Samstag, 14. April 2012

[Auslosung] Blog-Gewinnspiel #1/12 - Der Bücherwurm hat einen Namen!

Hallo alle miteinander!

Ihr habt jetzt wirklich lange genug gewartet - und mein Bücherwürmchen auch. Mit meinem letzten Jurymitglied habe ich mich dann (endlich) auf einen Namen einigen können. Es war gar nicht leicht und es gab wirklich gut Vorschläge.
Ich muss fairerweise sagen, dass der Name an sich nicht genau so bei den Vorschlägen dabei war. Aber die Namen kommen von einer Person. Wir waren uns einig, dass diese beiden (zusammengesetzten Teile) zu meinem Maskottchen passen und fanden den adligen Einschlag (der ebenfalls eine Idee der Namensgeberin war) auch sehr toll.

Ich darf euch nun also feierlich Lady Lorelies van Readit präsentieren:


Und der Vorschlag kam von Nicole von Cinema in my head!

Vielen lieben Dank an dieser Stelle! Du bekommst heute oder morgen noch eine Mail von mir. :-) Gewonnen hast du das Überraschungspaket - ganz nach Hybrid Library Manier. Und da es ja ein Überraschungspaket ist, spanne ich dich einfach weiter auf die Folter. ;-)

Ich hatte aber auch einen Trostpreis angekündigt. Den wollte ich eigentlich auslosen, aber es gab zwei Teilnehmer, die ich dann doch ausgesucht habe. Weil 1. die eine einen Teil zur Idee zum Namen beigesteuert hat (Anna-Lisa von Eine unendliche Geschichte) und 2. hat sich Sarah so viele Gedanken um den Namen gemacht und eine wirklich informative wie tolle Erklärung geliefert, dass ich die einfach nicht unbelohnt lassen wollte. ;-)
Deshalb bekommt auch ihr beiden von mir heute oder morgen eine Mail. Auch der Trostpreis bleibt eine Überraschung. ;-)

Den anderen Teilnehmern danke ich ganz, ganz herzlich und doll für eure Vorschläge! Seid nicht traurig, dass ihr nicht "gewonnen" habt. Es kommen definitiv noch mehr Gewinnspiele. ;-)
Als kleiner Tipp: Kräftig kommentieren! Aber psst - nicht weitersagen. *zwinker*

Freitag, 13. April 2012

[Rezepte] Süßes aus Blätterteig

Hallo alle miteinander!

Eigentlich bin ich ja keine Süßschnute... Eher im Gegenteil. Aber manchmal muss ich doch mal was ausprobieren. Premiere diesmal mit Blätterteig! Denn eigentlich mache ich so gut wie gar nichts mit diesem Teig. :-/ Aber für's erste Mal hat's, finde ich, ganz gut geklappt.


Zutaten:
Blätterteig (gekauft)
Nutella
Erdnussbutter
Äpfel
Rosinen
Zitronensaft, Vanillezucker, Puderzucker, Honig
Eigelb

Menge:
Je nach Hunger und Personenzahl!
Ich habe hier ca. ein Drittel des Fertigblätterteigs verwendet und einen Apfel (der für eine weitere Blätterteigtasche gereicht hat).

Zubereitung:
Aus dem Blätterteig ein kleines Quadrat (für die "Croissants") schneiden und ein Rechteck für den (Pseudo-)Apfelstrudel.
Das Quadrat in zwei Dreiecke schneiden. Die lange Seite mit einer guten Portion Nutella und/oder Erdnussbutter bestreichen. Anschließend diese Seite "aufrollen".
Den Apfel schälen und in Würfel schneiden. Mit etwas Zitronensaft, Honig und Vanillezucker vermischen. Wer es noch etwas süßer mag, bzw. wer saure Äpfel verwendet hat, der kann noch etwas Puderzucker hinzugeben. Die Apfelwürfel ins Blätterteig-Rechteck betten und an den Rändern genug Platz lassen, damit man den Strudel dann auch verschließen kann.
Die Croissants und den Strudel mit Eigelb bepinseln (wer mag). Die Blätterteigtaschen nach Packungsanleitung backen. Achtung! Wer so kleine Eckchen macht wie ich, der darf u. U. diese nicht so lang im Backofen lassen. Ich empfehle immer mal nach zu gucken, bzw. auch dabei zu bleiben bis es wirklich die gewünschte Bräune erreicht hat.

Et voilà - bon appetit!

Donnerstag, 12. April 2012

[Minifilmrezension] Die Tribute von Panem

Inhalt:
In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen Hungerspiele: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden... 
[Quelle: amazon.de]

Meine Meinung:
Wie bei allen Buchverfilmungen war ich auch bei diesem Film sehr skeptisch. Vor allem, wenn man das Buch zuerst gelesen hat, kann doch der Film nur schlechter sein. Oder?
Aber Die Tribute von Panem hat mich da wirklich positiv überrascht. Auch nach dem tollen Trailer hatte ich noch Bedenken, aber der Film hat sie dann (fast) komplett beiseite gewischt. Die Umsetzung fand ich insgesamt wirklich sehr gelungen. Die Abfolge hält sich sehr nah ans Buch. Ich habe kaum gemerkt, dass etwas weggelassen wurde (bzw. dass überhaupt).
Es gab Szenen, sogar im Vergleich relativ lang, die wirklich komplett ohne Musik waren. Vor allem bei der Ernte-Szene, in der Katniss sich freiwillig meldet, kam dieser Filmabschnitt ganz ohne musikalische Begleitung aus. War auch gar nicht nötig, weil genau diese Sequenz so eindrücklich war und so auch viel authentischer wirkte. Hier spielten die Bilder eine größere Rolle und konnten so, meiner Meinung nach, auch viel besser wirken.
Auch die Schauspieler haben echt einen super Job gemacht. Zwar fand ich Jennifer Lawrence als Katniss anfangs etwas... unpassend. Vor allem, da Katniss am Anfang ja echt 'wild' beschrieben wurde, aber sie hat wirklich eine ganz tolle Katniss abgegeben! Auch die anderen, Peeta, Haymitch, Effi, etc., haben auf ganzer Linie überzeugt.
Es gibt zwei kleine Kritikpunkte: Mir war der Film nicht intensiv genug. Vor allem bei Rue ist mir das aufgefallen. Die Szene an sich war traurig, aber als ich sie gelesen habe, habe ich wirklich geheult - im Kino nicht. Ich will damit nicht sagen, dass sie nicht emotional war, aber mich hat sie schlichtweg nicht ganz gepackt - auch andere Szenen nicht so ganz. Mag aber auch daran liegen, dass ich solche Szenen prinzipiell im TV/Kino nicht so gern sehe...
Der nächste ist, dass die Distrikte nicht, bzw. kaum vorgestellt wurden. Das hätte man in mindestens zwei Szenen besser einbauen können. Was mich an sich weniger gestört hat, weil ich es vom Buch noch wusste, aber meiner Kollegin musste ich erklären wie das mit den Distrikten ist etc. Klar, für den ersten Film braucht man sie nicht unbedingt, um ihn zu verstehen. Aber später werden sie ja dann schon wichtiger.

Kurz: Eine wirklich gelungene Umsetzung, die mit tollen Schauspielern, tollem Cut und einer wunderbaren Atmosphäre aufwartet!

Mittwoch, 11. April 2012

[Filmrezension] # 9


Inhalt:
Die Welt ist zerstört durch einen Krieg Mensch gegen Maschine. In einem zerbombten Haus wacht Nummer 9 auf, eine kleine Puppe/Maschine/Roboter. Er macht sich auf den Weg nach draußen und trifft dort auf einen Artgenossen. Doch schon bald taucht eine Bestie, eine Maschine auf, die 9 und seine Artgenossen jagt und 2 sogar gefangen nimmt.
Das will 9 sich nicht gefallen lassen und versucht seinem neuen Freund zu helfen. Doch einige seiner anderen (insgesamt acht) Artgenossen wollen nur eins: Schutz. 9 versucht die Welt zu verändern und von den Maschinen zu befreien. So einfach wie es scheint, ist es aber nicht...

