Inhalt:
Charles Xavier und Erik Lehnsherr sind die beste Freunde. Die jungen Männer entdecken eine Gemeinsamkeit: Sie sind Mutanten und lernen gemeinsam, ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten zu beherrschen. Nach und nach versammeln sie weitere Mutanten um sich, die sich zunehmend in zwei Lager spalten: Xavier gründet als Professor X die X-Men und Lehnsherr unter seinem neuen Namen Magneto die Brotherhood. Die einst besten Freunde beginnen den Kampf gegeneinander.
[Quelle: amazon.de]
Meine Meinung:
Gleich vorweg: Ich liebe die X-Men Filme! Ich weiß, dass gerade die Comic-Fans nicht sonderlich viel von den Verfilmungen halten, aber ich mag sie wirklich gern.
Die Schauspieler haben wirklich gute Arbeit geleistet und man entdeckt da wirklich einige Bekannte: James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Edi Gathegi, Kevin Bacon. Letzterer wieder in einer Glanz-Bösewicht-Rolle! Meiner Meinung nach kann Bacon einfach wunderbar den ekligen, durchtriebenen Schurken spielen. Obwohl ich ihn anfangs fast nicht erkannt hätte!
Die Anfangsszene gab's so ähnlich schon einmal in einem X-Men-Film. Ich bin mir aber gerade nicht mehr sicher in welchem... Es zeigt wie die Juden in die KZs getrieben wurden und wie Eriks (Magnetos) Gabe/Mutation zum Vorschein tritt. Auch wurde altes Filmmaterial aus dem kalten Krieg benutzt, was ich imm ganz lustig finde. Es haucht dem Film ein bisschen mehr "Realität" ein.
Überhaupt fand ich es sehr spannend die Anfänge der X-Men zu verfolgen. Wie sich Charles (Prof. X) und Erik (Magneto) getroffen und kennen gelernt haben. Wobei ich da ein bisschen die "tiefe" Freundschaft zwischen den beiden vermisst habe. Es wurde zwar in Dialogen und einigen Szenen klar, dass sie sich wie Brüder sehen, aber bei mir kam das nicht so ganz rüber... Man sieht, dass sie einander nahe stehen, aber... es fehlt einfach an dieser Tiefe.
Ich fand es geschickt, wie man die Story der Mutanten in den kalten Krieg eingebunden hat. Die Eckfakten und -daten stimmten, aber so sieht man ein anderes "hinter den Kulissen", was sich perfekt angepasst hat. Ebenso erstaunlich fand ich Eriks Wandlung. Er wurde als Kind/Jugendlicher misshandelt, sinnt nach Rache und trotzdem schwenkt er diesen radikalen Kurs ein. Tatsächlich hat ihn sein Peiniger mehr geprägt als ich dachte, wobei ich das fast ein bisschen unglaubwürdig fand.
Nichtsdestotrotz war der Film einfach super.
Kurz: Wer bereits die anderen X-Men-Filme mochte, wird auch diesen mögen!
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Montag, 12. März 2012
Mittwoch, 14. Dezember 2011
[Filmrezension] Tarzan
Inhalt:
Tarzans Eltern erleiden Schiffbruch vor der afrikanischen Küste und bauen sich dort ein Heim auf. Zu dieser Zeit hat auch Gorilladame Kala Nachwuchs. Doch das Schicksal in Form des Gepards (?) Sabor. Denn dieser reißt nicht nur Kalas und Kerchaks Sohn, sondern auch Tarzans Eltern. Kala findet dann den Säugling und nimmt ihn in der Gorillaherde auf.
Doch Tarzan hat es nicht leicht, denn er ist nunmal kein Gorilla und weiß auch nicht, dass es andere 'seiner Art' gibt. So versucht er sich anzupassen und akzeptiert zu werden, vor allem von seinem Ziehvater und Alphamännchen Kerchak.
Als dann eines Tages Menschen in den afrikanischen Dschungel kommen, ist Tarzan fasziniert von ihnen. Während Jane und ihr Vater Archimedes Porter nur im Sinn haben die Gegend und vor allem die Gorillas zu erforschen, will ihr 'Beschützer' Clayton etwas ganz anderes: Mit den Gorillas Geld verdienen...
Als ich Tarzan damals das erste Mal gesehen habe, mochte ich den Film nicht so sehr. Ich kann nicht beschreiben, warum, aber mit dem Film wurde ich einfach nicht warm - nehmen wir eine bestimmte Szene aus. Deswegen habe ich ihn lange nicht so häufig gesehen wie andere Disney-Filme. Aber wenn ich ihn mir jetzt anschaue, kann ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen, was ich an Tarzan nicht mochte.
Fangen wir bei der Musik an: Die mochte ich schon immer und finde sie einfach nur fantastisch. Es passt hier wirklich jeder Ton, jede Note, jeder Song und jede Liedzeile! Faszinierend finde ich auch, dass der Anfang ohne jeglichen (Sprech)Text auskommt. Die Musik trägt die Szenen, schafft pure Emotionen und hilft dem Zuschauer komplett in den Dschungel und Tarzans Geschichte einzutauchen. Auch wenn der Anfang so traurig ist, dass ich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, weinen muss.
Die Charaktere sind alle liebenswert - bis auf Clayton, den Bösen natürlich. Der kleine Tarzan erinnert mich immer irgendwie an den kleinen Hercules. Fragt mich nicht wieso. Er ist so süß und bemüht sich einfach dazu zu gehören, aber nicht nur Menschenkinder können grausam sein. Terk ist beinahe das genaue Gegenteil: Das Gorillamädchen ist voll integriert, akzeptiert, wild, unbändig und 'frei Schnauze'. In Kombination mit dem Elefanten Tantor geben die drei ein herrliches Gespann ab. Meine Lieblingsszene findet ihr (zwecks Zitat) weiter unten. Ich kann mich da wirklich jedes Mal wegschmeißen vor Lachen. Auch Jane, die ja mal eine ganz andere weibliche Disney-Hauptfigur ist, mochte ich gleich. Okay, sie ist ein Riesenplappermaul, aber trotzdem von der ersten Sekunde an sympathisch, chaotisch, ein bisschen naiv, lustig und schlicht liebenswert.
