bereits im Juni/Juli (!) gelesen habe.


4. Band
City of Fallen Angels von Cassandra Clare
Infos auf der Verlagsseite

Meine Meinung:
Simon spielt in diesem Band wirklich eine große Rolle. Es dreht sich viel um ihn - und auch um die "Nebencharaktere". Da ich Simon sehr mag, fand ich es spannend auch mal längere Szenen aus seinem Blickwinkel zu sehen.
Leider muss ich sagen, dass mir Clary immer noch ein bisschen auf die Nerven geht. Ich weiß nicht genau, warum, aber ... so ging es mir ja schon bei den ersten drei Bänden. Die Beziehung zwischen ihr und Jace ist auch noch nicht wirklich gefestigt, was ich aber eigentlich angenommen hatte... Das war noch so ein kleiner negativer Aspekt.
Toll war - natürlich - dass auch Magnus und Alec viel mehr Raum hatten - leider immer noch viel zu wenig für meinen Geschmack! Dabei hatte ich mich drauf gefreut, dass die beiden noch mehr Auftritte haben.
Die Story an sich ist mir eher so dahin geplätschert - am Anfang. Zum Schluss wird es dann aber erst richtig interessant und es endet - wie kann es auch anders sein? - mit einen bösen Cliffhanger!

Kurz: Nicht ganz so gut wie "Staffel eins". Trotzdem insgesamt wieder ein schöner Schmöker.




Jeden Tag, jede Stunde von Natasa Dragnic
Infos auf der Verlagsseite

Meine Meinung:
Ich fange mal mit dem - für mich - Positivem an: Das Buch ist wirklich schnell gelesen. Es ist ein schöner Schmöker für den Strand oder einen lauschigen Abend. Womit ich nicht sagen will, dass er nur seicht ist.
Außerdem habe ich durch die Lektüre Pablo Neruda für mich entdeckt - und hab sogar ein paar Brocken des Spanischen verstanden!
Ich denke, durch den leichten, lockeren Schreibstil der Autorin könnte der Roman oberflächlich wirken. Ich will auch nicht sagen, dass es die beste Hochliteratur ist. Nur, dass mehr dahinter steckt - oder stecken könnte. Die Szenen, die Beziehung von Dora und Luka, die Ereignisse - alles läd zum Interpretieren ein.
Leider fand ich es teilweise extrem vorhersehbar. Was mich prinzipiell eher weniger stört, aber hier hat es das definitiv. Mir war es stellenweise auch zu... ich weiß gar nicht genau, wie ich es beschreiben soll... Aufgezwungen vielleicht. Die Schere zwischen dem an sich wirklich schönem Stil, den Bildern und dem Plot war mir dann oft einfach zu weit aufgezogen.
Dazu kam, dass mich Luka (sorry, dieser Waschlappen) ziemlich genervt hat. Am liebsten wäre ich zwischen die Seiten gekrabbelt, hätte ihn geschüttelt und ihn angebrüllt. Nicht, dass ich nicht seine Beweggründe zumindest teilweise nachvollziehen könnte, aber irgendwann ist dann auch genug. Dora hat es auch das ein oder andere mal in meinen Augen übertrieben.
Was mich auch sehr irritiert hat, war, dass Szenen fast wortwörtlich wiederholt wurden. Manchmal bruchstückhaft, manchmal komplett. Es gab - trotz der wenigen Seiten - sehr viele Wiederholungen. Nun könnte es natürlich so interpretiert werden, wie die Wellen: Immer wieder kehrend. Allerdings bin ich mir nicht ganz so sicher, ob das beabsichtigt ist/war.

Kurz: Ganz okay, wenn die Charaktere ein bisschen mehr Mut gehabt hätten.



1. Band
Ewiglich die Sehnsucht von Brodi Ashton
Infos auf der Verlagsseite

Meine Meinung:
TOP! Es war spannend, wunderbar, sehr emotional. Ich bin komplett drin versunken und wollte auch gar nicht mehr gehen. Ashton hat wirklich einen einzigartigen Schreibstil. So kraftvoll wie ein Wirbelsturm und so berührend wie ein Schokokuchen.
Auch das Konzept ist mal etwas ganz anderes: Im Prinzip kennt der Lese das Ende nämlich schon vorher. Die Ereignisse sind schon passiert, aber wie genau und warum und überhaupt, das wird so puzzleartig erzählt, dass ich immer wieder mal vorblättern musste um meine unbändige Neugier zu stillen. Es gibt Rückblenden, die dann eben erklären, wie Nikki zu der Nikki wurde, die sie jetzt ist (auch wenn ich manchmal ihre Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte...) und die gleichzeitig auf ihre ganz eigene Art die Story noch spannender und kribbelnder machen.
Die Liebesgeschichte ist einfach nur schön, schön, schön. So rührig ohne kitschig zu sein. So herzig ohne Schmalz. Kurz: Einfach perfekt, wenn auch ein wenig verworren.

Kurz: Eines meiner Highlights in diesem Jahr - "blödem" Ende, dass mich nach dem zweiten Band lechzen lässt!



Herzklopfen auf Französisch von Stephanie Perkins
Infos auf der Verlagsseite

Meine Meinung:
Stephanie Perkins' Schreibstil ist schlichtweg wunderschön - zum Verlieben! Klar, es zog sich zeitweise mal ein klein wenig, trotzdem las es sich flott weg. Was weniger an der Schreibe als an den Charakteren lag.
Dennoch ist es mal ein anderes Liebesbeziehungsgeflecht: Anna verknallt sich in Etienne, aber sie weiß, dass er eine Freundin hat und will "nur" mit ihm befreundet sein. Trotzdem funkt es zwischen den beiden, was der Leser immer mehr und mehr merkt.
Herzklopfen auf Französisch gebt sich definitiv von anderen Jugendbücher ab, bei denen es (sehr) romantisch zugeht. Zwar können Anna und Etienne auch ganz schön nerven, doch insgesamt sind beide sympathisch und - was noch viel wichtiger ist - authentisch.

Kurz: Leichter Sommergenuss mit Suchtpotential!

Montag, 30. April 2012

[Rezension] Das Orangenmädchen von Jostein Gaarder


Inhalt:
Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein -- mit einem langen Brief, der all die Jahre versteckt war. Die Lektüre dieses Abschiedsbriefes ist für Georg eine Reise in die Vergangenheit. Doch bald begreift er, dass es darin auch um seine Zukunft geht, zum Beispiel um die Frage, wie er es mit der Liebe hält. Und dem Leben. Sein Vater konnte ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte seinem Sohn die richtigen Fragen stellen.