# 9 ist ein sehr düsterer Animationsfilm. Definitiv nichts für Jüngere! Die Welt ist zerstört, die Atmosphäre, besonders am Anfang, sehr bedrückend. Teilweise ist es auch ein bisschen gruslig, weil das Setting auch einfach so dunkel und pessimistisch ist.
Nichtsdestotrotz ist der Film auch sehr süß: Durch die kleinen ... ja, Puppen? Denn was 9 und seine Gefährten sind, wird nicht ganz klar. Vielleicht kleine Roboter, die eigenständig denken? Das trifft es nicht ganz. Aber das ist auch das Besondere an diesem Film: Kein Mensch oder Tier oder Fabelwesen ist der Protagonist, sondern eben ein Wesen wie 9. Der "Böse" wird durch eine Maschine dargestellt, die bedrohlicher wohl nicht sein könnte. Auch deren Schergen sind wie aus einem Horrorfilm entsprungen.
Am Anfang ist es mir nicht so leicht gefallen die neun Puppen-Roboter-Wesen auseinander zu halten. Doch die Details fallen dann langsam ins Auge: Jeder von ihnen ist so einzigartig und gründlich ausgearbeitet, dass man auch schnell ihren Charakter ausmachen kann.
So ist mir beispielsweise 9, der Hauptprotagonist, ein bisschen zu heroisch. Er ist sozusagen der Jüngste, gerade erwacht und weiß noch nichts von der Welt - und doch spielt er schon den Helden, den Rebellen, den Weltveränderer. 8 hat mich hingegen an Oogie-Boogie aus Nightmare before Christmas erinnert. 7 ist eine geborene Kämpferin, 6 ein bisschen... crazy. 5 ist schüchtern, aber durchaus klug und entwickelt sich. 3 und 4 sind die, na ich sag mal, typischen Zwillinge, die den Ruhepol der Gruppe darstellen. 2 einer der "Alten", der leicht verrückte Wissenschaftler, der alles wissen muss und 1, der Älteste, der Anführer, dem Schutz über alles geht, der auch ein bisschen unsympathisch wirkt.
Die Zeit, die die neun miteinander verbringen, ist im Vergleich recht kurz und dennoch spürt man die Verbindung zwischen den neun untereinander. Besonders ist mir das bei 5 und 9 aufgefallen, die einfach so eine tiefe Freundschaft eingegangen sind als wären sie schon immer zusammen gewesen.
Auch wenn die Stimmung im gesamten Film etwas drückend ist, es gibt durchaus auch die ein oder andere witzige Szene, es gibt Spannung, ein bisschen Action und es wird auch traurig (besonders am Ende). Dazu mischt sich, zu dem sonst relativ (!) reellem Zukunftsbild, ein bisschen dunkle Magie.
Die Ausarbeitung der Charaktere, das Setting, das gesamte Design finde ich persönlich einfach durchweg gelungen. Es ist mal eine etwas andere Art von Animationsfilm, wobei die Animationen durchaus sehr flüssig sind. Zusammen mit der Musik, die wirklich auf den Ton genau perfekt ist, erschafft der Regisseur (und sein Team) eine ganz besondere Zukunftsvision.

Kurz: # 9 ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber ein so wunderbarer wie düsterer Film.



Weitere Informationen:
Basiert auf einem Kurzfilm. Gibt es auch als exklusive Amazon-Edition (Blu-Ray).
Mehr Infos zur Ausstattung der Blu-Ray.
Originaltitel: 9
Regie: Shane Acker
Länge: 79 Minuten
FSK: 12
Auf DVD/Blu-Ray erhältlich.

Dienstag, 10. April 2012

[Hörbuchrezension] Die Beschenkte von Kristin Cashore

gelesen von Ulrike Grote
Inhalt:
In den sieben Königreichen, in denen Katsa lebt, kommen hin und wieder Kinder mit einer besonderen Fähigkeit zur Welt. Auch Katsa besitzt eine solche Gabe: Sie kann töten! Katsas Onkel Randa, König von Middlun, macht sich Katsas Können zunutze: Erhebt einer seiner Feinde sein Haupt, erledigt Katsa die Drecksarbeit. Katsa hasst ihr Leben als Randas Werkzeug. Ihr fehlt nur ein Anlass, um aus dem blutigen Geschäft auszusteigen. Sie findet ihn in Prinz Bo, der ebenso wie Katsa eine Gabe besitzt. Gemeinsam ziehen sie gegen die dunkle, tödliche Gewalt, die im Norden des Reiches ihre Schwingen ausbreitet und in deren Zentrum ein einäugiger König seine Fäden zieht ...
[Quelle: hoerbuch-hamburg.com]

Als ich die ersten Kapitel von Die Beschenkte hörte, war ich sehr skeptisch, ob man mit Ulrike Grote da wirklich die richtige Sprecherin ausgewählt hat. Es kam mir so distanziert und emotionslos vor. Hatte ich vom Buch doch in Erinnerung, dass es eher heiß her geht und turbulent wird.
Aber diese Meinung musste ich schon sehr bald revidieren und zum Schluss fesselte mich ds Hörbuch so sehr, dass ich die letzte halbe Stunde auf meinem Badewannenrand verbracht und gelauscht habe (was mir bisher nur bei Das Kind passiert ist). Letztendlich finde ich, dass es Frau Grote wirklich ganz toll gemacht hat. Vielleicht hat sich auch zwischendurch etwas geändert, aber eine bessere Stimme hätte ich mir für Katsas Geschichte gar nicht vorstellen können. Auch wie entrüstet Katsa klang, wie amüsiert Bo, wie ängstlich und doch stark Bitterblue. Es war durchweg ein Ohrenschmaus, denn die etwas raue und tiefe Stimme hat einfach genau so gepasst - wie Deckel auf Topf oder Faust auf's Auge. Trotz anfänglicher Skepsis.
Das Buch habe ich bereits vor dem Hören gelesen. Da ich zwar einen Reread machen wollte, aber irgendwie nicht die Zeit dazu fand, habe ich es mir angehört. Die Fassung ist zwar gekürzt und ich hatte auch an der ein oder anderen Stelle das Gefühl, dass eine Winzigkeit fehlen würde, aber insgesamt war es eine tolle Auffrischung. Es war spannend und einfach faszinierend. Besonders toll hat mir natürlich Katsa gefallen, weil sie eine gänzlich andere Heldin ist - stark ja, aber sie lässt sich auch nicht besonders von ihren Gefühlen leiten und wirkt trotzdem nicht kalt. Sie hat eher Angst davor und ist mehr praktisch orientiert. Und vielleicht auch ein klein wenig unsensibel. Während Bo ihren Gegenpart darstellt: Quirlig, amüsiert und er lässt sich durchaus von seinen Gefühlen leiten, ist sensibler.
Mir nahm es ein bisschen die Spannung, weil ich die Wendungen zum Schluss natürlich schon kannte. Denn als ich es das erste Mal las, war ich auf dieses Ende und diese... Drehung in der Geschichte nicht vorbereitet. Dennoch konnte ich mit den Helden weiterhin mitfiebern und mitleiden.
Wer hier allerdings eine berauschende Liebesgeschichte erwartet, der wird wohl enttäuscht. Zwar entspinnt sich ein zartes Geflecht zwischen Katsa und Bo, aber der Fokus liegt auf etwas anderem: Wer steckt hinter der Entführung von Bos Großvater? Was hat es mit dem König von Monsea auf sich? Es geht aber auch um das gegenseitige Vertrauen und wie so langsam eine enge Freundschaft erwächst.

Kurz: Ein (Hör)Buch der anderenArt. Cashore schafft eine faszinierende und spannende Welt, die Grotes dunkle Stimme mit Leben erweckt.



Weitere Informationen
Hörprobe
Verlag: Silberfisch
Autor: Kristin Cashore
Sprecherin: Ulrike Grote
Länge: 448 Minuten auf 6 CDs
ISBN: 978-3-86742-052-5
Preis: 24,95 € (lt. amazon.de)

Montag, 9. April 2012

Monatspost # 3/12

Hallo alle miteinander!

Obwohl ich im März das Gefühl hatte, dass ich echt wenig gelesen hab, ist doch einiges zusammen gekommen. Manches hat sich dabei mehr gezogen als anderes.
Großes Highlight in diesem Monat war natürlich die Leipziger Buchmesse mit Cassandra Clare. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr auch wieder dabei sein kann.


gelesene Bücher im März 2012

Mein Monatsbuchmenü bestand im März aus:

Dark Love (Band 1) von Lia Habel
Forgotten von Cat Patrick
Leaving Paradise (Band 1) von Simone Elkeles
Das Land der verlorenen Träume (Band 2) von Caragh O'Brien
Fesseln der Erinnerung (Band 8) von Nalini Singh
Return to Paradise (Band 2) von Simone Elkeles
Still Missing von Chevy Stevens
Vertraute Gefahr (Band 1) von Michelle Raven
Virtuosity von Jessica Martinez
Memento: Die Überlebenden (Band 1) von Julianna Baggott
Aschenputtel, der goldene Schuh und der Prinz mit der Beule (Band 3) von Kirsten John


Statistik
Bücher: 11
Seiten: 3927


Highlight
Ich kann mich mal wieder nicht entscheiden... Forgotten hat mich total gefesselt, ebenso wie Das Land der verlorenen Träume. Die beiden Paradise Bände waren auch sehr gefühlvoll und Virtuosity hat mich ebenfalls durchgewirbelt.