Ein kleines Manko: Die Muskeln, bzw. deren Form, vor allem bei Tarzan, fand ich etwas sehr übertrieben dargestellt. Da der Stil ja nicht so extrem wie bspw. bei Hercules ist, fand ich es nicht passen. Trotz allem mochte ich Tarzan an sich auch. Es ist wunderbar zu sehen, wie aus dem kleinen, aufgeweckten Säugling, ein Mann wird, der für seine Familie und Werte, im weitesten Sinn, einsteht.
Einen kleinen Gag haben sich die Macher auch einfallen lassen: Die Porters haben nämlich in ihrem Lager ein Teeservice, das man auch kurz in Großaufnahme sieht. Ratet mal, woher dem Disney-Fan das bekannt vorkommt? Natürlich aus Die Schöne und das Biest!
Kurz: Ein dynamischer, gefühlvoller und vor allem lustiger Film. Die Musik ist schlichtweg atemberaubend und hilft, neben den tollen Zeichnungen, den Zuschauer mitten in den Dschungel zu versetzen. Auf jeden Fall einen zweiten Blick wert!
Weitere Informationen:
In Hamburg wird das Musical zu Tarzan aufgeführt.
Es gibt noch zwei weitere Filme: Tarzan 2 und Tarzan & Jane.
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Tarzan
Regie: Chris Buck, Kevin Lima
Länge: 85 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Auf DVD erhältlich.
Tarzans Eltern erleiden Schiffbruch vor der afrikanischen Küste und bauen sich dort ein Heim auf. Zu dieser Zeit hat auch Gorilladame Kala Nachwuchs. Doch das Schicksal in Form des Gepards (?) Sabor. Denn dieser reißt nicht nur Kalas und Kerchaks Sohn, sondern auch Tarzans Eltern. Kala findet dann den Säugling und nimmt ihn in der Gorillaherde auf.
Doch Tarzan hat es nicht leicht, denn er ist nunmal kein Gorilla und weiß auch nicht, dass es andere 'seiner Art' gibt. So versucht er sich anzupassen und akzeptiert zu werden, vor allem von seinem Ziehvater und Alphamännchen Kerchak.
Als dann eines Tages Menschen in den afrikanischen Dschungel kommen, ist Tarzan fasziniert von ihnen. Während Jane und ihr Vater Archimedes Porter nur im Sinn haben die Gegend und vor allem die Gorillas zu erforschen, will ihr 'Beschützer' Clayton etwas ganz anderes: Mit den Gorillas Geld verdienen...
Als ich Tarzan damals das erste Mal gesehen habe, mochte ich den Film nicht so sehr. Ich kann nicht beschreiben, warum, aber mit dem Film wurde ich einfach nicht warm - nehmen wir eine bestimmte Szene aus. Deswegen habe ich ihn lange nicht so häufig gesehen wie andere Disney-Filme. Aber wenn ich ihn mir jetzt anschaue, kann ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen, was ich an Tarzan nicht mochte.
Fangen wir bei der Musik an: Die mochte ich schon immer und finde sie einfach nur fantastisch. Es passt hier wirklich jeder Ton, jede Note, jeder Song und jede Liedzeile! Faszinierend finde ich auch, dass der Anfang ohne jeglichen (Sprech)Text auskommt. Die Musik trägt die Szenen, schafft pure Emotionen und hilft dem Zuschauer komplett in den Dschungel und Tarzans Geschichte einzutauchen. Auch wenn der Anfang so traurig ist, dass ich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, weinen muss.
Die Charaktere sind alle liebenswert - bis auf Clayton, den Bösen natürlich. Der kleine Tarzan erinnert mich immer irgendwie an den kleinen Hercules. Fragt mich nicht wieso. Er ist so süß und bemüht sich einfach dazu zu gehören, aber nicht nur Menschenkinder können grausam sein. Terk ist beinahe das genaue Gegenteil: Das Gorillamädchen ist voll integriert, akzeptiert, wild, unbändig und 'frei Schnauze'. In Kombination mit dem Elefanten Tantor geben die drei ein herrliches Gespann ab. Meine Lieblingsszene findet ihr (zwecks Zitat) weiter unten. Ich kann mich da wirklich jedes Mal wegschmeißen vor Lachen. Auch Jane, die ja mal eine ganz andere weibliche Disney-Hauptfigur ist, mochte ich gleich. Okay, sie ist ein Riesenplappermaul, aber trotzdem von der ersten Sekunde an sympathisch, chaotisch, ein bisschen naiv, lustig und schlicht liebenswert.
Ein kleines Manko: Die Muskeln, bzw. deren Form, vor allem bei Tarzan, fand ich etwas sehr übertrieben dargestellt. Da der Stil ja nicht so extrem wie bspw. bei Hercules ist, fand ich es nicht passen. Trotz allem mochte ich Tarzan an sich auch. Es ist wunderbar zu sehen, wie aus dem kleinen, aufgeweckten Säugling, ein Mann wird, der für seine Familie und Werte, im weitesten Sinn, einsteht.
Einen kleinen Gag haben sich die Macher auch einfallen lassen: Die Porters haben nämlich in ihrem Lager ein Teeservice, das man auch kurz in Großaufnahme sieht. Ratet mal, woher dem Disney-Fan das bekannt vorkommt? Natürlich aus Die Schöne und das Biest!
Kurz: Ein dynamischer, gefühlvoller und vor allem lustiger Film. Die Musik ist schlichtweg atemberaubend und hilft, neben den tollen Zeichnungen, den Zuschauer mitten in den Dschungel zu versetzen. Auf jeden Fall einen zweiten Blick wert!
Weitere Informationen:
In Hamburg wird das Musical zu Tarzan aufgeführt.
Es gibt noch zwei weitere Filme: Tarzan 2 und Tarzan & Jane.