[Quelle: dtv.de]


>>Leseprobe<<



Als Georg vier war starb sein Vater. Georg kann sich nicht mehr an ihn erinnern - oder doch? Jetzt ist Georg fünfzehn und er weiß nicht, ob seine Erinnerungen "echte" Erinnerungen an seinen Vater sind oder nur "eingebildete" Erinnerungen - von Fotos und Videos, aus Erzählungen.
Georg lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und seiner kleinen Halbschwester immer noch im selben Haus in Oslo. Als eines Tages plötzlich seine Großeltern (väterlicherseits) auftauchen und ihm etwas ganz besonderes mitbringen: Einen Brief von seinem toten Vater an Georg adressiert. Dort schildert der Vater sein Erlebnis mit dem "Orangenmädchen" und schreibt den Brief in die Zukunft: An den 'großen' Georg.

Normalerweise entspricht Das Orangenmädchen nicht ganz meinem Beuteschema. Es hörte sich aber gut an, war dünn und der Autor kam mir auch bekannt vor. Ach ja, von Sofies Welt. Nein, gelesen hab ich dieses Buch nie, denn auch das entsprach nicht wirklich meinem Beuteschema. Aber dem Autor wollte ich eine Chance geben.
Ich will jetzt das Buch nicht schlecht machen, denn das ist es nicht. Es gab herzliche und rührige Szenen - keine Frage. Die Idee verdient auch einen Bonuspunkt. Nicht nur, weil der (sterbende) Vater dem Sohn in der Zukunft einen Brief schreibt, sondern auch wegen der Idee rund um das Orangenmädchen.
Das Buch wird aus zweierlei Sicht erzählt: Einmal aus Georgs-Sicht (Ich-Perspektive) und einmal aus der Sicht, in Briefform (mehr oder weniger) seines Vaters (ebenfalls ich Perspektive). Dadurch, dass Georg zum Geschehen Kommentare einwirft, Fragen beantwortet, die ihm sein Vater stellt(e), ist es auch manchmal eine Art Dialog zwischen den Beiden. Es ist schon ein recht dynamisches Buch und trotz seiner wenigen Seiten steckt unglaublich viel darin.
Es ist eine sehr philosophische Geschichte, finde ich. Denn Georgs Vater Jan-Olav erzählt nicht nur seine eigene große Liebesgeschichte, sein Leben, sondern streut immer wieder seine Gedankengänge ein - ähnlich wie sein Sohn. Georg schreibt ein bisschen jünger, direkter, konzentrierter, wirkt aber dennoch schon reifer. Beide sind sympathisch - keine Frage, doch Jan-Olav hat mich teilweise ein bisschen verzweifeln lassen. Er ist ein Träumer, muss man dazu sagen. Ein bisschen wie ein Goldfisch, der sich - scheinbar - nicht wirklich lange auf eine Sache konzentrieren oder sich gar für eine 'Traumwelt' entscheiden kann.
Das hat manch eine Passage wirklich schwer gemacht. Anfangs war es vielleicht noch niedlich, aber nach ein paar Seiten ging mir diese Träumerei und diese Hirngespinste echt auf die Nerven. Da fing es an mich zu quälen. Zum Glück hat es nie so lange gedauert. Zwar spielte ich zwischendrin mit dem Gedanken das Buch abzubrechen, aber ich wollte doch wissen, wer nun 'das Orangenmädchen' ist, obwohl ich es mir fast von Anfang an schon gedacht habe.
Woran Jan-Olav, bzw. Georgs Vater, nun genau gestorben ist - da kann ich nur mutmaßen. Es wäre schön gewesen, wenn man das noch genauer erfahren hätte.
Wer ein etwas tiefgründigeres Jugendbuch sucht, das in gewisser Weise dem Sinn des Lebens nachgeht. Wer sich gern in Gedankenwelten verliert und "Was wäre wenn..." spielt, der ist hier sicher richtig. Meins war's nicht ganz.

Kurz: Stellenweise etwas zäh und etwas zu träumerisch. Eine philosophische Komponente lässt sich auch nicht von der Hand weisen. Eine etwas schwere, nachdenkliche Lektüre über das Leben, die Liebe und das Glück.



Weitere Informationen:
Special zum Autor
Verlag: dtv
Übersetzer: Gabriele Haefs
Taschenbuch
Seiten: 192
Originaltitel: Appelsinpiken
ISBN: 978-3-423-13396-8
Preis: [D] 8,90 €

Dienstag, 27. März 2012

[Rezension] Vertraute Gefahr von Michelle Raven

1. Band

Inhalt:
Die Bibliothekarin Autumn Howard wagt einen Neuanfang als Rangerin im Arches National Park in Utah. Doch schon am ersten Tag verletzt sie sich und wird von ihrem Kollegen Shane Hunter gerettet. Mit viel Geduld und Zuneigung gelingt es Shane, Autumns Vertrauen zu gewinnen. Aber dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, und nicht nur sie, sondern auch Shane schwebt in höchster Gefahr ...

[Quelle: egmont-lyx.de]



>>Leseprobe<<



Autumn Howard will nach einem einschneidenden Erlebnis in ihrer Vergangenheit einen Neuanfang starten. Niemand darf wissen, wo. Durch Kontakte nimmt sie einen Job als Ranger im National Arches Park an und trifft dort auf den charmanten Shane Hunter, nachdem sie sich auf einer kleinen Erkundungstour durch den Park verletzt hat.
Shane fühlt sich von Anfang an zu Autumn hingezogen, die ihn aber immer wieder abblockt. Denn Autumn kann keinen Männern mehr vertrauen. Jedoch beweist Shane fiel Geduld und so kommen sich beide langsam näher bis Autumn doch von vergangenen Erlebnissen eingeholt wird...