Flop
Kein besonders 'ausreißerischer' Flop, aber von Vertraute Gefahr war ich schon etwas enttäuscht. Schade! :-(


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April: Must-read

Diesen Monat möchte ich folgendes lesen:

The incorrigible Children of Ashton Place 1 - The Mysterious Howling von Maryrose Wood und Jon Klassen
Sephira ~ Ritter der Zeit 1 - Die Bruderschaft der Schatten von Corina Bomann

Im letzten Monat habe ich mein "Soll" erfüllt. Mal gucken, ob ich es in diesem Monat auch schaffe, da ich nebenher auch noch recht viel für die Uni lesen muss...
Und immer noch und wieder: Book Meets Movie. Es ist echt nicht vergessen, aber... Auf Rereads (bspw. Ring) habich derzeit einfach keine Lust. Oder es fehlt der Film und dann mag ich auch das Buch nicht lesen... *seufz* Teufelskreis!


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Buchneuheiten im April

Der April ist recht human, finde ich. Nicht ganz so viel wie im März, aber doch schon einiges, wobei ich (auch aufgrund meines SuBs) nicht alles kaufen werde. Zwei Schätzchen habe ich mir aber vorbestellt, weil ich's nicht erwarten kann.

Auf diese Favoriten freue ich mich im April:

5. Band
Der Ruf des Satyrs von Elizabeth Amber
- Na ja, ich fiebere diesem Band nicht gerade entgegen... Aber da ich die Reihe angefangen hab... Na, ihr wisst schon. :-)  

Darum geht's:
Bei Vollmond verwandelt sich Dane in einen Satyr, ein mythisches Wesen, das nur für die Leidenschaft lebt. Doch in einer dieser Nächte passiert etwas Besonderes: Er begegnet einer Frau, die ihn mehr fasziniert als jede andere … und die es gar nicht geben dürfte. Denn Eva ist ein weiblicher Satyr, der einzige auf der ganzen Welt!
[Quelle: droemer-knaur.de]



Der Kuss des Feindes von Titus Müller

- Tolles Cover und es klingt interessant. 

Darum geht's:
Kappadokien um 800 n. Chr.: Über zehntausend Menschen leben in der geheimen unterirdischen Stadt Korama. Es sind Christen. Sie haben hier Zuflucht gefunden vor den Arabern, die das Land erobert haben. Arif, der Sohn eines arabischen Hauptmanns, entdeckt bei einem Streifzug das Christenmädchen Savina und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Unbemerkt folgt er ihr und entdeckt so den geheimen Zugang in das Höhlensystem der Christen. Eigentlich müsste Arif seinem Vater melden, dass er die Stadt der Christen entdeckt hat …
[Quelle: fischerverlage.de]
>>Trailer<<


Was sich küsst, das liebt sich von Sarra Manning
- Mal was anderes und der Klappentext hat mich auch gleich angesprochen. 

Darum geht's:
Neve ist ziemlich klug. Allerdings ist sie auch schüchtern, pummelig und mit 25 nicht gerade erfahren in Liebesdingen. Daran sollte sie dringend mal etwas ändern, findet ihre Schwester Celia. Was Neve braucht, ist ein Versuchskaninchen. Wie zum Beispiel Max, Celias Kollege mit einschlägigem Ruf. Max ist cool, oberflächlich, sexy und lässt nichts anbrennen. Von ihm könnte Neve einiges lernen, und da er nicht ihr Typ ist, wird sie sich sicher nicht in ihn verlieben. Es geht ja nur darum, ein bisschen zu üben. Oder?
[Quelle: randomhouse.de]


3. Band
Du oder die große Liebe von Simone Elkeles

- Nein, nicht vorbestellt. Greif ich (hoffentlich) gleich im Buchladen zu.

Darum geht's:
Eigentlich wollte Luis Fuentes sich auf der Hochzeit von seinem Bruder Alex mit dessen Freundin Brittany nur mit den Mädchen amüsieren – aber dann trifft er Nikki und verliebt sich postwendend in sie. Doch das Letzte, was Nikki will, ist, sich nach dem Fiasko mit Marco auf einen weiteren Latino-Macho einzulassen – und so gibt sie Luis einen Korb. Blöd nur, dass der überaus attraktive Luis ihr seit ihrem ersten Treffen partout nicht mehr aus dem Kopf geht! Noch blöder allerdings, dass Luis gerade, als die Sache zwischen ihm und Nikki ernst wird, in die Fänge der gefährlichen Latino Blood Gang gerät ... 
[Quelle: randomhouse.de]


3. Band
Evermore - Schattenland von Alyson Noël
- Die Taschenbuch-Ausgabe. Wesentlich günstiger als die Klappbroschur und da Band 2 ziemlich nachgelassen hat, ich aber trotzdem wissen will, wie's weitergeht, werde ich auf diese Ausgabe umsteigen.  

Darum geht's:
Niemals wird Ever ihrer großen Liebe Damen nah sein können. Keine Berührung darf sie riskieren, sonst wird seine Seele auf ewig im Schattenland gefangen sein. Doch Ever will sich damit nicht abfinden. Als sie sich deshalb der Magie zuwendet, trifft sie auf den coolen Surfer Jude, der ihr sofort sehr vertraut ist. Und während ihre Liebe zu Damen immer komplizierter wird, beginnt sie sich zu fragen, ob Damen wirklich der Richtige für sie ist. Oder hält das Schicksal vielleicht einen ganz anderen Weg für sie bereit?
[Quelle: randomhouse.de]
>>Leseprobe<<



2. Band
Soul Screamers - Rette meine Seele von Rachel Vincent
- Ich hab immer noch nicht den ersten Band gelesen... Aber die Cover! *_*

Darum geht's:
Kaylee hatte sich darauf gefreut, mit Nash zum Konzert zu gehen. Aber schon nach wenigen Songs bricht der Popstar tot auf der Bühne zusammen. Kaylee versteht es nicht. Sie hätte doch wie sonst auch den Tod vorhersehen müssen! Aber da war kein Schatten, kein dunkler Nebel. Von einer Reaperin erfährt sie, dass die Sängerin ihre Seele bereits fortgegeben hatte - und wer als Nächstes sterben wird. Jemand, den sie kennt ...
Kaylee setzt alles daran, diesen Menschen zu retten, und muss dafür sogar ihre Beziehung mit Nash aufs Spiel setzen. Denn immer mehr Teenager schließen mit leuchtenden Augen einen Pakt mit dem Tod: Für Ruhm und Erfolg verkaufen sie ihre Seelen und nehmen ewige Qualen in Kauf. Dem muss Kaylee ein Ende setzen. Auch wenn sie dafür in die Welt der Dämonen muss.
[Quelle: mira-taschenbuch.de]



Höllische Versuchung von Charlaine Harris, Nalini Singh, Ilona Andrews und Meljean Brook
- Ich weiß, ich hab eigentlich noch zwei... nein, drei Kurzgeschichtenbände hier, die Staub ansetzen. Aber... aber...!

Darum geht's:
Vier der erfolgreichsten Autorinnen der Romantic Fantasy schreiben packende Erzählungen voll wilder Magie, glühender Leidenschaft und spannender Abenteuer! Zwei mit allen Wassern gewaschene Leibwächterinnen kämpfen nicht nur gegen den Teufel, sondern gleich gegen eine ganze Riege höllischer Wesen. Eine Gildenjägerin muss die grausamen Morde an Vampiren aufklären. Eine Werhyäne fahndet nach einer gestohlenen Leiche. Und eine ehemalige Geheimagentin sucht mit einem geheimnisvollen Blinden nach dessen entführter Schwester.
[Quelle: egmont-lyx.de]


6. Band
Ghostwalker - Tag der Rache von Michelle Raven
- Vorbestellt! <3 Ich fiebere dem Ende entgegen, auch wenn ich ein klein wenig traurig bin, dass es der letzte Band ist.  

Darum geht's:
Nach der Flucht der Gestaltwandler aus dem Labor des Geschäftsmanns Lee sinnt dieser auf Rache. Als er die Flüchtigen in einer Auswilderungsstation in Namibia aufspürt, sieht er seine Chance gekommen, endlich zuzuschlagen. Vor anderthalb Jahren hatte der Wandler Harken die Station verlassen, um die Leiterin Mia zu schützen. Nun ist die Löwenwandlerin dennoch ins Blickfeld des Feindes geraten. Harken bleibt keine Wahl, als zurückzukehren und die Frau zu retten, die er liebt …
[Quelle: egmont-lyx.de] 



8. Band
Flammen der Begierde von Kresley Cole
- Ich liebe diese Serie schlichtweg, weil sie mich immer wieder begeistert. Ebenfalls vorbestellt. <3 

Darum geht's:
Die Walküre Lucia ist mit einem Fluch belegt, der sie unvorstellbare Schmerzen erleiden lässt, sollte sie ihr Keuschheitsgelübde brechen. Jahrhundertelang hat sie jeder Versuchung widerstanden – bis Lucia auf den dunklen Prinz der Lykae trifft! Garreth MacRieve weckt in Lucia eine lang verborgene Leidenschaft, die sie an den Rand der Verzweiflung treibt ...
[Quelle: egmont-lyx.de]


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Manga-Anschaffung im März

Hier meine Ausbeute an Manga im März:

Es ist doch wieder einiges geworden... Was sich da alles so zusammen sammelt. Aber (!) ich habe endlich mal Sailor Moon gekauft. Drei Serien beendet (Kobato., S.P.Y., Ohnmächtig vor Glück). Novis (Arata, Kimi ni Todoke, Fushigi Yuugi Genbu Kaiden, Skip Beat) und auch eine Lücke gestopft (Ouran High School Host Club) - bzw. eine neue fabriziert...