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Tarzan
Regie: Chris Buck, Kevin Lima
Länge: 85 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Auf DVD erhältlich.
Mittwoch, 30. November 2011
[Filmrezension] Inside Man
Inhalt:
Mein Name ist Dalton Russell.
Passen Sie gut auf, was ich sage, denn ich wähle meine Worte sehr sorgfältig, und ich wiederhole mich nie.
Ich habe Ihnen meinen Namen genannt. So viel zum "Wer".
Das "Wo" könnte man ohne weiteres als Gefängniszelle bezeichnen.
Aber es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man in einer kleinen Zelle hockt oder im Gefängnis.
Das "Was" ist leicht erklärt.
Kürzlich habe ich mich daran gemacht, den perfekten Bankraub auszuführen.
Das ist zugleich das "Wann".
Das "Warum" ist neben dem offensichtlich finanziellen Motiv außerordentlich simpel.
Weil ich es kann.
Bleibt nur noch das "Wie" zu klären.
Und genau da, um es mal salopp zu sagen, liegt der Hund begraben.
[Quelle: Anfang des Films]
Den Inhalt kann ich einfach nicht besser beschreiben als es Dalton Russell (Clive Owen) selbst tut. Denn sonst würde ich vielleicht zu viel von der Handlung verraten und damit spoilern. Denn die eigentliche Geschichte ist so raffiniert und verzwickt, dass man sie, denke ich, erst versteht, wenn man den Film gesehen hat.
Am Anfang war ich, zugegeben, etwas abgeschreckt. Denn man wird gleich mal mit Bollywood-Musik beschallt, es passiert noch nicht wirklich was und ich dachte wirklich, dass es ein drittklassiger Film wird. Weit gefehlt. Die Musik passt wirklich super zum Film. Was ich aber selbst auch erst bei mehrmaligem Anschauen so sehen kann. Neben Clive Owen spielen auch noch Jodie Foster, Denzel Washington, Willem Dafoe und Christopher Plummer mit.
Denzel Washington verkörpert Dectective Keith Frazier. Er wird hinzugezogen als Russell die Bank überfällt und Geiseln nimmt. Was ich allerdings von diesem Charakter halten soll, weiß ich nicht genau. Denn er ist in eine interne Polizeiermittlung verwickelt, scheint also ein 'böser' oder korrputer Cop zu sein. Während Frazier natürlich seine Unschuld beteuert. Auch mit der Führung des Geiseleinsatzes scheint er überfordert zu sein. Ich weiß bis jetzt nicht genau, ob ich ihn an manchen Stellen ernst nehmen soll, er also nur 'spielt', oder ob er tatsächlich keine Ahnung hat, was er macht.
Von Dalton Russell an sich sieht man im Vergleich eher weniger. Was die Figur natürlich auf ihre Art interessant und mysteriös macht. Jodie Foster spielt Madeleine White. Auch ihre Figur ist... speziell. Denn womit White ihr Geld verdient ist sehr kurios und doch simpel. Wie sie zu der ganzen Sache steht, wird auch erst zum Schluss einigermaßen klar.
Insgesamt liefern die Schauspieler meiner Meinung nach eine brilliante Vorstellung ab! Auch wenn das Ende im Prinzip den ganzen Film erklärt und vielleicht auch ein Aha-Erlebnis schafft, so kann man sich Inside Man trotzdem immer wieder anschauen. Natürlich ohne, dass es langweilig wird. Wer aber eher auf Action-Filme mit wenig Hintergrund und einer klaren, geraden Handlung steht, der ist hier falsch.
Kurz: Ein vielschichtiger Film, mit tiefgründigem Plot und super Schauspielern! Witzig, knifflig und grandios!
Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Inside Man
Darsteller: Clive Owen, Jodie Foster, Denzel Washington, Willem Dafoe, Christopher Plummer
Regie: Spike Lee
Länge: 124 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.
Mein Name ist Dalton Russell.
Passen Sie gut auf, was ich sage, denn ich wähle meine Worte sehr sorgfältig, und ich wiederhole mich nie.
Ich habe Ihnen meinen Namen genannt. So viel zum "Wer".
Das "Wo" könnte man ohne weiteres als Gefängniszelle bezeichnen.
Aber es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man in einer kleinen Zelle hockt oder im Gefängnis.
Das "Was" ist leicht erklärt.
Kürzlich habe ich mich daran gemacht, den perfekten Bankraub auszuführen.
Das ist zugleich das "Wann".
Das "Warum" ist neben dem offensichtlich finanziellen Motiv außerordentlich simpel.
Weil ich es kann.
Bleibt nur noch das "Wie" zu klären.
Und genau da, um es mal salopp zu sagen, liegt der Hund begraben.
[Quelle: Anfang des Films]
Den Inhalt kann ich einfach nicht besser beschreiben als es Dalton Russell (Clive Owen) selbst tut. Denn sonst würde ich vielleicht zu viel von der Handlung verraten und damit spoilern. Denn die eigentliche Geschichte ist so raffiniert und verzwickt, dass man sie, denke ich, erst versteht, wenn man den Film gesehen hat.
Am Anfang war ich, zugegeben, etwas abgeschreckt. Denn man wird gleich mal mit Bollywood-Musik beschallt, es passiert noch nicht wirklich was und ich dachte wirklich, dass es ein drittklassiger Film wird. Weit gefehlt. Die Musik passt wirklich super zum Film. Was ich aber selbst auch erst bei mehrmaligem Anschauen so sehen kann. Neben Clive Owen spielen auch noch Jodie Foster, Denzel Washington, Willem Dafoe und Christopher Plummer mit.
Denzel Washington verkörpert Dectective Keith Frazier. Er wird hinzugezogen als Russell die Bank überfällt und Geiseln nimmt. Was ich allerdings von diesem Charakter halten soll, weiß ich nicht genau. Denn er ist in eine interne Polizeiermittlung verwickelt, scheint also ein 'böser' oder korrputer Cop zu sein. Während Frazier natürlich seine Unschuld beteuert. Auch mit der Führung des Geiseleinsatzes scheint er überfordert zu sein. Ich weiß bis jetzt nicht genau, ob ich ihn an manchen Stellen ernst nehmen soll, er also nur 'spielt', oder ob er tatsächlich keine Ahnung hat, was er macht.