Der erste Band der Hunter Reihe.
Prinzipiell schätze ich ja Ravens Schreibstil sehr. Aber diesem Roman merkt man an, dass er bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, bzw. (soweit ich weiß?) ein Erstlingsroman ist. Zwischendurch habe ich tatsächlich überlegt, ob ich das Buch nicht abbrechen soll. Das hatte mehrere Gründe, aber auch überzeugende weiterzulesen.
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt - primär von Autumn und Shane, dritte Person, Vergangenheit. Der Erzählstil wirkt aber so... steif und gestelzt manchmal, dass ich mich (leider) oftmals quälen musste, um weiter zu lesen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das lag... Die Dialoge wirkten dazu noch wie aus einem Drehbuch, da die Charaktere richtig "Hochdeutsch" gesprochen haben und so korrekt einfach. Manchmal schimmerte etwas Farbe durch, aber diesen 'eigenen Stil' hatten sie trotzdem kaum. Vielleicht bin ich da auch zu sehr von den Ghostwalker Romanen beeinflusst.
Das nächste, was mich recht quälte, war Autumn selbst. Ich kann nicht sagen, dass ich sie nicht mochte oder unsympathisch fand. Aber ich konnte mich auch nicht wirklich in sie hineinversetzen und so mit ihr fühlen. Ich erkenne ihre Stärke durchaus an und respektiere sie. Aber ich war immer froh, wenn aus Shanes Sicht erzählt wird, obwohl er (bös' gesagt) ein bisschen wie ein liebeskranker Tölpel wirkte. Was aber auch sehr charmant war. Überhaupt fand ich Shane sehr sympathisch und niedlich, aber zwischen den beiden wurde es mir mit der Zeit ein bisschen zu kitschig.
Der Plot an sich war solide, aber auch nicht übermäßig spannend. Klar, kann man sich bei Romanen dieser Art das Ende denken - aber darum geht's mir nie. "Der Weg ist das Ziel", zumindest für mich. Es gab auch schon Passagen, die ich mit Spannung verfolgt habe, wo ich schmunzeln musste oder einfach nur schwärmerisch ein "hach, sooooo süß" in Gedanken ausstieß. So hielten sich die positiven und negativen Eindrücke in etwa die Waage. Außerdem wollte ich trotz allem wissen, wie es mit Autumn und Shane weitergeht.
Insgesamt habe ich wohl etwas viel erwartet. Der Roman ist nicht schlecht, aber eben (leider) in meinen Augen auch nichts besonderes. Er ist einfühlsam, sehr romantisch bis schon hin ins etwas kitschige, es gibt einen passabel spannenden Plot und eine "vertraute Gefahr".

Kurz: Die Erwartungen waren hoch und wurden leider nicht erfüllt. Trotzdem ein durchaus solides Werk. Autumn und ich lagen zwar nicht auf einer Wellenlänge, aber trotzdem gab es genügend Reize, sodass ich das Buch einfach beenden musste. Es gab prickelnde Gefühle, ein bisschen Spannung und ein nettes Liebespaar.



Weitere Informationen:
Verlag: EgmontLYX
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 384
Reihe: Hunter
ISBN: 978-3-8025-8371-1
Preis: [D] 9,95 €

Dienstag, 3. Januar 2012

[Rezension] Die dunklen Wächter: Sanfter Mond von Rachel Hawthorne

2. Band

Inhalt:
Beim nächsten Vollmond wird sich Lindsey zum Werwolf wandeln, ihr Schicksal scheint besiegelt. Sogar ihr Partner fürs Leben steht bereits fest: Connor, der von ihren Eltern, den mächtigsten Mitgliedern des Werwolfclans der dunklen Wächter, dazu bestimmt wurde. Aber damit will Lindsey sich nicht zufrieden geben. Sie mag Connor, doch jedes Mal, wenn sie Rafe sieht, erwachen in ihr Gefühle, die sie für Connor nie hatte. Wird sie ihr Schicksal herausfordern können?

[Quelle: randomhouse.de]


>>Leseprobe<<



Lindsey gehört einer kleinen Gruppe von Gestaltwandler an. Am ersten Vollmond nach ihrem 17. Geburtstag verwandeln sich die Gestaltwandler in Wölfe. Damit ihre Identität geheim bleibt, sind sie in der 'menschlichen' Welt präsent, haben aber gleichzeitig auch einen geheimen Unterschlupf tief in einem amerikanischen Nationalpark.
Es gibt eine Besonderheit: Die Mädchen wählen bei ihrer ersten Verwandlung einen Gefährten, der sich dann - für immer - an sie bindet. So kommt das Mädchen wohlbehalten durch die erste, schmerzhafte Verwandlung und überlebt (laut Aussage des Rates). Für Lindsey stand schon immer fest, dass Connor ihr Auserwählter ist. Seit klein auf ist sie mit ihm befreundet und kann sich keinen anderen an ihrer Seite vorstellen. Doch seit Kurzem bringt Rafe ihre Gefühlswelt vollkommen durcheinander...
Aber nicht nur Lindseys Gefühlswelt macht ihr Probleme. Die Bedrohung durch Bio-Chrome ist noch nicht abgewendet. Die Wissenschaftler der Organisation haben Wind von den Gestaltwandlern bekommen und wollen sie (oder einen von ihnen) unbedingt in ihre Gewalt bringen...

Der zweite Band der Dunklen Wächter Reihe.
Erzählt wird diesmal aus Lindseys Sicht, in der Ich-Perspektive. Im Fokus steht damit die junge Frau und ihre Gefühlswelt. Am Rande, oder im Hintergrund, strickt sich die Geschichte um die Bedrohung durch die Organisation Bio-Chrome weiter. Hawthornes Schreibstil ist dabei flüssig, kann aber nur an wenigen Stellen wirklich mitreißen und -fühlen lassen.
Vielleicht liegt das auch an Lindsey, die einerseits zu perfekt erscheint, andererseits aber bis beinahe zum Schluss nicht weiß, was sie will und mögliche Konsequenzen mehr oder minder verdrängt. Rafe hingegen mochte ich sehr gern. Er ist irgendwie geheimnisvoll und ein dunkler Retter, wobei aber auch er zu perfekt erscheint, ebenso wie alle anderen Charaktere.
Wer sich hier ein tiefgründiges Werk über (junge) Gestaltwandler erwartet, der ist fehl am Platze. Wer aber einfach nur für ein paar Stunden ein bisschen unterhalten werden möchte - mit einer Prise Magie, Natur und Intrigen - der ist hier genau richtig. Die Welt ist grob nach bekannten Schemen aufgebaut und die Story birgt nichts wirklich neues. Ist man sich dessen bewusst, kann man die Geschichte (für Zwischendurch?) wunderbar genießen.
Den ersten Teil hatte ich allerdings wesentlich positiver in Erinnerung. Ich will damit auch nicht die komplette Reihe verteufeln und insgesamt hat mir auch dieser Band ganz gut gefallen. Ich wusste ja, dass es nicht super-außergewöhnlich wird. Nur war ich einfach ein bisschen genervt von Lindsey.

Kurz: Etwas flache Geschichte, mit beinahe zu perfekten, aber liebenswerten Charakteren. Wer nichts "Neues" und "Außergewöhnliches" sucht, der wird hier garantiert fündig.