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Manga-Novis im April

Bei Carlsen und Tokyopop erscheinen die Monatsneuheiten bereits im Vormonat. Ca. eine Woche vorher. In diesem Monat erscheinen allerdings die Tokyopop-Neuheiten für Mai schon recht früh und dürften bald (oder schon?) erhältlich sein! Ich werde die Mai-Novis aber im Mai - regulär - aufführen. Wer's nicht erwarten kann, der kann einfach >>hier<< nachschauen.
Meine Manga-Lights für diesen Monat:

Carlsen
Der beste Liebhaber, Band 3 von Masara Minase
Manhole, Band 2 von Tetsuya Tsutsui
Spiral, Band 15 von Eita Mizuno und Kyo Shirodaira (Abschlussband)
Twinkle Stars, Band 4 von Natsuki Takaya 
Vinland Saga, Band 1 von Makoto Yukimura   

Egmont Manga & Anime / EMA
Biyaku Café, Band 4 von Ayane Ukyo
Cocktail Control, Einzelband von Makoto Tateno
Karneval, Band 1 von Touya Mikanagi
L-DK, Band 4 von Ayu Watanabe
Monochrome Kids, Band 1 von Ryoko Fukuyama
Pretty Guardian Sailor Moon, Band 7 von Naoko Takeuchi
Touch me Teacher, Einzelband von Kakine   

Tokyopop
Azumanga Daioh, Band 1 von Kyohiko Azuma (2 Bände in einem, Neuauflage)
Blau - Wie der Himmel, Meer und Liebe, Band 1 von Kozue Chiba

Viz
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Wenn ihr auf "Band XX" klickt, kommt ihr zur Beschreibung der jeweiligen Verlage.
Zum gesamten Programm für April kommt ihr, wenn ihr folgenden Links folgt: >>Carlsen<<, >>EMA<<, >>Tokyopop<< und >>Viz<<

Mal gucken, was es in diesem Monat wird. Geplant sind nur Der beste Liebhaber und Twinkle Stars. Vinland Saga, Monochrome Kids und Blau würd mich aber auch interessieren...


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Kampf dem SuB

Meine kleine Zusammenfassung meiner individuellen Kampf dem SuB Challenge.

Im Februar sind insgesamt 25 Bücher bei mir eingezogen. Davon wanderten 22 auf den SuB.
Subrelevant waren/sind: Das Land der verlorenen Träume, Clockwork Prince, The incorrigible Children of Ashton Place - The mysterious howling, Return to Paradise, Virtuosity, City of Fallen Angels, Dark Future - Herz aus Eis, Dark Future - Herz aus Feuer, Hex Hall - Dämonenbann, Urbat - The Savage Grace, Wildefire, Wächterin der Träume, Das falsche Herz des Meeres, Jill Kismet - Dämonenmal, Zwischen jetzt und immer, Damals war es Friedrich, Das Orangenmädchen, Memento - Die Überlebenden, Aschenputtel, der goldene Schuh und der Prinz mit der Beule, 0.4 Eine perfekte neue Welt, Eine für vier und Eine für vier - Der zweite Sommer.
Davon habe ich sechs Bücher beendet: Das Land der verlorenen Träume, Return to Paradise, Virtuosity, Hex Hall - Dämonenbann, Memento - Die Überlebenden und Aschenputtel, der goldene Schuh und der Prinz mit der Beule.

Wie ich schon befürchtet habe, war diesen Monat die Aktion ein ganz großes FAIL. Wären 'nur' die Buchmesse-Neuzugänge eingezogen, hätte es sich ja noch in Grenzen gehalten... Aber so wanderten 17 unerlaubte Neuzugänge auf meinen SuB! Das geht so nicht.
Im April habe ich bereits zwei subrelevante Neuzugänge (Alterra - Der Krieg der Kinder, Das Tal 1.1) und es werden auch noch zwei folgen (Ghostwalker 6, Flammen der Begierde). Ich werde versuchen, dass es bei diesen bleibt...

Wer mitmachen will, der darf jederzeit einsteigen! Mehr Infos hier.

Samstag, 7. April 2012

[Rezension] Hex Hall - Dämonenbann von Rachel Hawkins

3. Band

Inhalt:
Sophie Mercer ist gehörig in Schwierigkeiten. Sie hat ihre dämonischen Kräfte verloren, wurde von ihren Freunden getrennt und ist nun mitten in einem Lager von Kriegerinnen gelandet, die magische Wesen wie Sophie eigentlich jagen. Doch statt sie zu töten, eröffnen ihr die Brannick-Frauen, dass sie der Schlüssel ist, um einen Krieg in der magischen Welt zu verhindern. Aber wie kann ihr das ohne ihre Kräfte gelingen?

[Quelle: egmont-lyx.de]



>>Leseprobe<<



Sophie ist gerade noch mal bekommen und wacht in einem düsteren Wald auf, nur um gleich von einer vermeintlichen 12-jährigen und einem Werwolf angegriffen zu werden. Ohne magische Kräfte ist es Sophie kaum möglich sich zu verteidigen. Aber da ist ja noch ihr "Schatten": Elodie.
Dennoch wird Sophie von den Brannicks überrumelt und wacht doch in der Obhut ihrer Mutter auf, denn die ist eine! Für Sophie steht allerdings fest, dass sie die Casnoffs um jeden Preis aufhalten muss - auch wenn sie gegen ihre eigene Familie angehen muss, die doch etwas liebenswürdiger ist als gedacht.
Die Casnoffs haben nur ein Ziel: Prodigien in ihre hauseigene Dämonenarmee verwandeln und damit die Welt beherrschen... oder?

Der dritte und damit abschließende Hex Hall Band.
Diesmal bin ich relativ gut wieder in die Geschichte eingestiegen. Ein Rätsel, das gleich zu Beginn des Buches gelöst wird, hatte ich schon am Ende des letzten Bandes dunkel vermutet und so war für mich die Überraschung nicht allzu groß.
Mit Sophie konnte ich wieder herrlich Lachen und mitfiebern. Ich liebe ihren Humor einfach und sie selbst natürlich auch. Sie hat dieses Mal einiges zu verkraften und doch gibt sie nicht auf. Auch die anderen Charaktere, allen voran natürlich Archer, Jenna und Cal, sind mir sehr ans Herz gewachsen. So war das Ende für mich sehr traurig - Taschentuch-Alarm-traurig. Die Wendung musste zwar sein und prinzipiell begrüße ich die etwas realistischeren Wendungen, aber in diesem Fall hat es mich wirklich sehr mitgenommen. Was ich nicht erwartet habe, da mir auch gar nicht klar war, dass ich so an dieser Figur hing.
Neben allem Heulen und Lachen gilt es natürlich auch Pläne zu schmieden, um die durchgedrehten Casnoffs aufzuhalten. Es ist spannend und zwischendurch kann man die Resignation und Hilfosigkeit von Sophie und ihren Freunden beinahe anfassen. Es wird auch endgültig geklärt, warum sich die Casnoffs so verhalten wie sie es tun.
Wie auch schon in den vorangegangenen Bänden lockert Sophies Humor jede noch so düstere Stimmung auf. Obwohl es, meiner Meinung nach, nicht mehr ganz so düster zugeht wie in Band zwei, so müssen Sophie und ihre Freunde sich doch noch einmal auf's Neue beweisen.
Das Ende ist ein... gefühlvolles, schönes, aber eben auch sehr trauriges Ende. Ich könnte glatt schon wieder ein paar Tränchen vergießen, obwohl ich sonst nicht so nah am Wasser baue...

Kurz: Ein würdiger Abschluss. Sophies Humor bleibt ungebrochen, die Ereignisse überschlagen sich im wahrsten Sinne des Wortes. Es wird lustig, spannend, mysteriös und zum Ende hin (leider) auch sehr traurig. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich diese Serie wirklich liebe, weil sie gleichzeitig leicht und lustig, aber auch düster und ernst ist. Einfach wunderhexenzaubervoll!