Von Dalton Russell an sich sieht man im Vergleich eher weniger. Was die Figur natürlich auf ihre Art interessant und mysteriös macht. Jodie Foster spielt Madeleine White. Auch ihre Figur ist... speziell. Denn womit White ihr Geld verdient ist sehr kurios und doch simpel. Wie sie zu der ganzen Sache steht, wird auch erst zum Schluss einigermaßen klar.
Insgesamt liefern die Schauspieler meiner Meinung nach eine brilliante Vorstellung ab! Auch wenn das Ende im Prinzip den ganzen Film erklärt und vielleicht auch ein Aha-Erlebnis schafft, so kann man sich Inside Man trotzdem immer wieder anschauen. Natürlich ohne, dass es langweilig wird. Wer aber eher auf Action-Filme mit wenig Hintergrund und einer klaren, geraden Handlung steht, der ist hier falsch.
Kurz: Ein vielschichtiger Film, mit tiefgründigem Plot und super Schauspielern! Witzig, knifflig und grandios!
Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Inside Man
Darsteller: Clive Owen, Jodie Foster, Denzel Washington, Willem Dafoe, Christopher Plummer
Regie: Spike Lee
Länge: 124 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.
Mittwoch, 16. November 2011
[Filmrezension] Fluch der Karibik
Inhalt:
Port Royal. Der Piratenkapitän Jack Sparrow landet in der kleinen karibischen Küstenstadt. Ganz piratenmäßig will er sich dort ein Schiff entern. Zur gleichen Zeit findet eine Feier zu Ehren Commodore Norringtons in der Festung statt. Dort anwesend ist natürlich auch der Governeur Swann mit seiner reizenden Tochter Elizabeth. Als die von der Mauer stürzt, rettet Jack sie. Doch als Pirat wird er sofort verhaftet und eingesperrt.
Was bis dahin keiner ahnt: Das Piratenmedaillon, das Elizabeth Swann trägt und das sie damals dem kleinen schiffbrüchigen Jungen Will Turner abgenommen hat, ruft die verfluchte Mannschaft der Black Pearl. Die Piraten überfallen die Stadt und nehmen Elizabeth gefangen. Will, der heimlich in die junge Dame verliebt ist, versucht alles um sie zu retten. Und geht auch einen Pakt mit Jack Sparrow ein...
Fluch der Karibik ist einer meiner Lieblingsfilme. Ich mag Johnny Depps Darstellung des, sagen wir, etwas abgedrehten Piraten Jack Sparrows. Jack ist eine ganz tolle Figur. Einerseits der Böse, der Pirat. Andererseits aber auch nicht dumm. Er scheint immer mehr zu wissen als er andere glauben machen mag. Hat immer einen Plan in der Hinterhand und stellt sich (absichtlich?) nicht immer sonderlich schlau an. Vielleicht macht das auch den Reiz aus? Denn Jack ist nicht der typisch böse Pirat. Aber eben auch kein guter.
Will (Orlando Bloom) und Elizabeth (Keira Knightley) sind, in meinen Augen, natürlich die Augenweiden des Films. Will ist sehr moralisch, ein bisschen gestelzt, was man auch an seiner Wortwahl merkt und auch ein bisschen naiv. Er ist der Grünschnabel, der aber auch mit Jack für einen Lacher sorgt und eine gute Figur beim Kampf abgibt. Elizabeth, ich geb's zu, mochte ich anfangs nicht. In den anderen Teilen mag ich sie fast ein bisschen mehr (wobei ich die folgenden Teile schon nicht mehr so toll fand). Aber sie ist nicht das typische Fraulein (nein, kein Verschreiber). Sie scheint zwar so, aber sie kann durchaus auch kämpfen und ist klug obendrein. Mit Barbossa (Geoffrey Rush) hat das Trio einen guten Gegenspieler.
Der Film ist ein Mix aus allem - irgendwie. Abenteuer, Action, Humor und natürlich die obligatorische Hollywood-Liebes-Portion, die in keinem (und ich meine wirklich in keinem) Film fehlen darf! Was mir normalerweise sauer aufstößt, fand ich hier nicht so überzogen und kitschig. Klar, gibt es da die ein oder andere Szene, wo es ein bisschen schnulzig wird. Trotzdem gehört sie dazu, ist gut in die Geschichte und den Film an sich integriert.
Ja, und was soll ich zur Musik sagen? Hans Zimmer. Mehr brauch ich gar nicht, oder? Tolle Musik, die einfach Atmosphäre schafft!
Kurz: Ein lustiger, düsterer, spannender, abenteuerlicher und geheimnisvoller Film! Mit DER Parade-Rolle von Captain Jack Sparrow schlechthin.
Weitere Informationen:
Offizielle Seite (Fremde Gezeiten)
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
Darsteller: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Geoffrey Rush
Regie: Gore Verbinski
Länge: 137 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.
Eines meiner Lieblingszitate aus dem Film:
Port Royal. Der Piratenkapitän Jack Sparrow landet in der kleinen karibischen Küstenstadt. Ganz piratenmäßig will er sich dort ein Schiff entern. Zur gleichen Zeit findet eine Feier zu Ehren Commodore Norringtons in der Festung statt. Dort anwesend ist natürlich auch der Governeur Swann mit seiner reizenden Tochter Elizabeth. Als die von der Mauer stürzt, rettet Jack sie. Doch als Pirat wird er sofort verhaftet und eingesperrt.
Was bis dahin keiner ahnt: Das Piratenmedaillon, das Elizabeth Swann trägt und das sie damals dem kleinen schiffbrüchigen Jungen Will Turner abgenommen hat, ruft die verfluchte Mannschaft der Black Pearl. Die Piraten überfallen die Stadt und nehmen Elizabeth gefangen. Will, der heimlich in die junge Dame verliebt ist, versucht alles um sie zu retten. Und geht auch einen Pakt mit Jack Sparrow ein...