Weitere Informationen:
Verlag: Goldmann
Taschenbuch
Seiten: 256
Originaltitel: Full Moon
Reihe: Die dunklen Wächter / Dark Guardian
ISBN: 978-3-442-47333-5
Preis: [D] 8,99 €

Montag, 5. Dezember 2011

[Rezension] Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky

1. Band


Inhalt:
Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen – das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin – für den nur das wahre Leben offline zählt.
Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben – und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

[Quelle: luebbe.de]



Madeline, kurz Maddie, Freeman ist die Tochter von Kevin Freeman. Er hat die sogenannte Digital School gegründet. Jeder Bürger in den USA muss zur Digital School gehen. Das Schulsystem wird rein vom Computer aus gesteuert, ist also komplett digital. Das trägt dazu bei, dass die Menschen immer weniger aus ihrem Haus, ihrer Wohnung herausgehen. Das Leben spielt sich komplett online ab. Auch Maddie ist darin gefangen und erachtet es als vollkommen normal.
Bis sie eines Tages auf Justin trifft, der sie zu einer "offline" Lernstunde einläd und nach und nach ihr Leben verändert... Denn Justin ist ein Rebell, ein Gegner der Digital School.

Ich bin mir nicht sicher, ob es der Auftakt einer Serie ist oder nicht. Das Ende lässt es vermuten, aber ich habe leider nicht gefunden, ob dem so ist. Edit: Dank Reni, weiß ich nun, dass es eine Reihe wird. Zumindest scheint die Autorin an einem weiteren Maddie-Buch zu arbeiten!
Katie Kacvinsky erzählt die Geschichte aus Maddies Sicht, also in der Ich-Perspektive in der Vergangenheit. Unterbrochen werden die Kapitel ab und an von einem Tagebucheintrag von Maddie. Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Es gab zwar Stellen, die sich etwas zogen, die noch nicht ganz rund waren, aber insgesamt kommt man leicht durch's Buch. Allerdings hat mich der Stil nur in wenigen Szenen mitziehen können. Es wird gegen Ende besser und auf eine Art intensiver, aber insgesamt konnte der Schreibstil mich nicht besonders mitreißen.
Maddie ist ein interessanter Charakter. Ich kann nicht sagen, dass ich sie nicht mochte, aber besonders lieb gewonnen habe ich sie irgendwie auch nicht. Sie ist ein bisschen verquer. Einerseits ist sie schüchtern und zurückhaltend. Andererseits kann sie auch forsch und beinahe ungehemmt sein. Sie ist klug und intelligent, lernt im Laufe des Romans natürlich eine ganz neue Welt kennen und macht sicher auch Fehler. Was sie aber nur "echter" erschienen ließ. Trotzdem konnte ich keine rechte Beziehung zu ihr aufbauen.
Justin hingegen... den mochte ich gar nicht. Ich kann durchaus verstehen, warum Maddie sich in ihn verliebt. Er wird als absoluter Held beschrieben, als Schwarm aller, guter "Freund". Allerdings bleibt er distanziert und obwohl er selbstlos handelt, kam er mir doch manchmal egoistisch, verbissen und uneinsichtig vor. Er ist sicherlich ein netter Kerl, aber sympathisch war er mir ab einem bestimmten Punkt sicher nicht mehr.
Insgesamt war die Geschichte auch sehr durchwachsen. Sie kommt zwar - grob gesehen - schnell zum Punkt, lässt aber nach, nimmt dann wieder Fahrt auf, um dann wiederum auszulaufen. Es war wie eine langgezogene Achterbahnfahrt: Hügel rauf, Hügel runter. Ich will damit nicht sagen, dass es besonders zäh zu lesen war oder kaum Spannung hatte. Auch entwickelt sich Maddie nicht innerhalb von wenigen Tagen, sondern der Leser verfolgt ihren Werdegang durchaus länger. Trotzdem schwankte die Qualität in meinen Augen. Es war fast so, als hätte die Autorin eine bestimmte, spannende Szene geschrieben, wusste nicht, wie sie weitermachen sollte, schilderte den Alltag und dann kam die Idee zu einer neuen spannenden Szene.
Dabei widerspricht sich die Geschichte nicht oder wirkt "löchrig". Aber mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt, um voll dabei zu sein. Das mag an meiner 'Beziehung' zu Maddie liegen, am Schreibstil, der mir nur 'okay' gefallen hat oder am Thema selbst.

Kurz: Mittelmäßiger Dystopie-Roman mit durchwachsenen Charakteren. Wer sich mit Maddie verbunden fühlt, der sieht das vielleicht anders. Interessanter Ansatz, aber im Grunde genommen schon x-mal dagewesen und leider schwächelt die Umsetzung etwas.



Weitere Informationen:
Verlag: Boje
Hardcover
Seiten: 368
Originaltitel: Awaken
Reihe: ja
ISBN: 978-3-414-82300-7
Preis: [D] 15,99 €

Freitag, 25. November 2011

[Minirezension] Magische Verführung: Verlockung von Nalini Singh


Inhalt:
Schon als kleines Mädchen wünschte sich Annie nur eines: einen Gefährten, der sie liebt, wie sie ist. Inzwischen ist sie erwachsen, und als sie dem geheimnisvollen Zach begegnet, scheint ihr Traum zum Greifen nah. Doch Zach ist ein DarkRiver-Leopard. Werden die beiden es schaffen, alle Grenzen zu überwinden?

[Quelle: Klappentext]



Magische Verführung ist ein Kurzgeschichten-Band und enthält neben Verlockung (Gestaltwandler) noch die folgenden Geschichten:
- Verführung (Gestaltwandler)
- Engelspfand (Gilde der Jäger)
- Geschenk der Sterne

Die Bindung oder besser Beziehung zwischen Annie und Zach war selbst für meinen Geschmack zu schnell - viel, viel, viel zu schnell. Fand ich sehr schade. Vor allem durch Annies Charakter wirkte das noch unglaubwürdiger.
Dadurch habe ich die Geschichte auch nicht ganz so ernst genommen und konnte daher nur stellenweise wirklich mitfühlen. Obwohl beide Charaktere sympathisch waren. Mir wäre es lieber gewesen, wenn sich die Beziehung der beiden etwas langsamer entwickelt hätte - dann lieber ein paar Seiten mehr. Aber so war es leider noch unrealistischer als diese 'Bindungen' sowieso schon sind. Durch die Kürze fällt das aber noch einmal deutlich auf.
Auch hier braucht man, denke ich, nicht unbedingt Vorkenntnisse. Wer sich aber die Spannung im ersten, vielleicht auch zweiten Band nicht auch nur ansatzweise spoilern will, der sollte zumindest erst den ersten Band lesen. Allerdings kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass der Spoiler nur sehr, sehr streng genommen einer ist.

Kurz: Laue Liebesgeschichte für Zwischendurch. Durch die unrealistische Zeitabfolge, in der Annies und Zachs "Liebe erblüht" aber leider unrealistisch.