Weitere Informationen:
Verlag: EgmontLYX
Übersetzer: Michaela Link
Taschenbuch, kartoniert mit Klappe
Seiten: 304
Originaltitel: Spellbound
Reihe: Hex Hall
ISBN: 978-3-8025-8241-7
Preis: [D] 9,99 €

Freitag, 6. April 2012

[Minifilmrezension] Oben

Inhalt:
Carl und Ellie lernen sich schon in ihrer Kindheit kennen. Ellie ist ein Wildfang und eine Abenteurerin, während Carl eher zurückhaltend und ruhig ist. Das Leben bewegt sich, die beiden werden älter bis Ellie stirbt.
Carl will ihren Traum wahr machen: Ihr Haus neben den Paradise Falls! Kurzentschlossen hängt der alte Kauz zigtausend, heliumgefüllte Luftballons an sein Haus und fliegt Richtung Südamerika davon. Nichts ahnend, dass sich der kleine Pfadfinder Russell als blinder Passagier eingeschlichen hat. Was Carls letztes Abenteuer werden soll, wird jedoch eher sein erstes...

Meine Meinung:
Man könnte meinen, dass ein Film mit einem so alten Protagonisten und so einem aufrührerischen jungen doch etwas langatmig und nervig werden könnte - im Gegenteil! Carl und Russell ergänzen sich und gerade die Zuschauer mittleren Alters (also alle über 10 und alle unter 70) werden viel zu lachen haben.
Aber zum Anfang: Der ist sehr poetisch. Es wird kaum gesprochen, bzw. tragen die Musik und die zauberhaften Animationen das Leben von Carl und Ellie vor. Das ist so ergreifend geschildert, dass ich tatsächlich zu Ellies Ende ein paar Tränchen verdrückt habe. Besonders Carls Ausdruck und wie er trotz dem Tod seiner Ehefrau weiter macht, sind sehr berührend.
So drückend bleibt es nicht lange. Denn Carl ist zwar ein "alter Zausel" (wie mein Dad ihn nennen würde) und kommt vielleicht etwas ruppig rüber, doch er ist tief innen drin noch ein Kind. Er beweist, dass Abenteuer keine Frage des Alters sind. Macht er sich doch auf den Weg (samt Haus!) zu den Paradise Falls. Nur Russell, zugegeben ein kleiner Nervling, aber trotzdem auf seine Art liebenswert, macht ihm da einen Strich durch die Rechnung und sorgt auch für den ein oder anderen Lacher.
Die Ideen von Oben sind schon speziell, sehr kurios und unrealistisch - auch wenn der Anfang anderes vermuten lässt. Dennoch aber auf seine ganz eigene Art lustig und charmant.
Die Animationen sind toll und liebevoll, aber anders ist man es aus dem Hause Pixar und Disney ja auch nicht gewohnt. Dazu kommt die Musik, die den Zuschauer auf ganz wunderbare und einfühlsame Weise durch den Film begleitet.
Kurz noch etwas zur Ausstattung der DVD (ich besitze sie selbst nicht): Es gibt neben "Englisch" und "Deutsch" auch "Österreichisch", was ich sehr drollig fand. Ganz kurz hab ich auch mal reingehört: Carl spricht tatsächlich einen leichten Akzent, den ich anfangs gar nicht rausgehört habe. Dazu gibt es bei den Extras noch zwei Kurzfilme: Teilweise wolkig und Dugs Sondereinsatz. Ersterer greift die Storch-Thematik (Wo kommen die Babies her?) auf ganz witzige und märchenhafte Weise auf. Zweiterer erklärt wie es zu Dugs (ein 'sprechender' Hund) Spezialkommando überhaupt kommt - ebenfalls sehr lustig!

Kurz: Oben ist kein Film, den ich mir ständig ansehen könnte. Dennoch ist es ein wunderbarer Film, der mal traurig, mal lustig, mal spannend, mal kurios und auch turbulent ist!

Donnerstag, 5. April 2012

[Minirezension] Sailor Moon von Naoko Takeuchi

1. Band
Inhalt:
Usagi Tsukino ist 14, eine Heulsuse und liebt Schmuck. Als sie auf dem Weg zur Schule einer Katze mit einem Pflaster auf der Stirn begegnet und ihr das Pflaster abnimmt, wird sie unversehen in ein Abenteuer hineingezogen, dass sie sich nicht hat träumen lassen.
Denn plötzlich geschehen seltsame Dinge und Usagi ist eine der auserwählten Kriegerinnen für Liebe und Gerechtigkeit, die das Unheil stoppen können! Zugegeben, Usagi - alias Sailor Moon - stellt sich dabei nicht besonders geschickt an. Zum Glück bekommt sie schon schnell Unterstützung - von anderen Kriegerinnen und dem geheimnisvollen Tuxedo Mask.

Meine Meinung:
Ich war ein wirklich großer Sailor Moon Fan. Die Manga der alten Auflage (mit damals noch 18 Bänden) habe ich damals verschlungen und konnte die Story (des Anime, wie auch des Manga) im Schlaf herunter rattern. Ich liebte Sailor Moon, weil sie eine Heldin war, die einerseits so normal und andererseits auch so stark war. Eine HeldIN! Dazu verband Naoko Takeuchi Schmuck (was ja bei jedem Mädchen zieht - hihi) und die Planeten unseres Sonnensystems, gemischt mit einer guten Portion Romantik und Magie. Wunderbar.
Seit damals sind über 10 Jahre ins Land gezogen und die Neuauflage gibt es auch schon seit letztem Oktober. Ich war skeptisch, ob mir die Geschichte um die Kriegerinnen für Liebe und Gerechtigkeit überhaupt noch gefallen würde - oder auch nur halb so gut wie damals. Ist es nicht viel zu kitschig? Geht nicht alles viel zu schnell? Ist es nicht alles so unglaublich vorhersehbar?
Ja, ja und ja. Trotzdem ist es einfach ein Kindheitserlebnis und durch die neue Übersetzung empfinde ich es unter anderem auch gar nicht so schlimm. Ja, natürlich sollte auffallen, wer Sailor Moon ist - nicht nur, dass sie Usagi Tsukino ist (die Haare, die Haare!), sondern auch die Mondprinzessin (hallo? Sailor MOON!) - ich glaube, da spoile ich keinem.
Und immer noch schafft es Sailor Moon mich zu begeistern, weil sie die Heldin meiner Kindheit ist - sowie die anderen Senshi, wie sie im japanischen genannt werden, eben auch. Ich war wieder so verzaubert, dass ich mir auch gleich den nächsten Band holen musste.

Kurz: Nicht nur eine wunderbare Kindheitserinnerung, sondern auch eine Geschichte, die einfach zeitlos ist!







Der Manga bei EMA: >>Klick<<

Mittwoch, 4. April 2012

[Filmrezension] ZwergNase

Inhalt:
Jakob ist ein guter Junge. Seine Mutter verkauft Gemüse auf dem Markt, sein Vater ist Schuster. Die Leute mögen den jungen Jakob.
Eines Tages verschwindet die Prinzessin und genau dann taucht eine seltsame alte Frau auf, die Jakobs Mutter überredet ihn mit ihr mitzuschicken, um das Gemüse in ihr Haus zu bringen.
Was Jakob nicht weiß: Die Alte ist eine Hexe und braucht ihn, um ein Steinmonster zum Leben zu erwecken. Als Jakob sich weigert, verwandelt ihn die Hexe in einen hässlichen Buckligen mit einer großen Nase und die Prinzessin in eine Gans...