Fluch der Karibik ist einer meiner Lieblingsfilme. Ich mag Johnny Depps Darstellung des, sagen wir, etwas abgedrehten Piraten Jack Sparrows. Jack ist eine ganz tolle Figur. Einerseits der Böse, der Pirat. Andererseits aber auch nicht dumm. Er scheint immer mehr zu wissen als er andere glauben machen mag. Hat immer einen Plan in der Hinterhand und stellt sich (absichtlich?) nicht immer sonderlich schlau an. Vielleicht macht das auch den Reiz aus? Denn Jack ist nicht der typisch böse Pirat. Aber eben auch kein guter.
Will (Orlando Bloom) und Elizabeth (Keira Knightley) sind, in meinen Augen, natürlich die Augenweiden des Films. Will ist sehr moralisch, ein bisschen gestelzt, was man auch an seiner Wortwahl merkt und auch ein bisschen naiv. Er ist der Grünschnabel, der aber auch mit Jack für einen Lacher sorgt und eine gute Figur beim Kampf abgibt. Elizabeth, ich geb's zu, mochte ich anfangs nicht. In den anderen Teilen mag ich sie fast ein bisschen mehr (wobei ich die folgenden Teile schon nicht mehr so toll fand). Aber sie ist nicht das typische Fraulein (nein, kein Verschreiber). Sie scheint zwar so, aber sie kann durchaus auch kämpfen und ist klug obendrein. Mit Barbossa (Geoffrey Rush) hat das Trio einen guten Gegenspieler.
Der Film ist ein Mix aus allem - irgendwie. Abenteuer, Action, Humor und natürlich die obligatorische Hollywood-Liebes-Portion, die in keinem (und ich meine wirklich in keinem) Film fehlen darf! Was mir normalerweise sauer aufstößt, fand ich hier nicht so überzogen und kitschig. Klar, gibt es da die ein oder andere Szene, wo es ein bisschen schnulzig wird. Trotzdem gehört sie dazu, ist gut in die Geschichte und den Film an sich integriert.
Ja, und was soll ich zur Musik sagen? Hans Zimmer. Mehr brauch ich gar nicht, oder? Tolle Musik, die einfach Atmosphäre schafft!
Kurz: Ein lustiger, düsterer, spannender, abenteuerlicher und geheimnisvoller Film! Mit DER Parade-Rolle von Captain Jack Sparrow schlechthin.
Weitere Informationen:
Offizielle Seite (Fremde Gezeiten)
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
Darsteller: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Geoffrey Rush
Regie: Gore Verbinski
Länge: 137 Minuten
FSK: 12
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.
Eines meiner Lieblingszitate aus dem Film:
Norrington: "Ihr seid der schlechteste Pirat, von dem ich je gehört habe!"Sparrow: "Aber ihr habt von mir gehört!"
Mittwoch, 9. November 2011
[Filmrezension] 50 erste Dates
Inhalt:
Henry Roth ist Tierarzt auf Hawaii - und er verdreht liebend gern den Touristinnen den Kopf. Ein kleiner Flirt hier, eine kurze Urlaubsromanze da. Aber binden will sich der passionierte Playboy nicht.
Als er bei einem Segelturn beinahe Schiffbruch erleidet, mit seinem Schiff das er auf eine Forschungsexpedition über Walrösser seefertig macht, kommt er ins Café und trifft dort auf Lucy. Er ist vom ersten Moment an von ihr fasziniert, unterhält sich gut mit ihr, schäkert. Doch als er sie wiedertrifft, kann sie sich nicht an ihn erinnern. Denn Lucy hat ihr Kurzzeitgedächtnis nach einem schweren Autounfall verloren. Lucys Freunde und Familie tun alles, damit Henry die Situation nicht ausnutzt. Doch das will er gar nicht...
Eigentlich mag ich keine schnulzigen Liebesfilme. Auch keine Liebeskomödien. Jedenfalls nicht besonders gerne. Aber 50 erste Dates ist einfach die Ausnahme schlechthin.
Der Film ist nicht besonders kitschig, er bringt mich auch jetzt noch zum Lachen und hat so eine süße und tolle Story. Auch wenn ich Adam Sandler (Henry Roth) und Filme mit ihm auch nicht besonders toll finde, so macht er hier einfach eine ganz großartige Arbeit! Als bekehrter Playboy ist er wirklich fantastisch und was soll ich noch über Lucy (Drew Barrymore) sagen?! Ich habe eine Schwäche für sie und die beiden zusammen sind einfach toll.
Auch die anderen Charaktere - allen voran Ula und Lucys Bruder Doug - bringen einen zum Lachen. Aber es ist auch traurig und ein bisschen dramatisch.
Der Film ist kreativ, lustig, romantisch, herzlich, warm, tragisch, traurig. Irgendwie ein wunderbarer Mix und hebt sich von anderen (schnuzligen) Liebesfilmen und -komödien einfach ab. Die Musik, die die Atmosphäre unterstreicht und einfach nur für gute Laune sorgt, tut dann noch ihr übriges.
50 erste Dates ist ein wunderbarer Film für Zwischendurch, mit Anspielungen und lustigen Szenen für Groß und Klein(er). Herrliche Unterhaltung ohne kitschig zu wirken.
Ihr merkt schon, dass ich absolut begeister bin, oder? Ich kann einfach nicht mehr sagen, außer: Schaut ihn euch unbedingt an!
Kurz: Eine süße, nette, lustige Liebesgeschichte mit allem Brimborium - ohne kitschig zu wirken! Auch für solche, die dem Romantik-Kram in der Filmecke immer aus dem Weg gehen.
Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: 50 First Dates
Darsteller: Drew Barrymore, Adam Sandler
Regie: Peter Segal
Länge: 95 Minuten
FSK: 6
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.
Henry Roth ist Tierarzt auf Hawaii - und er verdreht liebend gern den Touristinnen den Kopf. Ein kleiner Flirt hier, eine kurze Urlaubsromanze da. Aber binden will sich der passionierte Playboy nicht.