Weitere Informationen:
Enthält zudem ein Interview mit der Autorin aus der Loveletter-Ausgabe #62 vom März 2011.
Verlag: Egmont LYX
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 320
Originaltitel: Angel’s Pawn / Beat of Temptation / Stroke of Enticement
Reihe: Anthologie; Kurzgeschichten zur Gestaltwandler-Serie (Psy-Changeling) und zur Gilde der Jäger
ISBN: 978-3-8025-8609-5
Preis: [D] 9,99 €

Donnerstag, 20. Oktober 2011

[Rezension] Sleepless von Cyn Balog



Inhalt:
Eron DeMarchelle isn't supposed to feel this connection. He is a Sandman, a supernatural being whose purpose is to seduce his human charges to sleep. Though he can communicate with his charges in their dreams, he isn't encouraged to do so. After all, becoming too involved in one human's life could prevent him from helping others get their needed rest.
But he can't deny that he feels something for Julia, a lonely girl with fiery red hair and sad dreams. Just weeks ago, her boyfriend died in a car accident, and Eron can tell that she feels more alone than ever. Eron was human once too, many years ago, and he remembers how it felt to lose the one he loved. In the past, Eron has broken rules to protect Julia, but now, when she seems to need him more than ever, he can't reach her. Eron's time as a Sandman is coming to a close, and his replacement doesn't seem to care about his charges. Worse, Julia is facing dangers she doesn't recognize, and Eron, as he transitions back to being human, may be the only one who can save her. . . .
Even once they've become human again, Sandmen are forbidden to communicate with their charges. But Eron knows he won't be able to forget Julia. Will he risk everything for a chance to be with the girl he loves?

[Quelle: randomhouse.com]



Eron ist vor hundert Jahren gestorben - im Alter von 17. Aber er bekommt eine zweite Chance: Hundert Jahre lang muss er als Sandmann seinen Schutzbefohlenen zu einem guten Schlaf verhelfen. Wenn diese 'Schuld' getilgt ist, darf Eron wieder Mensch sein.
Julia hat gerade ihren Freund Griffin verloren. Sie hat eine aufrührende Vergangenheit hinter sich und wie sie genau zu Griffin stand, weiß sie selbst nicht so genau. Aber Julia ist auch eine von Erons Schutzbefohlenen, die Eron besonders mag.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Julias und Erons Sicht erzählt. In der Ich-Perspektive, Präsens.
Zum Schreibstil will ich mich nicht so ausführlich äußern, denn  so ausgeprägt sind meine Englisch-Kenntnisse einfach nicht. Ich hab alles recht gut verstanden und konnte es auch ganz gut lesen. Ich habe auch durchaus mitbekommen, dass Eron etwas 'altertümlich' spricht und erzählt. Wie ausgeprägt das im Detail ist... Aber ich denke mit guten Englisch-Kenntnissen fällt das durchaus auf.
Den Anfang fand ich schon recht schleppend. Bis die Geschichte wirklich richtig ins Laufen kommt, ist man beinahe bei der Hälfte! Und das bei einem dünnen Buch! Fand ich etwas schade. Die Geschichte an sich plätschert so dahin. Obwohl die Idee mit dem Sandmann total interessant ist und wirklich Potential hat, hat Balog die Geshcichte in meinen Augen einfach etwas 'lasch' umgesetzt. Mir fehlte die Atmosphäre, auch ein bisschen das Einfühlungsvermögen in die Charaktere. Es hat mich nur an wenigen Stellen berührt.
Eron ist ein sympathischer Charakter. Ein alter Gentleman eben. Vielleicht ein bisschen zögerlich, aber alles in allem nett und pflichtbewusst. Vielleicht in manchen Dingen auch ein bisschen ernst. Julia mochte ich auch gerne. Sie musste einiges durchmachen, hat dabei aber trotzdem ihre Träume nicht aus den Augen verloren und arrangiert sich mit ihrer Situation so gut es eben geht. Griffin und Chimere hingegen... Ich konnte sie nicht ganz durchschauen, nicht ganz einordnen. Sie waren mir weder besonders sympathisch noch hatte ich eine Abneigung gegen sie. Die Stimmung war teilweise vielleicht auch etwas drückend. Immerhin stirbt Griffin ja gleich zu Beginn und Eron sieht sich langsam mit den Problem seines 'Wieder-Mensch-Seins' konfrontiert. Auch Julia hat es, wie erwähnt, nicht einfach.
Was ich auf jeden Fall nicht unerwähnt lassen möchte, ist die Kapitelgestaltung. Bzw. die Kapitelanfänge. Denn, wenn die Sicht wechselt, so wird es je mit "Eron" oder "Julia" umschrieben. Jeder der beiden hat seine eigene Typografie (der Überschrift) und eine eigene Grafik (Eron einen Sichelmond, Julia die Pfingstrose, die man auf dem Cover sieht). Ich fand das sehr schön und war auch etwas erstaunt, wie diese Elemente eingesetzt wurden.

Kurz: Optisch toll. Der Inhalt und die Emotionen schwächeln in meinen Augen etwas. Trotzdem: Wer mal etwas anderes lesen will, kann getrost zugreifen. Auch sehr praktisch für Zwischendurch, da es ja nicht allzu lang ist.



Weitere Informationen:
Verlag: Ember / Randomhouse
Taschenbuch
Seiten: 240
ISBN: 978-0-385-73849-1
Preis: [D] ~ 7,00 €

Dienstag, 27. September 2011

[Rezension] Magyria: Das Herz des Schattens von Lena Klassen

1. Band

Inhalt:
Die junge Deutsche Hanna gerät in Budapest in den Streit zwischen den Vampiren Mattim – der versucht, das Gute in sich zu bewahren – und Kunun, der sich ganz der Finsternis ergeben hat. Um nicht von der Dunkelheit überwältigt zu werden, benötigt Mattim einen starken Halt auf der lichten Seite, den nur Hanna ihm geben kann. Jetzt muss die junge Frau sich fragen, ob sie für ihre Liebe zu Mattim bereit ist, alles aufzugeben – sogar ihre Menschlichkeit …

[Quelle: randomhouse.de]



Hanna hat gerade ihr Abitur bestanden. Doch statt gleich studieren zu gehen will sie ein Jahr ins Ausland - als Au-pair. Doch Hanna will nicht, wie viele andere, in die USA oder Australien, sondern nach Ungarn. Budapest, um genauer zu sein. Dort lebt nämlich ihre Gastfamilie mit den beiden Kindern, dem achtjährigen Attila und der vierzehnjährigen Réka. Das Vertrauen der Teenietochter zu gewinnen, ist aber gar nicht so einfach. Denn Réka hat einen Freund, der um einiges älter ist als sie. Das macht Hanna ein bisschen stutzig, vor allem als sie hört, dass sich Réka an die Treffen mit ihm gar nicht erinnern kann... Stecken Drogen dahinter? Oder etwas ganz anderes?
Gleichzeitig in einer anderen Welt, Magyria. Dort lebt der junge Lichtprinz Mattim. Er verteidigt mit den Flusshütern die Hauptstadt Akink gegen Wölfe und die sogenannten Schatten. Denn die greifen immer wieder an, beißen die Magyrianer und verwandeln sie so ebenfalls in Schatten und Wölfe. Mattim weiß, dass mehr dahinter stecken muss und gibt sich nicht mit der Verteidigung zufrieden, wie es sein Vater, König Farank, angeordnet hat. Was wollen die Schatten? Woher nehmen sie plötzlich die Kraft sich sogar bei hellem Tageslicht zu zeigen? Mattim riskiert alles, um Akink vor dem Untergang zu retten...