Den Film wollte ich schon so lange sehen. Klar, es beruht ja auch auf einem Märchen. Man merkt durchaus, dass es kein grimm'sches Märchen ist, doch trotzdem 'lehrt' auch ZwergNase in gewisser Weise eine Moral - und das viel direkter.
Die Synchronstimmen wurden hier wirklich gut gewählt. Auch wenn sie anfangs etwas merkwürdig klingen - ein bisschen zu rein, zu gut. Aber vor allem die Stimme der Hexe ist perfekt gewählt worden. So stell ich mir eine gruslige alte Frau vor, die nichts Gutes im Sinn hat.
ZwergNase hat schon einen recht eigenen Zeichenstil. Die Zeichnungen sind wirklich sehr schön und passen zum Film und zur Geschichte. Irgendetwas hat mich ein bisschen gestört... Vielleicht weil sie einfach zu schön waren oder zu "schlicht" - ich weiß es nicht. Auch die Animationen waren gut, aber ich fand gerade die Bewegungen der Figuren zu schnell, fast ein bisschen zu flüssig. Es wirkte teilweise etwas übertrieben. Hinzu kamen an manchen Stellen computeranimierte Stellen. Was ich an sich auch nicht schlimm finde, aber hier war es nicht unbedingt passend. Das hat mir persönlich einen zu großen Kontrast geschaffen.
Die Geschichte an sich ist schon ein bisschen kitschig. Auch irgendwie typisch Märchen. Es ist ein süßes Märchen, keine Frage. Es ist direkt und klar und auch schön. Insgesamt aber eher etwas für Jüngere. Denn gerade die werden der Geschichte auch sehr gut folgen können, da sie wirklich geradlinig erzählt wird. Das Märchen selbst kenne ich nicht, deswegen kann ich auch keinen Vergleich ziehen, wie der Film umgesetzt wurde.
Die Charaktere waren auch sehr sympathisch und nett, aber eben - wie der komplette Film - zu gut, zu böse, zu perfekt. Zu glatt vielleicht auch. Für mich fehlte es ein bisschen an Atmosphäre. Die Funken sind sozusagen kaum übergesprungen. Außer bei der Szene zwischen Jakob und Greta am See (Teich?), die ich aber auch sehr, sehr kitschig fand.
Die Musik wurde ganz gut gewählt, sie war passend und es gab sogar zwei kurze Lieder im Film: Am Anfang und etwa in der Mitte. Persönlich fand ich sie nicht störend, zumal sie auch relativ kurz waren. Aber auch nicht berauschend schön.
Was ich aber an der DVD ganz besonders fand, war das Menü (das in meinen Augen noch mal verdeutlicht, dass der Film dann doch eher für die (ganz) Kleinen ist). Denn sobald man die DVD einlegt und das DVD-Menü erscheint, erklärt ein Sprecher in einfachen Worten, wie man den Film startet. Auch bei den Boni ist der Sprecher dabei und erklärt die Spiele. So muss man eigentlich nicht lesen können, um durch das Menü zu kommen. Das habe ich selbst auch noch nicht gesehen/gehört und fand die Idee wirklich toll!

Kurz: Ein schöner Märchenfilm, der ein bisschen zu glatt ist. Insgesamt eher für ganz junges Publikum, aber trotzdem bietet er gute Unterhaltung.



Weitere Informationen:
Das Märchen ZwergNase kann man hier nachlesen.
Mehr Infos zur Ausstattung der DVD
Originaltitel: Karlik nos
Regie: Ilja Maximow
Länge: 77 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung
Auf DVD erhältlich.

Dienstag, 3. April 2012

[Minirezension] Aschenputtel, der goldene Schuh und der Prinz mit der Beule von Kirsten John

3. Band

Inhalt:
Mia und ihr Frosch Jakob geraten unfreiwillig in das Märchen vom Aschenputtel. Natürlich wollen die beiden schleunigst wieder nach Hause, doch zuerst müssen sie den Prinzen davon überzeugen, wer seine richtige Braut ist: nämlich ganz  bestimmt nicht Mia! Auch wenn sie der Aschenputtel-Prinzessin zum Verwechseln ähnlich sieht und der goldene Schuh passt wie angegossen!

[Quelle: arena-verlag.de]


Mia will Jakob helfen wieder ein Junge zu werden. Dazu müssen die beiden nur ins richtige Märchen! Und so benutzen Mia und Jakob - wieder einmal - heimlich das lebendige Märchenbuch ihrer Großtante Marga... und landen im falschen Märchen!
Bevor Mia zu viel durcheinander bringen kann, will sie schnell nach Hause zurück, aber das ist einfacher gesagt als getan...

Der dritte Band der Reihe.
Wobei ich dazu sagen muss, dass man die ersten beiden nicht unbedingt gelesen haben muss, um Mias Geschichte zu folgen. Aber ich denke, es macht mehr Spaß, wenn man zuerst Dornröschen, der Märchenprinz und meine total verrückte Tante und Schneewittchen, der Nervzwerg und die verflixte Schokotorte liest.
Mia ist der typische kleine Wildfang und ein Tollpatsch, was - selbstverständlich - zu lustigen Szenen führt. Die Geschichte selbst orientiert sich am Original-Aschenputtel-Märchen. Was mich doch positiv überrascht hat. Natürlich werden die ekligen Szenen (so mit Ferse und Fuß abhacken) weggelassen, aber es gibt da so eine Andeutung. Auch verliert Aschenputtel ihren Schuh nicht einfach so, sondern durch Pech!
Insgesamt ist das Märchen doch schon ein bisschen auf modern gemacht, obwohl Mia in das "alte" Märchen hineingezogen wird. Ich bin mir sicher, dass man beim Selbst-Lesen genauso viel Spaß hat, wie beim Vor-Lesen. Das bietet sich bei diesem kurzweiligem, vergnüglichem Buch regelrecht an.
Es ist ein Buch definitiv für Jüngere Leser und wird mit ein paar Illustrationen und hübschen Seitenverzierungen aufgepeppt. Die Schrift ist recht groß, sodass die etwas über 100 Seiten ratzfatz gelesen sind. Vielleicht ein bisschen zu schnell.

Kurz: Für Märchen-Fans (egal ob alt oder jung) ein Muss. Mia ist eine sympathische Heldin, die einen ganz neuen Blick auf das altbekannte Aschenputtel-Märchen gibt.



Weitere Informationen:
Mit Illustrationen
Verlag: Arena Verlag
gebunden
Seiten: 128
Reihe: ja
ISBN: 978-3-401-06702-5
Preis: [D] 7,99 €

Montag, 2. April 2012

[Rezension] Memento - Die Überlebenden von Julianna Baggott

1. Band

Inhalt:
Eine amerikanische Stadt, neun Jahre, nachdem die Bomben fielen. Majestätisch thront die Kuppel des Kapitols über den Trümmern – in ihr leben die Reinen, die Makellosen. Sie wurden auserwählt, eine neue, bessere Menschheit zu begründen. Unten in der Stadt kämpfen alle Übrigen ums Überleben. 
Auch die 16-jährige Pressia hat es schwer, sich und ihren Großvater durchzubringen. Und dann soll sie auch noch eingezogen werden, um für das grausame Militärregime zu arbeiten, das Angst und Schrecken in der Stadt verbreitet. Als sie den Verschwörungstheoretiker Bradwell kennenlernt, scheint das zunächst ihre Rettung zu sein. Er kennt den Untergrund und hilft ihr, unterzutauchen. Doch dann wird sie erwischt ...

[Quelle: luebbe.de]



>>Leseprobe<<



Die Geschichte beginnt neun Jahre nachdem Bomben eine ganz Stadt vernichtet haben. Oder doch nicht ganz. Es gibt Überlebende, die Unglückseligen. Sie sind mit Gegenständen oder sogar mit Tieren und der Erde verschmolzen - manche mehr, manche weniger. Das Leben außerhalb des Kapitols, das unter einer Kuppel die "Reinen" (also ausgewählte, unmutierte Menschen) beherbergt, ist hart, sehr hart.
Und hier wächst Pressia mit ihrem Großvater auf. Nicht nur, dass das Mädchen ums buchstäbliche Überleben kämpft, denn es gibt genug Gefahren, deren sie sich stellen muss. Nein, mit 16 werden alle Mädchen und Jungen von der OSR eingefangen und man sieht sie nie wieder. Diesem Schicksal will Pressia undbedingt entrinnen und stolpert in ein noch viel größeres Abenteuer...