Als er bei einem Segelturn beinahe Schiffbruch erleidet, mit seinem Schiff das er auf eine Forschungsexpedition über Walrösser seefertig macht, kommt er ins Café und trifft dort auf Lucy. Er ist vom ersten Moment an von ihr fasziniert, unterhält sich gut mit ihr, schäkert. Doch als er sie wiedertrifft, kann sie sich nicht an ihn erinnern. Denn Lucy hat ihr Kurzzeitgedächtnis nach einem schweren Autounfall verloren. Lucys Freunde und Familie tun alles, damit Henry die Situation nicht ausnutzt. Doch das will er gar nicht...
Eigentlich mag ich keine schnulzigen Liebesfilme. Auch keine Liebeskomödien. Jedenfalls nicht besonders gerne. Aber 50 erste Dates ist einfach die Ausnahme schlechthin.
Der Film ist nicht besonders kitschig, er bringt mich auch jetzt noch zum Lachen und hat so eine süße und tolle Story. Auch wenn ich Adam Sandler (Henry Roth) und Filme mit ihm auch nicht besonders toll finde, so macht er hier einfach eine ganz großartige Arbeit! Als bekehrter Playboy ist er wirklich fantastisch und was soll ich noch über Lucy (Drew Barrymore) sagen?! Ich habe eine Schwäche für sie und die beiden zusammen sind einfach toll.
Auch die anderen Charaktere - allen voran Ula und Lucys Bruder Doug - bringen einen zum Lachen. Aber es ist auch traurig und ein bisschen dramatisch.
Der Film ist kreativ, lustig, romantisch, herzlich, warm, tragisch, traurig. Irgendwie ein wunderbarer Mix und hebt sich von anderen (schnuzligen) Liebesfilmen und -komödien einfach ab. Die Musik, die die Atmosphäre unterstreicht und einfach nur für gute Laune sorgt, tut dann noch ihr übriges.
50 erste Dates ist ein wunderbarer Film für Zwischendurch, mit Anspielungen und lustigen Szenen für Groß und Klein(er). Herrliche Unterhaltung ohne kitschig zu wirken.
Ihr merkt schon, dass ich absolut begeister bin, oder? Ich kann einfach nicht mehr sagen, außer: Schaut ihn euch unbedingt an!
Kurz: Eine süße, nette, lustige Liebesgeschichte mit allem Brimborium - ohne kitschig zu wirken! Auch für solche, die dem Romantik-Kram in der Filmecke immer aus dem Weg gehen.
Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: 50 First Dates
Darsteller: Drew Barrymore, Adam Sandler
Regie: Peter Segal
Länge: 95 Minuten
FSK: 6
Auf DVD und Blu-Ray erhältlich.
Mittwoch, 29. Juni 2011
[Filmrezension] Aladdin
Inhalt:
Aladdin lebt mit seinem Affen Abu in Agrabah. Er ist ein armer Dieb und wünscht sich nichts sehnlicher als reich zu sein und seine Sorgen abstreifen zu können. Im Gegensatz zur Prinzessin Jasmin, die am liebsten aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen und frei sein möchte.
Für beide hat Großvisir Dschafar und sein Komplize Papagei Jago andere Pläne: Der Bösewicht braucht Aladdin um an die sagenumwobene Wunderlampe zu kommen. Doch als dieser Plan scheitert, versucht Dschafar mit Hilfe einer Heirat mit Prinzessin Jasmin an die Krone über das arabische Königreich zu kommen.
In erster Linie ist Aladdin ein witziger Zeichentrickfilm, der aber auch abenteuerliche und romantische Szenen enthält. Das liegt vor allem an Dschini und Abu, manchmal auch Jago, die durch Witz und Slapstick-Einlagen nicht nur Kinder zum Lachen und Schmunzeln bringen können.
Mir kam es so vor, als würden bei Aladdin weniger Lieder gesungen werden als bei anderen Disney-Filmen. Trotzdem sind die Lieder, wie bei allen Disneys, wirklich sehr schön! Vor allem "A Whole New World" ist wirklich bezaubernd. Witzig ist auch Dschinis Lied, als Aladdin als Prinz Ali Ababuah in Agrabah einzieht, um um Jasmins Hand anzuhalten.
Jasmin ist auch keine gewöhnliche Prinzessin, sondern hat einen starken Charakter und kann Dschafar, den eingebildeten Heiratskandidaten und auch Aladdin die Stirn bieten. Die beiden Protagonisten sind schlau und man schließt sie sofort ins Herz. Während man Dschafar von Anfang an als den "Bösen" misstrauisch beäugt. Besonders durch die wirklich sehr passende und wunderbar "böse" Synchronstimme Dschafars wird das noch einmal hervorgehoben.
Das Setting ist auch mal etwas anderes: Die Geschichte spielt, wie man an den Namen schon erkennen kann, in der arabischen Wüste. Dementsprechend ist der Zeichenstil auch gehalten. Lose verknüpft Disney hier Märchen aus 1001-Nacht und bringt viel Charme durch den Flaschengeist Dschini mit ins Spiel.
Besonders gefällt mir der Anfang: Als der Händler, der später Aladdins und Dschinis Geschichte erzählt, durch die Wüste streift und sein Lied singt.
Kurz: Ein Ausflug in Tausendundeine-Nacht!
Weitere Informationen:
Zu Aladdin gibt es eine TV-Serie, zwei weitere Filme und den Film in einer limitierten Sonderausgabe.
Mehr Infos zur Austattung der DVD
Originaltitel: Aladdin
Regie: Ron Clements, John Musker
Länge: 87 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Derzeit nur in der limitierten Sonderausgabe als DVD erhältlich. Im Tresor scheinen die Filme aber nicht zu sein.
Aladdin lebt mit seinem Affen Abu in Agrabah. Er ist ein armer Dieb und wünscht sich nichts sehnlicher als reich zu sein und seine Sorgen abstreifen zu können. Im Gegensatz zur Prinzessin Jasmin, die am liebsten aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen und frei sein möchte.