Der erste Band der Magyria-Reihe.
Die Geschichte um Magyria, Mattim und Hanna wird abwechselnd aus Mattims und Hannas Sicht erzählt (dritte Person, Vergangenheit). Es gibt aber auch Passagen, die aus der Sicht anderer Personen erzählt werden.
Klassens Schreibstil ist... einerseits durchwachsen und andererseits sehr konstant. Es gab Stellen, in die ich besser eintauchen konnte, aber hauptsächlich auch Stellen, die mich in kaum einer Weise berührt haben. Die Autorin hat einen sehr blumigen, fast metaphorischen Schreibstil. Es wird viel um den heißen Brei geredet, was vielleicht Spannung erzeugen soll, aber im Endeffekt quält man sich eher durch. Viele Stellen sind auch ziemlich zäh, wie bereits erwähnt. Es lässt sich zwar insgesamt flüssig lesen, aber die beinahe übermächtige Detailverliebtheit und blumigen Umschreibungen haben mir den Spaß beim Lesen schon etwas genommen.
Hinzu kommt, dass der Anfang wirklich extrem zäh ist. Man wird in Mattims Welt geschleudert und weiß erst mal gar nichts. Was nicht so schlimm wäre, wenn die Autorin - so schien es mir - nicht davon ausgehen würde, dass der Leser Magyria selbst auch schon kennt und die Tricks und Kniffe inne hat. Das löst sich dann zwar mit der Zeit, aber trotzdem ist man die ersten Seiten doch schon verwirrt. Erst als Mattim und Hanna aufeinander treffen, wird es interessanter - und das ist 'erst' bei der Hälfte des Buches, also nach knapp 250 Seiten. Das dauerte mir persönlich viel zu lange. Auch, weil viele Details und Fragen, die man hätte klären können, bis dato immer noch im dunkeln bleiben.
Mattims Passagen fand ich meistens interessanter. Weil es bei ihm um die Rettung Akinks geht. Warum, wieso, weshalb. Er ist eher aktiv, etwas sturköpfig, etwas unüberlegt und ein klein bisschen (wie es sich für einen Prinzen gehört) arrogant.
Zwar geht es um Vampire oder Schatten, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es um die "klassischen" Vampire geht. Für mich waren die Wesen immer Schatten. Eine eigene Gattung, wenn man so will. Klar, diese Wesen saugen Blut und sind in unserer Welt eben als Vampire bekannt. Aber in Magyria sind es Schatten. Ich weiß nicht, woher dieses Gefühl kam, aber ich habe das Buch einfach nicht als "Vampir-Roman" angesehen (auch wenn viel dafür spricht).
Und vielleicht kommt daher auch die anfängliche Verwirrung: Es gibt Wölfe, Schattenwölfe und Schatten (= Vampire) in Magyria. Wenn ein Bewohner gebissen wird, wird er zum Schatten oder zum Wolf. Oder zum Schattenwolf. So ganz bin ich auch nach dem Ende noch nicht dahinter gestiegen, was nun den Ausschlag gibt. Zumal die Menschen in unserer Welt sich eben nicht verwandeln. Teilweise widersprach es sich hier auch. Es gab eine Szene, in der erklärt wurde, dass man zum Schatten wird, wenn man vom Wolf gebissen wird - und umgekehrt. Aber dann hieß es (viel) später, dass sich manche Schatten in Wölfe verwandeln. Keine Begründung - Tatsache.
Das ist auch der springende Punkt: Es wird kaum etwas aufgeklärt. Man bleibt mit so vielen Fragen zurück, die einfach nicht geklärt werden. Zum Beispiel, warum Kunun zum Schatten wurde (es gibt Andeutungen, mehr nicht) und warum er so verbittert um Akink kämpft (man kann sich das vorstellen, aber direkt ausgeprochen wird es auch hier nicht). Mir kam es so vor, als wäre die Story hier nicht so gut durchdacht oder nicht gut genug.
Die Charaktere... Tja. Zu denen konnte ich auch keine rechte Bindung aufbauen. Sie ließen mich irgendwie kalt. Wie Puppen. Auch wenn sie emotional wurden. So wie die Liebe zwischen Mattim und Hanna. Das kam mir vor wie ein Märchen. Es hat nur hie und da mal gekribbelt und gefunkt, aber mehr (leider) auch nicht. Ich musste ständig an Märchen denken. Wobei Märchen ja eher kurz, direkt und bündig gehalten werden und das hier das komplette Gegenteil war. Auch die ganze Erzählweise, der Schreibstil kam mir "typisch Russisch" vor. Ich will damit nicht diskreminieren oder dergleichen, aber ich hatte dieses Gefühl beim Lesen. So stelle ich mir einen russischen (Liebes)Roman vor. Wie gesagt, nicht, dass ich es an irgendwas im Speziellen festmachen konnte. Es war einfach nur der Gesamteindruck.
Ich fand es sehr schade, dass ich mit Mattim und Hanna nicht mitfühlen konnte - oder besser gesagt kaum. Die Geschichte an sich bietet wirklich viel Potential. Sie hat tolle und coole Ansätze, aber die Umsetzung hat mir persönlich einfach nicht so gefallen.
Bei aller Kritik: Es gab durchaus auch Stellen, die spannend waren, wo ich mitgefiebert habe. Aber die kamen halt leider sehr spät. Mir wurde der Mund vor Geheimnissen und dieser neuen Welt wässrig gemacht, aber es hat mich dann doch etwas enttäuscht, dass alles so vernebelt war. Es kam mir vor als würde ich an einem Eisberg rumkratzen - an dem Teil überm Wasser. Es bleibt alles ein bisschen oberflächlich und mit vielen Worten.
Zum Cover kann ich nur sagen: TOP! Ich hab mich auf Anhieb verliebt. Ich liebe türkis und es fällt einem ja auch ins Auge. Schnörkel und diese Schnörkelschriften finde ich auch ganz toll.