Der erste Band der Memento Reihe.
Zuerst ein paar Worte zur Aufmachung. Das Cover wurde vom Original übernommen. Es gibt eine Lesebändchen, das genau im selben Blauton ist wie der Schmetterling auf dem Cover (ich liebe Lesebändchen!). Auch das Vorsatzpapier passt perfekt zur übrigen Optik: Es ist in einem Braun mit einem Wasser- oder Rauchmuster und wenn man genau hinsieht, entdeckt man auch den Schmetterling vom Cover, der ebenfalls im selben Farbton gehalten wird.
Was mich gleich zu Anfang etwas irritiert hat: Es gibt eine Widmung im Buch, aber keine Danksagung. Nicht, dass ich besonderen Wert auf eine Danksagung legen würde, aber ich hatte schon lange kein Buch mehr, in dem keine war. Das nächste, was mich verwirrte, war die gefühlt recht kleine Schrift. Ich gewöhnte mich zwar recht schnell daran, aber die ersten paar Seiten kam sie mir ungewohnt klein vor. Einbildung? Ich glaube ja.
Die Geschichte in einer nicht allzufernen Zukunft wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei immer eine Dritte Person im Präsens erzählt. Hauptsächlich wird aus Pressias und Partridges Sicht erzählt. Aber es gibt auch Einblicke von Lyda und El Capitán.
Der Erzählstil ist zugegeben ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Teilweise muten die Sätze abgehackt an oder es werden nur Satzfragmente (pointiert) eingesetzt. Ich fand das sehr ungewöhnlich, aber ich persönlich mag es. Durch die Erzählperspektive wirkt es zu großen Teilen so als würde ein guter Bekannter oder Historiker/Dokumentar dem Leser die Geschichte erzählen. So wirken die Szenen auch oft etwas distanziert. Am Anfang war es für mich etwas schwer ganz in die Geschichte hineinzukommen. Aber je weiter ich las, je tiefer ich in der Geschichte um Pressia und die anderen drin steckte, desto interessanter und spannender wurde es.
Die Namen sind im gesamten Buch ziemlich ungewöhnlich. Ich denke, dass es zum einen ein bisschen zur Distanziertheit beiträgt, weil man vielleicht keine rechte Vorstellung von der Person bekommt. Andererseits muten sie aber auch futuristisch an und man kann sich vielleicht besser in eine zukünftige Zeit hineinversetzen.
Der Plot an sich ist sehr interessant. So wird die Geschichte doch kurz nach einer Katastrophe geschildert, die die (fiktive) Welt verändert hat. Das bietet natürlich unglaubliches Potential, weil man miterleben kann, warum die Welt so geworden ist, weil es noch Erinnerungen an das "Davor" gibt. Ich denke, es wäre noch eindringlicher, wenn Baggott die Ich-Perspektive gewählt hätte. Vor allem eben zu Beginn. Später konnte ich dann schon mit Pressia und Partridge mitfühlen und mitdenken, obwohl es beinahe über die Hälfte des Buches gedauert hat bis es soweit war.
Der Leser wird relativ langsam in die Welt eingeführt. Schließlich muss man sich erst einmal zurecht finden, verstehen, was es mit dem Kapitol auf sich hat, was die OSR ist und die Gefüge in Pressias Welt außerhalb der Kuppel zu verstehen. So wird auch Stück für Stück klar, dass mehr hinter allem steckt. Es gibt wahnsinnig viele Andeutungen und gleichzeitig nichts wirklich Konkretes. Was manche Stellen ein bisschen in die Länge zieht. Gleichzeitig wird in meinen Augen aber ein offensichtliches Geheimnis/Rätsel gelüftet. Auch hier zieht es sich dann etwas, weil die Charaktere diese "Wahrheit" nicht wahr haben wollen. Im Nachhinein finde ich es aber gut, weil keiner solche Neuigkeiten, die die eigene Welt mal eben um 180° dreht und auf den Kopf stellt als 'gegeben' hin. Es ist auch nichts, was die betreffenden Figuren so plötzlich trifft, denn sie spüren, dass etwas nicht stimmt.
Zum Schluss überschlagen sich dann die Ereignisse noch einmal, es werden noch mehr Andeutungen aufgedröselt, aber nicht alle Unklarheiten werden beseitigt. So stellt das Ende eher einen Anfang von noch mehr da. Logisch, da es ja eine Reihe wird. Es ist in dem Sinne kein Cliffhanger, aber bietet Raum für mehr.

Kurz: Eine düstere Zukunftsvision mit einem gewöhnungsbedürftigen, ein bisschen distanziertem Erzählstil. Die Charaktere nehmen nur langsam Form an, sind aber alles in allem sympathisch. Die Geschichte nimmt spätestens ab der Hälfte einen spannenden Verlauf an und bleibt bis zum Schluss auf diesem Niveau.



Weitere Informationen:
Verlag: Baumhaus / Bastei Lübbe
Übersetzer: Axel Merz
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 461
Originaltitel: Pure
Reihe: Pure / Memento
ISBN: 978-3833901133
Preis: [D] 16,99 € - Memento bei Lübbe kaufen


Danke an Blogg dein Buch und Baumhaus / Lübbe für das Rezensionsexemplar!

Die Glücksfee ist Schuld!

Hallo alle miteinander!

Petra von Seitenweise hat zu diesem wundervollen Frühlingsbeginn gleich mal ein Gewinnspiel veranstaltet. Und weil es da Alterra zu gewinnen gab, was ja auch schon seit ewiger Zeit auf meinem Wunschzettel steht, musste ich gleich mal mitmachen.

Und tädäääää:

Ich finde die Aufmachung ja total gelungen und etwas schade, dass die wohl so nicht fortgesetzt wird. Jetzt muss ich mir nur noch Band 2 organisieren... Den ersten hab ich damals ja auch "nur" als Hörbuch gehört. Aber ich bin schon so gespannt!
Das heißt aber auch, dass ich mir demnächst eben noch fehlenden Band 2 kaufen muss - pöhse Glücksfee. :D

Sonntag, 1. April 2012

Wochenfazit KW 13

Hallo alle miteinander!

Nein, kein Aprilscherz. Diese Woche kamen tatsächlich keine neuen "Mieter" bei mir an. :D Ich bin richtig stolz auf mich!
Dafür wird's nächste Woche anders aussehen... Ich musste ja unbedingt ein Buch für die Uni haben und damit ich bei Arvelle versandkostenfrei bestellen konnte, musste ich doch noch was erbeuten... *seufz* Aber das seht ihr dann in ca. einer Woche (vielleicht).

Monatsstatistik
Die wird wie immer etwas später kommen. Zum einen, weil ich bisher noch keine Zeit hatte mich damit zu beschäftigen, zum anderen, weil mir noch ein Manga für meine Monatsstatistik fehlt und zwei Rezis sollen auch noch kommen. Denn ich hab gestern noch schnell ein Buch hinter Memento hergeschoben.

Geplante Beiträge
Derzeit bin ich ganz fleißig und habe einige Beiträge für die nächsten Wochen und Monate (Stichwort "4er Block") vorbereitet. Ihr habt ja schon gemerkt, dass in der letzten Zeit recht viel auf meinem Blog los war. Das liegt eben unter anderem an bereits vorgearbeiteten Beiträgen.

Blog-Gewinnspiel
Für die Auflösung wird es einen extra Post geben. Ich habe schon ein bisschen Feedback von meiner Jury bekommen, warte aber noch auf eine Antwort. Habt also bitte noch ein bisschen Geduld!
Ich kann aber schon so viel verraten, dass es einen Trostpreis geben wird (der wird dann verlost ;-) ).

Nachgefragt bei Autoren
Pero hat diese Woche einen ganz interessanten Post getätigt. Er hat bei deutschen Autoren nachgefragt, wie sie es denn finden, wenn sie Rechtschreibfehler in ihren (gedruckten) Büchern entdecken. Die Antworten vielen insgesamt sehr einheitlich aus. Besonders Sebastian Fitzeks Antwort fand ich total lustig.
Wer nachlesen will, hier geht's lang: >>Klick<<

Filmstöckchen
Mir wurde ja ein Filmstöckchen zugeworfen. Spontan konnte ich da gar nicht antworten! Tsk!
Wer's mitbekommen hat, dem sei so viel gesagt: Kommt auch noch. ;-) Aber ich muss da echt mal in Ruhe nachdenken. Kurz: Es ist nicht vergessen!

alte Rezis
Ich habe ja bereits kleine "Rezensionen" oder vielmehr eine kurze Meinung, ein kurzes Lese-Empfinden geschrieben, bevor ich meinen Blog hatte und bevor ich ein grobes Gerüst für meine Rezis hatte.
Irgendwann hatte ich auch mal erwähnt, dass ich meine alten Rezensionen gerne noch einmal überarbeiten möchte, um sie dann hier zu posten. Komplett umarbeiten, werde ich sie nicht, weil ich dann schlichtweg das Buch noch einmal lesen müsste. Deshalb werde ich diese Rezensionen kennzeichnen.
Demnächst sollen nämlich sechs ältere Rezensionen hier gepostet werden (vorbereitet). Natürlich wird es ein bisschen überarbeitet, aber eben nicht in dem Umfang, in dem ich euch die aktuellen präsentiere.
Würde euch das überhaupt interessieren?

Erinnerung: Flohmarkt/Tauschbörse
Ich wollt euch alle noch mal dran erinnern, dass sich auf meiner Floh-Tauch-Börse wieder ein bisschen was getan hat. ;-) Vielleicht ist ja was für euch dabei?

Freitag, 30. März 2012

[Rezepte] Kokos-Glasnudel-Suppe mit Entenstreifen

Hallo alle miteinander!

Dieses Rezept wollte ich schon lange mal ausprobieren... Mit Glasnudeln weiß ich nämlich sonst nicht so viel anzufangen und auf Suppe hatte ich auch mal wieder Lust.


Zutaten:
Kokosmilch
Glasnudeln
Entenbrust
Gemüsebrühe
Sambal Manis, Thai-Kaffir-Limettenblätter, Ingwer, Soja-Soße, Austern-Soße

Menge:
Wie immer nach Hunger!
Ich habe hier ein Päckchen Glasnudeln (50g), eine Entenbrust (ca. 200g) und eine Dose Kokosmilch verwendet. Gewürze nach Geschmack. Wer sich unsicher ist lieber erst mal weniger nehmen! Nachwürzen kann man immer.