Für beide hat Großvisir Dschafar und sein Komplize Papagei Jago andere Pläne: Der Bösewicht braucht Aladdin um an die sagenumwobene Wunderlampe zu kommen. Doch als dieser Plan scheitert, versucht Dschafar mit Hilfe einer Heirat mit Prinzessin Jasmin an die Krone über das arabische Königreich zu kommen.
In erster Linie ist Aladdin ein witziger Zeichentrickfilm, der aber auch abenteuerliche und romantische Szenen enthält. Das liegt vor allem an Dschini und Abu, manchmal auch Jago, die durch Witz und Slapstick-Einlagen nicht nur Kinder zum Lachen und Schmunzeln bringen können.
Mir kam es so vor, als würden bei Aladdin weniger Lieder gesungen werden als bei anderen Disney-Filmen. Trotzdem sind die Lieder, wie bei allen Disneys, wirklich sehr schön! Vor allem "A Whole New World" ist wirklich bezaubernd. Witzig ist auch Dschinis Lied, als Aladdin als Prinz Ali Ababuah in Agrabah einzieht, um um Jasmins Hand anzuhalten.
Jasmin ist auch keine gewöhnliche Prinzessin, sondern hat einen starken Charakter und kann Dschafar, den eingebildeten Heiratskandidaten und auch Aladdin die Stirn bieten. Die beiden Protagonisten sind schlau und man schließt sie sofort ins Herz. Während man Dschafar von Anfang an als den "Bösen" misstrauisch beäugt. Besonders durch die wirklich sehr passende und wunderbar "böse" Synchronstimme Dschafars wird das noch einmal hervorgehoben.
Das Setting ist auch mal etwas anderes: Die Geschichte spielt, wie man an den Namen schon erkennen kann, in der arabischen Wüste. Dementsprechend ist der Zeichenstil auch gehalten. Lose verknüpft Disney hier Märchen aus 1001-Nacht und bringt viel Charme durch den Flaschengeist Dschini mit ins Spiel.
Besonders gefällt mir der Anfang: Als der Händler, der später Aladdins und Dschinis Geschichte erzählt, durch die Wüste streift und sein Lied singt.
Kurz: Ein Ausflug in Tausendundeine-Nacht!
Weitere Informationen:
Zu Aladdin gibt es eine TV-Serie, zwei weitere Filme und den Film in einer limitierten Sonderausgabe.
Mehr Infos zur Austattung der DVD
Originaltitel: Aladdin
Regie: Ron Clements, John Musker
Länge: 87 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Derzeit nur in der limitierten Sonderausgabe als DVD erhältlich. Im Tresor scheinen die Filme aber nicht zu sein.
Mittwoch, 22. Juni 2011
[Filmrezension] Mulan
Inhalt:
Mulan wächst in China auf und ist ein regelrechter Wildfang. Der Besuch bei der Heiratsvermittlerin endet in einer Katastrophe. Als dann noch ihr Vater von der Armee eingezogen werden soll, um gegen die Hunnen zu kämpfen, trifft Mulan eine Entscheidung.
Als Fa Ping meldet sie sich als Rekrutin bei der chinesischen Armee. Hilfe bekommt sie von Mushu, einem ehemaligen Wächter der Fa-Familie, und Kricki, einer Glücksgrille.
Mulan basiert auf einem alten chinesischen Volksgedicht. Disney nimmt den Faden grob auf und spinnt eine wunderbare Geschichte um Loyalität, Liebe und Freundschaft um die Protagonistin.
Der Zeichenstil ist wieder leicht angepasst. So werden viele, bei uns bekannte, chinesische Elemente eingebaut. Ein bisschen Magie darf natürlich auch nicht fehlen: Mushu ist ein Drache (oder doch eine Eidechse?) und die Ahnen Mulans beratschlagen sich als Geister.
Der Witz kommt auch nicht zu kurz, was meist allein an dem frechen, roten Drachen Mushu liegt und nicht nur den Kindern das Lachen entlocken dürfte.
Besonders mag ich an Mulan die Musik. Disney-Lieder mag ich allgemein sehr gerne, aber bei kaum einem anderen Film ist die musikalische Untermalung und die Songs so gelungen wie bei Mulan. Hier gefällt mir rundherum alles.
Die Charaktere sind auch wunderbar. Da ist natürlich Mulan. Ein Wildfang, aber auch mutig. Sie gibt nicht so schnell auf, auch wenn sie manchmal unsicher ist. Außerdem ist sie keine typische "Prinzessin". Mushu hingegen ist der Witzbold. Tollpatschig, immer einen frechen Spruch auf den Lippen, aber auch ein treuer Freund. Aufgelockert wird die ganze Kriegsstimmung auch noch durch die drei Soldaten Yao, Chien-Po und Ling. Es gibt also immer etwas zum Lachen.
Einziges Manko: Als die frisch ausgebildeten Soldaten dem Heerführer zu Hilfe eilen, sind sie am Anfang noch eine gutbesetzte Truppe. Im Gebirge vielleicht gerade mal acht Leute gegen eine riesige Schar von Hunnen. Der Kampf wurde zwar gut gelöst, aber ich finde es einfach zu unglaubwürdig, dass nur so wenige Soldaten einer ganzen Heerschar von gut ausgebildeten Hunnensöldnern entgegentritt/-trat.
Kurz: Wer eine starke und mutige Heldin sehen will, der ist bei Mulan goldrichtig!
Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Mulan
Regie: Tony Bancroft, Barry Cook
Länge: 84 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Auf DVD erhältlich.
Mittwoch, 8. Juni 2011
[Filmrezension] Pocahontas
Inhalt:
Pocahontas ist die Tochter des Häuptlings Pohatan. Gerade sind die Krieger des Stammes von einer erfolgreichen Schlacht zurück gekommen als ein großes Schiff aus England in der "neuen Welt" anlegt.
Der berühmte Captain Smith ist mit an Bord. Er hat schon einige Erfahrungen mit "Wilden" gemacht, immer auf ein Abenteuer aus. Doch als er Pocahontas zum ersten Mal begegnet, scheint alles anders zu sein.