Kurz: Etwas langatmige Geschichte mit vielen tollen Ansätzen. Es gibt auch einige spannende Passagen, die mitreißen können, aber bis dahin muss man sich auch erst einmal durchbeißen. Der Schreibstil hat mir persönlich einfach ein bisschen die Freude am Lesen genommen. Wer die Art mag, den wird das Buch wesentlich mehr begeistern als mich! Ich hätte mir mehr von Magyria an sich gewünscht, trotzdem bleibt es eine "etwas andere" Vampir-Geschichte.





Weitere Informationen:
Verlag: blanvalet
Taschenbuch
Seiten: 576
Reihe: Magyria
ISBN: 978-3-442-26810-8
Preis: [D] 9,99 €

Donnerstag, 15. September 2011

[Rezension] Blood Dragon 1: Drachennacht von Kira Maeda

1. Band

Inhalt:
Die Archäologin Elisa ist fasziniert von den Legenden rund um den historischen Dracula, Vlad Tepes, und dessen Brüder Mircea und Radu. Sie erhält den Auftrag, in Rumänien nach den Ursprüngen der Dracula-Legende zu forschen und trifft dabei auf einen Nachfahren Vlad Tepes': Victor Dracul.
In Visionen sieht sie immer wieder sich selbst zur Zeit Vlad Tepes', leidenschaftlich verbunden mit dessen Bruder Mircea, dem Victor bis aufs Haar gleicht.
Elisa ist zunehmends verwirrt, da sie sich sowohl zu Mircea als auch zu Victor hingezogen fühlt, und kann kaum noch zwischen Visionen und Realität unterscheiden.
Doch in den eng verknüpften Schicksalen der drei Brüder, die einem alten und mächtigen Geschlecht von Drachen angehören, spielt Elisa eine wichtige Rolle, denn sie ist die Wiedergeburt der Frau, um die Mircea und Dracula einst kämpften. Dracula wurde damals über Elisas Verlust wahnsinnig, weswegen seine Brüder sich gegen ihn wandten und ihn einsperrten.
Doch nun, Jahrhunderte später, ist Dracula wieder frei und sinnt auf Rache ...

[Quelle: plaisirdamourbooks.de]



Elisa erforscht die Legende von Dracula. Durch die Gesellschaft zum Erhalt karpatischer Sagen ist es Elisa möglich nun auch eine Feldstudie in Rumänien durchzuführen.
Die Einheimische Naruka steht ihr dabei als Assistentin zur Verfügung. Doch als die Forschungsgruppe einen abgetrennten Höhlenraum in einer größeren Höhle nahe der alten Dracula-Stätte findet, gerät das Projekt beinahe außer Kontrolle. Elisa hat plötzlich seltsame Visionen und auch die Gesellschaft zum Erhalt karpatischer Sagen benimmt sich seltsam - allen voran der Boss Victor.
Die Visionen nehmen Elisa immer mehr gefangen und dann taucht auch noch ein Drache auf - oder nein, zwei! Elisa sieht beide kämpfen und erfährt so, was hinter der Dracula-Sage steckt...

Der erste Band der Blood Dragon Serie.
Maedas Schreibstil ist flüssig und sinnlich. Der Roman ließ sich leicht lesen und besonders die erotischen Szenen waren gut und bildhaft beschrieben.
Die Geschichte und Charaktere an sich... Da schwanke ich etwas. Anfangs fand ich Elisa ganz sympathisch. Das wechselte dann aber immer wieder leicht. Mal fand ich sie egoistisch, mal wieder lieb. Victor/Mircea ist auch etwas undurchsichtig, genau wie seine Brüder. Die kleine Geschichte um Naruka und Karad fand ich hingegen sehr schön.
Auch wie sich alles entwickelt... Es gibt natürlich viele erotische und teilweise auch ganz schöne Hardcore-Szenen. Nach etwa 50 Seiten dachte ich, dass es ein Porno zum lesen wäre... Aber dann wird sich wieder mehr auf die Geschichte von Dracula konzentriert (nicht, wie man sie volkstümlich kennt). Und zwischendurch immer mal wieder Sex- und Erotik-Szenen. Allerdings konnte ich mich mit manchen Fantasien nicht ganz so anfreunden. Aber gut.
Die Entwicklung von Elisa ging mir dann gegen Ende auch ein bisschen zu schnell. Erst wird herumgerätselt und sie tappt im Dunkeln und dann scheint alles sonnenklar. Fand ich teilweise etwas unglaubwürdig. Auch wurden manche Sachen, finde ich, etwas steif dargestellt oder beschrieben.
Ich bin immer noch hin und her gerissen. Einerseits fand ich Drachennacht wirklich gut und in gewisser Weise auch originell, andererseits weist es in meinen Augen halt doch noch Schwächen an der Geschichte und den Charakteren auf.

Kurz: Ein super-erotischer Drachenroman mit viel "Bauchprickeln" und einer ganz neuen Auffassung der Dracula-Sage. Allerdings schwanken die Erzählung und die Charaktere in der Qualität und Entwicklung etwas. Einen Blick können Drachenliebhaber und 'Romantasy-Leser' trotzdem riskieren!




Weitere Informationen:
Verlag: Plaisir d'Amour
Taschenbuch, Klappenbroschur
Seiten: 256
Reihe: Blood Dragon
ISBN: 978-3938281666
Preis: [D] 14,90 €

Dienstag, 13. September 2011

[Rezension] Flavia de Luce 1: Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley

1. Band
Inhalt:
Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt – ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels – seine neunmalkluge Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und – ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist – ihr Vater hat nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist …

[Quelle: randomhouse.de]



Flavia ist elf und gehört zu der angesehenen Familie de Luce. Mit ihrem Vater, ihren beiden Schwestern Daphne und Ophelia und dem Gärtner Dogger wohnt sie auf Buckshaw, dem Anwesen der Familie de Luce. Dort hat sie einen ganz besonderen Rückzugsort: Ein Chemielabor. Denn Chemie ist die große Leidenschaft der intelligenten Elfjährigen.
Als Flavia eines nachts einen Streit ihres Vaters mit einem Fremden belauscht und seine Leiche kurz darauf im Garten, genauer gesagt im Gurkenbeet, findet, ist Flavia nicht entsetzt, sondern fasziniert. Sie ruft erst Dogger und dann die Polizei. Schnell wird Flavias Vater verhaftet, doch Flavia spürt, dass da mehr dahinter stecken muss...