Zubereitung:
Ca. 100-200 ml Gemüsebrühe kochen. Soll der Geschmack der Kokosmilch intensiver sein, die Suppe semiger, dann weniger Gemüsebrühe nehmen. Soll sie dünner und weniger intensiv sein, dann etwas mehr.
Sobald die Brühe kocht, die Glasnudeln dazu mischen, auf etwa niedrige bis mittlere Hitze zurück drehen und die Kokosmilch komplett dazu geben.
In die Entenbrust schneidet ihr auf der Haut-/Fettseite die Haut rautenförmig ein. Aber nicht zu tief! Erhitzt Fett in der Pfanne. Sobald es wirklich heiß ist (z. B. mit einem Holzkochlöffel überprüfen: Wenn ihr den Löffel in die Pfanne haltet, sollten sich kleine Bläschen am Löffel bilden), legt ihr die Entenbrust mit der Fettseite nach unten und bratet sie scharf an. Das kann ein bis zwei Minuten dauern. Sobald die Seite schön knusprig ist, dreht ihr die Entenbrust kurz (!) um. Sodass sich die Poren schließen können. Anschließend legt ihr die Brust bei 100-120 ° Ober- und Unterhitze noch für fünf bis zehn Minuten in den vorgeheizten Backofen. Ihr könnt nach fünf Minuten mal schauen, ob das Fleisch bereits leicht rosa ist oder noch nicht. Einfach in der Mitte (der dicksten Stelle) etwas oben einschneiden, sodass ihr das Fleisch sehen könnt. Solange im Ofen garen lassen bis die gewünschte "Röte" erreicht ist.
Währenddessen die Suppe würzen. Ich habe getrocknete Limettenblätter und Ingwer genommen. Die Limettenblätter (ca. 2) habe ich zerkleinert. Den Ingwer hatte ich bereits selbst in kleine Würfelchen geschnitten und getrocknet und davon ca. eine Messerspitze genommen. Pulver ist nicht so intensiv wie frischer oder eingelegter Ingwer! Sojasoße (etwa 1 EL), Austernsoße (ebenfalls ca. 1 EL) und eine Messerspitze Sambal Manis dazu geben, umrührenund abschmecken.
Die Entenrust in Streifen schneiden.

Et voilà - bon appetit!

Donnerstag, 29. März 2012

Ich verstecke heute ein Osterei!

Hallo alle miteinander!

Wir Blogger greifen nach jedem Halm Unterstützung und Thomas Cook macht es uns da gerade sehr einfach. Deswegen helf ich jetzt einfach mal fix dem niedlichen Osterhasen und verstecke ein Osterei für ihn:


Osterferien mit Thomas Cook


Ihr habt auch einen Blog und wollt euch einen 10 € amazon-Gutschein sichern? Dann schaut doch einfach mal hier vorbei: >>KLICK<<

[Rezension] Virtuosity - Liebe um jeden Preis von Jessica Martinez


Inhalt:
Die siebzehnjährige Carmen ist ein Star. Sie tourt mir ihrer Geige durch die Welt und spielt überall vor ausverkauften Konzertsälen. Doch die Konkurrenz ist hart. Beim Guarneri-Wettbewerb treten Jungstars aus den verschiedensten Ländern gegeneinander an - und nur der Sieg zählt.
Carmen steht unter Druck, den sie nur noch mit Tabletten in den Griff bekommt. Doch dann lernt sie Jeremy kennen, ihren ärgsten Konkurrenten um den Sieg. Und obwohl Carmen weiß, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Für Carmen ist die Zeit gekommen, sich zu entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe ...

[Quelle: luebbe.de]


>>Leseprobe<<



Carmen Bianchi ist ein sogenanntes Wunderkind auf der Geige. Sie steht kurz vor dem bedeutendsten Wettbewerb ihres Lebens: Des Guarneri-Wettbewerbs. Doch seit einem Zwischenfall auf einem Konzert in Tokio plagt Carmen starkes Lampenfieber. An diesem Wettbewerb hängt ihre gesamte Karriere und so 'kundschaftet' sie ihren ärgsten Konkurrenten aus: Jeremy King, ebenfalls ein Geigenvirtuose.
Doch auch wenn ihr Jeremy anfangs nicht sympathisch ist und Carmen ihn am liebsten aus ihren Gedanken streichen würde, muss sie doch ständig an ihn denken. Als wäre das nicht genug macht ihr der immer stärker werdende Druck den Wettbewerb gewinnen zu müssen, immer mehr zu schaffen. Mit jedem Tag, mit dem der Guarneri näher rückt und mit dem sie mehr Zeit mit Jeremy verbringt, muss sich Carmen die Frage stellen: Sind ihre Gefühle echt und kann sie trotzdem den Wettbewerb gewinnen?

Der Titel und der Autorenname auf dem Cover sind leicht erhaben und glänzen. Das Buch ist gebunden, hat aber keinen Schutzumschlag. So ist das Cover doch irgendwie besonders griffig, finde ich. Eine solche Veredelung auf einem "nur" gebundenen Buch hatte ich auch noch nicht.
Der Untertitel könnte für den ein oder anderen ein bisschen irreführend sein. Denn das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auf Carmen und ihrem Leben als "Wunderkind". Diesem ungeheuren Druck, der auf ihr lastet, ihr "Geheimnis", das sie keinem anvertrauen kann (wovon lediglich ihre Mutter und ihr Geigenmentor wissen) und dann auch noch der starke Konkurrent: Jeremy King. Er zieht sie an, aber wirkt arrogant und unsympathisch auf Carmen. Aber doch scheint er der einzige zu sein, der sie verstehen muss, oder?
Vorweg: Ich kenne mich so gar nicht mit Geigen, dem Spielen und klassischer Musik aus. Mir kam es aber so vor als hätte Jessica Martinez sich ihr Wissen nicht nur angelesen, sondern, dass sie bis zu einem gewissen Grad auch aus Erfahrung spricht (was durch ihre Vita ja bestätigt wird). Gleichzeitig war es für mich als Laien auch nicht immer ganz einfach den "Fachwörtern" zu folgen, bzw. mir die Details auch vorzustellen. Sei es nun, weil ein (kleiner) Teil der Geige beschrieben wurde oder auf eine klassische Komposition eingegangen wurde. Mich persönlich hat das gar nicht gestört. Ich fand es zwar ein bisschen schade (wie immer, wenn von Musik geredet wird, die ich nicht kenne), dass ich es mir nicht genau vorstellen konnte, aber durch ihren Sprachstil hat Martinez das in meinen Augen wieder wett gemacht.
Ich weiß nicht genau, ob ich Carmen nun mag oder nicht. Nicht, weil sie unsympathisch ist oder dergleichen. Sie ist einfach nur so ganz anders, was ja auch sehr verständlich ist. Denn Carmen ist (und war) kaum unter Gleichaltrigen und führt im Prinzip auch kein normales Leben. Dennoch ist sie auch ein ganz normaler Teenager, der sich freut, der sich mit seinem ersten Gefühlschaos auseinander setzen muss, der finden muss, was er will. Carmen hat mich als Ich-Erzählerin auf jeden Fall sehr eindrucksvoll durch ihre Geschichte getragen, die gleichzeitig auch einen interessanten Einblick in das Leben eines (Geigen)Stars gibt.
Es gab noch so viele... Komponenten, möchte ich es mal nennen, die mich beeindruckt haben, aber da würde ich jetzt zu weit bei der Geschichte vorgreifen und euch Details verraten, die schon hart unter "Spoiler" laufen (und das will ich ja nicht).
Ob diese Dinge und Gegebenheit nun der Realität entsprechen oder entsprechen könnten, kann ich natürlich nicht sagen. Auf mich wirkte es durchaus natürlich und ich konnte, gerade Carmens Handlungen, nachvollziehen. Die zarte Schwärmerei, die sich zwischen Jeremy und Carmen entspinnt, ist genau das: zart, süß, ein bisschen schnell, verwirrend und prickelnd. Diese Beziehung wird nicht unbedingt logisch beschrieben. Die beiden haben ja auch kaum Zeit mit- und füreinander, aber doch ist es irgendwie so eine typische Teenagerromanze, die schon am Anfang eine schwere Hürde nehmen muss.

Kurz: Ein virtuoser Roman über die Schattenseiten eines Wunderkinddaseins. Aber er zeigt auch, dass es strahlendes Licht gibt, wenn man zu sich selbst findet - auch, wenn es eine gehörige Portion Mut erfordert.



Weitere Informationen:
Interview mit Jessica Martinez
Trailer
Verlag: Boje / Bastei Lübbe
Übersetzer: Sabine Bhose
gebunden
Seiten: 253
Originaltitel: Virtuosity
ISBN: 978-3-414-82322-9
Preis: [D] 12,99 €