Die beiden freunden sich an. Die Indianer währenddessen sind misstrauisch den Fremden gegenüber und als einer ihrer Krieger verletzt wird, ist klar: Das bedeutet Krieg. Aber auch die Engländer trauen den Eingeborenen nicht. Zudem siegt die Gier des Governeurs Radcliffe und er wiegelt seine Männer zur Schlacht gegen die "Wilden" auf.
Ob es Pocahontas und John Smith gelingt das Schlimmste zu verhindern?
Pocahontas ist sehr real gehalten. Weitestgehend. So sprechen die Tiere auch nicht, haben aber durchaus menschliche Züge. Besonders Meeko, der Waschbär, sein Kumpel Flit, ein Kolibri, und der verwöhnte Mops Percy sorgen für amüsante Abwechslung.
Die Geschichte basiert, soweit ich weiß, auf einer indianischen Legende und Pocahontas hat es wirklich gegeben.
Der Film ist im Grundtenor sehr viel ernster als andere Disney-Filme. Auch die Entwicklung der Charaktere empfand ich (beim gucken mit "Erwachsenen-Augen") als nicht ganz so schnell und abrupt wie vielleicht bei anderen Disney-Filmen.
Eine Prise Magie unterstreicht den Naturgeist. So ist ein Charakter ein Baum, Großmutter Weide. Trotzdem fügt es sich ganz natürlich in den Film, seine Atmosphäre und Umgebung und unterstreicht diese noch einmal.
Kein Disney ohne Musik. Die Musik. Die Lieder. Die musikalische Unterstreichung. In einem Wort: Wahnsinn! Der Soundtrack von Pocahontas ist einer meiner liebsten und das liegt nicht zuletzt an den Songs "Das nächste Ufer", "Farbenspiel des Winds" und "If I never knew you". Ich finde sie harmoniert unheimlich gut mit dem Film. Das tut die Musik zwar bei Disney immer, aber hier ganz besonders.
Hier ist der Zeichenstil auch wieder angepasst. Klare Linien, keine zu grellen Farben. Auch die Animation ist sehr gut gelungen. Wenn man zum Beispiel Pocahontas beobachtet, wie sie sich bewegt: Sehr geschmeidig, grazil. Im Gegensatz zu den Fremden, wie John Smith. Dadurch erweckt es auch noch mal den Eindruck wie sehr Pocahontas, bzw. die Indianer an sich, mit der Natur verbunden sind.
Kurz: Eine tragisch-traurige Liebesgeschichte, aber noch so viel mehr! Ein Natur- und Geschichtserlebnis für die ganze Familie.
Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Pocahontas
Regie: Mike Gabriel, Eric Goldberg
Länge: 78 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Auf DVD erhältlich.
Pocahontas ist die Tochter des Häuptlings Pohatan. Gerade sind die Krieger des Stammes von einer erfolgreichen Schlacht zurück gekommen als ein großes Schiff aus England in der "neuen Welt" anlegt.
Der berühmte Captain Smith ist mit an Bord. Er hat schon einige Erfahrungen mit "Wilden" gemacht, immer auf ein Abenteuer aus. Doch als er Pocahontas zum ersten Mal begegnet, scheint alles anders zu sein.
Die beiden freunden sich an. Die Indianer währenddessen sind misstrauisch den Fremden gegenüber und als einer ihrer Krieger verletzt wird, ist klar: Das bedeutet Krieg. Aber auch die Engländer trauen den Eingeborenen nicht. Zudem siegt die Gier des Governeurs Radcliffe und er wiegelt seine Männer zur Schlacht gegen die "Wilden" auf.
Ob es Pocahontas und John Smith gelingt das Schlimmste zu verhindern?
Pocahontas ist sehr real gehalten. Weitestgehend. So sprechen die Tiere auch nicht, haben aber durchaus menschliche Züge. Besonders Meeko, der Waschbär, sein Kumpel Flit, ein Kolibri, und der verwöhnte Mops Percy sorgen für amüsante Abwechslung.
Die Geschichte basiert, soweit ich weiß, auf einer indianischen Legende und Pocahontas hat es wirklich gegeben.
Der Film ist im Grundtenor sehr viel ernster als andere Disney-Filme. Auch die Entwicklung der Charaktere empfand ich (beim gucken mit "Erwachsenen-Augen") als nicht ganz so schnell und abrupt wie vielleicht bei anderen Disney-Filmen.
Eine Prise Magie unterstreicht den Naturgeist. So ist ein Charakter ein Baum, Großmutter Weide. Trotzdem fügt es sich ganz natürlich in den Film, seine Atmosphäre und Umgebung und unterstreicht diese noch einmal.
Kein Disney ohne Musik. Die Musik. Die Lieder. Die musikalische Unterstreichung. In einem Wort: Wahnsinn! Der Soundtrack von Pocahontas ist einer meiner liebsten und das liegt nicht zuletzt an den Songs "Das nächste Ufer", "Farbenspiel des Winds" und "If I never knew you". Ich finde sie harmoniert unheimlich gut mit dem Film. Das tut die Musik zwar bei Disney immer, aber hier ganz besonders.
Hier ist der Zeichenstil auch wieder angepasst. Klare Linien, keine zu grellen Farben. Auch die Animation ist sehr gut gelungen. Wenn man zum Beispiel Pocahontas beobachtet, wie sie sich bewegt: Sehr geschmeidig, grazil. Im Gegensatz zu den Fremden, wie John Smith. Dadurch erweckt es auch noch mal den Eindruck wie sehr Pocahontas, bzw. die Indianer an sich, mit der Natur verbunden sind.
Kurz: Eine tragisch-traurige Liebesgeschichte, aber noch so viel mehr! Ein Natur- und Geschichtserlebnis für die ganze Familie.
Weitere Informationen:
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Pocahontas
Regie: Mike Gabriel, Eric Goldberg
Länge: 78 Minuten
FSK: 0 / ohne Altersfreigabe
Auf DVD erhältlich.
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