Der erste Band um Flavia de Luce.
Erzählt wird die Geschichte von Flavia selbst in der Ich-Perspektive, Vergangenheitsform. Flavia ist ein sehr aufgewecktes Kind. Ich hab sie gleich von Anfang an gemocht. Sie weiß, besonders für ihr Alter, sehr viel, ist gewitzt und benimmt sich kaum wie ein Kind. Lediglich, wenn sie ihrer großen Schwester Ophelia Streiche spielt.
Es gibt einige witzige Szenen und mindestens genausoviele, wo man über Flavia schmunzeln muss. Aber auch kniffliges gilt es zu lösen, immerhin spielt Flavia selbst Detektivin und versucht den myteriösen Mordfall im hauseigenen Gurkenbeet aufzudecken. Ihre Chemiekenntnisse kommen ihr da sehr zu Hilfe.
Krimi ist und bleibt auch nicht mein Genre. Stellenweise hat sich das Buch so zäh gelesen, weil Flavia immer wieder abschweift und erst - gefühlt - ellenlang überlegt, bevor was passiert. Man ist beinahe auf Schritt und Tritt ganz nah bei ihr dabei, liest ihre unzähligen, manchmal wirren Gedanken. Stellenweise musste ich mich echt quälen, weil man auch oft in die falsche Richtung gelotst wurde und dann kamen andere Kleinigkeiten dazu, die zwar zur Lösung beitrugen, aber in fitzeliger, seitenlanger Ausführlichkeit zusammengetragen wurden.
Nur Flavia hielt mich bei der Stange. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich das Mädchen mochte und wie oft ich gestaunt und geschmunzelt habe, weil sie sich benimmt, wie sie sich nun mal benimmt. Wie ein 11-jähriges Mädchen, das die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, aber halt trotzdem ein spitzbübisches, findiges Kind bleibt. Fasziniert war ich von ihren Chemiekenntnissen. Das war noch nie mein Fach und ich hab auch kaum was behalten, aber Junge. Wenn alles stimmt, was da drin steht - Hut ab, Flave! Doch für jemanden, der sich dafür nicht oder kaum interessiert, wird es eben auch schnell langweilig.
Den Kriminalfall an sich fand ich auch durchaus interessant, aber der Weg war mir größtenteils - leider - einfach zu zäh!
Ich will gar nicht mehr zu viel sagen, weil mich das Lesen doch recht erschöpft hat. Zudem ist einiges auch für den Fall wichtig und findige Leser können sicherlich schneller und besser kombinieren als ich.

Kurz: Aufgewecktes Mädchen mit phänomenalen Chemiekenntnissen und guter Kombinationsgabe, aber leider mit sehr ausführlichen, beinahe langwierigen Beschreibungen. Die haben mir den Lesespaß dann doch etwas arg gedämpft.




Weitere Informationen:
Verlag: Penhaligon
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 384
Originaltitel: The Sweetness at the Bottom of the Pie
Reihe: Flavia de Luce
ISBN: 978-3-7645-3027-3
Preis: [D] 19,95

Sonntag, 31. Juli 2011

[Rezension] Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek



Inhalt:
Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ...
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …

[Quelle: droemer-knaur.de]



Zwei Studenten nehmen an einem Experiment ihres Professors teil: Sie sollen eine Patientenakte über den "Seelenbrecher" lesen.
Der "Seelenbrecher" entführte drei junge Frauen. Eine von ihnen starb kurz nachdem die Polizei sie gefunden hatte. Äußerlich hatten die Frauen keine Verletzungen, aber sie wurden in einer Art Koma aufgefunden.
Die Patientenakte ist mehr wie ein Roman geschrieben und schildert die Erlebnisse eines Vorfalls in der Teufelsbergklinik, einer Psychiatrie. Ein Mann mit Gedächtnisverlust wurde dort eingeliefert. Einen Tag vor Weihnachten herrscht ein schlimmer Schneesturm und durch einen Unfall sind die Insassen der Klinik von der Außenwelt abgeschnitten.
Und unter ihnen befindet sich der "Seelenbrecher".

Mein erstes (gelesenes) Buch von Sebastian Fitzek. Gehört habe ich bereits AmokSpiel und Der Augensammler.
Erzählt wird die Geschichte einmal aus der Sicht des Professors und einmal aus Sicht Caspars, dem Mann mit dem Gedächtnisverlust aus der Patientenakte. Beides Mal aus Sicht der dritten Person.
Ich mag voreingenommen sein, aber Fitzeks Schreibstil eignet sich wunderbar zum erzählen, bzw. zum Zuhören. Beim Lesen hatte ich daher ein bisschen Schwierigkeiten mich ganz in die Geschichte einzufühlen. Aber nach ein paar Seiten hat das ganz gut geklappt.
Was mich immer wieder fasziniert ist, wie der Autor den Leser (oder Hörer) auf falsche Fährten lockt. Zwar konnte ich mir einiges zusammenreimen, aber erst kurz bevor die Geschichte die Wendung, bzw. das "Geheimnis" sowieso gelöst hat. Wie ein Puzzle muss man sich die Geschichte Stück für Stück selbst zusammenpuzzlen und vielleicht ein falsch gelegtes Teil mal an anderer Stelle probieren.
Das mach den Roman sehr spannend - und auch ein bisschen gruslig. Wozu das Setting sicherlich auch beiträgt. Durch die (selten) wechselnden Sichtweisen bekommt man noch weitere Puzzlestücke vorgelegt, die sich nach und nach zusammensetzen.
Der Protagonist Caspar ist ein leeres Blatt - anfangs. Er erinnert sich an nichts mehr und so versucht er Schritt für Schritt den Schleier zu lüften. Mit dem Leser. Ich kann selbst nicht sagen, ob ich Caspar sympathisch oder unsympathisch fand. Ich habe an einigen Stellen mit ihm mitgefühlt, das sicher, aber nicht er hat mich in die Geschichte gezogen, sondern mehr die Ereignisse und die Athmosphäre selbst. Auch ein Weg den Leser zu fesseln.
Einzig ein Charakter ging mir nach kurzer Zeit auf die Nerven: Der Sanitäter Tom Schadeck. Dass ihm nicht einer der anderen Charaktere, pardon, das Maul gestopft oder ihn zumindest "unschädlich" gemacht hat... Welch Tragödie. Andererseits trug besonders dieser Charakter zu der panischen, hysterischen Athmosphäre bei.
Vielleicht sollte ich noch allen "Zuerst-Danksagung-Leser" sagen: Ihr werdet nichts über das Ende der Geschichte erfahren, wenn ihr die Danksagung zuerst lest. Das fand ich ganz besonders gut, obwohl ich sie diesmal tatsächlich als letztes gelesen habe.

Kurz: Spannend, detektivisch, kribbelnd - ein ganz besonderer deutscher Psychothriller! Auch, wenn mir Der Augensammler besser gefallen hat.




Weitere Informationen:
Trailer
Verlag: Knaur.
Taschenbuch
Seiten: 368
ISBN: 978-3-426-63792-0
Preis: [D] 8,99 €